Tagesausflüge Khowarib/Fort Sesfontain/Camp Aussic

21 Antworten · 5'986 Aufrufe · gestartet 22. Apr. 2012 von casimodo
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Themenstarter4'529 Beiträge · seit 200722. Apr. 2012 · #1
Nach den vielen hilfreichen Antworten auf unsere ersten groben Fragen wegen Lodges und Pads im Kaoko möchte ich nun etwas konkreter werden.
Da es in Purros keine für uns in Frage kommenden Lodges gibt, haben wir die Idee von Fort Sesfontain, Khowarib Lodge und oder Camp Aussicht aus eigene Tagesausflüge in die Trockenflussbette und evtl. in Richtung Purros zu unternehmen. Ca. 5-6 Nächte haben wir hier eingeplant.

Wir werden von der Grootberglodge aus in diese Gegend kommen und dann weiter in Richtung Epupa/Etosha/Caprivi fahren und mit einem Hilux unterwegs sein (ohne Dachzelt).

Ist das eine sinnvolle Lösung, um etwas Kaokoland mitzunehmen und welche Strecken/Tagesausflüge sind im September/Oktober 2013 ohne zu großes Abenteuer machbar. Wir haben jetzt einige Reiseberichte gelesen und konnten trotz T4A nur schwer die gefahrenen Routen nachvollziehen.

Dabei wollen wir schöne Landschaft sehen, nach Wüstenelefanten suchen und evtl. eine geführte Himbatour erleben.

Ich bin schon gespannt auf die Reaktionen.

Viele Grüße
Carsten
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zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2012
51 Beiträge · seit 201122. Apr. 2012 · #2
Hallo Carsten,
wir kommen gerade aus Namibia zurück und waren auch in der von dir angestrebten Region. Wir waren mit einem PoptopCamper unterwegs (sehr zu empfehlen) und konnten daher auf Lodges verzichten.
Unsere Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt in der Region zu campen und auf Lodges zu verzichten (auch mangels Vorhandensein) In der Nähe von Warmquelle gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten, wir haben im Ongongo Camp übernachtet, aber in der Khowarib Lodge kann man gut ohne Zelt übernachten.


Die Sesfontein Lodge ist auch eine Empfehlung, wir haben hier allerdings nur gefrühstückt.




In Puros waren wir im Community Restcamp, dies fanden wir wichtig, da so unser Geld an die richtige Stelle gelangt.



Dort gibt es allerdings auch das Okahirongo Elephant Camp für Lodgegäste.

Allerdings möchte ich an der Stelle erwähnen, dass es sich kaum für einen Tagesausflug lohnt, diese Reise für einen Tagesausflug auf sich zu nehmen, da der Pad von Sesfontein aus sehr sandig und teilweise schwer ist. Die Giribisfläche ist NICHT zu unterschätzen!!!!!!





Leider gab es in dieser Regenzeit 0mm Niederschlag in der Puros Region. Den Menschen geht es schlecht, es gibt kein Wasser, der Hoarusib ist trockengefallen!!! Als wir dort waren zeigte sich uns das Bild von Giraffenskeletten, staubigen Flusbetten und hungrigen Menschen! Ich denke nicht, dass sich dieses Bild bis zu eurer Reise verbessern wird. Die Elefanten sind schon längst Richtung Norden gezogen...


Wir haben einige traditionell lebende Himba getroffen, die aber auch mehr oder weniger auf dem Weg nach Norden waren.
Wir waren ziemlich erschüttert über das sich uns bietende Bild und sehr betroffen von der Situation, die sich durch das fehlende Wasser ergeben hat. (Ich denke, das muss ich nicht weiter ausmalen!)

Meine Empfehlung:
wenn ihr dort hin fahrt:
a) nehmt einen Camper, das macht euch flexibel und ihr bekommt einfach mehr von dem tatsächlichen Leben mit (euer Geld bleibt an den richtigen Stellen)
b) habt keine Erwartungen an große Tiere (bis auf ein paar Giraffen waren wirklich alle schon weg!)
Aber am besten: Fahrt in den Norden zu den Epupafalls/Etanga/Opuwo!!! Plant Puros für die nächste Reise, denn es ist eine Reise wert!



