Reisebericht

Reisebericht: Picco in Uganda, Herbst 2012

von picco · begonnen 24. Okt. 2012 · 50 Teile

Über diesen Reisebericht

Ende September und im Oktober 2012 bin ich zu dritt gut zwei Wochen als Selbstfahrer durch Uganda gereist — mit zwei Mitreisenden, die ich vorher nur aus dem Internet kannte, in einem gemieteten Toyota Hilux Surf ohne Safaridach. Von Entebbe geht es zuerst zum Ziwa Rhino Sanctuary: Beim Walk kommen wir zu Fuss bis auf etwa 15 Meter an eine Nashornkuh mit zwei Jungen heran, ein Bulle steht plötzlich zehn Meter neben mir. Sechs Tiere an einem Vormittag — nach meiner Rechnung die Hälfte des damaligen Nashornbestandes Ugandas. Es folgen Schimpansen-Trekking im Budongo Forest, vier Nächte am Murchison Falls NP mit Ganztages-Pirschfahrten und zwei Bootsfahrten auf dem Victoria-Nil, dann acht bis zehn Stunden Rumpelpiste nach Fort Portal, der Queen Elizabeth NP mit Kazinga-Kanal und den Baumlöwen von Ishasha, zuletzt der Lake Mburo NP. Es ist Regenzeit, die Pisten sind matschig — in Lake Mburo fahre ich einen Morgen allein durch die Schlammlöcher. Leoparden bekommen wir trotz gezielter Suche keine zu sehen, die Baumlöwen erst im zweiten Anlauf mit einem Ranger. Mein Fazit: Uganda wieder — aber mit Driver-Guide und Safaridach.

Reisezeitraum
29. September bis 14. Oktober 2012
Länder
Uganda
Gruppe
3 Personen; die beiden Mitreisenden kannte ich vorher nur aus dem Internet
Reiseart
Selbstfahrer mit Mietwagen; einzelne geführte Aktivitäten (Nashorn-Walk in Ziwa, Schimpansen-Trekking im Budongo Forest, Bootsfahrten auf dem Nil und dem Kazinga-Kanal, Ranger für die Baumlöwen in Ishasha)
Fahrzeug
Toyota Hilux Surf von einem Vermieter in Kampala/Entebbe, ohne Safaridach (nur Schiebedach); unterwegs liessen sich Heckklappe und die beiden hinteren Seitenscheiben nicht mehr bedienen, habe es selbst repariert
Unterkunftsart
Lodges und feste Zeltcamps, kein eigenes Camping
Route
Entebbe – Ziwa Rhino Sanctuary – Budongo Forest – Murchison Falls NP (Tangi Gate, Fähre über den Albert-Nil) – Fort Portal – Queen Elizabeth NP (Mweya, Kazinga-Kanal, Kyambura Gorge, Ishasha) – Lake Mburo NP – Entebbe
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht; längste Etappe Murchison Falls – Fort Portal mit 8 bis 10 Stunden über Rumpelpisten
Flug/Anreise
Turkish Airlines über Istanbul mit Zwischenlandung in Kigali nach Entebbe; Visum bei der Einreise für 50 US-Dollar (Stand 2012)
Besonderheit
Vor der Reise brach in der Region Kibale Ebola aus — die Route blieb unverändert, die Reise verlief ohne Einschränkung. Im Murchison Falls NP wird nach Erdöl gebohrt. In der Rwakobo Rock Lodge am Lake Mburo waren wir die ersten offiziellen Gäste überhaupt. Der Bericht ist durchgehend humorvoll-ironisch geschrieben.
Gebiete
Murchison Falls NP · Queen Elizabeth NP · Lake Mburo NP · Budongo Forest · Ziwa Rhino Sanctuary · Ishasha · Kyambura Gorge · Kazinga-Kanal · Victoria-Nil
Orte
Entebbe · Fort Portal
Unterkünfte
Amuka Lodge · Budongo Lodge · Bwana Tembo Lodge · Murchison River Lodge · Kluges Guest Farm · Queen Elizabeth Bush Camp · Rwakobo Rock Lodge
Reiseart
Selbstfahrer mit Mietwagen · Schimpansen-Trekking · Nashorn-Walk zu Fuss
Bedingungen
Regenzeit · Schlammpisten · Parkpermit abgelaufen · Permitfreie Durchgangsstrasse Ishasha · Fahrzeit Murchison Falls–Fort Portal · Fähre über den Albert-Nil · Ebola-Ausbruch 2012 · Erdölbohrung im Murchison Falls NP
Natur
Breitmaulnashorn · Baumlöwen · Uganda-Kob · keine Leopardensichtung · Malachit-Eisvogel
Teil 124. Okt. 2012
02.07.2012: Die Tickets nach Entebbe sind bei Turkish Airways gebucht! :-D

