THThalea78Themenstarter5 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #1Hallo,
ich hoffe, ich nerve Euch nicht, aber ich hab schon wieder eine Frage:
Wie muß ich mir den Etosha-NP vorstellen?
Kann man da gut alleine mit seinem Auto rumfahren und findet auch die interessanten Plätze und Tiere? Oder irrt man dann da rum und muß hoffen, was Interssantes zu sehen? Oder ist es am Ende sogar gefährlich?
Oder macht es Sinn, eine Tour zu buchen (mit Guide oder so), weil man da mehr zu sehen bekommt? Gibt es solche Touren überhaupt und wenn ja, zu welchen Preisen?
Bitte entschuldigt meine vielen Fragen, ich bin wirklich noch gänzlich unwissend...
Liebe Grüße
Thalea
Axel1'130 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #2Der ENP ist etwa so groß wie die Schweiz. Darin enthalten sind drei Camps, die etwa 80km voneinander entfernt sind. Zwischen diesen gibt es Strassen, die auch an diversen Wasserlöchern vorbeiführen. Diese Löcher haben Namen und auch Bennungen der diversen Tierarten, die dort zu finden sind. In den Camps gibt es Pläne dieser Punkte mit den dahin führenden Routen. Zusätzlich ist in jedem Camp ein Besucherbuch aufgelegt, in das diese ihre Beobachtungen einschreiben, so das man/frau die Beobachtungen nachvollziehen und evtl auch machen kann. Seit einiger Zeit soll es geführte Touren geben, m.E. sind aber die Möglichkeiten, selber Tiere zu sehen ausreichend. Sehr gefragt sind die Hippo- und Büffeltouren
😈http://www.etosha.de/karte.htm<br><br>Post geändert von: Axel, am: 21/11/2006 14:37
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #3Hallo
a) es ist nicht gefährlich (im Auto)
b) du kannst dich nicht verfahren
c) du findest die Tiere
d) die Tiere finden dich
e) lass dich überraschen
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Fotofeeling168 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #4Hallo Thalea,
der Etosha National Park hat drei Camps, in den man in Bungalows oder auf der Campsite übernachten kann. Außerhalb gibt es auch noch einige Lodges, ich würde aber immer die Übernachtung im Park vorziehen, auch wenn der Standart im Park nicht so hoch ist als in den privaten Lodges außerhalb.
Du kannst im Park von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mit dem eigenen Auto gefahrlos herumfahren, es gibt dort ein sehr gutes Streckennetz, das die einzelnen Wasserlöcher und Camps verbindet. Die Straßen sind alle problemlos mit dem PKW zu fahren (außer vielleicht in der Regenzeit).
Die Tiere siehst du in der Trockenzeit meist an den Wasserlöchern oder aber auch schon genügend auf der Strecke.
Ein geführte Tour ist wirklich nicht nötig, wenn du sowieso schon mit dem Auto da bist. Du bist auch sehr viel flexibler. Im Office der Camps liegt normalerweise ein großes Besucherbuch aus, in dem die Leute reinschreiben, wo und wann sie Tiere gesehen haben (hauptsächlich stehen da die Raubtiere oder Elefanten drin).
Hier haben wir noch ein paar Infos und Bilder zum Etoshapark
Etosha InfoViele Grüße
Christian<br><br>Post geändert von: Fotofeeling, am: 21/11/2006 14:35
Bazi2'721 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #5Axel schrieb:Der ENP ist etwa so groß wie die Schweiz. Darin enthalten sind drei Camps, die etwa 80km voneinander entfernt sind. Zwischen diesen gibt es Strassen, die auch an diversen Wasserlöchern vorbeiführen. iese Löcher haben Namen und auch Bennungen der diversen Tierarten, die dort zu finden sind. In den Camps gibt es Pläne dieser Punkte mit den dahin führenden Routen. Zusätzlich ist in jedem Camp ein Besucherbuch aufgelegt, in das diese ihre Beobachtungen einschreiben, so das man/frau die Beobachtungen nachvollziehen und evtl auch machen kann. Seit einiger Zeit soll es geführte Touren geben, m.E. sind aber die Möglichkeiten, selber Tiere zu sehen ausreichend. Sehr gefragt sind die Büffeltouren😈
Hallo Axel
kannst Du mir bitte Deine Quellen für die Grösse der Schweiz und des ENP nennen?
Mir ist nur bekannt, dass die Schweiz etwa 41'293 qkm und der ENP ca. 23'000 qkm gross ist. Oder liege ich da falsch? Dann bitte korrigieren.
