Reisebericht

Welcome to Big Sky Country

von TanjaH · begonnen 25. Nov. 2012 · 30 Teile

Teil 125. Nov. 2012
Hallo meine Lieben!

Gestern war ich noch im sommerlichen Südafrika, heute befinde ich mich wieder in der Heimat. Weil ich grad so schön motiviert bin, fange ich schon jetzt mit meinem Reisebericht an. Insgesamt wird er wohl bisserl dauern, schließlich wollen etliche Fotos sortiert werden.

Kurz zur Vorgeschichte: Eigentlich wollten mein Freund und ich heuer eine Rundtour durch den Nordosten Südafrikas machen. Die Nationalpark-Unterkünkte - allen voran im Krüger - waren bereits reserviert, als mein Freund erfahren hat, dass er befördert wird. Gut für seine Karriere, schlecht für unsere Urlaubsplanung. Also den KNP auf nächstes Jahr verschoben.

Ich wollte aber definitiv nach Afrika fliegen, zur Not auch alleine. Also zimmerte ich mir eine Nationalpark-Tour mit Addo, Mountain Zebra, Karoo, Augrabies, KTP und Pilanesberg und wartete auf ein passendes Flugangebot. Als dieses kam (600 Euro mit Lufthansa ab Österreich via Frankfurt nach JNB), erzählte ich meiner Mutter beiläufig, dass ich am nächsten Tag buchen wollte. Da wurde es plötzlich ganz still am anderen Ende der Leitung und dann kam ein vorsichtiges: "Würdest du mich vielleicht mitnehmen?" Da meine Mum gerne reist, aber bis auf Marokko noch nie in Afrika war, konnte und wollte ich ihr diesen Wunsch nicht abschlagen. Also nochmal alles umgeplant (sie braucht mehr Unterhaltung, ich wollte auf jeden Fall in die Karoo) und dann rasch gebucht.

Für manche von euch mag unsere Tour gehetzt wirken, uns hat sie genau gepasst. Schließlich wollte ich meiner Mutter vor allem die Vielfältigkeit Südafrikas vor Augen führen. Ich kann euch verraten, das hat ziemlich gut geklappt. Noch vor der Hälfte der Reise zeigten sich die ersten "Virus Africanus"-Symptome. Natürlich könnte man auf dieser Route gut eine weitere Woche verbringen 😉

Hier nun unsere Übernachtungsstopps inklusive Unterkünfte (immer mit Zimmerpreis pro Nacht für 2)

8.11.: Abflug Graz via Frankfurt nach JNB
9.11.: Ankunft Johannesburg, Mietwagenübernahme (VW Polo Vivo), Fahrt nach Pretoria (Melvin Residence, B&B R800)
10.11.: Pretoria, Ausflug Pilanesberg
11.11.: Elephant Rock Lodge, Namibiti Private Game Reserve (R2590 Vollpension + 2 Game Drives)
12.11.: Elephant Rock Lodge, Namibiti Private Game Reserve
13.11.: Fahrt via Golden Gate Highlands Park nach Ladybrand (Oak Tree Lodge, B&B R600)
14.11.: Graaff-Reinet (Somerset Stables, B&B R800)
15.11.: Graaff-Reinet
16.11.: Mountain Zebra NP (R790 Selbstversorger)
17.11.: Addo NP (Rosedale B&B R640)
18.11.: Addo NP
19.11.: Wilderness (B&B R800 in der Wilderness Beach Lodge)
20.11.: Hermanus (Avalon on Sea, B&B R800)
21.11.: Kapstadt (Beachside-Villa in Camps Bay, 1300 Selbstversorger)
22.11.: Kapstadt
23.11.: Kapstadt
24.11.: Abflug Kapstadt, via JNB Richtung Frankfurt
25.11.: Ankunft Graz

Der Reisebericht könnte übrigens viele Titel tragen, einen Grund, warum er "Welcome to Big Sky Country" heißt, könnt ihr hier sehen:

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So weit, so gut. Ich werd mich dann mal an das Sortieren der Fotos machen und hoffe, dass ihr an dem Reisebericht euren Spaß habt - und vielleicht ein paar Tipps mitnehmen könnt 🙂

LG, Tanja
Teil 225. Nov. 2012
Uuuuuiiii, das freut mich, dass so viele von euch mit an Bord sind. Da macht das Schreiben gleich noch viel mehr Spaß. Dann leg ich mal los:

Wir sind erst von Graz nach Frankfurt und ab da mit dem A380 nach Johannesburg geflogen. Meine Mum und ich sind beide schon recht viel rumgekommen, aber der Flug im A380 war eine echte Premiere. Das Flugzeug ist schon ziemlich beeindruckend.

