dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201014. März 2013 ·
06.01.2012 Swaziland → Hluhluwe Nationalpark
Auch am Morgen hängen die Wolken noch tief. Wir beschließen schnell zu Frühstück und das Land zu verlassen. Der erste Eindruck von Swaziland war gestern leider schlecht und es ist ohnehin nur als Durchreisestation gedacht gewesen. Vielleicht geben wir der Gegend irgendwann noch einmal eine Chance. Heute aber nicht.
Aus dem schnell Frühstücken wird allerdings nichts. Denn es wird so viel geboten, das will ja auch alles probiert werden. Passend zum hervorragenden Abendessen ist nun auch das Frühstück eine Sensation!
Kurz nach 10 sind wir dann aber startklar und beladen unser gewaschenes Auto. Ich liebe die fleißigen Heinzelmännchen. Die könnten auch mal daheim in der Garage vorbeikommen!! 🙂
Ohne Umweg fahren wir zum Grenzübergang Golela. Plan war, so schnell wie möglich zum Hluhluwe Nationalpark zu kommen. Denn die Tiere warten ja nicht auf uns. Was soll man sagen, hätten wir beim Frühstück mal Gas gegeben oder wären doch etwas früher aufgestanden. So sind wir natürlich pünktlich zur Mittagszeit an der Grenze – wir haben wohl nichts gelernt, Personalmangel an der Grenze!! Hier gestaltet sich aber alles noch schwieriger. Durch eine Baustelle (oder normaler Chaos-Zustand) ist die Straße zum Grenzhäuschen gesperrt. Man steht also auf der Straße, hat sein Ziel vor Augen und kommt trotzdem nicht hin.
Von Beschilderungen ist natürlich wieder nichts zu sehen, so dass man einfach irgendwo hinläuft und sich anstellen muss. So ein Saftladen. Es muss ja wirklich nicht alles übermäßig beschildert oder geordnet sein, aber wenigstens ein einziger Hinweis, was man hier zu tun hat, wäre schön.
Doch auch diesmal haben wir letztendlich Glück. Eine Schweizer Familie kennt sich aus und fährt voraus. Es geht über Hinterhöfe, an einer Tankstelle vorbei zum Parkplatz. Und dann heißt es Schlange stehen. Man hat beinah das Gefühl, ganz Swaziland möchte heute nach Südafrika. Es dauert eine halbe Stunde, bis wir an der Reihe sind. Zack, Stempel im Pass und raus.
Aber so einfach ist es dann natürlich nicht. Wir brauchen auch noch eine Bestätigung fürs Auto (so wurde uns das zumindest bei der Einreise erzählt). Also in die nächste Schlange und noch ein Stempel.
Teil 1 ist erledigt. Wir sind ausgereist. Dass es bei der Einreise nach Südafrika jetzt nochmal doppelt so lange dauert, konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Also auch da wieder angestellt. Und warten. Natürlich machen alle Beamten Mittagspause und es sind nur zwei Schalter besetzt. Es dauert über eine Stunde, bis wir auch hier passieren können. Die Laune sinkt in den Keller. Wie um Himmels Willen kann man eine Grenze so unglaublich schlecht organisieren?! Vor allem Dirk war richtig auf 180, weil diese ganze Grenze ein einziger unnötiger bürokratischer Akt ist, der Touristen abhält, jemals wieder nach Swaziland zu reisen. Mit Sicherheit hat es auch nichts zu tun, weil das Auto nicht kontrolliert wird.
Da müssen im Hluhlue aber viele Löwen liegen (wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten) um das wieder gut zu machen. 🙂
Fazit Swaziland: Sicher ein Land, das viel zu bieten hat. Die schöne Landschaft war jedenfalls zu erahnen. Nimmt man alle Rahmenbedingungen mal zusammen, war es für uns ein Reinfall. Die Unterkunft mal ausgenommen, denn die ist wirklich zu empfehlen. Aber ob sich dafür die Ein- und Ausreise-Odyssee lohnt – wohl eher nicht!
Hluhluwe NP
Gegen 3 Uhr erreichen wir dann tatsächlich unser Tagesziel. Die Registrierung im Park geht wieder reibungslos. Wir entschließen uns direkt zum Hilltop Camp zu fahren. Wir brauchen eine Toilette und was kaltes zu trinken. Auf dem Weg zum Camp sehen wir Nichts. Dabei sollen hier doch bereits am Eingang die Nashörner gestapelt liegen. Mmh... wir bleiben zuversichtlich und genießen einfach die gemeinsame Zeit in wunderschöner Umgebung.
Im Camp angelangt, checken wir ein und reservieren auch gleich einen Tisch fürs Abendessen. Einen Zimmerschlüssel gibt es hier übrigens nicht. Aber auch daran gewöhnt man sich schnell. Einfach das Zimmer verriegeln wenn man sich darin aufhält. Und beim Verlassen alles von Wert mitnehmen. War schon lustig die ganzen Rollkoffer beim Abendessen zusehen!! 🙂
Im Shop holen wir uns nach kurzer Verschnaufpause eine Karte vom Park und dazu noch eine eisgekühlte Cola. Mit Koffeinkick, Zucker im Blut und Blick auf die Sichtungstafel machen wir uns auf die Suche nach Nashörnern. An den angegeben Punkten ist natürlich nichts zu sehen. Also ändern wir die Methode und schwenken auf System „Dirk+Mandy“ – einfach jede (Seiten-)Straße anfahren.
