VOVoyagerThemenstarter3 Beiträge · seit 200625. Nov. 2006 · #1Hallo Namibia-Freunde !
Wir planen Anfang Oktober 2007 unsere erste Reise nach Namibia. Unser Problem ist, dass wir leider nur 2 Wochen Zeit haben. Geplant hatten wir ein Allradfahrzeug mit Dachzelt zu mieten und daher möglichst auch auf Zeltplätzen oder in freier Natur zu übernachten. Oder braucht man vielleicht doch kein Allradfahrzeug? Für die Wüstentour würden wir uns dann eins mieten oder an einer organisierten Tour teilnehmen.
Wenn man Neckermann & Co. glauben darf, ist die Tour innerhalb von 2 Wochen zu schaffen. Wir fragen uns nur, ob an die Tagesetappen nicht teilweise doch zu lang sind (Beispiel: Fish-River Canyon zur Namtib Farm oder auch vom Etosha-Park nach Waterberg). Stress sollte dabei eigentlich nicht aufkommen. Wir möchten unterwegs auch noch genügend Zeit haben uns einige Sachen anzusehen (diese habe ich in der Tourplanung erwähnt). Größere Wandertouren sind aber nicht geplant.
Wichtig sind für uns folgende Ziele
a) Viele Tiere
b) Game Drives
c) Dünen von Sossusvlei
d) Fish-River Canyon
e) Paddeltour Walvis Bay zu den Delphinen
Das Problem ist, dass der Fish-River Canyon ganz im Süden und der Etosha-Nationalpark ganz im Norden liegt. Einige andere sicherlich auch schöne Ziele wie Lüderitz oder die Umgebung vom verbrannten Berg haben wir schon gestrichen. Viel mehr Kürzungsmöglichkeiten um mehr Freiraum zu bekommen, fallen uns aber nicht ein.
Eine Aufteilung nur in eine Nord- oder Südroute kommt eigentlich nicht in Frage. Es gibt noch so viele schöne andere Ziele zu sehen (z. B. Botswana oder Südafrika). Wir möchten daher möglichst viel reinpacken, aber auch mit Mut zur Lücke und gleichzeitig auch noch „Urlaub“ machen.
Wir würden uns daher über Tipps freuen was machbar ist (wie lange sind die reinen Fahrzeiten ??) und vielleicht auch zu den Übernachtungsmöglichkeiten. Diese würden wir nach Möglichkeit vorher reservieren wollen.
Vielen Dank schon mal.
Petra + Michael
1. Tag: Windhoek (ca. 30 km)
Ankunft gegen 13.00 Uhr, Autoübernahme, Einkaufen
Übernachtung: Campingplatz Daan Viljoen Wildpark oder Stadthotel mit Schwimmbad
2. Tag: Windhoek- Keetmanshoop (ca. 482 km)
Evtl. Zwischenstopp Straußenfarm oder Hardap Staudamm
Übernachtung Campingplatz Garigarus direkt beim Knöcherbaumwald
3. Tag: Ketmanshoop - Fisch River Canon (ca. 290 km)
Evtl. Zwischenstopp am Naute Damm
Übernachtung Campingplatz Hobas
4. Tag: Fisch-River Canyon - Farm Namtib (ca. 500 km)
5. Tag: Farm Namtib - Sesriem (ca. 285 km)
Sesriem Canyon
Übernachtung: Campingplatz am Eingang Sossusflei
6. Tag: Sesriem - Swakopmound (ca. 350 km)
Übernachtung Long Beach Campingplatz Walvis Bay oder ähnlich
7. Tag: Swakopmound / Walvis Bay
Paddeln mit Delphinen
Evtl. Reservat um Sandwich Harbour, Flamingos
Evtl. Robbenreservat Cape Cross
8. Tag: Swakopmound - Khorixas (ca. 450 km)
Übernachung Khorixas Camp oder Vingerklip-Ranch
9. Tag: Khorixas - Etosha (ca. 275 km)
Übernachtung: Camp Okaukuejo
Ugab-Terassen mit Vingerklip-Felsen
Evtl. Spitzkoppe
10.Tag: Etosha
Tierbeobachtungen
11. Tag: Etosha - Waterberg (ca. 500 km)
Übernachtung Gästefarm Mon Desir oder Waterberg Wilderness Lodge
12. Tag: Waterberg - Windhoek (ca. 325 km)
Geopardenbeobachtung
evtl. Thermalquelle Groß-Barmen
Übernachtung: Farm Düstenbrook
13. Tag
Autoabgabe und gegen 16.00 Uhr Rückflug nach Deutschland (ca. 70 km)