Lieben Gruß
Nicola
Namibia vom 30. März -15.April 2012 ich möchte zurück!
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2012
51 Beiträge · seit 201122. Apr. 2012 · #3
blöd. das mit den eingefügten Bildern hat leider nicht geklappt 🙁
Namibia vom 30. März -15.April 2012 ich möchte zurück!
Gast22. Apr. 2012 · #4
Hallo Carsten,
casimodo schrieb:Da es in Purros keine für uns in Frage kommenden Lodges gibt, haben wir die Idee von Fort Sesfontain, Khowarib Lodge und oder Camp Aussicht aus eigene Tagesausflüge in die Trockenflussbette und evtl. in Richtung Purros zu unternehmen. Ca. 5-6 Nächte haben wir hier eingeplant.
Die Okahirongo Lodge ist sicher recht teuer und die Bush Lodge recht basic. Ich habe mir letzte noch nicht angeschaut, aber ich vermute, das es nicht so viel schlechter als die Self Catering Unterkünfte im KTP ist. Vielleicht kann da jemand anders noch etwas zu schreiben.
http://tracks4africa.co.za/listings/item/w193080/
(unten sind auch 3 Fotos)

Ich weiß nicht, wann genau Ihr fahren wollt. Im August soll am Hoanib je ein neues Camp von Wilderness Safaris eröffnen. Vermutlich wird es recht teuer, aber das bietet dann die einmalige Möglichkeit, die Hoanib Floodplains zu sehen.
casimodo schrieb:Dabei wollen wir schöne Landschaft sehen, nach Wüstenelefanten suchen und evtl. eine geführte Himbatour erleben.
Von Sesfontein durch den Hoanib bis an die Grenze des Skeleton Coast Parks sind es 75 km bzw. 2-3 Stunden reine Fahrzeit ohne Fotostops etc. Da könnt Ihr also bequem einen ausgedehnten Game Drive als Tagesausflug machen. Auf der Rücktour könntet Ihr bei der bekannten Engstelle "Die Poort" nach Norden abbiegen und dann über den Ganamub zurück fahren. Von der Khowrib Lodge aus sind

Ihr könntet auch von Opuwo über die D3703 zum Etambura Camp oder Marble House on the Hill fahren und von da ein paar Ausflüge machen. Genaueres zum aktuelle Zustand der Pisten kann ich Mitte Mai sagen.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2012
Gast22. Apr. 2012 · #5
Hallo Nicola,

vielen Dank für die aktuellen Informationen - auch wenn sich das nicht so gut anhört. Wir sind in gut einer Woche auch wieder da.
nica schrieb:der Hoarusib ist trockengefallen!!!
Was meinst Du damit? Das der Hoarusib bei Purros oberirdisch trocken ist, ist ja der Normalfall. Seid Ihr südlich von Purros unterwegs gewesen (Purros Canyon) und die üblichen oberirdischen Feuchtstellen da sind auch trocken? Oder meinst Du, das das auch unterirdisch kein Wasser mehr fließt und Bäume etc. absterben?

Seit Ihr auch im Hoanib unterwegs gewesen? Da gibt es bei Die Poort und Mudorib ja künstliche Wasserstellen, so dass es den Tieren dort nicht an Wasser mangeln sollte?
nica schrieb:Die Elefanten sind schon längst Richtung Norden gezogen...
Das heißt im nördlichen Hoarusib oder Khumib?