Und tatsächlich, mit unserer Methode finden wir ein Nashorn nach dem anderen. Hier eine kleine Auswahl…
Wir treffen 6x auf Nashörner in unterschiedlicher Gruppenstärke. Etwas anderes sehen wir nicht! Aber wir haben ja auch nur einen winzigen Teil des Parks abgefahren. Wir fahren also zurück und gehen direkt zum Abendessen. Dieses wird als Büffet gereicht und ist wirklich hervorragend. Zudem haben wir einen Tisch in einem Separee bekommen und genießen unser Essen in trauter Zweisamkeit. Später gesellen sich noch zwei Pärchen aus Deutschland zu uns. Und kaum zu glauben sie erzählen uns, dass sie die Grenze in Swaziland in einer halben Stunde passiert haben. Irgendwas machen wir falsch... 🙁 Dafür haben sie heute im Park kein einziges Nashorn gesehen – tja das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit!! 🙂
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201014. März 2013 ·
07.01.2012 Hluhluwe Nationalpark → St. Lucia
Nach einer ruhigen Nacht und einem wirklich guten Frühstück geht es wieder auf die Pad. Heute haben wir schon wieder ein neues Ziel: St. Lucia! Da es bis dahin aber nur 90 km sind, haben wir noch den ganzen Tag im Park. Heute wollen wir den Teil Imfolozi näher erkunden. Schließlich muss es hier ja noch etwas anderes als Nashörner geben! 🙂
Zuvor fahren wir die Strecke von gestern ab. Lange Zeit ist nichts zu sehen, außer der wirklich schönen Landschaft. Gerade der Hüglige Teil gefällt uns gut. Alles ist dicht bewachsen und grün. Natürlich macht das Sichtungen etwas schwieriger, aber für uns gehört das schon fast mit dazu.
Ein Zebra schiebt das andere den Berg hoch:
Wir treffen schließlich auf eine Herde Büffel, die sich für uns richtig in Pose schmeißen. Hier verbringen wir eine Menge Zeit. Die Gefährlichkeit dieser Kühe mit Deckel auf'm Kopf ist kaum zu glauben, wenn man deren Gemütlichkeit beobachtet.
Dann machen wir wieder einen Abstecher zum Wasserloch. Uns kommen schon Autos entgegen, die abwinken, es gäbe nichts zu sehen. Da es aber keine Wendemöglichkeit gibt, fahren wir weiter. Außerdem gilt das Prinzip „Dirk+Mandy“ - wir fahren jede Straße ab! Unser Glück, nur wenige Minuten später schlagen zwei Nashörner aus den Büschen und trotten gemütlich vor uns zum Wasserloch. Es ist immer wieder erstaunlich, dass wenige Minuten zwischen Sichtung und Nichts entscheiden.
In diesem Teil sehen wir dann doch noch Giraffen, Zebras, Gnus und Wasserböcke. Da wir die Hoffnung nach Löwen noch nicht aufgegeben haben, fahren wir nun wie geplant in das Imfolozi Game Reserve. Bis auf zwei Jeeps (geführte Touren) treffen wir auf niemanden. Also schon wieder Abenteuer für Anfänger – Mandy und Dirk entdecken Afrika! 😄
Wir schaffen es sogar, den Elefanten noch vor den Rangern zu entdecken. Als wir stehen bleiben, überholen sie uns hastig, um wenig später zurück zu setzten. Das erfüllt uns heute noch mit Stolz. (Fotografiert haben wir ihn offenbar nicht, fällt uns gerade auf...)
20 Minuten beobachten wir den Elefanten bestimmt, dann müssen wir weiter. Denn Dirk muss eine Örtlichkeit aufsuchen. Bei uns ist es übrigens immer der Mann, der auf Toilette muss. 🙂 Also suchen wir die nächste Möglichkeit auf. Sehr witzig ist hier, dass die Raststelle nicht eingezäunt ist. Deutlich erkennt man die Spuren der größeren Besucher, die das hier auch als Toilette nutzen. Schon irgendwie komisch. Aber einmal nach rechts und links geschaut und raus aus dem Auto! Während Dirk verschwindet, nutze ich die Zeit, mir die Beine zu vertreten und erkunde die Umgebung. Plötzlich raschelt es im Beet. Etwas Großes ist es nicht, dafür aber giftgrün!! Eine Schlange bahnt sich ihren Weg durch die Gräser. Mit respektvollem Abstand beobachte ich sie. Ein schönes Tier und wirklich elegant. Nähere Bekanntschaft möchte ich dann aber doch nicht mit ihr machen. Als Dirk zurückkommt, ist es schon wieder alles vorbei. (Anmerkung Dirk: Da sind bestimmt auch 10 Löwen gewesen, ja klaaaar....)
Aber wir sehen noch eine:
Bis zum Mittag bleiben wir noch im Park und sehen dabei noch etliche Nashörner. Vielmehr entdecken wir aber nicht. Daher entscheiden wir uns, nach St. Lucia zu fahren. Mit einigen kleinen Umwegen (das mit dem navigieren muss ich noch lernen) kommen wir dann bei unserem Guesthouse an. Wir nächtigen im Avalone Guest House. Eine schöne gepflegte Anlage, die direkt von der Eigentümerin Monica geführt wird. Hier geht es locker zu. Jeder bedient sich selbst und führt Strichliste über konsumierte Getränke und Snacks. Fast wie zu Hause, sehr gemütlich und gleichzeitig ein echter Ort zum Abschalten.
Mittlerweile ist es so heiß, dass wir uns entschließen, den Rest des Tages am Pool zu verbringen. Auch auf großartige Bewegung haben wir keine Lust. Also sind wir schnell dabei als Monica anfragt, ob wir Lust haben mit ihr und anderen Gästen „zu Hause“ zu essen. Sie bestellt kurzer Hand in einem Fischlokal. Es wird ein lustiger Abend und wir sitzen noch lange mit einem Schweizer Pärchen zusammen. Sie sind in Kapstadt gestartet und machen die Tour entgegengesetzt. Bei den Erzählungen über die Löwenbabys im Addo leuchten meine Augen. Das will ich auch….