14. Tag
Ankunft in Deutschland
NAnamib2006100 Beiträge · seit 200625. Nov. 2006 · #2Hallo Voyger,
nichts für ungut, aber tu Dir selber einen gefallen und plane nicht so eine Höllentour. Gerade, wenn Dir diese genannten ziele wichtig sind, solltest Du Dir vor Ort ein bißchen mehr Zeit einplanen. Lass den Fishriver Canyon weg, bleib die 2 Wochen im nördlichen teil, gehe nicht südlicher als die Tirasberge und lass das Waterberg Plateau auch weg. Du wirst mehr von den anderen Zielen haben und sehen und im Endeffekt wesentlich mehr von der Reise haben, denn der Reiz Namibias liegt nicht darin, möglichst viele km in möglichst wenig zeit hinter sich zu lassen, sondern die Weite und Ruhe dieses landes zu spüren und zu erleben, und das kannst Du bei einer solchen Tour nicht. Auch um viele Tiere zu sehen, musst Du Zeit haben, denn Du befindest Dich nicht in einem engen Zoo, wo die Tiere nicht irgendwo anders hin können .... ! Wir waren dies Jahr für 23 Tage in nam unterwegs, haben eine ähnliche Tour gemacht, wie Du aufgescvhrieben hast, allerdings ohne Waterberg Plateau. Es war sehr schön, aber selbst das war ein Gehetze und wir haben bereut nicht auf das ein oder andere verzichtet zu haben, und dafür an manchen Orten etwas mehr Zeit zu haben. Manchmal ist weniger eben mehr !!! Außerdem freut man sich dann - wie wir - auf das nächste Mal und die noch nicht entdeckten Ecken Namibias.
Liebe Grüße,
Sandra
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum !
Matatu496 Beiträge · seit 200625. Nov. 2006 · #3Hallo Petra und Michael, kein Problem. Den ersten Tag kommt Ihr an und bleibt in Wdh., vielleicht Pension Moni, preiswert, sauber gut. Am nächsten Tag in einem Rutsch nach Keetmanshop, vielleicht Pension Gerbe, traumhaftes stilvolles Frühstück und preiswert. Dann weiter zum Canon, da gibt es mehrere Möglichkeiten je nach Geldbeutel: Canon Lodge, Canon Road House, Canon Mountain Camp. Nächsten Tag Maltahöhe (Maltahöhe Hotel, Daweb Gästefarm, Duwisib Lodge u.a. Dann über Sossusvlei zur Solitaire Country Lodge oder Solitaire Guestfarm. Von dort über Walfisch nach Swakopmund. Dort gibt es jede Menge Unterkünfte. Mein Tipp seit vielen Jahren: Hotel-Pension Rapmund (zentral beim Leuchtturm, um die Ecke zu Cafe Anton). Über Cape Cross/Henties Bay nach Uis. Hier The White Lady B&B. Liegt gut im Preis. Von Uis über Twyfelfontein (nehmt die Pad D2612, traumhafte Landschaft), am selben Tag weiter zur Khorixas Lodge (sehr einfach) oder iGowati Lodge oder Vingerklip Lodge. Weiter geht es über Outjo in die Etosha, dort zwei Tage im Halali (ist nicht so rummelig wie Okaukuejo, schönes Wasserloch, genau so viel Wild wie am Loch in O.). Die Tour geht weiter über Tsumeb, Grootfontein, D2512 zum Waterberg. Dort zwei Nächte und dann zu Düsternbrook. Am Waterberg kommt man auch mit einer Nacht hin. Gruß Matatu
thomas145 Beiträge · seit 200625. Nov. 2006 · #4Hallo Voyager,
im Juni diesen Jahres sind wir zwei Wochen zwischen Etosha und Fish River Canyon mit dem Auto unterwegs gewesen. Die Route war ähnlich deiner (Lüderitz war mit dabei, dafür nicht der Waterberg, die Unterkünfte waren auch andere).
Ich hätte mir im Anschluss gewünscht, hier oder da etwas mehr Zeit und ggfs. auch eine oder zwei zusätzliche Übernachtungen gehabt zu haben. Ich schließe mich namib2006 an - lass´ den Fish River Canyon weg.