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Dass der Flieger ausgrechnet "Wien" hieß, sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Der Flug verlief relativ ereignislos. Allerdings hatte sich meine Mutter eine knappe Woche vor Reiseantritt eine Nervenentzündung im rechten Bein geholt und so war das lange und beengte Sitzen nicht gerade angenehm für sie.

Wir landeten am frühen Vormittag und ich steuerte den Geldautomaten an, der sogleich ein paar "Randelas" ausspuckte.

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Wir übernahmen den Mietwagen für die Reisedauer, einen VW Polo Vivo, und machten uns auf den Weg Richtung Pretoria. Diesmal brauchte ich keine fünf Minuten, um mich an den Linksverkehr zu gewöhnen und ich habe tatsächlich kein einziges Mal aus Versehen die Scheiben gewischt! 🙂 Ich hatte etwas Bammel vor der Fahrt in diesem dicht besiedelten Gebiet, aber es ging alles ganz einfach und schnell hatten wir unsere Unterkunft für die ersten beiden Nächte, die Melvin Residence in Pretoria, gefunden. Meine Mum hat sich übrigens nicht so schnell an den Linksverkehr gewöhnt und mir mehrmals - besonders gerne beim Abbiegen - erklärt, ich würde auf der falschen Seite fahren 😉

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Die blühenden Jacaranda-Bäume lösten bei meiner Mum und mir große Begeisterung aus.

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Da unser Zimmer noch nicht fertig war, machten wir uns auf den Weg zum Voortrekker Monument, von dem aus man einen guten Blick über Pretoria hat.

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Teil 325. Nov. 2012
Oh ja Nane, ich auch! Ich war so glücklich, als ich die Blütenpracht gesehen habe. Pretoria ist ja bekannt dafür. Aber wir haben auch sonst immer wieder blühende Jacarandas entdeckt und uns sehr darüber gefreut.

Und weiter geht's:

Nach dem Besuch beim Voortrekker Monument machten wir noch einen Abstecher zu den Union Buildings, nahe unserer Unterkunft.

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Anschließend deckten wir uns mit Lebensmitteln und Getränken ein und nahmen uns mit Fleisch gefüllte Pies und Salat mit. Meine Mum hatte aufgrund ihrer Entzündung während des Nachtfluges kaum geschlafen und fiel rasch in die Federn. Sie war von den vielen Eindrücken erschlagen und Pretoria widersprach nun völlig ihrer Vorstellung von Afrika 😉

Ich machte noch Fotos im Garten des B&Bs und genehmigte mir einen Sundowner.

Garten-Bewohner

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Blick von der Veranda

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Lila Pracht im Garten

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Das Haupthaus

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Am nächsten Tag wollte ich meiner Mum ein bisserl mehr "echtes" Afrika zeigen 🙂

LG, Tanja
Teil 426. Nov. 2012
WOW, so viel Feedback und Mitreisende! Na das freut mich ja sehr. Und mach gleich mal weiter.

An unserem ersten ganzen Tag in Südafrika musste es tierisch zugehen. Also ging es für uns in den Pilanesberg Park. Zuvor gab es ein tolles Frühstück - und außerdem mussten wir Jacarandas fotografieren 🙂

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Auf dem Weg Richtung Pilanesberg nahm ich eine längere Strecke, um meiner Mutter ein wenig das Leben auf (und neben) afrikanischen Straßen näherzubringen. Sie war manchmal geschockt, manchmal fasziniert - jedenfalls so sehr, dass es keine Fotos gibt 🙂

Wir fuhren über Mogwase in den Park und wurden sogleich von Impalas und Perlhühnern begrüßt. Außerdem fanden wir binnen kürzester Zeit Zebras, Gnus und Giraffen.

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Auch über ihren ersten Elefanten durfte sich meine Mum bald freuen, auch wenn er recht weit weg war.

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Besonders entzückend fand ich die jungen Impala-Böcke, die mit Spielen und Kräftemessen beschäftigt waren 🙂

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Vielleicht eine Zwischenwarnung: Ich neige dazu, Fotofluten online zu stellen 😉

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Fortsetzung folgt gleich...
Teil 526. Nov. 2012
Tja, diese und noch viele andere Tiere haben wir im Pilanesberg gesehen. Der Höhepunkt war aber definitiv dieses Rhino, das direkt neben der Straße genüsslich das Buschwerk bearbeitete. Während unserer Reise war die Nashorn-Wilderei ein immer wiederkehrendes Thema. Wir waren so glücklich, dass wir dieses imposante Tiere aus nächster Nähe beobachten durften. Ein echtes Privileg...

