GAGastThemenstarterGast25. Feb. 2005 · #1Hallo,
ich habe gelesen, dass es Probleme gibt für Etosha zu buchen.
Mir geht es auch so, ich habe mehrere Mails geschrieben, auch an die Adresse von Kenny, die hier auch schon genannt wurde. Ich hatte sie im Lonely planet gefunden und auch schon gefaxt....
Leider immer noch keine Antwort.
Hat jemand von Euch in der letzten Woche etwas erreicht?
Oder vielleicht noch einen Tipp für mich?
Danke schöne Grüsse
Ralf
GAGastThemenstarterGast26. Feb. 2005 · #2Hallo,
mir ist noch eingefallen, dass ich nicht gleich die Kreditkarten Daten mitgeschicht habe, meint ihr es könnte daran liegen, dass die das dann gar nicht bearbeiten?
Danke
Ralf
GAGastThemenstarterGast26. Feb. 2005 · #3Hi,
Etosha ist immer etwas problematisch als Tourist selbst aus Deutschland zu buchen. Versuch's doch mal mit einer Agentur. Die wissen wen sie ansprechen müssen. Wir buchen Etosha über
mit www.namibiareservations.com . Die verlangen aber 3% Handling Fee. Das ist nicht die Welt und ist es allemale Wert. Sicherlich gibt es auch andere Agenturen die das auch sehr gut machen.
Frank
ARArminThemenstarterGast26. Feb. 2005 · #4Hallo Rolf,
an den nicht mitgeschickten Kreditkartendaten liegt´s nicht. Die werden erst mit der Bestätigung abgefragt.
Viel Erfolg.
Armin
CMCarsten MöhleThemenstarterGast05. März 2005 · #5Liebe Forenfreunde,
hier ein paar Hintergründe zu Buchungen in Etosha:
Die drei namibisch privatisierten Rastlager ( namibisch privatisiert bedeutet ausgelagert aus dem Ministerium, aber 100% im staatlichen Besitzt ) verfügen insgesamt nur über 180 Zimmer für insgesamt ca 540 Personen.
Okaukuejo 80 Zimmer, Halali 40 Zimmer, Namutoni 60 Zimmer.
Die Zimmeranzahl ist begrenzt und nicht beliebig erweiterbar, da man auf die Ergiebigkeit der Wasserquellen vor Ort angewiesen ist.
Im Bereich der Campingplätze gibt es in der Regel auch nur 40 Campingplätze und die dazu passende Anzahl an sanitären Anlagen. In der Praxis werden aber zumeist ( leider ) mehr Camper zugelassen, was natürlich zu unhygienschen Zuständen führen muß. Im Zweifelfall ist es aber schöner, die Nacht an einem beleuchteten Wasserloch zu verbringen.
Ein Großteil der Unterkünfte wird von den großen Busreiseveranstaltern als Blockbuchungen ca 12-14 Monate im voraus weggebucht, stehen für Buchungen für Individualreisende also nicht zur Verfügung.
6 Wochen vor dem gebuchten Termin ist dann Zahltag für die Reiseveranstalter. Die nicht genutzten Plätze werden dann zurückgegeben. Nach ca. 3 Wochen haben dann die Mädelz im NWR Büro die Stornierungen aus dem Buchungscomputer bekommen. Bedeutet: erst 3 Wochen vor seinem Wunschtermin hat man Aussicht, doch noch etwas freiwerdenes zu bekommen.
Man bemüht sich von Seiten Namibia Wildlife Resort
- Wartelisten anzulegen ( funktioniert noch nicht richtig )
- Online Direktbuchungsmöglichkeiten zu schaffen www.nwr.com.na ( wird nie funktionieren ). Am Besten ist immer noch ein Fax an NWR zu senden.
- oder hoffentlich bald Anzahlungen für die RVA zu verlangen.
Agenturen in Windhoek vor Ort haben die Möglichkeit, arbeitstäglich dort vorbei zu gehen und freiwerdene Plätze für ihre Gäste schnell zu reservieren.
Mit sonnigen Grüßen aus Köln
Carsten Möhle
GAGastThemenstarterGast06. März 2005 · #6Für alle, die nicht direkt im Etosha Park reservieren können (wegen fehlender Rückantwort) hier ein Tipp:
Versucht mal unter www.etosha-safari.com, dies ist ein ziemlich neues Camp/ Hotel im Safari-Stil und liegt nur 9 km vom Anderson-Gate entfernt.
Die Preise sind super und der Service ist sehr gut. Also, viel Glück.
Olaf
GAGastThemenstarterGast06. März 2005 · #7Anonymous schrieb:Hi,
Etosha ist immer etwas problematisch als Tourist selbst aus Deutschland zu buchen. Versuch's doch mal mit einer Agentur. Die wissen wen sie ansprechen müssen. Wir buchen Etosha über
mit www.namibiareservations.com . Die verlangen aber 3% Handling Fee. Das ist nicht die Welt und ist es allemale Wert. Sicherlich gibt es auch andere Agenturen die das auch sehr gut machen.