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201016. März 2013 ·
08.01.2012 St. Lucia Relaxen!!
Heute haben wir uns bewusst fürs Ausschlafen entschieden. Vor 8:00 Uhr sieht uns deshalb niemand beim Frühstück, das wirklich hervorragend ist. Es gibt Eier in allen Variationen, verschiedene Käsesorten, Wurst, Speck, Würstchen, Bohnen, Pilze, Croissants, frisches Obst und Joghurt.
Und da es zur Ausnahme mal guten Kaffee gibt, haben wir Sitzfleisch und sind erst gegen 10 Uhr startklar. Wir haben uns heute bewusst gegen einen Ausflug in die Wetlands entschieden. Nachdem die letzten Tage doch recht fahrintensiv waren, wollen wir das Auto heute mal stehen lassen. Am Vormittag entscheiden wir uns zu einem kleinen Spaziergang zum Strand.
Die Sonne brennt und es ist sehr anstrengend. Zum Glück haben wir genug Wasser dabei. Nach einer halben Stunde sind wir dann auch schon da und sehen zum ersten Mal im Leben den Indischen Ozean. Nur können wir das leider nicht festhalten – denn Kamera-Akku leer… Wir haben zwar aus Namibia gelernt und einen Ersatz-Akku dabei, das bringt aber alles nichts, wenn dieser in der Unterkunft liegt. 🙁 Also keine Bilder – dann haben wir zu Hause auch weniger zum Sortieren. 😄
An der Lagune sehen wir auch die ersten Krokos und Hippos. Die Hinweise, immer auf dem Weg zu bleiben, sollte man durchaus ernst nehmen. Denn den beiden möchte man wirklich nicht zu nahe kommen. All zu lange halten wir uns aber nicht auf. Für den späten Nachmittag haben wir eh eine Schiffstour gebucht und können uns alles im Detail anschauen. Jetzt ruft erst mal der Pool.
Kurz vor 17:00 Uhr machen wir uns dann auf zum Bootsanleger. Witzig finden wir, dass die einheimischen Jungs mit einer Energie vom Anleger in den See springen, als gebe es kein Morgen mehr. Es mach Spaß ihnen zuzuschauen. Als wir erfahren, was da außer Krokodile und Hippos noch alles rumschwimmt (als hätte das nicht schon gereicht) läuft es mir kalt den Rücken runter - noch ein kurzes Stoßgebet, das Boot möge ja nicht untergehen.
Die Tour ist ganz nett und informativ. Auf die Dauer wird es dann doch langweilig. Aber man hat ja noch die Kamera zum Festhalten und es entstehen ein paar schöne Bilder. Nach 1 ½ Stunden kommen wir zurück zum Anleger. Ich bin froh, dass es bei den Jungs keine Verluste gibt. Zähle zu Sicherheit aber nochmal schnell nach. 🙂
Auch heute müssen wir uns um das Abendessen nicht kümmern. Monica, die nette Inhaberin der Unterkunft hat für alle Gäste einen großen Braii organisiert. Als wir ankommen, können wir uns direkt an den gedeckten Tisch setzen. Alles ist super lecker. Und auch heute haben wir nette Tischnachbarn und kommen schnell ins Gespräch.
Doch plötzlich bricht an den Tischen Panik aus. Alles springt auf und rennt zum Gartenzaun. Und wie das nun mal so ist, laufen wir natürlich mit. Direkt hinter dem Garten gehen tatsächlich zwei Hippos gemütlich spazieren. Diese sind von dem Menschenauflauf aber schnell so genervt, dass sie mit einem spontanen Spurt schnell verschwinden. Die sind ganz schön schnell. Denen möchte ich nicht unbedingt auf der Straße gegenüberstehen und das soll in St. Lucia bekanntermaßen doch ab und zu vorkommen.
Fazit St. Lucia: Ein sauberes und gemütliches kleines Örtchen, das fast ausschließlich aus Touri-Einrichtungen (Unterkünfte, Restaurants, Shops, …) besteht. Von hier aus kann man viel unternehmen, was wir uns jedoch gespart haben. Für uns war es der ideale Zeitpunkt auf der Reise, um eine Relax-Pause einzulegen – das ist hier sehr gut möglich.
Im nächsten Teil unseres Berichts geht’s weiter nach Durban.
Hallo ihr Zwei, vielen Dank das euer Bericht jetzt erst wieder weiter geht. 🤩 Wir sind gerade zurück aus dem kruger NP und konnten einiges voll nachvollziehen was ihr so im letztemJahr erlebt habt. Wir waren auch unter Anderem in Olifants, Satara und Lower Sabi. Nur unsere Löwen waren in keins der Weise faul in der Gegend herum gelegen. 🤩 Die haben es richtig krachen lassen. 😄 😄
Toller Bericht vielen dank für die wunderschöne Bilder dazu.
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201016. März 2013 ·
Hallo Cécile,
ja ja ... wir haben halt eine kleine Pause mit unserem Bericht eingelegt... 😄
Lässt Du uns (das Forum) an Eurer Reise auch teilhaben? Aktive Löwen gibts doch gar nicht außerhalb des Zoos. Das glaub ich erst wenn ich es "in Echt" sehe. Aber ein paar schöne Bilder von Euch würden trotzdem nicht schaden. 😉
ja ja ... wir haben halt eine kleine Pause mit unserem Bericht eingelegt... 😄
Lässt Du uns (das Forum) an Eurer Reise auch teilhaben? Aktive Löwen gibts doch gar nicht außerhalb des Zoos. Das glaub ich erst wenn ich es "in Echt" sehe. Aber ein paar schöne Bilder von Euch würden trotzdem nicht schaden. 😉
LG, Dirk
Hi Dirk, nachdem wir noch nichtmal unseren KTP RB hier geschrieben haben, sind wir sicher noch nicht mit dem RB von diesem Jahr soweit. 😉 Aber diese 2 Löwen waren einfach obercool. 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
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dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201016. März 2013 ·
Oh ja, die sind echt obercool. Aber fällt Dir was auf ???? Die liegen auch nur rum !!!!! 😄 😄 😄
Okay, Cécile, dann schreib doch einfach mal drauf los - gegen KTP hat bestimmt auch niemand was einzuwenden. 😛
dirkmandy schrieb:Oh ja, die sind echt obercool. Aber fällt Dir was auf ???? Die liegen auch nur rum !!!!! 😄 😄 😄
Okay, Cécile, dann schreib doch einfach mal drauf los - gegen KTP hat bestimmt auch niemand was einzuwenden. 😛
LG, Dirk
Klar liegen die jetzt rum........ mein Film bekomme ich hier nicht hochgeladen .......... 😛
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dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201020. März 2013 ·
09.01.2012 Umhlanga Rocks und Durban
Durban ist nur als Zwischenhalt geplant. Wir fliegen morgen in der Früh weiter nach Port Elisabeth. Die Strecke ist einfach zu weit zum fahren, denn so viel Urlaub haben wir dann doch nicht – leeeider!!