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Wir verbrachten knapp sechs Stunden im Park, der mich einerseits durch seinen Tierreichtum, andererseits durch seine Landschaft begeisterte. Pilanesberg steht definitiv für ein Wiederkommen ganz groß auf der Liste, alleine schon wegen der Nähe zu Johannesburg 🙂

Nachdem wir ins Guesthouse zurückgekehrt waren, machten wir uns noch einen gemütlichen Abend auf der Terrasse. Am nächsten Morgen sollte es schließlich weiter ins Nambiti Private Game Reserve gehen.
Teil 628. Nov. 2012
Hallo zusammen!

Schön, dass euch der Bericht gefällt. Die Jacarandas und das Rhino (sowie Pilanesberg überhaupt) waren definitiv die Höhepunkte zu Reisebeginn. Jetzt geht's aber weiter Richtung Süden 🙂

Nach einem guten Frühstück und einem netten Plausch mit dem Hausherren machten wir uns auf den Weg Richtung Ladysmith, in dessen Nähe das Namibiti Private Game Reserve liegt.

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Kaum hatten wir Pretoria und anschließend Johannesburg hinter uns gelassen, änderte sich die Landschaft und der Himmel wurde zu ersten Mal richtig "groß".

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Meine Mum war fasziniert von der Weite, der Änderung der Landschaft, der guten Straßen - und ein bisserl auch ob meiner Fahrkünste, weil ich mir mit dem Linksverkehr gar so leicht tat und ziemlich rasch unterwegs war. Ich hatte aber auch gute Gründe: Mittagessen und Game Drive in Nambiti warteten auf uns 🙂

Um nach Namibti zu gelangen, biegt man kurz hinter Ladysmith auf seine Gravelroad und befindet sich sogleich mitten in Afrika: Kühe auf der Straße, Hirten, die auf sie achten, spielende Kinder und Rundhütten.

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Nach der Ankunft im Reservat stellt man sein Auto ab und wird samt Gepäck von der jeweiligen Lodge angeholt. Schon das ist bereits ein erster kleiner Game Drive und wir konnten uns über Giraffen und Antilopen als Empfangskomitee freuen.

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Wir wurden gleich zum Mittagstisch geleitet, wo wir uns mit den anderen Gästen bekannt machten - ausschließlich Südafrikaner. In der Elephant Rock Lodge können maximal zehn Gäste untergebracht werden. Das aber eines der Chalets als Familien-Unterkunft fungiert, gibt es meist nur acht Gäste. Das fanden wir super! Die Mahlzeiten und Game Drives werden gemeinsam "bestritten". Der "Light Lunch" erwies sich als superleckere Lasagne mit super Salat. Dazu nette Gesellschaft und Impalas beim Wasserloch. Einfach himmlisch!

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Nach dem Essen hatten wir eine gute Stunde Pause bis zum Game Drive und wir machten uns erst mal auf, unsere Unterkunft zu erkunden. Das Chalet war einfach der Hammer!!! Mitten im Busch, riesen Schlafzimmer, Deck mit Hängesesseln und Blick auf das Wasserloch, Ankleide-/Schrank-Zimmer, enormes Bad mit Dusche, Badewanne und zwei Waschbecken und nochmal eine Tür zu einer Außendusche!! Absoluter Honeymoon-Charakter, da vermisste ich dann meinen Freund schon sehr....

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Später (irgendwann) geht's mit dem ersten Game Drive weiter 🙂
Teil 728. Nov. 2012
Gleich vorweg: Ich habe nicht vor, die Game Drives großartig zu beschreiben. Lieber lasse ich Bilder sprechen - die Tiere interessieren euch sicher mehr als mein Geschreibsel. Grundsätzlich liebe ich Game Drives und die Suche nach Tieren - egal ob ich selber fahre oder gefahren werde. Der Kick, wenn man selber sucht (und findet) ist natürlich ein anderer. Die meisten von euch werden Gefühl zum Glück ja kennen 🙂

Mit JP hatten wir einen genialen und engagierten Ranger, dessen Liebe zur Natur ständig spürbar war und der auch immer wieder ein Auge für die kleinen Dinge hatte. Wir Gäste haben von ihm vor allem Eines gelernt: Man lernt nie aus 🙂 Das ist für mich der größte Vorteil, wenn man mit einem Ranger im Busch unterwegs ist.