Bazi
margotzi198 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #6Der Etosha N.P. ist gross. Das sieht man schon daran dass er einige Eingänge hat und die verschiedenen Forums-Mitglieder sich nicht einig sind wie lange man für die "Besichtigung" braucht. Wir waren 6 Nächte ( 2 pro Camp ) dort und ich hätte es auch noch länger ausgehalten. Im Shop kauft man sich eine Karte wo die Strassen und die verschiedenen Wasserlöcher aufgezeichnet sind und dann macht man sich auf den Weg, am liebsten mit dem eigenen Fahrzeug, denn dann kann fahren wohin man will und auch bleiben solange man will.( Aber bei Sonnenuntergang sollte man wieder im Camp sein.) Denn in meinen Augen ist so eine Safari ans Wasserloch auch eine Glückssache, dennn die Tiere halten sich nicht unbeding an einen Fahrplan.Wenn ich nur an die Beiträge hier denke wo viele das Wasserloch in Halali rühmen. Wir waren verschieden Male dort und zu unterschiedlichen Zeiten und alles was wir sahen war am morgen früh ein Zebra....Dafür hat uns anderntags Okaukujeo entschädigt mit über 40 Elefanten. Die haben gerade mal eine halbe Stunde ihren Durst gestillt ind waren dann wieder weg. Also wenn man sich für die Tiere und die Landschaft interessiert gibt es viel zu sehen, braucht aber etwas Zeit. Wenn man nur schnell mal durch die Etosha fahren will geht es auch in kürzerer Zeit und man sieht vielleicht nicht soo viele Tiere nur die am Strassenrand oder die die Strasse blockieren.
Margot
Axel1'130 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #7Bazi schrieb:Hallo Axel
kannst Du mir bitte Deine Quellen für die Grösse der Schweiz und des ENP nennen?
Mir ist nur bekannt, dass die Schweiz etwa 41'293 qkm und der ENP ca. 23'000 qkm gross ist. Oder liege ich da falsch? Dann bitte korrigieren.
Bazi
Upps, da habe ich wohl eine Karte vor der letzten der 4 Gebietsreformen benutzt.
Dann nehme ich die Schweiz mit den 41.285 Flächenkm (ohne Berge oder mit?) zurück und vergleiche den Park mal mit Hessen (21.114,72 km²) und Aschaffenburg, upps Fehler, Saarland (2.568,65 km²)
😄<br><br>Post geändert von: Axel, am: 21/11/2006 15:01
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
ONOnce_Upon10 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #8Hallo Thalea,
Wie muß ich mir den Etosha-NP vorstellen? Also ich habe ihn so erlebt: Sind von Windhoek über Kalahari/Mariental - Sossusvlei-Swakop-Outjo Richtung Etoscha gefahren...unterwegs gab es Strauße, Springböcke, Kudus-Warzenschweine etc..alle Tiere auf der Flucht wenn man mal angehalten hat.....Dann am ersten Tag kurz vor Etosha (waren bei Vreudge)...kurz überlegt und noch mal schnell 3 Std. reingefahren (wir hatten im Park keine Unterkunft erhalten)....Kurz nach der Einfahrt fast eine Giraffe umgefahren...dann das erste Zebra..Kamera raus und Serie fotografieren....bis Okaukuejo gefahren...überall Elefantenmist....dann zurück...abends am Lagerfeuer Tips erhalten, unbedingt die Listen in den Camps durchstöbern...dort gibt es gute Tips wo sich welche Tiere aufhalten.....Nach 4 Tagen und einer Durchfahrt Richtung Namutoni.Haben wir dann ca. 1.00000000 Zebras, Springböcke....Elefanten, Löwen..fast alles gesehen...Rino und Leopard nicht...Die Rinos haben wir dann bei Frans Indongo gesehen (er hat 8 Stk.)...
Es war toll, wir hatten viel Spaß, hatten auch mal etwas Panik (lag aber an den übermütigen hinter uns im Auto...er war der Meinung, er muß den alten Elefantenbullen reitzen....der war anderer Meinung....so schnell hatte ich noch nie ein Auto rückwärts fahren sehen.. und der Bulle hat glaube ich gegrinst....Die Löwen hatten uns verarscht....wir warteten 2 Stunden am Wasserloch..alle Tiere (Giraffe, Zebras, Kudus etc.. trauten sich nicht so recht....aber kein Löwe zu sehen...als wir dann keine Lust mehr hatten und den Wagen umdrehten lagen die Viecher ca. 70-80m hinter uns ...ich glaube auch sie haben gegrinst...
