Navi-Notwendigkeit

23 Antworten · 9'121 Aufrufe · gestartet 29. Juli 2012 von Tobias123
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Themenstarter101 Beiträge · seit 201229. Juli 2012 · #1
Hallo zusammen,

mich interessiert, welchen Nutzwert die Mitnahme eines GPS-Navis mit sich bringt. Für unsere 4 wöchige Selbstfahrer-Reise (keine 4x4 Strecken, Windhoek -> Mariental -> FishRiver -> Aus -> Lüderitz -> Sossusvlei -> Swakopmund -> Twyfelfontein -> Etosha -> Waterberg) habe ich mir die Papierkarten von "Reise-KnowHow" angeschafft. Ein paar Karten, die ich nicht kenne, wird es vor Ort auch noch dazu geben.

Für mein SamsungGalaxyS2 habe ich mir "LocusPro" besorgt und einige Offline Namibia-Karten erstellt. Allerdings unterstützen diese kein Routing.

Neben dem S2 habe ich noch ein Navigon-Gerät (7230). Leider gibt es aber durch die Übernahme von Garmin nicht mehr das Afrika 2010er Kartenmaterial.

Ein Garmin eTrexVista habe ich auch noch, und ich habe gelernt, dass diese "Tracks4Africa"-Karten für ein paar Euro via Mapsource kompatibel sind. Allerdings spricht das Garmin nicht zu mir (da Outdoor-Navi) und das Display, sowieo die Performance sind nicht so toll.

Ich frage mich nun, ob ich mir extra ein (günstiges) Garmin Nüvi mit "Tracks4Africa"-Kartenmaterial besorgen soll, oder ob ich mit Papierkarten + Android Offline Maps auskomme...

Was meint ihr? Habt ihr einen großen Nutzen aus eurem GPS-Navigationsgerät gezogen? Wie wichtig war euch das Routing?

Viele Grüße
Tobias
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2012
Gast29. Juli 2012 · #2
Hallo Toabis,

Namibia ist hervorragend ausgeschildert und Du wirst auf normalen Routen keine Probleme haben, das Ziel ohne Navi zu finden. Das Navi verschafft Dir da nur zusätzlichen Komfort, weil Du jederzeit ohne Rechnerei ablesen kannst, wie viele Kilometer (und Fahrzeit) es bis zum Ziel noch sind. Bei Offroadpisten sieht es anders aus. Die verweigen sich häufig und da stehen keine Wegweiser, so dass es ohne Navi schwieriger wird.

Für dein Android-Smartphone gibt es eine Reihe kostenfreier Apps mit kostenfreien routingfähigen Karten auf Basis von OpenStreetMap, z.B: Navit und OSMAnd. Hier im Forum wurde zuletzt auch mehrfach Oruxmaps empfohlen.

Beste Grüße

Guido
4'129 Beiträge · seit 200829. Juli 2012 · #3
Hallo, Tobias123!
Normale Straßenkarte reicht. Damit wirst du sehr gut zurechtkommen.
GPS kramen wir nur für abgelegene Strecken raus.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
33,1k Beiträge · seit 200629. Juli 2012 · #4
Hallo Tobias,

wie Guido schreibt brauchst Du nur eine Karte. Wenn Smartphone dabei, dann kannst Du noch eine kostenlose Software zum Aufzeichnen Deiner Fahrstrecke nutzen. Brauchen tust Du den ganzen "Schnickschnack" aber nicht.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter101 Beiträge · seit 201229. Juli 2012 · #5
Danke an euch - ihr habt mir mit eurer Einschätzung sehr geholfen. 🙂

"Oruxmaps&Co" schaue ich mir trotzdem mal an, da das Smartphone ja sowieso mit dabei ist.
Themenstarter101 Beiträge · seit 201224. Okt. 2012 · #6
Auch hier kurz Feedback nach unserem Urlaub.
Ich hatte mir letztendlich doch noch ein gebrauchtes 35€ Nüvi 205 und die aktuellen Tracks4Africa Karten besorgt.