Nambiti ist ein noch sehr junges Reservat, das mit unterschiedlichen Landschafts- und Vegetationsformen punktet. Antilopen und Vögel gab es jede Menge zu sehen, bei den Big 5 sieht die Sache (noch) etwas anders aus. Wir haben Gäste kennengelernt, die alle großen Fünf zu sehen bekommen haben. Wir nicht. Gelohnt hat es sich trotzdem. Auch weil das Preis-Leistungsverhältnis in der Elephant Rock Lodge einfach der Hammer war, wir verwöhnt wurden und so richtig die Seele baumeln lassen konnten. Ich würde auf jeden Fall wieder hinfahren!

Hier also eine Bildauswahl vom ersten Game Drive samt Sundowner:

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Wir haben natürlich noch viele andere Tiere gesehen, unter anderem einen Elefanten-Bullen. Aber da wir später noch viel näher an den Dickhäutern dran waren, spar ich mir mal die Bilder 🙂

Ein Löwenrudel haben wir in der Dunkelheit knapp verpasst. Die Katzen hatten sich unter die Büsche verzogen und man konnte sie nur noch hören und das Funkeln der Augen sehen, wenn der Lichtstrahl auf sie fiel.

Zum Glück warteten ein tolles Abendessen und die gemütliche Stimmung der Lodge auf uns. Wir fielen müde und zufrieden in unsere wunderbaren Betten. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen 🙂

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Teil 829. Nov. 2012
Am nächsten Morgen hieß es früh aus den Federn kommen. Der Game Drive startete um halb sechs, ich war fast eine Stunde eher auf. Ich musste einfach den tollen Sonnenaufgang ablichten und die Ruhe auf unserer privaten Terrasse sowie anschließend in der Lodge genießen.

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Hier gab es frischen Kaffee und Tee sowie kleine Snacks. Mir war es aber für all das zu früh 😉

Die Stimmung und das Licht am Morgen sind einfach toll. Außerdem ist Nambiti landschaftlich sehr abwechslungsreich und reizvoll (ich fürchte, das habe ich schon vorher mal erwähnt 😗). Besonders schön fand ich die Giraffen, die lösen einfach immer besonders schnell Afrika-Feeling aus 🙂

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Übrigens bin ich ein großer Hippo-Fan und freute mich deswegen besonders, als wir beim morgendlichen Game Drive welche entdeckten. Nambiti ist sehr wasserreich und so wandern die Flusspferde viel zwischen den einzelnen Wasserstellen.

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Dass unser Ranger JP ein verdammt guten Job gemacht hat, hatte ich ja bereits geschrieben. JP kommt aus Nelspruit, war schon als kleiner Junge verrückt nach (wilden) Tieren und sieht seinen Beruf als Berufung. So hat er sich, nachdem wir einen der bunten Heuschrecken gesehen haben, gleich aufgemacht, um ihn zu fangen und viel darüber zu erklären 🙂

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Ich habe mich ganz ausgezeichnet mit JP verstanden, da wir nicht nur viel über die Natur, sondern auch über diverse andere Seiten Südafrikas quatschen konnten. Wir haben beschlossen, in Kontakt zu bleiben - er muss mich nämlich noch mit seinen vielen Tipps zum Krüger, zu Mosambik und zu Botswana versorgen 😉

Im zweiten Teil des Berichts zum morgendlichen Game Drive werdet ihr übrigens sehen, dass JP auch ganz gut große Tiere finden kann 🤪
Teil 929. Nov. 2012
Löwen zu finden war JPs erklärtes Ziel für den morgendlichen Game Drive. Zu unser aller Glück und Zufriedenheit hat er dieses auch ereicht 🙂 Gegen Mitte unserer Tour fanden wir eines von Nambitis Löwenrudel: Drei fast ausgewachsene Geschwister (eine Katze und zwei Kater) samt ihrem Vater, der noch ab und an vorbeischaute, um an der Beute teilzuhaben und den jungen Kerlen zu zeigen, dass er immer noch der Boss ist. Der Chef hat mittlerweile mit der Mutter der Geschwister neue Nachkommen gezeugt. Sie waren es, die wir am Vorabend fast gesehen hätten.

Die Löwen vor uns hatten übrigens definitiv in der Nacht einen Riss gemacht und schonten nun ihre vollen Bäuche. Jetzt lass ich mal lieber Bilder sprechen 😄

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Wie ihr seht, waren wir ziemlich nah an den Katzen dran. Ein wirklich tolles Erlebnis. Nach der Löwensichtung machten wir Rast im Busch, gönnten uns einen Moccarula 😉 und machten uns auf den Weg zurück zur Lodge, wo ein klasse Frühstück auf uns wartete.