Er hat uns die zwei längsten Tagesetappen beschert. Sicher ist er spektakulär anzuschauen - doch den weiten Abstecher da runter fand ich es im Vergleich zu anderen Highlights nicht wert. Lass´dir mehr Zeit für Etosha, Sossusvlei o. a. und bau auch mal einen Ruhetag ein, auf einer Lodge irgendwo abseits im Nichts.
Thomas<br><br>Post geändert von: thomas, am: 25/11/2006 18:28
TOToko413 Beiträge · seit 200625. Nov. 2006 · #5Hallo Voyager,
auch ich schliesse mich namib 2006 voellig an. Lass den Sueden und heb ihn Dir fuer ein anderes mal auf. Du kommst bestimmt wieder!!! 🙂
Die Route die namib 2006 vorstellt ist so prima zu schaffen und hier im Forum ist ja schon viel darueber geschrieben worden, dass in Namibia weniger mehr ist. Die von den grossen Reiseveranstaltern vorgestellten Touren sind machbar, aber die reinste Hetzjagd. Bei einer organisierten Reise hat man ja auch meistens einen Chauffeur und Du musst alles selbst fahren. Goenn Dir ein bisschen mehr Ruhe und Du wirst begeistert sein.
viel Spass bei der weiteren Planung und schoenes Wochenende
Kitty
Reinhard728 Beiträge · seit 200625. Nov. 2006 · #6Hallo Voyager,
da habt ihr nach meiner Einschätzung zuviel hineingepackt. Beispiel Sossus Vlei: Nach der Ankunft am Nachmittag/Abend benötigt ihr minimal einen halben Tag - den Vormittag - um hinzukommen (Permit holen, bezahlen, 65 km Autofahrt + 5 km Allradsand, aussteigen, umherlaufen und wieder zurück) und dann am Nachmittag nach Swakopmund. Das ist volles Programm. Die Dinge, die ihr wohl nebenher während der der Fahrt zur nächsten Unterkunft besichtigen wollt, liegen dort zwar (meist), tatsächlich sind dann aber noch mal 20 oder 60 km (Cap Cross) hin und zurück zu fahren und schon sind 2 - 4 Stunden vorbei. Mein Tipp: Im Süden maximal bis Sossus Vlei und dann der Norden. Die Tourenanbieter wollen die Bedürfnisse der meist Erst-Besucher Namibias befriedigen. Und die fragen: Ist alles (Fish River, Sossus Vlei, Etosha u.a.) dabei und was kostet es? Der billigste gewinnt. Etwas mehr Ruhe ist besser. Stress wird sicher aufkommen, jedenfalls wäre es bei mir so und Urlaub? na ja, man kann sagen, man war da.
Gruß
Reinhard
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200626. Nov. 2006 · #7Hallo Voyager,
in nur 2 Wochen die große Namibiarunde, find ich auch ein bißchen viel.
Machbar ist es zwar, aber viel Zeit um von den einzelnen Stationen auch wirklich etwas zu haben oder gar urlaubsmäßig relaxen, bleibt dabei nicht.
Mein Rat ist daher ebenfalls auf den Canyon verzichten.
Stattdessen lieber zusätzliche Tage im Sossusvlei/Naukluftgebiet einplanen. Eine Übernachtung an der Spitzkoppe oder auf Ameib würdet Ihr sicher auch nicht bereuen, dann weiter wie geplant mit Übernachtung bei Khorixas oder Vingerklipp und anschließend in die Etosha.
Aber wenn's denn unbedingt die große Runde sein soll, dann würd ich den Waterberg auslassen. Stattdessen in Etosha die letzte Nacht in Okaukuejo verbringen und von dort direkt nach Düsterbrook fahren. Wenn Ihr morgens beizeiten losfahrt, schafft Ihr's locker rechtzeitig zu den Nachmittagsaktivitäten dort zu sein. Den eingesparten Tag könntet Ihr dann auf Namtib verbringen. Den bei Eurer jetzigen Planung würdet Ihr am Ankunftstag nicht mehr viel davon sehen, und am nächsten Tag auch nicht, weil es ja gleich weiter nach Sesriem gehen soll.