Jetzt kann ich sagen, dass ein Navi fast schon Pflicht ist - zumindest wenn man spontan sein möchte oder das Thema "Fotografie" mit im Vordergrund steht.

Vor jeder Fahrt haben wir die Routenberechnung zu der nächste Unterkunft gestartet und konnten die geschätzte Ankunftszeit permanent überprüfen. Erstaunlich ist, dass das Navi anhand des Kartenmaterials von Tracks4Africa so präzise die Ankunftszeit vorhersagen kann, dass es schon fast unheimlich ist. Die Qualität der verschiedenen Straßen ist sehr genau festgehalten, so dass bei einer Fahrzeit von 3h eine größere Abweichung von 10 Minuten schon fast die Ausnahme war. Erstaunlich!

Anhand des Navis konnte ich spontan in kleinere und schönere Pads abbiegen und nach ein paar Sekunden wurde mir die neue Ankunftszeit angezeigt. Je nach Machbarkeit bin ich dann weiter gefahren, oder bin zurück auf die Hauptstraße.
Auch bei unseren häufigen Fotostops wußte ich immer, ob wir noch vor Sonnenuntergang ankommen würden.
Im Etosha ist das Licht kurz vor Park-Schließung am schönsten... wir sind immer als letzte 3-5 Minuten vor Schließung durch die Tore gefahren, da wir genau wußten, ob wir losfahren müssen, oder noch bleiben konnten.

Zum Finden von Einkaufsmöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten (POI Umkreissuche) war das Navi ebenfalls eine sehr gute Hilfe.

Fazit:
Um von A nach B zu kommen braucht man kein Navi. Bei Spontanität und bei der optimalen Ausnutzung der schönsten Lichtsituationen in Gebieten mit Öffnungszeiten (Etosha, Sossusvlei, ...) fast unverzichtbar. Außerdem fährt es sich entspannter, wenn man die Ankunftszeiten und Entfernungen im Überblick hat.

Gruß
Tobias
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2012
9 Beiträge · seit 201224. Okt. 2012 · #7
Auch wir waren mit Papierkarte und Garmin GPS unterwegs. Grundsätzlich ist für Deinen Zeck die Papierkarte ausreichend. Uns hat das T4A vor allem bei der Quartier-, Tankstellen- und Campingplatzsuche geholfen. Es ist damit wirklich einfach, sich die Distanz zur nächsten Tankstelle oder eine Übersicht der umliegenden Zeltplätze zu verschaffen...
87 Beiträge · seit 201125. Okt. 2012 · #8
Hallo,
gebrauchtes Nüvi und T4A Karten mit Garmin BaseCamp ist super. Die ganzen interessanten Punkte unter Favoriten abspeichern und dann die Route Fahren. Karte für alle Fälle und zum checken ist natürlich Pflicht. Gesunder Menschenverstand auch. Uns wollte einmal das Nüvie von Grootfontain zum Hoba (12 km) über Rundu schicken ( ca. 400 km)....
Ausserdem sind die POI von t4A eine tolle Hilfe vor Ort wenn man nicht fest geplant hat.
Gruss
Horst
[
13 Beiträge · seit 201212. Dez. 2012 · #9
Hallo,
habe gleiche Überlegungen wie Du mit Deiner Anfrage vom 29.07.12, allerdings noch weniger Ahnung. Und nun lese ich in Deiner letzten Einschätzung, Du hättest doch ein "gebrauchtes 35€ Nüvi 205 und die aktuellen Tracks4Africa Karten besorgt". Wie und wo hast Du das besorgt ????
Ich denke, ich brauche so ein wenig mehr Sicherheit bzw. Bestätigung zu meinem Fahrplan und möchte von daher sowieso auf ein Navi nicht verzichten. Es fährt sich auch in Deutschland wesentlich entspannter mit so einem Wunderding. Aber eben mein Problem, wo kriege ich sowas bezahlbar her?