Daher nehmen wir uns auch heute wieder Zeit beim Frühstück. Wir sind nicht unter Zeitdruck, denn bis nach Umhlanga Rocks sind es nur knapp 220 km. Wir entscheiden uns trotzdem für den direkten Weg, um genügend Zeit in Durban zu haben. So sind wir schon gegen Mittag an unserem heutigen Ziel, dem Sylvan Grove Guesthouse. Chris, der Eigentümer, zeigt uns auch gleich unser Zimmer. Es ist ganz modern in weiß eingerichtet. Schick und trotzdem gemütlich!
Mittags fahren wir an die Strandpromenade von Umhlanga Rocks. Wir entscheiden uns für einen kleinen Mittagssnack im Razzmazza. Ein Fischlokal mit indischem Einschlag (jedenfalls lassen die Kellner und Speisekarte das vermuten). Es war eine gute Entscheidung → Empfehlung! Mein Salat und Dirks Nudeln sind einfach Spitze und auch die Teller der anderen Gäste sehen super aus (ja, ich klaue anderen das Essen vom Teller 🙂 ). Weil wir keine Lust haben, heute Abend von Neuem zu suchen (mein Gott sind wir faul) reservieren wir gleich einen Tisch für Abends. Es scheint ohnehin mit die beste Adresse an der Promenade zu sein. Umhlanga Rocks ist insgesamt sehr nett und ein lohnenswerter Stop.
Den Nachmittag wollen wir in Durban verbringen. Eine kleine Stadtbesichtigung und ein Besuch des Aquariums stehen auf dem Programm. Also rein ins Auto und ab auf die Autobahn Richtung Durban.
Irgendwie ist es für uns dann ein kleiner Schock. Es wimmelt nur so von Menschen (ist man ja gar nicht mehr gewohnt), der Dunst steht über der Stadt und an der Promenade sowie am Aquarium ist kein Parkplatz zu bekommen. Nach einer Stunde sinnloser Fahrerei geben wir es auf. Das, was wir bei unserer eigenen kleinen Rundfahrt gesehen haben, haut uns nicht vom Hocker – im Gegenteil. Die meisten Gebäude könnten eine Renovierung gut gebrauchen, selbst die erste Reihe an der Promenade ist nicht besonders einladend. Es macht irgendwie alles einen dreckigen und verwahrlosten Eindruck. Vor allem Dirk ist total enttäuscht von der Stadt. Für uns hat die Stadt keinen Charme und ist keinesfalls sehenswert. Die wenigen Ecken, die „schön“ sind, muss man hier offenbar suchen. Wenn es uns noch einmal in die Gegend verschlägt, würden wir die Stadt weiträumig umfahren. Schade.
Selbst die Bilder, die wir gemacht haben, sind nicht sehenswert... 🙁
Nachdem wir tatsächlich keinen Parkplatz finden, fahren wir schlussendlich wieder zurück nach Umhlanga Rocks. Wir freuen uns schon regelrecht auf das Abendessen an der schönen Promenade. So wird es dann auch ein schöner Abend bei Thunfischsteak und Scampi und dem ein oder anderen Gläschen Wein.
Fazit Durban: Oben bereits ausreichend geschildert – für uns nicht sehenswert und kein Besuch wert. Ist natürlich immer Geschmackssache und eine rein subjektive Beurteilung. Viele schwärmen von der Stadt. Wir nicht.
Fazit Umhlanga Rocks: Hier kann man's aushalten! 🙂 Als Zwischenhalt sehr zu empfehlen!! Die Unterkunft ist auch sehr zu empfehlen.
Fazit des ersten Teils unserer Reise: ---- 1. Seele Das bisherige Highlight ist ganz klar Mohlabetsi im Balule Game Reserve, angrenzend an den KNP. Krüger und Hluhluwe sind tolle Parks und ein must-see. Die Unterkünfte waren bisher alle ok bis spitze. Frau H. Von Afrika Plus hat ganze Arbeit geleistet. ---- 2. Seele Nervig sind aber die Fahrtstrecken auf den zu 99% geteerten, mehrspurigen Straßen, auf denen man einfach keine Gelegenheit hat, die Landschaft/ Umgebung zu genießen. Anders als bei unserer ersten Afrika-Reise (Namibia) ist hier nicht der Weg das Ziel. Die Strecken von Ziel zu Ziel sind vielmehr ein nötiges Übel. Städte bzw. überhaupt urbane Menschenansammlungen gefallen uns im Großen und Ganzen hier bisher gar nicht (ausgenommen St. Lucia). Aufgrund immer wieder auffallender Müllansammlungen macht es oft den Eindruck, als würden die Leute Ihre Dörfer und Städte mit einer gewissen Gleichgültigkeit bewohnen. Dass es ein unglaublich schönes Land ist, scheint die Vielzahl der Bewohner nicht zu schätzen.
Wir sind gespannt, wie es sich auf dem zweiten Teil der Reise gestaltet!