Beste Grüße

Guido
6'152 Beiträge · seit 200622. Apr. 2012 · #6
hallo Casimodo,

wenn Du auf der Khowarib Lodge übernachtest - kannst Du über Puros bis ca.
25 km nördlich Orupembe fahren - zum Etambura Camp hat 5 Chalets.
www.kamilisafaris.com
Dann über Otjiu Kaokofeld bis Opuwo. Die Pad ist schon sehr anspruchsvoll und
nicht einfach zu fahren. Da es aber bei Dir im Oktober sein wird, ist sie
trocken, man muss halt Zeit einplanen.
Eine andere Variante wäre in der Khowarib Lodge 2 bis 3 Übernachtungen -von
dort in den Hoanib -um Wüstenelefanten zu sehen und auch mal bis Sesfontein
zu fahren. Allerdings würde ich nicht in Sesfontein übernachten.
Dann auf alle Fälle die C 43 über den JoubertPass und zum Camp Aussicht
für 2 Tage zu Marius Steiner um mit ihm die Himbatour zu machen, musst aber
gleich mit anmelden bei der Buchung. Camp Aussicht ist sehr einfach - kleine
Zimmer mit kleinem Waschbecken - Dusche seperat - Plumsklo - wir waren schon
2x da - ist wirklich kein Problem - alles sauber und o.k. ihr werdet auch
alleine sein, denn die meisten campen dort bei ihm. Das Essen war sehr gut-
wenn Du noch mehr wissen willst - schreib mir eine PM.
Du kannst dann entweder bis Opuwo fahren und dort eine Nacht in der Opuwo
Country Lodge verbringen und dann weiter zu den Epupa Falls - geht aber
auch gut ohne Stop in Opuwo - wobei für mich ist Opuwo ein Highlight - die
Hauptstrasse ist der Knüller - mit den Blechhütten am Rand, wo gekocht,
frisiert, rasiert . Dann die vielen Menschen, ob Himba, Herero - normale Leute
so ein buntes Treiben einfach köstlich.
Soll die Fahrt dann über Opuwo zurück die C 35 gehen - Einfahrt Dolomit Camp
und übernachten, dann Okaukuejo usw. dann in den Caprivi oder über Oshakati
und bei Andoni in den Park ?
Viel Spass noch bei der Planung Dir und Kerstin einen schönen Sonntag -
bin gerade am packen - wir sind ab nächste Woche in Spanien -.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2012
Themenstarter4'529 Beiträge · seit 200722. Apr. 2012 · #7
@ Nica

Danke für Deine ausführliche Antwort. Wir wollen in Lodges unterwegs sein und nicht wegen 2 Nächten ein Dachzelt und das ganze Equipment mit uns rumfahren, sonst wäre die Planung kein Problem. Zur Planung haben wir noch etwas Zeit, die Reise soll im Herbst 2013 stattfinden

@ Guido
Von Sesfontein durch den Hoanib bis an die Grenze des Skeleton Coast Parks sind es 75 km bzw. 2-3 Stunden reine Fahrzeit ohne Fotostops etc. Da könnt Ihr also bequem einen ausgedehnten Game Drive als Tagesausflug machen. Auf der Rücktour könntet Ihr bei der bekannten Engstelle "Die Poort" nach Norden abbiegen und dann über den Ganamub zurück fahren. Von der Khowrib Lodge aus sind

Ihr könntet auch von Opuwo über die D3703 zum Etambura Camp oder Marble House on the Hill fahren und von da ein paar Ausflüge machen. Genaueres zum aktuelle Zustand der Pisten kann ich Mitte Mai sagen.
Danke Dir Guido, die Antwort bringt wichtige Infos. Sind schon gespannt, was Ihr für Erfahrungen macht und wünschen Euch eine wunderschöne Reise.

@ Hanne

Vielen Dank auch Dir, das mit Marius Steiner werden wir machen. Hatten schon einiges darüber gelesen. 🙂

Opuwo hört sich auch interessant an. Ist rumlaufen da OK ?

Die weitere Route steht nur grob, sind noch am überlegen.
Epupa, Dolomite,Okaukuejo, Namutoni oder irgendwas ausserhalb des Parks, durch den Caprivi... dort ist Nkasa Lupala gesetzt, nach Kasane in die Kubu Lodge, Dombo Farm, Kalahari Bush Breaks nach Windhoek.