LG
AfricanDreams<br><br>Post geändert von: AfricanDreams, am: 26/11/2006 01:52
DEderfreed726 Beiträge · seit 200626. Nov. 2006 · #8Schließe mich meinen Vorrednern an. Lasst den Süden weg. Wir haben die große Runde in 4 Wochen gemacht, und selbst da hätten wir für einige Ziele gerne noch mehr Zeit gehabt. Investiert die Zeit lieber in Etosha.
Machbar ist die Strecke, gar keine Frage. Aber wenn Ihr bedenkt, dass Ihr meistens sehr früh weg müsst und auch relativ spät am Nachmittag ankommt, dann noch Zelt herrichten, Essen vorbereiten und ja bestimmt auch noch etwas Zeit für erkunden der Umgebung haben möchtet, wird es so schon arg stressig. Ob Ihr dann den Urlaub noch genießen könnt...ich befürchte nicht!
Gruß,
Carsten
joli3'491 Beiträge · seit 200626. Nov. 2006 · #9Hallo Voyager,
namib 2006 hat mir aus dem Herzen gesprochen. In 2 Wochen könnt Ihr nur eines Eurer Ziele erreichen - entweder die Tour so, wie geplant, fahren oder die Tour mit Ruhe genießen; beides zusammen geht nicht. Für 2 Wochen würde ich, falls ich viel sehen wollte, als Eckpunkte setzen Windhoek ( 1 Nacht)- Sossusvlei (2 Nächte) - Swakopmund ( 3 Nächte) - Etosha ( 6 Nächte )- Windhoek ( 2 Nächte). Das wär ein zwar dichtes, aber kein gehetztes Programm.Und Ihr hättet Eure Schwerpunkte - Tiere, Dünen, Urlaub - in einem guten Mix vereint. Und Ihr braucht dafür kein 4x4.
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 26/11/2006 13:48
VOVoyagerThemenstarter3 Beiträge · seit 200626. Nov. 2006 · #10Hallo,
ja ich glaube Ihr habt mich überredet und wir werden (schweren Herzens) doch den Süden weglassen. Wenn man den ganzen Tag nur im Auto ist und fahren muss verpasst man bestimmt das wichtigste.
Hier mein neuer Plan:
Montag, 01.10.2007 1. Tag Windhoek
Dienstag, 02.11.2007 2. Tag Sesriem
Mittwoch, 03.11.2007 3. Tag Sesriem
Donnerstag, 04.11.2007 4. Tag Swakopmund
Freitag, 05.11.2007 5. Tag Swakopmund
Samstag, 06.11.2007 6. Tag Khoriax / Vingerklip
Sonntag, 07.11.2007 7. Tag Khoriax / Vingerklip
Montag, 08.11.2007 8. Tag Etosha
Dienstag, 09.11.2007 9. Tag Etosha
Mittwoch, 10.11.2007 10. Tag Etosha
Donnerstag, 11.11.2007 11. Tag Düsternbrook
Freitag, 12.11.2007 12. Tag Düsternbrook
Samstag, 13.11.2007 13. Tag Rückflug
Sonntag, 14.11.2007 14. Tag Ankunft
Eigentlich hätte ich ja auch gerne die Waterberg-Gegend mit reingenommen aber irgendwie fehlt uns denn da doch die Zeit.
Viele Grüße
Matatu496 Beiträge · seit 200627. Nov. 2006 · #11Hallo Voyager, Dein Plan ist fast deckungsgleich, wie meine geplante und gebuchte Tour mit Familie (& Erwachsene, 2 Kinder):
1. Tag Windhuk
2. Tag Windhuk - Gästefarm Betesta
3. Tag Betesta - Sossusvlei - Namib Naukluft Lodge
4. Tag Namib Naukluft Lodge - Walfisch Bai - Swakopmund
5. Tag Swakopmund
6. Tag Swakopmund - Cape Cross - Brandberg
7. Tag Brandberg - Vingerklip Lodge
8. Tag Vingerklip Lodge - Halali
9. Tag Halali
10. Tag Halali - Mokuti Lodge
11. Tag Mokuti - Waterberg
12. Tag Waterberg
13. Tag Waterber - Düsternbrook
14. Tag Düsterbrook
Ihr könntet Brandberg weglassen und dafür Eure geplanten 2 Tage in der Vingerklip machen. Ich wollte nach Möglichkeit die Distanzen wegen der Kinder kurz halten. Flug mit Hotel MONI (Windhuk) und Mokuti über EXPLORER(gibt es in Mehreren Großstädten), der Rest über Acacia mit Autos in Windhuk gebucht. Hotels, Flug Autos 1760,-
Das ist im Juni/Juli. Der Flupreis für Oktober wird ca. 150, teurer sein.