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201024. März 2013 ·
10.01.2012 Addo Tag 1 Die Mission beginnt.
Um 5:45 Uhr klingelt der Wecker und das obwohl mit Sicherheit keine Löwen auf uns warten, sondern höchstens das Flugzeug, das uns von Durban nach Port Elisabeth bringt. Im kleinen B&B in Umhlanga Rocks (Sylvan Grove Guesthouse) gibt’s vor der Fahrt zum Flughafen aber noch ein schönes Frühstück, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Zusätzlich zum reichhaltigen Buffet können wir noch aus einer Karte wählen. Wir entscheiden uns beide für Croissant mit Rührei und Bacon. Beides wird nur wenige Meter neben uns in der Küche zubereitet. Lecker!!
Nun müssen wir aber wirklich los. Wir verabschieden uns noch und verteilen die Äpfel, die wir gestern im Auto beim Aufräumen „gefunden“ haben. An der nächsten Tankstelle füllen wir auf. Ganz wohl fühlen wir uns dabei nicht. Überall stehen Sicherheitsleute mit Maschinenpistolen und die Stimmung ist irgendwie komisch, … bedrückend. Nicht wie üblich an Tankstellen, wo mit einem Lächeln die Scheiben geputzt werden. Was, warum und wieso es hier in einer total normalen Gegend gerade etwas angespannt ist, erfahren wir nicht. Egal, Tank ist voll und so geht’s die letzten Kilometer zum Flughafen. Die Autorückgabe funktioniert einwandfrei. Da ist Europcar gut organisiert.
Wir fliegen in einer kleinen Maschine. An Bord sind vielleicht 20 Leute, wenn überhaupt. Der Service bei SAA ist wieder hervorragend. Selbst auf einem so kurzen Flug (1:20 h) gibt es ausreichend Getränke und eine Kleinigkeit zu essen. Dirk versucht noch ein wenig zu schlafen. Aber kaum eingeschlafen, sind wir auch schon wieder im Landeanflug auf Port Elisabeth.
Hier geht, ganz unafrikanisch, alles ganz schnell. Raus auf dem Flugzeug, einmal quer übers Rollfeld und die Koffer laufen schon auf dem Band. Die Autoübernahme geht auch recht zügig. Nur sind wir diesmal weniger glücklich, vor allem Dirk der Autoliebhaber nicht. Das Auto ist ok. Ordentlich Reifen, keine technischen Mängel, aber die Farbe... dirkmandy sind jetzt mit einem kackbraunen, total hässlichen Chevrolet unterwegs. 😄
Vielleicht dient die Farbe der Tarnung, damit wir später im Addo mehr Tiere sehen. Also, Koffer rein und ab Richtung Addo.
Auf dem Weg fällt uns auch wieder auf, wie schmutzig es teilweise ist. In den Städten alles gut da kann man ja fast vom Boden essen. Fährt man aber raus und an den Townships oder anderen Siedlungen vorbei, türmt sich der Müll. An fehlenden Müllcontainern liegt es nicht, auch das fällt deutlich auf.
Nicht lange und wir erreichen den Addo Elephant Park. Hier wollte ich unbedingt hin. Ich hatte vor Reisebeginn ja totale Panik, dass wir wieder keine Elefanten sehen (der eine im Etosha – 30m entfernt – zählt ja nicht wirklich). Und im Addo ist der Name ja (hoffentlich) Programm. Gut, die Angst hatte sich schon nach 100 Metern im Krüger als unbegründet herausgestellt. 🙂 Aber sicher ist sicher! 😄
Da stört es jetzt auch nicht, dass es angefangen hat zu regnen. Das Elefanten-Soll ist ja bereits erfüllt. Alles andere ist Zugabe. Also erst mal zu unserem Häuschen im Rest Camp. Wirklich nett gelegene Hütten im Grünen, alles leicht versteckt.
Wir packen aber gar nicht lange aus. Es juckt schon wieder in den Fingern und wir wollen Tiere sehen!! 🙂 Am Gate werden wir kontrolliert. Bei dem Regen wird den Touris angeboten, dass ein Ranger im Auto mitfährt und die Spurensuche übernimmt. Eine wirklich nette Idee – aber leider falsch verkauft. Als er uns nämlich erklärt, dass wir ohne seine Hilfe heute eh nichts finden werden, ist unser Ehrgeiz entfacht. 😄 Das schaffen wir alleine!!!
Wir machen uns also auf die Suche. Ich mit Karte und Fernglas auf dem Schoß. Dirk in Schrittgeschwindigkeit, ohne Fernglas. Er hat's zwar auch mal versucht und ist mit Fernglas vor den Augen gefahren, aber das funktioniert nicht so gut. 😉
Es dauert tatsächlich eine Weile bis wir was Lebendes entdecken. Die ersten Strauße dieses Urlaubs, pitschnass. Die Armen.
Auch den anderen geht es nicht besser…
Aber der Regen lässt ja nun langsam nach. Und unsere Chancen steigen also wieder. Und tatsächlich sehen wir heute noch eine ganze Menge…
Eines unserer absoluten Lieblingsbilder:
Wir sind unglaublich stolz auf uns. Dass wir mit Guide zwar ganz bestimmt 20 Löwen in voller Action gesehen hätten, schieben wir getrost bei Seite.
Zum Abendessen gehen wir ins Restaurant. Wegen dem Regen hat es deutlich abgekühlt und so müssen wir uns drin einen Platz suchen. Auf den ersten Blick wirkt es irgendwie ungemütlich, da es recht groß ist. Wir haben aber Glück und bekommen einen Tisch an der Seite. Für uns werden sogar noch ein paar Kerzen entzündet – wie romantisch 😉
Da wir ja wieder in einem staatlichen Camp sind, entscheide ich mich für eine sichere Variante. Ich bestelle Fish and Chips. Dirk ist mutiger und wagt sich an ein Steak. Und man muss sagen, das Essen ist wirklich gut. Und auch die Karte unterscheidet sich deutlich vom Krüger. Uns gefällt es. Ein paar Runden Savanna Dry und Windhoek Lager später zieht es uns trotzdem recht früh ins Bett – morgen wollen wir wieder früh starten.
ich habe ja schon die ganze Zeit darauf gewartet, was die "zwei Seelen in einer Brust" genau bedeuten. Jetzt ist dei "Katze aus dem Sack" und ich grüble herum, warum ich das anders empfinde.... und komme zu keinem Ergebnis. 😗 ....