Wir wünschen Euch eine schöne Reise, ich muß jetzt ganz schnell machen, da gleich Besuch kommt.

LG
Kerstin und Carsten
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2'346 Beiträge · seit 200622. Apr. 2012 · #8
Hallo Kerstin und Carsten,

das mit Camp Aussicht würde ich auch machen. Ist allerdings die ungünstigste Ausgangsposition für einen Tagesausflug in eines der Riviere. Wenn man einmal im Camp ist, zieht es einem nicht unbedingt wieder "ohne Not" runter, denn die Auffahrt ist schon recht heftig. Außerdem ist der Weg beispielsweise zum Hoanib viel zu weit.

Die günstigste Ausgangsposition scheint mir Sesfontein zu sein. Von dort aus kannst du beispielsweise eine organisierte Tour in den Hoanib machen. Das ist locker auch als Halbtagestour machbar.

Viel Spaß
Armin
115 Beiträge · seit 200922. Apr. 2012 · #9
Hallo Kerstin und Carsten,
wir sind zur gleichen Zeit ( 12.9.-22.9.) in der Gegend zwischen Grootberg -Opowo - Epupa Falls - Camp Aussicht und Palmwag. Anschließend von Dolomite an 5 Tage in Etoscha und fahren anschließend über Roy´s Camp in den Caprivi.
Wir wollten auch von den Camps ( besonders von Palmwag aus ) Tagesausflüge machen und suchen jemanden der uns begleiten möchte. Feste Touren sind noch nicht geplant und deshalb verfolge ich deine Beiträge mit großem Interresse.Falls das etwas für euch wäre, dann melde dich mal per PM! Mit zwei Fahrzeugen fühlt man sich in der einsamen Gegend doch gleich viel sicherer!

LG

Uli und Jürgen
51 Beiträge · seit 201122. Apr. 2012 · #10
Hallo Guido,
Guido. schrieb:

Was meinst Du damit? Das der Hoarusib bei Purros oberirdisch trocken ist, ist ja der Normalfall. Seid Ihr südlich von Purros unterwegs gewesen (Purros Canyon) und die üblichen oberirdischen Feuchtstellen da sind auch trocken? Oder meinst Du, das das auch unterirdisch kein Wasser mehr fließt und Bäume etc. absterben?
Wir waren im Hoarusib und der führte halt mal nun eben null zero no water. Uns wurde gesagt, dass er seit zwei Monaten fast trocken ist und nun auch die letzten feuchten Stellen trocknen. Wir sind im Flussbett recht weit in Richtung Norden gefahren und haben kein Tröpfchen Wasser gesehen. Weiter südlich gab es Wasser, aber wenig.




Seit Ihr auch im Hoanib unterwegs gewesen? Da gibt es bei Die Poort und Mudorib ja künstliche Wasserstellen, so dass es den Tieren dort nicht an Wasser mangeln sollte?

Nein, da waren wir nicht!
nica schrieb:Die Elefanten sind schon längst Richtung Norden gezogen...
Das heißt im nördlichen Hoarusib oder Khumib? Angola???? 🙂 Wir wissen es nicht! Wir sind lange gefahren und haben außer Trockenheit und Fußstapfen nichts gesehen!

[


Lieben Gruß
Nicola
P.S. War aber trotzdem toll!
Namibia vom 30. März -15.April 2012 ich möchte zurück!
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2012
Gast22. Apr. 2012 · #11
Hallo Nicola,

vielen Dank für die Rückmeldung.
nica schrieb:Wir waren im Hoarusib und der führte halt mal nun eben null zero no water. Uns wurde gesagt, dass er seit zwei Monaten fast trocken ist und nun auch die letzten feuchten Stellen trocknen. Wir sind im Flussbett recht weit in Richtung Norden gefahren und haben kein Tröpfchen Wasser gesehen. Weiter südlich gab es Wasser, aber wenig.
Das hört sich eigentlich recht normal an. Der Hoarusib ist eben ein Trockenfluss, der oberirdisch normal kein Wasser führt. Nach der Jahrhundert-Regenzeit im letzten Jahr war er nur außergewöhnlich lange feucht.