Kannst Du mir dazu weiterhelfen?
Danke und Grüße
Antje
3'491 Beiträge · seit 200612. Dez. 2012 · #10
Hallo Antje,
ich kann ja verstehen, dass man glaubt, mehr Sicherheit zu haben, wenn man ein Navi dabei hat. Man braucht es aber nicht wirklich, auch wenn mir die von Tobias angeführten Gründe durchaus einleuchten. Wir haben auch immer eins dabei und gestehen, dass es einfach schön ist, sehr genau zu wissen, wo man sich gerade befindet.Track4Africa ist sicher sehr informativ - ich benutze es vor allem für die Reiseplanung mit Google Earth. M.W. funktioniert aber Track4Africa nicht mit allen Navis - es müssen welche von Garmin sein. Die von TomTom gehen nicht. Allerdings hat auch TomTom eine sehr detaillierte Zusatzkarte "Afrika" im Programm. Ich zumindest bin sehr zufrieden damit. Es geht natürlich auch mit dem Smartphone und Google Maps - zunächst unschlagbar billig, aber man sollte daran denken, dass man vor Ort eine Internetverbindung braucht. Und die kostet nicht nur Geld, sondern steht auch nicht überall zur Verfügung.
Wie auch immer Du Dich entscheidest - kein Navi macht eine gute Karte überflüssig. Auch die gibt es inzwischen von Track4Africa. Also genug Anregungen für Weihnachten ?! 😄
Gruß Joli
35 Beiträge · seit 201202. Feb. 2013 · #11
Hallo Tobias,

danke für deine Infos. Ich bin grade dabei mir mit Basecamp unsere Namibia-Route für April/Mai zusammen zu stellen. Dabei ist die Fahrtzeitenberechnung ein wichtiger Aspekt, genau wie Du es beschrieben hast. Dazu muss allerdings die Durchschnittsgeschwindigkeiten für die Haupt- und Nebenstrassen angeben werden. Da deine Fahrzeiten so gut mit den Navi-Zeiten übereingestimmt haben, würde mich mal interessiern, welche Durchschnittsgeschwindigkeit Du eingegeben hast.

Viele Grüße
Kaktusa
1 Beiträge · seit 201409. Jan. 2014 · #12
Hallo,

will hier mal meine aktuellen Erfahrungen zum Thema Navi in Südafrika/Namibia/Botswana einstellen. Wir haben vor Reisebeginn auch sehr viel in Foren usw. gestöbert, auf der Suche nach der "ultimativen" Lösung...

Am Ende sind wir mit einem Tom Tom XXL (welches wir eh schon hatten) und der Karte "südliches Africa" sowie den guten "alten" Landkarten von Südafrika, Namibia und Botswana gestartet. Am Ende standen fast 14.000km auf der Uhr... Hier nun unsere Erfahrungen:

- JA - es war sehr hilfreich - klar geht es auch ohne, aber es hat viele Momente sehr erleichtert
- Tom Tom ist kein "holy Tom" - der Menschenverstand sollte dennoch immer mitfahren
- in Südafrika ist das Kartenmaterial sehr gut. Selbst Farmwege usw. waren zu 99% verzeichnet gewesen.
- Namibia/Botswana waren da nicht ganz so gut
- auf asphaltierten Strecken waren die Berechnungen sehr gut, nur alle anderen Strecken und Schotterpisten rechnet er mit teilweise nur 10km/h. Daher schlägt er teils riesige Umwege vor, oder weist Fahrzeiten von von mehr als einem Tag aus
- die Navigation selbst ist jedoch ausgezeichnet! Da gab es nur ganz selten Probleme.
- Ziele finden: in Südafrika zu über 90% mit dem Ortsnamen zu finden. In Namibia/Botswana sind wir mit der Eingabe der Ortsnamen ganz schnell an die Grenzen gestoßen. Jedoch hat Tom Tom die Alternative GPS-Koordinaten eingeben zu können. Einzige Einschränkung: die Koordinaten sollten an oder in der nähe einer Piste liegen, sonst gabs eine Fehlermeldung.
- in diesen Fällen haben sich die Koordinatensammlungen div. Anbieter oder aus Karten oder Reiseführer als Goldwert erwiesen.
- in Fällen wo dies nicht mehr funktioniert hat, sind wir mittels Karte ins "Niemandsland" rein gefahren. Raus hat der "kleine Tom" wieder super gearbeitet. Teils kannte er sogar die kleinen Pisten, und wenn nicht gabs aber zuverlässig die Wegrichtung.
- so z.B. der direkte Weg, an der Küste, von Port St. John nach Coffee Bay - da hatte es "Tom" ca. 20km versucht, uns zurück und über die Hauptstraßen ans Ziel zu bringen. Dann jedoch waren wir überrascht, wie viele der kleinen Wege doch im Navi verzeichnet waren.
- Bsp. Pirschfahrten im Moremi NP: die ganzen Hauptpisten waren zuverlässig verzeichnet. Und auch von den kleineren sind sehr viele enthalten. Und wo nur noch "grün" zu sehen war (z.B. einige teile des Pistengewirr in der nähe der 3rd Bridge) hat uns "Tom" zumindest noch immer zuverlässig die Richtung gezeigt, so das wir immer ohne Probleme wieder zum Camp gefunden haben - auch abseits der Hauptpisten!
- Bsp. Chapmans Baobab und weiter nach Kubu Island. Nur nach Karte hätte ich in diesem Gebiet wirklich nicht fahren wollen! Pisten kommen, Pisten gehen, Pisten verzweigen sich... Dort hatten wir mal den umgekehrten Fall. "Tom" zeigte uns eine Piste an, die wir selbst mit Zick-Zack fahren nicht gefunden haben. Man darf eben auch nicht vergessen, das Pisten bei Nichtbenutzung verwachsen können, oder durch Regen und Überflutung im Anschluss nicht mehr als solche ersichtlich sind... Aber auch hier, gab uns "Tom" (mithilfe von kleinen Etappen mittels Koordinaten) eine sehr wertvolle Hilfe!!!

Fazit: Kein "holy TomTom" - speziell was die vorgeschlagenen Routen angeht. Er möchte eben immer gern auf Asphalt fahren 😉 Jedoch während der Fahrt immer super zuverlässig und genau!!! Somit haben wir unterm Strich (Preis/Leistung) die Entscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut. Eher im Gegenteil - Er hat uns an manchen Stellen so einige Kopfschmerzen erspart.

Daher: detaillierte Karten + "Tom" + logischer Menschenverstand = eine super Kombination!

Nur bitte nicht vergessen: Ein Navi ist nicht gleichzeitig ein vollwertiges GPS.


Wer Fragen hat - kann ich gern beantworten.