Frank
Hallo Frank,
ich habe auch diverse Unterkünfte des NWR bei namibiareservations gebucht. Kann man mit den erhaltenen Vouchers dann einfach hinfahren und davon ausgehen, daß die Reservierungen sicher sind? Oder muß man erst im NWR - Büro in Windhoek diese Voucher in was Offizielleres eintauschen? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Vielen Dank für Ihre Auskunft!
Carl-Heinz
GAGastThemenstarterGast07. März 2005 · #8Hallo Carl-Heinz,
die 'Excel' Voucher sind sicherlich nichts offizielles. Aber wir sind mit diesen Unterlagen nach Etosha gefahren und alles hat problemlos geklappt. Vor Ort haben wir aber noch eine Umbuchung auf die Lux-Bungalows vorgenommen. Da hatte man uns vorher gesagt, dass die alle ausgebucht sind.
Aber in Windhoek vorher mal nachfragen, kann auch nicht schaden.
Frank
GAGastThemenstarterGast08. März 2005 · #9Hallo Carl-Heinz,
die 'Excel' Voucher sind sicherlich nichts offizielles. Aber wir sind mit diesen Unterlagen nach Etosha gefahren und alles hat problemlos geklappt. Vor Ort haben wir aber noch eine Umbuchung auf die Lux-Bungalows vorgenommen. Da hatte man uns vorher gesagt, dass die alle ausgebucht sind.
Aber in Windhoek vorher mal nachfragen, kann auch nicht schaden.
Frank
Hallo Frank,
schönen Dank für die prompte und beruhigende Antwort!
Carl-Heinz
CAcatweazlecatThemenstarterGast23. März 2005 · #10Hallo Zusammen
habe nun endlich eine Info von NWR bzgl. Übernachtungen in Etosha bekommen. Leider nicht für Okaukuejo sondern nur 1 Nacht Halali und 1 Nacht Namutoni. Nun hat man mir einen Eco Bungalow und ein Stand. Chalet reserviert. Mir wurde gesagt ich sollte auf jeden Fall versuchen die Luxus-Version zu buchen. Könnt ihr mir bitte sagen was der Unterschied zwischen Luxus und Standard ist. Nur die Grösse oder haben die Standard-Eco-Zimmer auch eigene Bäder/Toiletten?
Welches der beiden Camps ist denn mehr zu empfehlen bzgl. Lage für Nachtbeobachtungen? In jeden Camp nur 1 Nacht zu bleiben ist sicher auch nicht wirklich sinnvoll oder wie seht ihr das? Mehr habe ich leider nicht bestätigt bekommen.
GAGastThemenstarterGast23. März 2005 · #11Das Rastlager Okaukuejo hat eindeutig,das schönste Wasserloch. Und wenn man einen Luxusbungalow gebucht und bekommen hat, ist man der Gewinner. Ich war letzte Woche für zwei Nächte dort und war wieder überwältigt von der Tierwelt. Tagsüber waren immer wieder Tiere am Wasserloch, aber am Abend ging die Post ab. Elefantenherden, Nashörner, Zebras, Springböcke, etc. sowie so. Und am zweiten Abend kamen gegen 22.00 Uhr die Löwen. Ein ganzes Rudel mit ca. 8-10 Tieren besuchte das Wasserloch. Danach kamen leider keine anderen Tiere mehr, nur zwei Nashörner. Auch am frühen Morgen gegen 6.30 Uhr war das Wasserloch reich mit großen Herden bevölkert. Überhaupt gab es heuer in der 3. Märzwoche unheimlich viel Tiere in der Etoscha. Trotz Regenzeit (und viel Regen).
GAGastThemenstarterGast31. März 2005 · #12hi Silke,
ich bin gerade vom Namibia zurückgekehrt. Ich kann dir wirklich eins raten: NIE die billigste Version buchen! Zahl lieber ein bißchen mehr(die Diff zu der nächste Version ist ca. 13 Euro!), da der Zustand in Etosha-Unterkünfte katastrophal ist. Die billigsten Zimmer/Chalet/Bungalows sind vergammelt, verschimmelt; haben gestunken usw. Die Badertücher - "my goodness"! Ich muß sagen, das hat meine Begeisterung für Namibia gemindert!
Ich, als Asiatin, bin an einiges (dreckiges) gewöhnt. Aber das in Etosha! Selbst für mich war das zuweit gegangen (geschweigen denn für meinen deutschen Man!) Wir haben beim Ankommen in allen drei Camps versucht (plus in Waterberg - das ist einigermaßen noch erträglich - viel besser als Etosha; trotzdem haben wir umgebucht), umzubuchen. Es hat nur in Namutoni geklappt, da die anderen zwei voll ausgebucht waren.
Wir haben jeweils der 3 Camps 1 Nacht gehabt. Ich finde es persönlich besser so; sonst muß man immer wieder zurück. Die Fahrerei und rum gucken macht man wirklich müde. Für mich, macht es keinen Sinn immer wieder zurück zu einem Unterkünft fahren zu müssen.