Dann schauen wir mal, was wir da in Kürze sehen.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter4'529 Beiträge · seit 200722. Apr. 2012 · #12
@ Armin

Genau Deine Gedanken hatten wir nach den uns bisher vorliegenden Infos auch.
Die Khowarib Lodge ist gesetz, aber auch ganz schön teuer. Camp Aussicht ist auch gesetzt. Die Frage ist jetzt, ob wir zsätzlich noch das Fort Sesfontain einbauen.

@ Singing Rock

Ich fürchte, Ihr seid in 2012 unterwegs, wir planen sehr langfristig für 2013.
Ansonsten hätte das evtl. super gepasst. Mit zwei Fahrzeugen sieht die Sache ja ganz anders aus.

Was wollt Ihr denn genau für eine Route fahren ? Wir scheinen ziemlich ähnliche Pläne zuhaben. Unsere Tour soll uns auch nach Epupa,Dolomite,Okaukuejo in den Caprivi und Chobe führen. Dann sindwir uns noch nicht sicher. ENtweder über Dombo und Ghanzi zuück nach WIndhoek oder ganz verrückt wieder durch den Caprivi und Waterberg zurück. Wir sind noch mitten in der Grobplanung und wollen wieder Lieblingsplätze mit schwarzen Flecken auf unserer Urlaubslandkarte verbinden.

Viele Grüße
Carsten

@ Guido

Ich werde mich nach Eurem Urlaub sicher noch einmal per PM melden 🙂

Noch einmal Danke für alle bisherigen Antworten.

Viele Grüße
Carsten
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1'667 Beiträge · seit 200923. Apr. 2012 · #13
Hallo, Carsten
von der Khowarib Lodge aus könnt ihr auch in die Khowarib Schlucht reinfahren. Wir hatten dort auch schon mal Wüstenelefanten gesehen. Unabhängig davon ist die Landschaft sehr beeindruckend.

LG
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
5'480 Beiträge · seit 200923. Apr. 2012 · #14
Von der Khowarib Lodge oder Sesfontein kann ich Euch folgenden Tagesausflug nur wärmstens ans Herz legen:

Auf der D3707 Richtung Purros bis zur Gibris Plain. Dort auf die Piste Richtung Süden abzweigen, die Euch ins Hoanib Tal führt. Im Hoanib Richtung Osten und den Fluss bei "De Poort" wieder verlassen indem Ihr durch den Ganamub Canyon wieder Richtung Norden zur D3707 zurück fahrt. Reine Fahrzeit von Sesfontein 4-5h; von der Khowarib Lodge eine Stunde mehr. Dieser Tagesausflug war 1996 unser erster Kontakt mit dem Kaokoveld. Wir waren so begeistert von der Landschaft und den Tieren, dass wir seither immer wieder zurückgekommen sind.

Wenn es Eure Finanzen irgendwie zulassen, kann ich Euch nur die Okahirongo Elephant Lodge in Purros ans Herz legen. Die Lodge selbst ist der absolute Traum und die Fahrt von dort via Hoarusib- und Khumib-Ecotrail führt Euch durch das Herz des Kaokovelds.

In Opuwo hatte ich nie Bedenken, durch die Stadt zu gehen. Preis/Leistungs-Verhältnis in der Opuwo Country Lodge fand ich sehr gut.
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Themenstarter4'529 Beiträge · seit 200723. Apr. 2012 · #15
@ Birgitt

Danke, nach Khowarib gehen wir auf jeden Fall. Ist Selbstfahren in der Trockenzeit da sehr problematisch ? Es werden ja auch geführte Drives angeboten.