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200627. Nov. 2006 · #12Hallo Voyager
Die Überarbeitung der Tour hat sich gelohnt. Ihr habt jetzt eine Tour, die sich wunderbar machen lässt und garantiert den Wunsch nach mehr weckt.
Geniesst es!
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
ISisenleon17 Beiträge · seit 200627. Nov. 2006 · #13Hi,
wir haben "die große Runde" (Hardap, Brukkaros, Fish-River-Canyon, Springbok (ZA), Oranje, Lüderitz, Swakopmund (mit Flugsafari über die Skelettküste), Soussouvlei, Atlantik bis Meile 105, Doros (mit Nashornpak und Gai-As), Twelfontain, Duwisib, alle Etosha-Camps, Waterberg, Okonmjima) in 12 Tagen gemacht und sind dabei sogar noch aus familiären Gründen ein Stück nach Südafrika gefahren. Es geht und es ist mit zwei Fahrer auch wirklich nicht zu anstrengend gewesen. Die Strassen in Namibia sind eigentlich sehr gut und man kommt auf den Hauptstrassen prima voran. Die Sehenswürdigkeiten (oder besser die bekannten Sehenswürdigkeiten) liegen meist in Tagestouren auseinander und Einrichtungen wie Tankstellen/ Supermärkte/Campgrounds gibt es genug - da verliert Ihr nicht noch Zeit beim suchen.
Wenn Ihr Euch einen ersten und durchaus sehr intensiven Eindruck von Namibia verschaffen wollt, dann reichen 14 Tage aus ohne das Ihr die großen Highlights (ausgenommen der Norden/Caprivi) auslassen müßt und Tiere habt Ihr dann reichlich gesehen! Vorausgesetzt, Ihr seid bereit jeden Tag weiter zu ziehen.
Um sich intensiv mit dem Land und den Kulturen zu beschäftigen und die versteckteren Schönheiten zu erkunden reichen selbst vier Wochen nicht aus.
Wir kommen nach der ersten Tour nun einfach wieder und schauen uns manches nun einmal ganz genau an. 🙂 So wird es Euch dann wohl auch gehen.
In jedem Fall: viel Spaß!
Manu
ISisenleon17 Beiträge · seit 200627. Nov. 2006 · #14Nachtrag:
Ich hatte übersehen, dass Ihr Kinder dabei habt.
Dann nehme ich alles zurück ... wenn Sie nicht erwachsen sind, erscheinen mir 5000 KM in 14 Tagen als unzumutbar ... die neue Route klingt da schon viel kindgerechter 🙂
joli3'491 Beiträge · seit 200627. Nov. 2006 · #15Hallo Voyager,
ich glaube, Ihr habt Euch mit dem geänderten Plan einen Riesengefallen getan. Das ist eine Tour, die man wirklich genießen kann. Ich möchte fast wetten, dass Euch danach auch der Namibia-Virus befallen haben wird.
Gruß Joli
Sanne2'462 Beiträge · seit 200628. Nov. 2006 · #16Hallo Voyager,
ich schließe mich Joli gern an. Du wirst es nicht bereuen, die Strecke gekürzt zu haben. Wir waren in 16 Tagen nur oberhalb bzw. gleiche Höhe mit Windhoek, hatten überall mindestens 2 Übernachtungen und planen dies jetzt für die "Mitte" wieder.
Namibia ist so schön und wird noch schöner, wenn man dem Land Zeit gibt, auf einen zu wirken. Nur dasitzen und genießen... die Stille, die Weite, die wunderschönen Farben. Je mehr Ihr Euch das gönnt, desto eher schöner wird Eurer Urlaub werden. Und wiederkommen werdet Ihr wohl sicher auch.
Bin gespannt, ob Du uns nach Deine Rückkehr widersprechen wirst 🙂 Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
HSHarald SagaweGast28. Nov. 2006 · #17Hallo,
ich werde niemals verstehen, warum man in Swakopmund mehr als maximal einen kurzen Rundgang von höchstens einem halben Nachmittag einplanen sollte. Die Stadt ist nicht ansatzweise sehenswert. Bei der ersten Namibiatour wollten wir dort zwei Nächte verbringen. Nach einigen Stunden in Swakopmund sind wir weitergefahren. Namibia hat unglaublich viele sagenhafte Naturschönheiten - warum da Zeit in einer piefiken deutschen Kleinstadt verschwenden. Wenige Kilometer nördlich gibt es die Cape-Cross-Lodge - eine der besten Unterkünfte (zu vernünftigem Preis) in dieser Gegend - als Station für zahlreiche wunderbare Touren: Brandberg, Skelettküste usw.