Hier mal die angedachte Route, es wird aber spontan vor Ort entscheiden was wir tun...



...ich schreibe 'wir'...
'Wir' sind Marina, ihr Mann Jochen und ich...
...also wieder eine Reise mit Leuten, die ich nur aus dem Internet kenne!
Aber da ich bisher noch keine schlechte Erfahrung gemacht habe mach ich's wieder! :-D

28.07.2012: Ebola in Uganda ausgebrochen!!! Und das genau auf unserer Reiseroute (etwa beim 'I' auf der Karte)!!!
Nicht nett...als ob die Rebellen im Norden (oberhalb des 'D' auf der Karte) und der Krieg bzw. das Flüchtlingsdrama
an der Grenze zur demokratischen Republik Kongo (in der unteren linken Ecke der Karte) nicht reichen würden...
...aber ich werde das alles im Auge behalten!
:-/
31.07.2012: Hier mal eine Übersicht wo Ebola ausgebrochen ist:
Die oberste Karte zeigt die Nationalparks, die mittlere Karte die Lage des betroffenen Destricts im Land und
die untere Karte die Lage der betroffenen Region im Destrict:



Die folgende Karte wurde mir auch noch zugespielt:



ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR!!!

14.08.2012: Zum ersten mal liest man was vom Ursprung des Ausbruches, wobei doch vieles nur auf Erzählungen und
Vermutungen basiert.
Eine Mutter habe ihr 2 Monate altes Baby in ihrer Hütte gelassen um auf's Feld zu gehen.
Als sie zurückkam war das Baby tod...
...es hatte Bissspuren eines Tieres an der linken Hand, man vermutet dass der Biss von einem Affen aus dem etwa 300m
entfernten und 4ha grossen Wald stammt.
Da es zwischen dem Wald und dem Dorf sehr viele Büsche hat können sich kleine Tiere unbemerkt vom Wald ins Dorf und
zurück bewegen.
Ein 15 Jahre altes Mädchen hat die Wunde berührt wurde 2 Tage später krank und starb am 21.06.2012.
Sie gilt als das erste Opfer dieser Erkrankungswelle.
Momentan heist es dass es keine Ansteckungen ausserhalb der Region Kibale gab, dass bisher 14 Menschen starben (es war auch
schon von 17 die Rede), 398 Menschen in Kontakt zu Ebola-Patienten standen und somit in Quarantäne mussten, mind. 53 an Ebola
erkrankten und schon seit mehr als vier Wochen keine weiteren Ansteckungen mehr dazu kamen.
Da die Inkubationszeit bei Ebola mit maximal 21 Tagen angegeben wird dürfte, sofern die Angaben und die Annahmen stimmen, diese
Ebola-Epidemie relativ glimpflich ausgegangen und wohl beendet sein.
Auch der Verdachtsfall in Nord-Kenya und die zwei in Nord-Tansania wurden nicht als Ebola bestätigt

Da dürfte die Reise also ohne Einschränkungen über die Bühne gehen! 🙂

27.09.2012: Ich beginne zu packen...und da der Norden nun Rebellenfrei ist wäre das nun auch noch eine Alternative!
Teil 224. Okt. 2012
29.09.2012: Flug nach Uganda