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Mehr dann im nächsten Teil!
Teil 1029. Nov. 2012
Und weiter geht's:

Unser nächster Programmpunkt stand am Vormittag an. Bei einer der Lodges in Nambiti ist das "Le Sueur Cheetah Project" beheimatet. Die Katzen dort sind halbwild und leben in einem großen Freigehege. Ich wollte meiner Mutter die Möglichkeit geben, diese tollen Tiere mal aus nächster Nähe zu erleben.

Dass es in Nambiti jede Menge Giraffen gibt, dürfte euch durch meine Beschreibungen schon aufgefallen sein. Auf dem Weg zu den Katzen sahen wir zwei junge Giraffenbullen, die schon mal für ihre späteren Kämpfe probten.

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Zu Beginn hörten wir viel über die Katzen und das Projekt. Star der Einführung war aber jemand anders: Das zahme Erdmännchen Zulu, das im Alter von drei Wochen nach einem Buschbrand gefunden wurde. Der kleine Kerl ist der Liebling der Besucher und genießt die Aufmerksamkeit und die Streicheleinheiten in vollen Zügen.

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Meine Mutter verliebte sich sofort in das Tierchen - und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Zulu wollte kaum noch von ihr runter und war knapp davor, auf ihrem Arm einzuschlafen 🙂

Nun aber zu den Miezen. Neben den Geparden lebt auch Leopard Vega im Le Sueur Projekt. Er ist etwa ein Jahr alt und soll, im Gegensatz zu den Geparden, bei denen das ja nicht geht, ausgewildert werden.

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Den Geparden - die für die "Interaction" in ein eigenes Gehege gebracht werden - steht frei, wie sehr sie in Kontakt mit den Besuchern treten. Manche genießen die Streicheleinheiten, manche stürzen sich auf ihr Spielzeug, manche stehen auf und gehen, wenn ihnen die Leute zu nahe kommen...

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Teil 1129. Nov. 2012
Des Weiteren haben im Le Sueur Projekt zwei Servale ein Zuhause gefunden.

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Superstar ist aber - wie bereits geschrieben - Erdmännchen Zulu. Dessen liebster Spielkamerad ist übrigens ein Hundewelpe 😉 Der erwachsene Hund dagegen scheint von den beiden Rabauken ziemlich genervt zu sein 😉

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Teil 1201. Dez. 2012
Freut mich, dass ihr immer noch so motiviert dabei seid 🙂

Guggu, dein Bericht und die Fotos sind ja so wunderbar. Schön, dass ich mich ein wenig revanchieren kann. Ich durfte das Erdmännchen übrigens auch mal knuffen 😉

Casi, ich hoffe, die nächsten Tiersichtungen halten dich bei der Stange 😉

Also dann, weiter geht's: Am Nachmittag stand der nächste Game Drive auf dem Programm. Wir bekamen wieder viele Antilopen und Giraffen zu sehen. Außerdem entdeckten wir - also unser Ranger 😉 - eine große Menge junge Heuschrecken auf einem Busch. Ich bin ja wirklich kein Insektenfan, aber das war schon faszinierend. Und auch ein wenig beängstigend, wenn man weiß, was ein Schwarm dieser Tiere anrichten kann.

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JPs erklärtes Ziel war es aber, einen Leoparden zu finden. Wir fuhren durch den Teil Nambitis, der landschaftlich tatsächlich perfektes Leoparden-Land ist. JP hatte schon bald eine Spur gefunden und folgte ihr hartnäckig. Wir befuhren einen kaum noch existenten Weg, der eigentlich nur - und schon lange nicht mehr - für Forschungsarbeiten benutzt wird. Manche Tiere in Nambiti tragen ein Funkhalsband, das aber nicht für touristische Zwecke dient.

Die Fahrt war schon recht abenteuerlich, steil bergab über jede Menge Steine, dauernd in Deckung vor dem teils mit Dornen bestückten Gebüsch. Im Tal angekommen fanden wir - nichts. Die Spur des Leoparden war verschwunden und ein Tracking nur noch zu Fuss möglich. Das geht aber ohne Vorbereitung nicht.