Obwohl ich Euren Eindruck schon nachvollziehen kann, mag ich Südafrika total und blende die Asphaltstrecken aus. Und die großen Städte lassen wir sowieso weg.
Ich freue mich auf die Fortsetzung und neue Eindrücke.
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201024. März 2013 ·
Hallo Casimodo,
vermutlich liegt es bei uns daran, dass uns die erste Afrika-Reise nach Namibia geführt hat und wir möglicherweise mit falschen Erwartungen nach Südafrika gekommen sind. Wenn man aber die langen Asphaltstrecken und Städte ausblendet, bleibt nur noch Schönes übrig. Statt einer klassischen Rundreise werden wir beim nächsten Mal selektiver vorgehen.
Gleich geht's weiter mit dem zweiten Tag im Addo. 🙂
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201024. März 2013 ·
11.01.2012 Addo Teil 2 Die Mission geht weiter...
Wir schlafen eigentlich ganz gut. Und wir haben uns an die Hinweise gehalten, alle Türen und Fenster geschlossen zu halten. Am nächsten Morgen weiß ich auch warum. Im Halbschlaf vermute ich ja einen unserer Nachbarn, der seinen Rollkoffer vor unserer Tür vorbei schiebt. Als das Geräusch anhält, verfluche ich den Typen vor unserer Tür schon. Dann verlagert sich das Geräusch aufs Dach und ich frage mich, was der Typ mit dem Koffer da zu suchen hat. Noch nicht ganz wach konzentriere ich mich auf den Lärm. Eindeutig, das ist kein Rollkoffer, das sind trippelnde Füße. Irgendjemand läuft auf unserem Dach freudig herum. Morgens um 5 Uhr bin ich noch nicht zu gedanklichen Höchstleistungen fähig. Also bin ich eher fasziniert als ängstlich und schaue an die Decke. Dass ich da nichts sehe, ist eigentlich logisch. Schließlich trippelt da jemand auf dem Dach und nicht darunter. 😄
Nach weiteren fünf Minuten verschiebt sich das Geräusch. Er/ sie/ es kommt herunter. Ich liege weiter im Bett und schaue durch den Spalt in den Vorhängen auf die Terrasse. Und dann blicke ich in das Gesicht eines Affen – nein zwei. Und die hören nicht auf zu glotzen. Bitten förmlich um Einlass. Irgendwie komme ich mir vor wie im Zoo – nur sind wir diesmal die Bewohner.
Dirk bekommt davon wieder nichts mit. Er verschläft einfach alles. Man könnte mich neben ihm aus dem Bett klauen und er würde weiterschlafen. Aber vielleicht wacht er auf, wenn ich ganz kurz „SPINNE“ rufe! 😄
Naja, kurze Zeit später wacht auch Dirk auf. Und getreu dem Motto, wer braucht schon Frühstück, kaufen wir uns wieder einen kleinen Snack im Shop. Zeit ist Tier – oder wie geht der Spruch gleich wieder?! Wir fahren erst mal dieselbe Route wie gestern und kommen an einem Wasserloch an. Es ist ein recht bekanntes Wasserloch, aber uns fällt der Name heute nicht mehr ein. Wie auch immer es heißt, wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dort stehen massenweise !!! Elefanten. So viele, dass wir sie gar nicht aufs Foto bekommen. Wir bleiben stehen und beobachten sie. Irgendwann fange ich an zu zählen. Es sind so ca. 160 Stück. Uuuuuuuunglaublich.
Über mangelnde Elefanten brauchen wir uns dieses Mal wahrlich nicht zu beschweren. Nach einer Weile wandern die meisten Tiere ab. Und die meisten Autos natürlich hinterher. Hier hat wieder keiner etwas von Sicherheitsabstand zwischen Auto und Elefant gehört. Wir bleiben lieber wo wir sind und können jetzt völlig ungestört den Rest beobachten. Und hier sind es vor allem die kleinen, die spielend durch die Meute rennen. Toll!
Irgendwann fahren auch wir weiter. Und wir sind fasziniert. Wo wir uns im Krüger noch gewundert haben, dass man die Wanderungen der Elefanten durchs Gebüsch gar nicht sieht, sieht es hier aus wie auf einem Schlachtfeld. Überall liegen abgebrochene Zweige, Büsche sind platt getrampelt, Bäume umgeworfen … und von der Masse der Elefantenhaufen mal ganz abgesehen. Was uns aber zu einer neuen Herausforderung bringt. Wie soll man all diese Haufen umfahren?! 😄 Denn es wird ja überall darauf hingewiesen, eben diese nicht zu überfahren. Wegen Dirks Freunden - den Dungbeatles.
Wir fahren also den Elefanten in sicherem Abstand gemütlich hinterher. Und wundern uns nicht schlecht, wie dicht andere Leute an diesen vorbeifahren. Das ist manchmal nicht vielmehr als ein Meter.
Wir lassen uns von der Hetzerei aber nicht anstecken und fahren gemütlich durch den Park. Irgendwann verschwinden auch die letzten Elefanten im Dickicht. Nichts ist zu sehen, so dass wir die Chance auf eine Toilettenpause nutzen. Wir fahren also zu einer Raststelle, parken und schließen sofort die Fenster. Auch hier gibt es wieder genug Schilder (Warnhinweise, das können sie, die Südafrikaner). Trotzdem sehen wir genug Autos mit offenen Fenstern. Die fleißig Äffchen haben auch ihren Spaß in den Autos! Da fliegen auch schon mal die Permits aus dem Auto. 😄 Nett wie ich bin, bringe ich diese zu einer Gruppe Südafrikaner. Die stört das aber nicht weiter. Es wird kein Fenster geschlossen. Stattdessen werden noch die Affen gefüttert – ohne Worte! Aber lustig.