Wie immer vor den Ferien (und auch sonst..,) hab ich nur wenig geschlafen...zu gross war die Vorfreude, die auch durch den
unnötigen Stress vom letzten Arbeitstag (Festplattencrash beim Arbeitscomputer) nicht gemindert wurde.
Wer mich kennt (und dazu gehöre auch ich) wundert sich schon bald weshalb ich ohne Probleme in die Ferien starte, aber ich
muss es bestätigen: Diesmal gabs keine Probleme!!!
...oder anders gesagt: ich werd langweilig!!!
Ich vergesse keine Kamera/Pass/Ticket-Tasche, mein Parkplatz ist nicht zugeparkt, nichts!!!
Tja...hat auch was Schönes!
Ich also ins Auto, auf meinen Firmenparkplatz, die 100 Meter zum Bahnhof, in den Zug zum Flughafen, einchecken, zum Gate, in
den Flieger und einen Kebab bestellt...
Ja, genau, ich flieg mit Turkish Airways!
Und tatsächlich: es gibt nicht nur viel Beinfreiheit, sondern auch Kebab als Verpflegung!
In Istanbul erst mal eine SMS an meine Mitreisenden Marina (hier als Butterblume bekannt)und Jochen und schon kommt die SMS 'Wir sind auf der Raucherterasse' zurück.
Auf dem Weg dorthin kommt mir eine Frau entgegen und strahlt mich an als wär ich Adonis persönlich...
Natürlich fühl ich mich geschmeichelt...
...und irgendwann komm auch ich wieder auf den Boden und realisiere dass sie mich nicht anhimmelt sondern dass sie mich
erkannt hat...
...sie ist nämlich keine neue Verehrerin sondern Marina, meine Mitreisende!
😉
Schon bald sitzen sie, Jochen und ich in einem Restaurant und beschnuppern uns, Resultat: Mit denen als Reisepartnern
sollte es klappen! 🙂
Schon bald ist es wieder so weit: ab in den Turkish-Airways-Flieger nach Entebbe, mit Zwischenlandung in Kigali (Rwanda).
Trotz der grössten bisher erlebten Beinfreiheit weiss ich gegen Schluss des Fluges kaum mehr wie ich sitzen soll... :-/
Endlich in Entebbe angekommen und nach langem Warten das Gepäck entgegengenommen (das Visa für 50$ klappt sehr schnell und
Problemlos) treffen wir schon Ibrahim, den Fahrer des Boma- Hotels, der uns auch gleich die kurze Strecke dorthin fährt.
Um etwa 04:30 hüpf ich nach über 20 Stunden Reise und der Erkenntniss dass meine Brille zu Hause Ferien macht endlich ins
Bett, gute Nacht!
Teil 324. Okt. 2012
30.09.2012: endlich wieder Afrika!!!

Es klopft an der Tür: 'Claudio, hast Du verschlafen?'...
Oha!!!
Da hab ich wohl schon auf die in Ostafrika übliche 'Africa Time' (plus-minus eine Stunde Abweichung vom abgemachten Zeitpunkt) umgestellt! 😉
So nehm ich dann das Frühstück mit frischen Früchten, Spanish Omelett, Speck usw alleine zu mir, während die anderen Zwei den Garten erkunden.
Der Geschmack dieser Früchte haut mich jedesmal aus den Socken, so was kriegt man in Europa nicht ansatzweise!!!
Alleine das wär ein Grund nach Afrika zu fliegen!!!
Noch schnell alles gepackt, geduscht hab ich ja schon, und zur Sicherheit das Navi ausprobiert, als ich merke, dass Jochen und Marina schon ungeduldig werden...
...nein, nicht wegen mir, sondern weil das Auto schon hier sein sollte...ist ja schon kurz nach 11:00, und es sollte ja um 11:00 geliefert werden. 😉
Ich hab dann mal kurz erklärt wie die 'African Time' in Ostafrika so funktioniert und um etwa 11:30 kam auch schon der Toyota Hilux Surf von Alpha Rental Cars angefahren.
Nach kurzem Check des Fahrzeuges lassen wir uns von Patrick, der den Toyo gebracht hat, aus der Stadt fahren...
...aber schon an der ersten Kreuzung merke ich dass ich mein Navi auf der Terasse liegen gelassen habe...
...also rechtsumkehrt und zurück...
Na ja, so kurz nach dem Aufstehen und nach so kurzer Nacht funktioniert das Hirn wohl noch nicht optimal...
Auf dem Weg noch schnell Bargeld geholt und schon beginnts zu regnen...
Und wie!!!
Die Strassen sind sofort überflutet, die Motorradfahrer heben die Füsse, die Fontänen spritzen mannshoch...