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Wir waren natürlich alle ziemlich enttäuscht. Ich glaube, unser Ranger am meisten. Also den Weg wieder raufgeruckelt. Plötzlich kam ein Funkspruch und JP war auf einmal sehr aufgeregt. Er fragte uns, ob es ok wäre, wenn er etwas flotter durch das Reservat fahren würde. Es hätte eine tolle Sichtung gegeben, aber er könne nicht versprechen, dass wir noch etwas sehen würden, da die Sichtung in weiter entfernten Gebiet stattgefunden hat. Was gesichtet wurde, hat er uns nicht verraten. Trotzdem willigten wir ein. Und dann begann ein flotter Ritt - immerhin mit gut 40 kmh 🙂
Es ging aus dem hügeligen Leoparden-Gebiet in Richtung des Savannen-Vegetations-Gebietes. Die Spekulationen, was wir eigentlich suchen würden, gingen durcheinander. Ob der immer flacher werdenden Landschaft gab ich den richtigen Tipp ab - wobei mir der liebe Herr Ranger natürlich nicht sagte, dass ich Recht hatte 😉

Trotz des rascheren Tempos hielten wir immer wieder, wenn wir Tiere erspähten, um sie in schönstem Spätnachmittagslicht zu fotografieren. Das Entdecken der Tiere war bei dem Tempo auch ein Spaß. Immerhin: Warzenschwein, Schakal, Oryx und Weißschwanzgnus gingen auf mein Konto, die Mitfahrer waren begeistert 🙂

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Was wir aber eigentlich suchten, wussten wir immer noch nicht...
Teil 1302. Dez. 2012
Schließlich waren wir bei dem Fahrzeug angekommen, das den Funkspruch abgegeben hatte. Die Leute auf dem Auto waren total happy: Sie hatten einen Geparden beobachtet. Hatte ich also doch recht mit meinem Tipp! 😉 Der Gepard hatte sich im hohen Gras hingelegt, das andere Fahrzeug fuhr weiter. Wir suchten mit Ferngläsern und Teleobjektiven angestrengt nach der Katze. Schließlich setzte sich der Gepard wieder in Bewegung, ziemlich weit weg, siehe Foto.

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Zum Glück war sein Weg absehbar und JP machte sich auf, eine bessere Position zu suchen. Und siehe da, das klappte mehr als gut. Wir konnten den Gepard ziemlich lange beobachten, es war toll! Leider war das Licht nicht mehr wirklich fototauglich, weshalb die Bilder nicht besonders gut geworden sind. Aber hey, das Erlebnis und die Erinnerung zählen!

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Mehr als glücklich ging es für uns zurück in die Lodge, wo wir wieder mit heißen Tüchtern, warmen Sherry und einem tollen Abendessen empfangen wurden. Ein toller Tag!! 😁
Teil 1406. Dez. 2012
Liebe Leute, vielen Dank für das Feedback 🙂

Der Redaktionsalltag hat mich wieder, deshalb musste ich ein paar Tage aussetzen. Jetzt geht es aber mit dem letzten Game Drive weiter.

Nach dem vorhergegangenen Katzen-Tag gingen wir es ruhig an und die Mehrheit der Gäste wollte unbedingt Dickhäuter sehen. Na ok, ich hätte ja Miezen bevorzugt, aber ich mag natürlich auch Elefanten 🙂

Nach einer etwas längeren Suche trafen wir schließlich auf drei Elefantenbullen. Wir fuhren sehr nahe an sie ran, da sich die Jungs äußerst friedlich präsentierten. Es ist immer faszinierend, wie lautlos sich die Riesen durch den Busch bewegen können.

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Anschließend entdeckten wir eine Gruppe Wasserböcke mit einigen Jungtieren. Besonders dieser junge Bock hatte es mir angetan.

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Und wenn wir gerade bei den prächtigen Jungtieren sind: Auch dieser junge Kudubulle erwies sich als sehr unterhaltsam und nahme unsere Anwesenheit ungewöhnlich gelassen hin 🙂

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Nach einem genüsslichen Frühstück packten wir unsere Sachen und wurden wieder zu unserem Auto gebracht. Die schöne Zeit im Busch war damit vorerst zu Ende...
Teil 1507. Dez. 2012
Ab nun standen zwei "Fahrtage" auf dem Programm. Wir empfanden das aber nicht als Belastung, vielmehr war es ja der Plan gewesen, das Land zu erfahren.

Es war kurz nach elf und es war sehr heiß. Ein Zustand, der sich auf dem Weg durch den Free State und die Karoo natürlich nicht ändern sollte. Ganz im Gegenteil, es wurde immer heißer. Die Klimaanlage im Auto fabrizierte eigentlich nur ein Lüftchen.

Nun aber los! In Ladysmith tankten wir auf, kauften kühle Drinks und Snacks, zogen Geld und machten uns auf den Weg Richtung Golden Gate Highlands National Park.