VG

Kaki

P.S.: Wer nur auf den Hauptpisten unterwegs ist, dem reichen gute Karten aus. Dort war es nur schön zu sehen, wo man gerade ist, bzw. wie viele Kilometer auf den -teils endlosen Schotterpisten- noch vor einem liegen...
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2014
11 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #13
So jetzt setzte ich auch meine Erfahrungen ins Netz. Wir waren letztes Jahr auf einer langen zugegeben stark offroad lastigen Tour im Kaokoveld und Damara Land unterwegs. Dabei hatten wir ein echtes GPS Typ Garmin Oregon 650 mit T4A Namibia installiert, sowie die üblichen Papierkarten in verschiedenen Maßstäben. Ich war bereits 1987 erstmals in der Region unterwegs, damals natürlich nur mit Papier.
Klar ist man kann das alles auch mit (genauen) Karten fahren. Was aber ein wirklicher Unterschied ist sind die zusätzlichen Informationen welche speziell auch für den Fahrer sehr interessant sein können. Wir haben das GPS im Navi- (Nüvi-) mode laufen lassen was von der Maske einem normalen Garmin Navi entspricht. Da ich den Materialwagen pilotiert habe, hatte ich je nach Strecke und trotz großem Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug oft mit einer stark sichtmindernden Staubfahne zu kämpfen. Bei kurviger oder bergiger Strecke war der kurze Blick aufs Navi schon sehr wertvoll um zu wissen wohin der nächste Lenkeinschlag gehen wird oder ob eine engere Kurvenfolge eine Reduzierung der Geschwindigkeit ratsam macht. Sehr loben muss ich auch die Macher von T4A , ich bin Geologe, aber eine solche Detailgenauigkeit selbst im Hartmann- oder Marienflusstal hatte ich nicht erwartet und war sehr zielführend. Dies stärkte mein Vertrauen auch gelegentlich "autopilot-mäßig" die Strecke vom Navi zu lesen. Klar ist ein Navi ersetzt NIE den klaren Menschenverstand und Urteilsvermögen, kann dies aber wesentlich unterstützen. Überrascht war ich auch von der Routenberechnung sowie der Genauigkeit der berechneten Strecke und der dafür benötigten Zeit. Vorausgesetzt man wählt das richtige Profil in den Voreinstellungen (in unserem Fall: Geländefahrzeug - off road).
Extrem angenehm und zeitsparend war es in einer Situation als wir feststellten dass wir nach erreichen einer Tagesetappe feststellten mussten dass unser Camp über bucht war und wir noch Zeit hatten weiter zu fahren. Aber wohin und wie anmelden/fragen ob noch was frei ist? Ein kurzer Blick auf die Kategorie POI / Camping und das Wissen "oh ja da ist es auch schön", T4A hatte natürlich die Adresse und Telefon Nr parat damit wir anrufen konnten ob sich die 150km Umweg auch lohnen.
Nichts halte ich von Apps und Mobilfunk gebundener Navigation, zumindest nicht wo wir waren. Wir hatten nur an 6 von 25 Tagen Mobilfunk Empfang und auch das Kartenmaterial ist meist qualitativ nicht vergleichbar. Stand- alone Geräte sind einfach besser. Und zumindest mein Oregon läuft mit Akkus (24 std) oder normalen AA Batterien. Ein weiteres Schmankerl beim Oregon ist die wirklich metergenaue Track-Aufzeichnung was Ort/Geschwindigkeit/Höhenprofil und... betrifft und ein schönes Tourprofil auf dem PC. Ich hoffe etwas zur Informations-Erhellung beigetragen zu haben,

Gruß Pinzgauer
1'162 Beiträge · seit 201209. Jan. 2014 · #14
Hallo Tobias 123 und an alle Beteiligten,

Tobias ich fand es prima, dass Du ein Feedback gegeben hast; das passiert leider nicht immer.

Die Meldungen und Nachrichten fand ich alle sehr interessant. Eine leichte Gänsehaut bekam ich aber, als ich las, dass das Navi/GPS noch die letzten 3-5 min bis zum Gate signalisierte. Da wäre ich etwas zu ängstlich! Auf den letzten Metern eine kleine Reifenpanne - und dann? Ich habe immer eine gewisse Sicherheitszeitspanne im Hinterkopf und reize meine Zeit nie voll aus.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
51 Beiträge · seit 201409. Jan. 2014 · #15
Hallo Tobias,
Danke für die hilfreichen Infos!
Magst Du uns Dein Gerät im August 2014 evtl für drei Wochen kostenpflichtig für unsere Namibia-Tour vermieten?
Bin auf Antwort gespannt.
LG
namibiaforfamily
3'080 Beiträge · seit 200909. Jan. 2014 · #16
@ Namibiaforfamily,

ich habe ein Reservegerät (Nüvi 200er Serie) mit aktueller Software rumliegen, das könnte ich Euch gegen eine Spende für einen guten Zweck zur Verfügung stellen (Namibiahilfe e.V., der Eddi freut sich dann).

lg sasowewi
195 Beiträge · seit 201310. Jan. 2014 · #17
Hallo Tobias,

noch eine kleine Anmerkung: Die von dir als sehr hilfreich empfundenen genauen Ankunftszeiten mit t4a funktionieren nur auf den Hauptstrecken gut (normale Teer und Gravel roads).
Auf vielen 4x4 Strecken, wo ja auch viel von den Verhältnissen abhängt, können die Zeiten z.T. extrem Abweichen. Da hatten wir auch schon Differenzen von mehreren Stunden. Sollte man nur im Hinterkopf behalten.

piolet
Tobias123 schrieb:Auch hier kurz Feedback nach unserem Urlaub.
Ich hatte mir letztendlich doch noch ein gebrauchtes 35€ Nüvi 205 und die aktuellen Tracks4Africa Karten besorgt.

