13.12. Was für eine Nacht, erst gab es einen Sturm 😣 (es war wirklich kein Lüftchen) und dann wurde es mehr als Frisch im Zelt. Sommer Namibia und Hüttenschlafsäcke, das was wohl nichts gewesen in der heutigen Nacht. Da half auch die Air Namibia Decke nichts. Um 6 Uhr, halt es nicht mehr im Zelt aus und steh lieber auf. 15 min später nun kommt auch Lydia aus dem Zelt gekrochen. Ihre Morgentoilette geht aber bis 7:40 Uhr. 😮
Na dann wollen wir unsere Tour wieder starten. 7:50 Uhr! Fahrt nach Otjiwarongo.
Auf der Fahrt dorthin haben wir Singhabicht, Steinböckchen, Warzenschwein und Gemsbock gesehen. In Otjiwarongo gibt es für uns, bei Wimpi, erst einmal ein Frühstück mit Ei, Toast, Bohnen und mehr. Für mich musste es natürlich auch noch ein Coffee Milchshake sein. LEKKER! (Afrikaans) Die vergangene Nacht soll sich nicht wiederholen, daher geht es nun auf zum Deckenkauf. Von wegen Deckenkauf, hier in Otjiwarongo kennen die scheinbar keine decken oder brauchen sie alle selber, es sind keine auf zu treiben. Also werden wir in Otavi nach Decken suchen.
Otavi, und Holger muss auf den Zug warten befor wir etwas anderes starten können. Typisch, Holger geht zum Zug und darf auch noch in die Lok rein, mitfahren aber dann doch nicht. 😎
Endlich kann Holger sich vom Zug trennen und wir Mädels können den Deckenkauf starten. Es gibt noch wunder und jeder findet seine persönliche Lieblingsdecke, ich nehme eine in XXXL 🤪 !!! Gut ausgerüstet kehren wir mit dicken und kuscheligen Decken zurück zum Auto. Wir wollen aber nicht nur Essen und Einkaufen, gibt ja auch andere Dinge zum anschauen in Namibia. So machen wir uns um 11 Uhr wieder auf Pad, zum Otjikoto-See. Aber natürlich können wir nicht bis dorthin durchfahren, es müssen noch einige Fotostopps in Eisenbahn Angelegenheit unternommen werden. Ok, Holger soll ja auch Urlaub haben!
Jetzt aber zum Otjikoto-See. Holger und ich sind nicht das erste Mal dort, aber Astrid und Lydia. Wir haben ihn noch gut in Erinnerung, doch als wir nun hier sind gab es einige Überraschungen und die sind leider nicht von der schönen Sorte. Die Gartenanlage ist nicht mehr die Wege verwildert, Tiergehege und Tiere alle weg, Restaurant weg! Souvenir Laden ist nur noch provisorisch einer dort. Gebäude abgerissen. Der Betreiber hat uns erzählt, dass er vom Land weg muss und der Staat es übernimmt, der einen neuen Eigner/Betreiber sucht.
😠 Wahrscheinlich um eine Lodge oder ähnliches zu bauen. Der jetzige musste alles so wieder herstellen wie er es damals übernommen hatte und sollte innerhalb eines Monats weg sein. Er hatte es auf ca. 3 Monate verschieben können und dann kam der Staat und meinte, wir haben noch keinen Käufer, sie müssen es noch ein halbes Jahr weiter machen. Zu dem Zeitpunkt war schon alles abgerissen was er gebaut hatte, so musste er noch einmal den provisorischen Laden machen. Er war sehr geknickt, verständlicher Weise. Wir haben nun noch einmal den See angeschaut, der immer noch beeindruckend ist, aber leider das drum herum nicht mehr nicht mehr so schön ist wie es einmal war und sein sollte. Da fragt man sich doch, was bezweckt der Staat damit?
Es war nun nur ein kurzer Stopp beim Otjikoto-See, wäre unter anderen Umständen auf jeden Fall länger ausgefallen.
Wir haben Nachmittag, 16:30 Uhr, und sind beim Tor des Onguma Game Reserve angekommen. Der Mittarbeiter am Tor ist super freundlich und hilfsbereit, erklärt uns wohin wir fahren müssen. Auf dem Weg zur Rezeption sehen wir wieder viele Tiere. Zebras, Springböcke mit Jungtieren, Gnus und Riesentrappen!
Also unfreundlich ist etwas anderes, die Mitarbeiter an der Rezeption sind super freundlich, machen Späße mit und so etwas von Hilfsbereit.
Haben den Dik-Dik Campingplatz bekommen und wenn er uns nicht gefällt müssen wir nur den Namen sagen welchen wir nehmen möchten. Auf die Frage ob es möglich ist beim „Night Game Drive“ mit zu machen kam ein breites Lachen und ein Ja. Die Lodge ist fast leer und es sind keine Gäste da die einen Drive machen möchten, heute. Auch den Pool dürfen wir benutzen und Bar und Restaurant stehen uns zur Verfügung. Da lacht das Herz.
😄 Nun aber erst einmal zu unserm Zeltplatz und Zelte aufbauen. Super, wir haben unser eigenes Dusch/Toiletten Häuschen, und dieses ist wirklich nett gemacht. Also schnell Zelt aufbauen. Essen auch gleich, da wir vor dem „Night Game Drive“ noch einen Sundowner beim Wasserloch machen möchten. Nicht wundern, bei uns wird es diesen Urlaub meist Essen aus der Dose geben oder Toast. Es sei denn wir gehen Essen, Restaurant oder bei der Familie. Hmmm, der Sundowner ist wirklich toll bei dem Ausblick. Sitzend auf dem Holz deck der Lodge mit einem sehr guten Getränk in der Hand. Genau, und Tiere sehen wir auch, Impalas und viele Vögel.
Es ist 20Uhr und wir wollen nun unsern „Night Game Drive“ machen. Bei der Rezeption werden wir abgeholt vom Fahrer und einem San der für uns die Tiere aufspüren wird. Warm angezogen geht es los in die Nacht, den Geräuschen lauschend. Bis um 21:30 Uhr haben wir auf unserer Tour Nachtaktive Tiere gesehen.
Springhase, Ginsterkatze und Eule. Nachdem wir wieder bei der Lodge sind gehen wir noch einmal zum Wasserloch und sehen Impalas, aber ansonsten ist nichts zu entdecken. Wir machen uns wieder auf zu unserm Schlafplatz. Beim Duschen wird der Staub des Tages abgewaschen. Nun um 23:30 Uhr ruft nur noch das Bett!
🙄
im Fieber südliches Afrika