Und noch eins: sei vorbereitet auf das furchtbares Buffet in Etosha. In allen 3 Camps haben sie dasselbe Essen für alle 3 Abend angeboten. Qualität ist NULL wenn man vergleichsweise N$95 zahlen muß ! Ab April 05 habe ich aber so verstanden, dass der Preis ansteigen soll aber dafür auch die Qualität. Man kann nur beten & hoffen! Im Nachhinein hätte ich doch ein paar Geschirr mitgebracht, damit man noch grillen kann; alles wäre besser als das "horrible" Buffet!!
Viel Glück!
HAHannesThemenstarterGast31. März 2005 · #13Also wir sind vor ca. 3 Wochen zurückgekommen, und so schlimm wie
in o.g. Beitrag finde ich es nun wirklich nicht, wir hatten zwar beim Bungalow die Lux-Variante, die absolut in Ordnung ist, sowohl in Namutomi als auch in Okaujuejo. Gut, über das Buffet kann man streiten, wenn man
das drei Tage hintereinander hat ist das nicht so toll.
Aber von "horrible" ist das Buffet weit entfernt. Wenn man 5-10 verschiedene Vorspeisen von Salat bis Muscheln und Krebsfleisch hat,
mind. 3 Hauptspeisen wie Kudugeschnetzeltes und dann auch noch Eis und Torten zur Nachspeise, dann kann ich das beim besten willen nicht als schlecht bezeichnen, richtig schlechtes Essen hatte ich beispielsweise in Mittelamerika oder Marokko.
Wir hatten sowieso die ganze Reise massen von Biltong im Auto, also
der Hunger war jederzeit zu stillen.
CAcatweazlecatThemenstarterGast31. März 2005 · #14Hallo Rebecca
danke für die klaren Worte!
Welche Zimmerkategorie hattet ihr denn gebucht? Sind die Betten auch schmutzig oder ist das eher der muffige Geruch insgesamt in den Zimmern?
Uns hat man nur für Halali ein Econ Bungalow und für Namutomi ein Std Chalet bestätigt. Sind das dort die einfachsten Unterkünfte oder geht es noch niedriger?
Vieleicht weiss das ja auch jemand von den Anderen?
Danke für eure Hilfe!
GAGastThemenstarterGast31. März 2005 · #15Nein, tiefer geht´s nicht. Und der Schrecken ist vorprogrammiert !
JOjoliThemenstarterGast31. März 2005 · #16Hallo Silke,
lasst Euch nicht verrückt machen - wenns gar zu schlimm ist, kann man immer noch versuchen, vor Ort auf bessere Bungalows umzubuchen. Und eine gewisse, nicht nur innerliche Vorbereitung auf die Unterkünfte und Verpflegung in Etosha kann bestimmt nicht schaden: Brot, Butter, Marmelade, Wurst , Kaffee ( vor allem Nescafe mit Koffeein), Tee und ähnliches zur Selbstverpflegung sollte man zur Sicherheit in Outjo oder Tsumeb einkaufen - so etwas sollte es zwar in den Shops geben - aber eben nicht immer. Dagegen sind Getränke aller Art eigentlich immer vorrätig.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast31. März 2005 · #17Sind denn die Sanitäranlagen für CAmper wenigstens einigermaßen sauber oder wohnt dort schon das Ungeziefer?
GAGastThemenstarterGast29. Mai 2005 · #18Wie sieht es denn mit Buchungen für Camper im Sept/Okt aus? Reicht es, dass ein paar Tage vorher zu erledigen oder ist auch hier langfristige Planung ratsam?
WAwanetabaThemenstarterGast30. Mai 2005 · #19Hallo Gast,
die sanitären Anlage für Camping sind in den Camps durchaus annehmbar. Das mal ein Gecko schauen kommt, ist normal - diese Tiere würd ich aber nicht als Ungeziefer bezeichnen, eher als nützliche "Haustiere".
Vielmehr sind die Stellplätze als solches differenzierter zu sehen. Okaukuejo hat z.B. einen recht staubigen und fast schattenlosen Platz (Dafür ist man in ca. 5min am beleuchteten Wasserloch).
Wenn man im Office fragt wo man stehen kann, dann wird meist gesagt überall auf dem Campsite, dann am besten auf einen Caravan-Stellplatz stellen, die sind angenehmer (inkl. Lampe/Wasser/Braai).
Halali hat dann Lampe/Wasser/Braai direkt an den Sits unter schönen schattigen Bäumen.
Am schönsten fanden wir Namutoni, dort war auf den Campsits sogar Gras.
Vorgebucht haben wir gar nicht, sind immer auf gut Glück hingefahren und meist waren die Campsits nicht mehr als 10-15% belegt. Wie es im Sept./Okt. aussieht kann ich nicht sagen, da wir jetzt im Mai da waren
GAGastThemenstarterGast30. Mai 2005 · #20Wir waren vor 3 Wochen im Halali für 3 Tage.
Die Zimmer sind einfach, teilweise abgewohnt. Allerdings waren Sie sehr sauber, sogar frische Handtücher waren vorhanden. Sanitäranlagen alle OK. Sogar das Frühstück war in Ordnung.
Das Personal war auch sehr freundlich.
Von uns aus gab es keinen Grund für Reklamationen.
Viel Spass im Etosha