Aber schon nach kurzer Zeit ist's wieder trocken...es ist halt Regenzeit in Uganda!
Noch ein kurzer Stopp an einer Tankstelle, wo wir was trinken, gehts bald weiter bis uns das Navi in eine
sandige Nebenstrasse bittet...
Nach anfänglichen Bedenken erreichen wir nach wenigen Kilometern das Tor zum
'Rhino Fund Uganda' und schon bald die 'Amuka-Lodge', wo wir von Francis sehr freundlich empfangen werden.


Schon kurz nach dem Beziehen unserer Luxus-Zelte wird das Nachtessen serviert, das mit zum Besten gehört, was mir bisher in Afrika vorgesetzt wurde!
Sehr zu empfehlen!
Wie überhaupt diese Lodge zu empfehlen ist, ich werde sie wiedersehen!!!
Schon früh gehts ins Bett, wo wir alle etwas verpassten Schlaf nachholen...gute Nacht!
Teil 425. Okt. 2012
Und hier ein Bild was mir beinahe Angst vor mir selber macht...(der Hinterkopf da im Bild gehört mir, das Graue da hinten sind 4 Nashörner) 8)

😄 😄 8)
Teil 526. Okt. 2012
02.10.2012: Fahrt in den Budongo Forest

Schon vor dem Frühstück checken wir aus, wobei ich Francis eine Tafel Milch-Nuss-Schokolade schenke um mich nebst dem Tip nochmals zu bedanken.
Da sagt er mir dass das nun sein Geburtstagsgeschenk wäre, er sei nun 27 Jahre alt, was mich natürlich sofort ein fröhliches 'Häppi Börsdei' trällern lässt... :-D
Somit ist meine gute Tat für diesen Tag getätigt und ich könnte zu den schlechten Taten übergehen...
Da ich aber heute in dieser Hirnregion recht fantasielos bin gehts ab in die Schule.
Natürlich nicht als Schüler (eh sinnlos bei mir) sondern als Besucher und Süssigkeitenbringer, logischerweise zusammen mit Jochen und vor allem Marina.





Schon bald jedoch gehts weiter in Richtung Budongo Forest, wo wir Schimpansen trekken wollen.
Beim kleinen Tankstop zwischendurch nutzen wir die Gelegenheit und fahren noch kurz in einige Seitensträsschen auf der Suche nach einem Supermarkt.
Die Suche hat uns zwar keinen finden aber uns dafür etwas verfahren lassen, so dass das Navi 'offroad' anzeigt und dauernd 'fahren Sie zur markierten Route' ruft...



Na ja, nach etlichen Kilometern über Strässchen und Wege die wohl in diesem Jahr noch kein Auto trugen haben wir endlich eine Parallelstrasse zur in der Realität nicht sichtbaren 'markierten Route' gefunden und sind doch noch am Ziel, der Budongo-Lodge, angelangt, wo's dann Mittagessen und Zimmer gab.
Etwas verdutzt hab ich die beiden Regenschirme neben der Türe wahrgenommen...
Kaum kurz ins Zimmer gelegt macht der Regenwald seinem Namen alle Ehre...es schüttet wie aus Kübeln!!!
Nun war mir noch weniger klar weshalb da Regenschirme standen...
...Tauchanzüge mit Pressluftflaschen wären sinnvoller gewesen!!!
Nach dem Regen gings noch ins Restaurant fürs Abendessen und schon früh in Bett, denn morgen war
Schimpansen-Trekking angesagt!
Und wir dürften Glück haben: Jochen und ich haben unabhängig voneinander etwas gehört, was wir für das für Schimpansen so typische ansteigende 'U-U-U' mit anschliessendem Schreien hielten!
Und der Lodge-Angestellte, den wir fragten ob das möglich sei meinte dass heute die Schimpansen sehr nah waren...
Toll!!!
Na dann ab ins Bett und den Stimmen des Waldes lauschen...oder wohl eher die Kissen in die Ohren stopfen bei den vielen Tiergeräuschen... 😉
Gute Nacht!
Teil 627. Okt. 2012
03.10.2012: Chimp-Trekking!!!