So ich kürze jetzt ab...es ist toll, nehmt Euch viel Zeit, die Elefanten kommen täglich an die gleichen Wasserlöcher...fahrt auch mal kleinere Wege und genießt die Natur und Ohrenbeteubende Stille...nehmt reichlich Wasser mit und ne gute Kamera....es lohnt sich.
Von Sonnenaufgang bis Untergang könnt Ihr mit dem eigenen Auto gefahrlos herumfahren, Es gibt ein gutes Streckennetz das die einzelnen Wasserlöcher und auch Camps mit einander verbindet.
Viel Spaß
Gruß Christian
Once_Upon
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #9wow, das hört sich ja echt toll an 🙂
Freu mich schon sehr und bis März ist es ja nicht mehr sooo lange 🙂
GEGeonews.net108 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #10Bazi schrieb:Axel schrieb:Der ENP ist etwa so groß wie die Schweiz. Darin enthalten sind drei Camps, die etwa 80km voneinander entfernt sind. Zwischen diesen gibt es Strassen, die auch an diversen Wasserlöchern vorbeiführen. iese Löcher haben Namen und auch Bennungen der diversen Tierarten, die dort zu finden sind. In den Camps gibt es Pläne dieser Punkte mit den dahin führenden Routen. Zusätzlich ist in jedem Camp ein Besucherbuch aufgelegt, in das diese ihre Beobachtungen einschreiben, so das man/frau die Beobachtungen nachvollziehen und evtl auch machen kann. Seit einiger Zeit soll es geführte Touren geben, m.E. sind aber die Möglichkeiten, selber Tiere zu sehen ausreichend. Sehr gefragt sind die Büffeltouren😈
Hallo Axel
kannst Du mir bitte Deine Quellen für die Grösse der Schweiz und des ENP nennen?
Mir ist nur bekannt, dass die Schweiz etwa 41'293 qkm und der ENP ca. 23'000 qkm gross ist. Oder liege ich da falsch? Dann bitte korrigieren.
Bazi
der etoscha NP hatte einmal 100.000 km² und wurde erst 1964 auf das bekannte mass von 22.000 m² verkleinert. vielleicht kommt mit der vergleich mit der schweiz daher. damals war er aber somit etwa 2 mal so groß wie die schweiz gewesen.
joli3'491 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #11Hallo Thalea,
ja - es gibt inzwischen geführte Touren in Etosha. Man kann die direkt in den einzelnen Camps buchen und dabei auch festlegen, wie lange sie dauern sollen. Es wurde hier schon mehrfach gesagt, dass man Etosha sehr gut allein " erobern" kann und dass das auch ungefährlich ist, wenn man sich vernünftig verhält - insbesondere gegenüber Elefanten. Aber: man muss das "Tierefinden" erst mal lernen - Du hältst es vermutlich nicht für möglich, dass man 5 m an einem Elefanten oder einer Giraffe vorbeifahren kann, ohne sie zu sehen. Glaub mir - es ist möglich !! Und ein guter Guide findet auch Löffelhunde, Dachse oder Chamäleons. Zudem haben die untereinander meist Funk und können sich auf bestimmte Geschehnisse gegenseitig aufmerksam machen. Sooo schlecht ist also eine geführte Tour auch nicht. Der große Nachteil allerdings ist, wenn Ihr nicht allein seid, dass Ihr auf andere Rücksicht nehmen müsst.
Gruß Joli
joli3'491 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #12Geonews.net schrieb:
der etoscha NP hatte einmal 100.000 km² und wurde erst 1964 auf das bekannte mass von 22.000 m² verkleinert.
Bei seiner Gründung 1907 war das Etosha Wildschutzgebiet sogar 200.000 qkm groß und reichte von der Skelettküste bis zum Caprivi.
Gruß Joli
Matatu496 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #13Die große Etosha stammt von dem Major Lindquist, der Anfang 1900 die Etosha zum NP erklärte. Die Restcamps hatten untereinander mit Heliografen Funkkontakt. Jedoch nicht mit Morsezeichen, sonder mit einer Tabelle im Quadrath mit 5x5 Felder für das Alphabet. Das Erste Lichtzeichen gab die Reihe an, das zweite den Buchstaben in der entsprechenden Reihe. Beispiel 2x= zweite Reihe dann 3x = drittes Feld H. Von den Heliografen gab es im Land noch mehrere, u.a. in Omaruru und auf dem Waterberg. Matatu