Wir ziehen weiter in den südlichen Teil des Parks und entdecken weitere Elefanten, Zebras, Büffel und Nashörner. Ansonsten bleibt es aber ruhig.
Die Mission Baby-Löwen scheint gefährdet zu sein.
So geht es auch den Nachmittag über weiter. In mir keimt daher der Gedanke, an einer geführten Tour teilzunehmen. Ganz konkret habe ich es auf den Night-Gamedrive abgesehen. Also fahren wir ins Office und wollen buchen. Doch dort rät uns der Manager von der Tour offen ab. Es hat in letzter Zeit zu viel geregnet und auch für heute Abend ist wieder Regen gemeldet. Von daher wird es schwer auf der Tour etwas zu sehen. Gut – dann nicht.
Stattdessen gibt es ein kleines Eis und wir fahren selbst nochmal kurz in den Park. Bis auf ein paar Schildkröten im Liebestaumel gibt es nichts mehr zu sehen.
Die Mission Baby-Löwen ist stark gefährdet – es sieht ganz schlecht aus.
Wir müssen aber auch gestehen, dass wir nach 3 Parks und 8 Tagen „Safari“ mehr als gesättigt sind. Nicht, dass man davon jemals genug bekommt (daher planen wir aktuell auch unseren nächsten Urlaub), aber wir sind an einem Punkt, an dem die Aufnahmefähigkeit kaum noch gegeben ist. Und zu den Parkrasern, von denen es überall welche gibt, wollen wir ja nicht gehören.
Deshalb genießen wir einfach unser Abendessen auf der Terrasse des Restaurants.
Die Mission Baby-Löwen ist hiermit offiziell gescheitert. 🤨
Jetzt freuen wir uns auf eine neue, andere Seite Afrikas, die uns ab morgen erwartet. Es geht weiter nach Knysna (gesprochen: Knüsnah 😄 ).
Hallo ihr zwei, bin gerne weiter mit von der Partie. Der Addo macht seinem Namen alle Ehre - klasse, die Elefantenfülle.
dirkmandy schrieb:Hallo Casimodo,
vermutlich liegt es bei uns daran, dass uns die erste Afrika-Reise nach Namibia geführt hat und wir möglicherweise mit falschen Erwartungen nach Südafrika gekommen sind. Wenn man aber die langen Asphaltstrecken und Städte ausblendet, bleibt nur noch Schönes übrig. Statt einer klassischen Rundreise werden wir beim nächsten Mal selektiver vorgehen.
Unsere erste Reise ins südl. Afrika führte uns auch nach Namibia, zwei Jahre später ging es dann nach SA. Ich kann gar nicht mehr sagen, welche Erwartungen ich hatte, aber auf jeden Fall wurden sie nicht enttäuscht 🙂. Die langen Asphaltstrecken haben wir meistens nur am Anfang und Ende einer Reise und somit sehe ich sie als "notwendiges Übel" an und genieße das andere umso mehr. Städte meiden wir in der Regel auch. Allerdings muss ich dir mit dem Müll recht geben, da sieht es in Namibia sauberer aus. Woran das allerdings liegt? Freue mich auf die Fortsezung.
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201025. März 2013 ·
chrissie schrieb: ... Unsere erste Reise ins südl. Afrika führte uns auch nach Namibia, zwei Jahre später ging es dann nach SA. Ich kann gar nicht mehr sagen, welche Erwartungen ich hatte, aber auf jeden Fall wurden sie nicht enttäuscht 🙂. Die langen Asphaltstrecken haben wir meistens nur am Anfang und Ende einer Reise und somit sehe ich sie als "notwendiges Übel" an und genieße das andere umso mehr. Städte meiden wir in der Regel auch. Allerdings muss ich dir mit dem Müll recht geben, da sieht es in Namibia sauberer aus. Woran das allerdings liegt? Freue mich auf die Fortsezung.
Hallo Chrissie,
schön, dass Du auch dabei bisst!
Wirklich enttäuscht wurden wir ja gar nicht. Es ist halt nur so, dass uns einige Dinge nicht sooooo gut gefallen haben. Egal, war ja trotzdem schön, auch wenn wir persönlich eine solche Tour nicht wiederholen würden.
Wir brauchen einfach mehr Sand auf den "Straßen" und noch weniger Zivilisation. Jetzt wissen wir es und können die nächste Reise darauf abstimmen. 😉
Gleich gehts weiter mit einem sehr, sehr schönen Teil der Reise, leider mit sehr wenigen Fotos.
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201025. März 2013 ·
12.01.2012 Knysna – Amanzi Island Lodge Herzlich Willkommen in Italien! Oder doch Frankreich?
[[An diesem Tag war uns offenbar nicht nach Fotografieren oder die Lichtverhältnisse waren so schlecht, dass keine schönen Fotos übrig geblieben sind. Deshalb heute mehr Text und weniger Bilder...]]
Heute sind es nicht die Affen, die uns unsanft aus dem Schlaf reißen, sondern der Wecker. Affen sind uns eindeutig lieber. Trotz längerer Strecke (ca. 360 km) wollen wir nicht auf ein Frühstück im Addo verzichten. Wie immer. 😄 Testen wir doch einfach mal, was das Frühstück kann. Für mich gibt es Toast mit Rührei und für Dirk ein Müsli mit Obst. Sagen wir's mal so: Es war ok. 🙂 Wer im Addo ein reichhaltiges Frühstück haben will, sollte sicherheitshalber gleich zwei Portionen bestellen.