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Als wir den Golden Gate NP erreichen, werde ich richtig aufgeregt. Ich freute mich einfach so auf die Landschaft. Bis zu meinem ersten Südafrika-Trip 2009 konnte ich nicht verstehen, warum Leute "wegen der tollen Landschaft" irgendwohin fahren. Aber Afrika hat mich gerade auch wegen seiner faszinierenden Landschaften süchtig gemacht 🙂

Der Golden Gate gilt ja nicht gerade als wettersicher und so waren wir zwei Ladies echt begeistert über strahlenden Sonnenschein und spannende Wolkenspiele. Unser erstes Ziel war das Basotho Cultural Village. Die Mutter lockte ich mit einem "Magst du was Kaltes zu trinken?" von der Hauptstraße. Als sie merkte, was unser eigentliches Ziel war, war sie sehr happy 🙂 Das Cultural Village ist vergleichbar mit einem Cultural Village in Namibia. Es zeigt die Lebensart der Basotho im Verlauf der vergangenen Jahrhunderte.

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Die Führung war wirklich toll und die Menschen sehr nett. Auch die Gegend rund um das Basotho Village, in dem es auch ein Rest Camp gibt, ist wunderschön. Außerdem waren Springböcke und Weißschwanzgnus zu sehen.

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Teil 1607. Dez. 2012
Und weiter geht's durch die beeindruckende Landschaft des Golden Gate. Es sind kaum andere Fahrzeuge unterwegs, wir sehen Antilopen und viele Paviane. Das Farbspiel begeisterte uns beide sehr, einfach ein Traum 🙂

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Auch außerhalb des Golden Gate bleibt die Landschaft spektakulär. Wir machen Zwischenstopps in ein paar Städtchen, wo wir Sandsteingebäude bewundern, kaufen Kirschen und Pfirsiche am Straßenrand und gefüllte Pies und Savannas in einem entzückenden Farm Stall. Als wir in Ladybrand ankommen, ist es schon fast dunkel. Der Tag war anstregend, aber sehr schön.

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Teil 1707. Dez. 2012
Von Ladybrand nach Graaff-Reinet, rund 550 Kilometer: So lange war unsere Fahrstrecke an diesem Tag, egal für welche Route wir uns entschieden hätten. Ich hatte ja die Tendenz die N1 zu nehmen, aber die Leute, bei denen wir wohnten, empfahlen uns einen gänzlich anderen Weg über Aliwal North, da auf der N1 viele Stop-and-Go wären und weil die Landschaft auf der anderen Strecke die schönere wäre. Allerdings wurde ich auch gefragt, ob ich eine gute Autofahrerin wäre, denn die ersten rund 150 Kilometer seien eine arge Schlaglochpiste. Tatsächlich halte ich mich für eine ziemlich gute Fahrerin - spätestens seit dem Namibia-Trip im März 2011, als die Regenzeit die Straßen ziemlich mitgenommen hatte. Außerdem bin ich daheim öfter mal auf unbefestigten Straßen unterwegs - weil es mir einfach taugt 🤪

Gleich vorweg: Man sollte schon ein routinierter Fahrer auf dieser Strecke sein, gerade mit einem kleinen Auto. Teils muss man auf die andere Fahrspur ausweichen, teils muss man sich spontan für das kleinste Schlagloch entscheiden. Der Verkehr beschränkt sich fast ausschließlich auf die Bewohner des Farmlandes. Die kennen ihre Strecke und bügeln munter an einem vorbei. Trotzdem erwies sich gerade dieses Stück als eines der Highlights unserer Reise. Die Farben, der Himmel, die Wolken! Einfach fantastisch! Wie auf/aus einer anderen Welt. So einen Himmel hatten wir beide noch nie gesehen!! Nicht, dass es in der Gegend besondere Sehenswürdigkeiten an sich gäbe, aber ich könnte dort wohl eine Woche auf einer Farm abhängen, nur mit Reiten, Lesen, Tiere beobachten und in den Himmel und die Weite starren. Wir waren (und sind noch immer) tief beeindruckt und richtiggehend verliebt. Meine Mum ließ sich doch glatt zu der Aussage hinreißen, dass man an diesem Ort das Gefühl hätte, dass die Erdkrümmung eine andere wäre, weil einen der Himmel so umschließt. Ich bin ja kein sentimentaler Typ, aber teilweise hatte ich glasige Augen ob der Schönheit. Diese R26, touristisch wenig erschlossen, ist ein absoluter Geheimtipp für Landschaftsfans. Diesen wollte ich einfach mit euch teilen. Dieser Abschnitt und auch der Golden Gate NP davor gaben dem Reisebericht seinen Namen.

Fotos können das alles natürlich kaum wiedergeben, schon gar nicht auf kleinen Bildschirmen. Trotzdem möchte ich euch ein paar zeigen 🙂

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Puuuuhhhh, das waren jetzt vielleicht zu viele "Gegend"-Fotos. Bitte bescheid geben, wenn es euch langweilig wird 😕
Teil 1809. Dez. 2012
Danke ihr Lieben für das Feedback - das geht runter wie Öl 🙂 Da macht das Weiterschreiben gleich viel leichter. Neben der Tierwelt sind es gerade die beeindruckenden und ständig wechselnden Landschaft, die mich an Südafrika so faszinieren. Nun aber weiter!