Jetzt kann ich sagen, dass ein Navi fast schon Pflicht ist - zumindest wenn man spontan sein möchte oder das Thema "Fotografie" mit im Vordergrund steht.

Vor jeder Fahrt haben wir die Routenberechnung zu der nächste Unterkunft gestartet und konnten die geschätzte Ankunftszeit permanent überprüfen. Erstaunlich ist, dass das Navi anhand des Kartenmaterials von Tracks4Africa so präzise die Ankunftszeit vorhersagen kann, dass es schon fast unheimlich ist. Die Qualität der verschiedenen Straßen ist sehr genau festgehalten, so dass bei einer Fahrzeit von 3h eine größere Abweichung von 10 Minuten schon fast die Ausnahme war. Erstaunlich!

Anhand des Navis konnte ich spontan in kleinere und schönere Pads abbiegen und nach ein paar Sekunden wurde mir die neue Ankunftszeit angezeigt. Je nach Machbarkeit bin ich dann weiter gefahren, oder bin zurück auf die Hauptstraße.
Auch bei unseren häufigen Fotostops wußte ich immer, ob wir noch vor Sonnenuntergang ankommen würden.
Im Etosha ist das Licht kurz vor Park-Schließung am schönsten... wir sind immer als letzte 3-5 Minuten vor Schließung durch die Tore gefahren, da wir genau wußten, ob wir losfahren müssen, oder noch bleiben konnten.

Zum Finden von Einkaufsmöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten (POI Umkreissuche) war das Navi ebenfalls eine sehr gute Hilfe.

Fazit:
Um von A nach B zu kommen braucht man kein Navi. Bei Spontanität und bei der optimalen Ausnutzung der schönsten Lichtsituationen in Gebieten mit Öffnungszeiten (Etosha, Sossusvlei, ...) fast unverzichtbar. Außerdem fährt es sich entspannter, wenn man die Ankunftszeiten und Entfernungen im Überblick hat.

Gruß
Tobias
195 Beiträge · seit 201310. Jan. 2014 · #18
Was für ein Navi mit welcher Karte hast du?
Bei t4a musst Du keine Durchschnittsgeschwindigkeiten angeben. Die Fahrtzeitenberechnung basiert auf Rückmeldung von Nutzern, die diese Strecke gefahren sind.
Im Forum dürftest Du einiges dazu finden.
7'260 Beiträge · seit 200610. Jan. 2014 · #19
piolet schrieb:Was für ein Navi mit welcher Karte hast du?
Bei t4a musst Du keine Durchschnittsgeschwindigkeiten angeben. Die Fahrtzeitenberechnung basiert auf Rückmeldung von Nutzern, die diese Strecke gefahren sind.
Im Forum dürftest Du einiges dazu finden.
Bei einigen Navis von Garmin (z.B. Oregon, Montana etc.) kannst Du genau gleich wie in BaseCamp ein Fahrzeugprofil wählen. Diesem sind dann andere Geschwindigkeiten zugeordnet. Das wirkt sich dann auf die Berechnung der erwartenden Fahrzeit aus. Bei den normalen Fahrzeugnavis sprich Nüvis geht das in der Regel nicht.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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24 Beiträge · seit 201310. Jan. 2014 · #20
Hallo, sorry dass ich mich kurz so dazwischen drücke 🙂
Meine Frau und ich werden im September auch für 2 1/2 Wochen in Namibia unterwegs sein. Wir werden die "Hauptrouten" wohl nicht verlassen. Daher benötigen wir auch kein Navi. Außerdem find ich die "old-school-Geschichte" mal wieder interessant! 🙂
Welche Papierkarte/ Straßenkarte könnt ihr mir den empfehlen? Unsere Route ist auscchließlich nördliches Namibia. Vielen Dank.