moglyThemenstarter3 Beiträge · seit 201207. Aug. 2012 · #4
Ganz herzlichen Dank für die Bilder! 🙂 Wir werden wohl das Beste draus machen! Und apropos vorstellen - hatte keine Ahnung, dass das üblich ist - noch nie so ein Forum besucht... Tatsache.
In jedem Fall war ich das letzte Mal im April 2010 in Botswana. Damals auf Flying Safari zu zweit. Eine kleine Geschichte dazu (ist leider die reine Wahrheit!): Mein Partner wurde von einer Spitting Cobra gebissen - nicht lustig sag ich Euch. Er hatte sehr großes Glück, und irre Schmerzen - und das ganze ist passiert: nachts um drei im Bett in einem Bungalow des Planet Baobab. Ob Ihr's glaubt oder nicht, ich hab sie gesehen und hab vor Schreck fast in die Hose gepinkelt... 🙁 .. die Bilder lass ich lieber weg.
Also allen eine gute Nacht, Grüße vom Mogly - aus dem schönen Allgäu
wo war sie denn, unterm Bett? Im Bett? Wir machen Ende des Jahres eine Tour mit einer größeren Gruppe, einigen Kindern und einigen "wilden" Stationen. Die voraussichtlcihe Strecke stell ich in ein paar TAgen hier rein. Habe die Mitreisenden schon explizit gewarnt.Vor einigen Wochen wurde ein "festes" Zelt einer Station von uns wohl von Elefanten "überrannt". Die Speicobra wäre eine neue Geschichte.
Die Strecke, die Du nachfragst, ist ok. Einfach aufpassen un konzentriert fahren. Man muss sich schon etwas ansttelen, um sich so einzubuddeln, wie auf dem Foto. Waren halt Ausis. Die steigen neuerdings auch auf Bäume und trinken bis sie runterfallen. Nennt sich Opossum, oder so ähnlich.
Ronald
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200907. Aug. 2012 · #7
Ich habe schon vor vielen Jahren in Indien gelernt, vor dem Betreten von ebenerdigen Bungalows oder auch Sanitäranlagen auf Campsites,immer erst den Fussboden begucken und noch wichtiger, die Haustür kurz auflassen, damit die Schlangen eine Fluchtmöglichkeit haben. Das habe ich so verinnerlicht, dass ich das auch in Afrika mache. Auf dem Campsite vom Bridge Camp am Luangwa kam mir das zugute, da kam mir von der Toilette eine riesige Mamba fast über die Füsse entgegen geschossen, aber sie konnte immerhin flüchten. Da bekommt man schon nen riesen Schrecken, und Gott sei Dank kommt sowas sehr selten vor.
moglyThemenstarter3 Beiträge · seit 201208. Aug. 2012 · #8
Also nochmals kurz zu dem Schlangenbiss: die Cobra hat sich am Bett aufgerichtet (das war gemauert) und wohl durch einen kleinen Spalt im Moskitonetz den Kopf 'ins Warme' gestreckt. In dem Moment hat sich mein Mann umgedreht und sie sind 'zusammengestoßen'... Wir waren ca 20-30 min später im Krankenhaus in Gweta (sehr gut in Schuss übrigens). Man hat uns vom Lodge Management einen Rettungsflug nach Jo'burg angeboten - mein Mann ist aber ein 'richtiger Indianer':S und er meinte der Arzt in Gweta hat das im Griff (Antiserum, Antihistamin und Schmerztabletten)... Resultat war, dass die höllischen Schmerzen am ganzen Körper zwar nach 2 Tagen nachgelassen haben, dafür sich das ganze aber eitrig entzündet hat. In D im Krankenhaus wurden ihm dann sofort nach unserer planmäßigen Rückkehr gut ein halber Liter Eiter entfernt. Bis es ihm wieder gut ging vergingen dann noch so vier Wochen.
Wie kam die Cobra in den Bungalow: es war ein kleiner Spalt zwischen Türe und Bodenplatte...
Wie dem auch sei, zum Schluss bist Du dann nur froh, dass alles noch mal gut gegangen ist! Nur unser Botswana-Urlaub war natürlich ziemlich im Eimer. Das wird diesmal sicher besser! Und den Tipp mit der 'Fluchtmöglichkeit' nehme ich mir gerne mit ins Gepäck!