Nach den beiden doch recht anstregenden Fahrtagen wollten wir es diesmal ruhig angehen. Also frühstückten wir gemütlich, nutzten den schönen Garten unseres B&Bs und spazierten dann durch die Straßen von Graaff-Reinet, wo ich viel zu viele Häuser fotografierte.

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Ich bin ganz verliebt in dieses kleinen Städtchen. Über die Weihnachtsbeleuchtung bei knapp 30 Grad am frühen Vormittag bringt uns zum Schmunzeln 😉 Wir statteten noch diversen Shops, einem ATM sowie Spar und Bottle Store einen Besuch ab, wo wir unsere Vorräte jeglicher Art aufstockten. Danach machten wir es uns im Garten gemütlich, wo wir Besuch der Haushunde bekamen. Tja, Hunde erkennen Hundeliebhaber einfach immer und so wurden wir in Beschlag genommen.

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Teil 1916. Dez. 2012
Lil und Guggu, es freut mich, dass ihr euch für meine Bilder begeistern könnt 🙂

Und nachdem ich jetzt endlich mal ein freies Wochenende hab, geht der Bericht mit dem Camdeboo Nationalpark.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg in den Camdeboo Nationalpark. Leider kamen wir in der Game Viewing Area nicht weit, da die heftigen Regenfälle der Vorwochen die Straßen teils überflutet, teils arg in Mitleidenschaft gezogen hatten. Auch der See im Camdeboo führte sehr viel Wasser. Ein paar Tierchen bekam ich aber trotzdem vor die Linse. Besonders zu erwähnen: Mein erster Fish Eagle!! 😄

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Außerdem waren die Grünmeerkatzen sehr unterhaltsam. Ich weiß, sie sind nicht gerade selten, aber ich liebe diese kleinen Äffchen 😉

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Schließlich machten wir uns auf, das Valley of Desolation zu erkunden. Dafür fährt man auf einen Berg 😉 Aber keine Sorge, das Tal liegt einem dann zu Füßen. Der Blick auf die Weite der Karoo, auf Graaff-Reinet und die Felsformationen ist atemberaubend.

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Abends ging es nochmal ins Restaurant "Polka" 🙂
Teil 2016. Dez. 2012
Am nächsten Tag ging es für uns - leider nur für eine Nacht - in den Mountain Zebra Nationalpark. Allein die Fahrt dahin war schon sehr tierreich, wir sahen Erdmännchen, einen großen Waran sowie einige Bles- und Springböcke. Die Landschaft war auch toll, hier würden sich eiserne Namibia-Fans richtig wohl fühlen.

Der Mountain Zebra Park war für mich wie eine softe Variante des KTP. Wenig Autos, viel Weite, das perfekte Maß an Aridität. Die Bungalows sind sehr hübch, alle mit 2 Zimmern für vier Personen eingerichtet. Typisch für SANParks mit allem, was der Selbstversorger braucht. Leider stehen die Häuschen recht nah beieinander, aber durch die Vegeation ist man doch ganz gut von den anderen Gästen abgetrennt. Toll sind die großen Balkon-Türen in Schlaf- und Wohnraum. Man blickt von Couch und Bett mitten in die Natur bzw. auf den beeindruckenden Karoo-Sternenhimmel. Einfach traumhaft!!

Im Park kann man ein Cheetah-Tracking machen, da meiner Mum aber nicht ganz fit war, verzichteten wir darauf. Auch zwei der Big Five leben im MZNP - Büffel und (Spitzmaul-)Nashörner.

Direkt am Camp gibt es Wanderwege, wo man vor allem den Pavianen sehr nah kommt. Ich fand es toll 😄

Wir haben eine Nashornmutter mit Kalb, eine Büffelherde (mitten im Gebüsch), eine Ginsterkatze, Erdmännchen, Paviane & Vervet Monkeys, viele Hasen & Mäuse, Perlhühner, Erdhörnchen, Strauße und jede Menge Antilopen (Oryx, Weißschwanzgnus, Elands, Blesbock, Springbock, Kudu, Kuhantilopen, Ducker, Steinböckchen...) und noch mehr Zebras gesehen. Hier ein paar Bilder aus dem Park 🙂

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Alles in allem würde ich diesen Park jederzeit weiterempfehlen und war sicher nicht zum letzten Mal dort.
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