Nach einer herrlichen Nacht mit den Tönen des Urwaldes heisst's schon früh aufstehen, alles zusammenpacken und um 07:00 frühstücken gehen, denn um 07:30 kommt der Guide und bis dann müssen die Zimmer leer sein!
Marina und Jochen sind wie ich bereit zu neuen Heldentaten im Urwald, auf der Suche nach Tarzan, Jane und Cheetaa...zumindest aber deren Verwandten...
Vorweg: Tarzan haben wir nicht gefunden (der alte Knacker hätte mich eh nicht interessiert), Jane ist mir auch nicht an der Liane entgegengeflogen (leider oder zum Glück???), aber Cheetaa's Verwandte haben wir gefunden!!!
Nach dem Frühstück gabs Instruktionen von unserem Guide Robert, dann gings schon in den Urwald, wo uns finstere Kreaturen nach Leib und Leben trachtetet...oder zumindest in Form von Ameisen und Tausendfüsslern vorhanden waren... 😉
Wir sollten möglichst leise sein und gut in den Wald hinein hören...
So gingen wir leise auf schmalen Trampelpfaden immer weiter in den Wald hinein, zwischendurch immer wieder leise horchend...
Nach einiger Zeit deutete uns Robert hier auf ihn zu warten, weil er nicht sicher war, wo er die Schimpansen gehört hatte.
Also blieben wir stehen und warteten gespannt schauend und horchend bis Robert kurz darauf wiederkam und mit uns wieder ein Stück zurück zu einem anderen Weg ging.
Und Tatsächlich fanden wir schon bald Schimpansen in den Bäumen, leider kaum zu sehen.
Deshalb gingen wir weiter und trafen auf weitere Chimp's, die besser sichtbar in den Bäumen sassen.
Fotografieren gestaltete sich unabhängig von der Kamera als schwirig, da kaum je freie Sicht war sondern immer Blätter oder Zweige den Autofocus behinderten.





















Nach einiger Zeit gings weiter...und tatsächlich sahen wir nochmals Chimps, diesmal am Boden, jedoch nicht leichter zu fotografieren.
Leider waren die Chimps an uns nicht halb so interessiert wie wir an ihnen...speziell ich hätte mich sehr gefreut wenn sie zu uns gekommen wären, haben wir doch einen Zwergschimpansen (heute als eigene Art bekannt: Bonobo) in unserer Familie grossgezogen, weil er von seiner Mutter verstossen wurde...ich denk noch heute viel an die Zeit mit Jonny, 'unserem' Bonobo...
Natürlich war der Treck irgendwann mal zu Ende und wir verabschiedeten uns von Guide Robert und der echt gemütlichen, einfachen Lodge.
Teil 728. Okt. 2012


Weiter gings im Murchinson Falls National Park zum Albert-Nil runter, wo wir mit der Fähre übersetzten.
Kaum auf der anderen Seite angekommen gingen die Tiersichtungen schon los...







...natürlich geben wir uns nicht mit Schnick-Schnack ab, so dass eine kleine Elefantenherde zu den ersten Tieren gehörten, die wir sahen.