@ Topobär

Die Runde hört sich echt interessant an. Es ist nur einfach immer sehr schwer abschätzbar, ob das für uns nicht zuheftig wird. Ich sammle zwar so langsam aber sicher immer mehr Offroaderfahrung, aber mit Tiefsand bin ich nur begrenzt firm.
Vielleicht muessen wir es einfach einmal versuchen. Umdrehen ist ja immer noch eine Möglichkeit, falls es zu heftig wird.

Okahirongo ist und leider, leider preislich etwas zu heftig. Für zwei Nächte 1600 Euro 😕 Und in den 4 Wochen sollen ja noch einige andere Schmankerl eingebaut werden.....

Danke für alle Infos, so langsam können wir uns ein besseres Bild machen.

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
1'667 Beiträge · seit 200923. Apr. 2012 · #16
Hallo, Carsten

gerade in der Trockenzeit bekommst du dort keine Probleme.
Ich würde dort ruhig selber fahren.
Wenn es euch zu brenzlig werden sollte, kannst du ja einfach abbrechen und umkehren.
Die von Topobär angesprochene Route ist aber auch sehr interessant.
Tiefsand hast du da nicht zu befürchten. Es ist hauptsächlich Steinwüste, und im Hoanib kannst du gut in den Fahrspuren fahren, ist guter, festgefahrener Sand.

LG
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
Gast23. Apr. 2012 · #17
Hallo Carsten,

wie Birgitt und Topobär denke ich auch, dass das gut machbar ist. Ich fahre lieber auf weichem Sand wie im Hoanib als auf schlechten Gravelroads. Es ist ein weicheres Fahren und man wird nicht pausenlos durchgerüttelt. Hinter die Poort und bei Mudorib gibt es südlich neben dem Hoanib Wasserlöcher (in T4A eingezeichnet). Da lohnt es sich, das Flussbett mal zu verlassen. Ansonsten sollte man im Flussbett bleiben. Alles was da an Spuren gezogen wird, resetted die Natur mit der nächsten Flut während einer Regenzeit.

Wenn ihr die Ausflüge von der Khowarib Lodge aus macht, wird man Euch im Zweifelsfall auch suchen, wenn ihr zum Dinner nicht wieder da seid 😎

Von Johan Snyman gibt es übrigens ein aktuelles eBook mit Informationen zu Tieren, Pflanzen und Pisten im Kaokoveld.
http://www.kalahari.com/digitaldownloads/Discovering-the-secrets-of-Namibia-KAOKOLAND-eBook/75579/42826872.aspx

Beste Grüße

Guido
115 Beiträge · seit 201224. Apr. 2012 · #20
Hallo Carsten

Ich komme sehr spät ich weiss, und Du hast schon viele sehr gute Infos. Hier (trotzdem) noch mein Senf dazu:
1. Camp Aussicht kann ich allerbestens empfehlen. Die begleiteten Touren durch den Gastgeber im Camp Aussicht in die Dörfer der Himbas sind meiner Meinung nach informativ, feinsinnig und kritisch-konstruktiv.
2. Im Camp Aussicht fragten wir den Gastgeber, ob er er uns einen Extra-Tag durch die Landschaft abseits der Sesfontein-Opuwo-Strasse fährt - ohne Himba-Touren o.ä. - einfach "nur" Landschaft und Stille pur. Er führte uns an vielleicht nicht sehr spektakuläre, aber wunderschöne, stimmige Orte. Ein Tag zum Nicht-vergessen!
3. Für Flussläufe und Wüstenelefanten finde ich Fort Sesfontein der beste Ausgangsort. Die Tage durch diese Flussläufe sind unübertrefflich. Von der Menge der Tiere nicht mit einem Etosha zu vergleichen - aber die einzelnen Tiere in dieser grandiosen Landschaft sind einfach nur wunderschön

Ich wünsche Dir ein gutes Weiterplanen,
ich find' Dein Zeitbudget für diese Weltgegend wunderbar angemessen - habt viel Freude,
Stefan