Kurzfazit Addo Elephant Park: Muss man einfach gesehen haben! Sowohl die Tierwelt wie auch die Landschaft sind mehr als sehenswert. Auch die Unterkunft im Camp ist super. Wiederholung nicht ausgeschlossen!
Wir verabschieden uns vom Addo und machen uns auf den Weg Richtung Knüsnahhh.
Die Strecke geht heute über die N2. Da so lange Fahrten in Südafrika ziemlich langatmig sind, haben wir uns einige Zwischenziele ausgesucht. Bis dahin dauert es aber noch eine Weile. Die Strecke ist häufig von Baustellen unterbrochen. Und es heißt immer wieder Warten. Wir haben aber Glück und können meist nach wenigen Minuten weiterfahren. Gerade der Blick auf die Gegenseite lässt erahnen, dass so etwas auch mal länger dauern kann. Einige haben es sich außerhalb des Autos gemütlich gemacht und lassen sich scheinbar häuslich nieder.
Unser erster Zwischenstopp ist St. Francis Bay. Ein sehr netter kleiner Ort. Allerdings fühlen wir uns hier mehr an die Côte d`Azur versetzt – und das Mitten in Südafrika!
Leider gibts keine wirklich brauchbaren Bilder.
Da das Frühstück ja nicht so umfangreich war, wollen wir uns hier einen kleinen Mittagssnack gönnen. Da langes Suchen nicht immer von Erfolg gekrönt ist, fragen wir lieber gleich in der Touristeninfo nach. Und erhalten einfach mal gar keine Antwort, außer einem Hinweis auf den Prospektständer. Nochmaliges freundliches Nachhaken sorgt leider auch nicht für mehr Informationen. Die Prospekte geben nicht viel her – vermutlich sind die informativen Unterlagen gerade alle vergriffen. 🙂 Na gut, dann halt nicht. Lang kann es bis Knysna nicht mehr dauern. Dann suchen wir uns halt dort ein Café.
Wir fahren eine Weile parallel zur N2. Kann man nur empfehlen. Hier fährt es sich nicht nur deutlich entspannter, sondern man hat auch noch einen umfassenden Blick auf die Umgebung. Auf Höhe Tsitsikamma fängt es schon wieder leicht an zu regnen. Hier wollten wir eigentlich auch noch stoppen. Aber die Wolken hängen so tief, dass man nichts sieht und der Regen nimmt stetig zu. Leider lassen wir dieses sehr reizvolle Stückchen Südafrika deshalb ungesehen hinter uns. Die Landschaft lässt erahnen, dass es hier wirklich schön ist.
So kurz nach 1 Uhr kommen wir dann in der Amanzi Island Lodge in Knysna an. Die Lodge liegt auf Leisure Isle, direkt an der Bucht. Mit wundervollem Blick auf „The Heads“. Hier fühlen wir uns sofort wohl. Und unser Zimmer ist einfach traumhaft.
Beim Besitzer der Lodge (sein Name ist uns leider entfallen) besprechen wir unsere Tagesplanung. Er gibt uns noch einige Tipps bzgl. Unternehmungen und Restaurants. Und reserviert für uns auch gleich die Tische. Was für ein Service. 🙂 Heute werden wir nicht mehr viel machen. Für einen Nachmittagssnack empfiehlt uns der Chef der Lodge das „East Head Café“. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, denn uns knurrt der Magen. Bei Ebbe kann man durch die Lagune zum Café laufen. Hin wären wir zwar noch trockenen Fußes gekommen – zurück hieße es dann schwimmen. Also ab ins Auto.
Der Blick vom Cafe raus aufs Meer oder auch zurück in die Lagune ist einfach traumhaft. Hier lässt es sich aushalten. Wir nehmen beide nur einen kleinen Salat – na gut zum Dessert gibt es bei mir noch einen warmen Brownie mit Vanilleeis. Sooo lecker!!! So sitzen wir noch eine ganze Weile und genießen den Ausblick. Uns gefällt es hier so gut, dass wir für den nächsten Tag gleich einen Tisch zum Mittag reservieren. So lässt es sich leben, wir bewegen uns einfach nur von einem Essen zum nächsten und genießen die traumhafte Bucht, die uns sehr an Italien erinnert.
Schöne Bilder von der Bucht gibts morgen.
Bevor es allerdings zum nächsten Essen geht, beruhigen wir unser schlechtes Gewissen mit einem kleinen Spaziergang durch die Lagune. Aber so richtig „schlecht“ muss es uns gar nicht gehen, denn es fängt schon wieder an zu regnen…
Den Abend verbringen wir dann im 32° South. Einem schönen Fischrestaurant, das wie eine riesige Lagerhalle wirkt. Das Flair ist aber toll und es ist ein außergewöhnliches Restaurant. Es ist ziemlich voll und wir sind froh, dass wir einen Tisch reserviert haben. Oder besser gesagt, dass ein Tisch für uns reserviert wurde. 😄 Schnell entscheiden wir: heute lassen wir es uns gut gehen. Für Dirk gibt es erst Austern und dann natürlich Garnelen mit ordentlich Knoblauch, beides nicht zu knapp. Für mich gibt es Scholle. Dazu eine Flasche Wein (Dirk darf auch mittrinken…).
schön, dass Südafrika sich für euch wieder von einer versöhnlichen Seite zeigt. Der Addo hat seinem Namen ja wieder alle Ehre gemacht. Ich liebe den Park! 😁
Hallo Mandy aus dem addopark ist ja richtig was geworden.2002 gab es "nur"Elefanten. Wir wollen da auch unbedingt nochmal hin. viele Grüße mutsel ( in München dir schräg gegenüber sitzend)
Namibianer1105 Beiträge · seit 201130. März 2013 ·
Also bei euch ist die Zusammenarbeit im Auto sehr gut geglückt, tolle Fotos sind entstanden! 🙂