jawThemenstarter2’047 Beiträge · seit 200703. Okt. 2012 · Hallo Fomis,
die
AZ berichtet heute über die Presseerklärung des UN Sonderbeichterstatters über die Rechte indigender Minderheiten James Anaya, der für 8 Tage Namibia besucht hatte.
Ein Statement von James Anaya hierzu ist auch auf der
Seite der UNSR zu finden.
Die Verdrängung der San und Ovahimba in ihren angestammten Regionen ist seit einigen Jahren eher zunehmend zu beobachten. Gerade der geplante Bergbau im Nordwesten des Landes wird hier den Druck auf die Ovahimba noch weiter erhöhen.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Joerg3’173 Beiträge · seit 200603. Okt. 2012 · Hallo Jaw!
Vielen Dank fuer diesen Hinweis!!!
Bin ja echt platt, dass da mal einer ist , der was sieht und sagt!!!
Schade dass ich ihn nicht getroffen habe.
Gruss
Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
jawThemenstarter2’047 Beiträge · seit 200703. Okt. 2012 · Hallo Joerg,
ich hoffe, dass es bald einen ausführlicheren Bericht von ihm geben wird. Was den Himba im Westen droht ist mit Sicherheit ein großes Problem für die nächsten Jahre. Und die Himba selbst sind mit ihren ewigen Viehdiebstahlsgeschichten so zerstritten, dass sie es vermutlich ohne Hilfe nicht schaffen werden, sich dagegen zu wehren. Den Rest werden HIV und Tuberkulose anrichten und die SWAPO-Regierung wird zuschauen, weil es ihnen nicht nur egal ist sondern sogar eher recht. Das ist schlimm und es wäre so nötig, dass eine Öffentlichkeit darüber entsteht, z.B. durch Aktivitäten der UNSR.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
GUGuido.Gast03. Okt. 2012 · Hallo,
jaw schrieb:Was den Himba im Westen droht ist mit Sicherheit ein großes Problem für die nächsten Jahre. Und die Himba selbst sind mit ihren ewigen Viehdiebstahlsgeschichten so zerstritten, dass sie es vermutlich ohne Hilfe nicht schaffen werden, sich dagegen zu wehren. Den Rest werden HIV und Tuberkulose anrichten
Und dazu kommen in wenigen Jahren noch die Minenaktivitäten im Kaokoveld u.a. von den Chinesen. Über 10.000 Arbeitsplätze, jede Menge Infrastruktur in Form von Straßen, Bahnstrecke, Hafen, etc. in der Region werden massiven Einfluss auf das Leben der Himba haben. Alleine die Menge an zusätzlichen Menschen in der Gegend. Wenn da nur 5% am Wochenende mal einen Ausflug machen wollen, dann sind statt heute 10-20 Touristen wahrscheinlich 200-500 Touristen im Marienflusstal.
Die Himba in Angola werden wohl noch etwas länger überleben.
Beste Grüße
Guido