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200628. Nov. 2006 · #18Harald Sagawe schrieb:Hallo,
ich werde niemals verstehen, warum man in Swakopmund mehr als maximal einen kurzen Rundgang von höchstens einem halben Nachmittag einplanen sollte. Die Stadt ist nicht ansatzweise sehenswert. Bei der ersten Namibiatour wollten wir dort zwei Nächte verbringen. Nach einigen Stunden in Swakopmund sind wir weitergefahren. Namibia hat unglaublich viele sagenhafte Naturschönheiten - warum da Zeit in einer piefiken deutschen Kleinstadt verschwenden. Wenige Kilometer nördlich gibt es die Cape-Cross-Lodge - eine der besten Unterkünfte (zu vernünftigem Preis) in dieser Gegend - als Station für zahlreiche wunderbare Touren: Brandberg, Skelettküste usw.
Hallo Harald
auch wenn ich Dir mit den Naturschönheiten recht gebe, nutze ich Swakopmung gerne als Station für ein paar Tage. Wenn wir drei, vier Wochen unterwegs waren, geniessen wir es wieder mal bummeln zu gehen, in den vielen Restaurants zu essen (unterwegs kochen wir fast immer selber) und z.B. eine Bootstour in Walfishbay zu machen.
Wenn jemand aber eh einen engen Routenplan hat, verstehe ich es gut wenn man lieber in der Natur als in Swakopmund ist.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
joli3'491 Beiträge · seit 200628. Nov. 2006 · #19Hallo Harald,
zum Glück müssen wir ja nicht immer einer Meinung sein ( auch wenn man das hier das "Schmuseforum" nennt 😄 ) - Deine Meinung zu Swakopmund z.B. teile ich überhaupt nicht: ich finde Swakop schon als Ort sehenwert mit all seinen gut erhaltenen und gepflegten Häuserzeilen; liebenswert kleinstädtisch zwar, aber voller Geschichte ( und Geschichten). Wo findest Du sonst auf der Welt eine Küstenstadt ohne Hafen, eine Stadt an einem Fluß ohne Wasser, eine Badestadt ohne Bad mit einem Bahnhof ohne Gleise ? - Dann der Kristallpalast, die Bibliothek, das Museum, die vielen netten Kneipen oder auch Peters Antiquariat usw. Von der Umgebung will ich gar nicht erst anfangen. Wo sonst findest Du einen kleinen Ort, wo im Westen der gemeinste neblige Herbsttag zu sein scheint und gleichzeitig am Ostrand die Gluthitze der Wüste ? - Ich will ja auch nicht gegen Cape Cross maulen, aber die dortige Lodge finde ich nun wirklich nicht den Renner. Aber immerhin bist Du für mich der Erste, der sich lobend darüber äußert.
Gruß Joli
Matatu496 Beiträge · seit 200628. Nov. 2006 · #20Ich muss Joli zustimmen. Swakopmund hat eine ganz eigene Aura - für mich jedenfalls. Gerade, weil es so geschichtsträchtig ist. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden. Ich habe oft den Eindruck, dass mit zunehmender Zeit, sich kaum noch einer für die Geschichte des Landes interessiert. Es lebe die Etoscha und die Natur. Sicher! Aber das andere Namibia, dass in weiten Teilen immer noch deutsch geprägt ist, sollte man bei den Reisen mit einbeziehen. Ich höre so oft, dass man die deutsche Prägung als sonderlich oder sogar peinlich empfindet. Kein Engländer, Franzose oder Portugiese hat da in den ehemaligen Kolonien Probleme mit, dass die Sprache der ehemaligen Kolonialherren gesprochen, französisch gekocht oder englische Sitten gepflegt werden. Da sind wir eben ganz schön verkniffen. Joli, Du hast in Deiner Aufzählung noch den Martin Luther vergessen, den man nun leider eingemauert hat, wie seinerzeit auf der Wartburg---. Alles Gute von Matatu