Doch zuerst mussten wir uns um die Unterkunft kümmern und so gings erst mal zum Tangi-Gate und raus aus dem Park.
Zuerst sahen wir uns eine Lodge mit Häuschen und Luxuszelten an, die von zwei Italo's geführt wird, die 'Bwana Tembo Lodge', später noch die 'Fort Murchison Lodge'.
Uns interessierten die Zimmer der Zweiten und die Zelte der ersten Lodge, für die wir uns trotz des höheren Preises entschieden, sie hatten einfach die bessere Aussicht, weniger Mücken und im Zelt hört man auch die Geräusche der Natur besser.
Leider auch die Geräusche der Stadt in wenigen Kilometern Entfernung...aber Entfernung sei Dank nicht so laut dass sie die Naturgeräusche überdecken könnten.
Das wäre aber wohl in der anderen Lodge genau so hörbar gewesen.
Wenn zwei Italiener eine Lodge führen hats natürlich italienische Küche, hier ohne Speisekarte.
Jochen konnte sich überhaupt nicht dafür begeistern, da die italienische Küche halt nun mal keine Fleisch-Bruzzel-Bude ist...
😉
Nach knapp bemessenem Dreigangmenu mit Italo-Kaffee und Grappa gings noch mit einem Bier auf die Terrasse vor dem Zelt, wo wir nicht nur den Nil und die Sterne, sondern auch ein wildes Tier sahen...
...ein Büffel, ein Nilpferd oder ein Löwe?
...weder noch, aber immerhin ein Hase...
😉
Gute Nacht!
Teil 830. Okt. 2012
04.10.2012: Ganztages-Game-Drive

Früh morgens gings los auf die Suche nach dem Leoparden!
Ums vorweg zu nehmen: wir haben keine Katzen gesehen, nicht mal eine Hauskatze...
Wir fuhren durch wunderbarste Landschaften, durch richtige Tierherden, wir sahen so viele Antilopen wie ich wohl noch nie vorher gesehen habe, weder in der Mara noch in der Serengeti noch sonst wo, Wahnsinn!!!
Lassen wir Bilder sprechen (Achtung: Nun folgt ein Bildermarathon!!!)!



















Teil 930. Okt. 2012


















Teil 1030. Okt. 2012


















Teil 1131. Okt. 2012


















Teil 1231. Okt. 2012


















Teil 1331. Okt. 2012


















Teil 1401. Nov. 2012





Oben: Leider wird im Murchison-National-Park nach Erdöl gebohrt... :-/







Und dann Mittagessen in der Para-Lodge...
...jaja, das war erst der Vormittag! 😉
Teil 1502. Nov. 2012










Oben: Libellen...so sehen sie aus wenn sie mal nicht in der Wasserwaage sind... 😉









Teil 1602. Nov. 2012




















Oben: Eines der seltenen freilebenden Boote... 😉
Teil 1703. Nov. 2012
















Zu Mittag assen wir an der Bar der Para-Safari-Lodge, zu Abend wieder in unserer Lodge eine Lasagne.
Nach Kaffee und Grappa gings schon früh ins Bett, gute Nacht!
Teil 1803. Nov. 2012
05.10.2012: Flussfahrt auf dem Nil

Morgens auschecken und Gamedrive, wieder ohne Leo's!!!
Frechheit!
Da wird wohl mein Leo-Anteil pro Ferien auf unter vier fallen... 🙁

Einige Fotos können nicht schaden...



















Teil 1904. Nov. 2012


















Teil 2004. Nov. 2012




Dann noch etwas was man lieber nicht sieht...die Realität halt! 🙁





Einfach nur traurig!!! 🙁





Tschüss, wunderschöner südlicher Teil des Murchison-River-NP's, ab auf die Fähre über den Nil!



Am Mittag gings raus aus dem Park, rüber zur Murchison-River-Lodge, wo wir die Lunchbox aus der Bwana-Tembo-Lodge (Maccheroni und Früchte) assen und nach Bezug der Zelte auf Bootssafari auf dem Victoria-Nil bis zum Lake Albert machten. Wir sahen zwar viele Vögel, aber die waren so scheu dass ich sie kaum fotografieren konnten...
Schön wars trotzdem!!!







Oben: Das ist also Papyrus...
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