MAmarlisThemenstarter95 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · Hallo,
in der Lodge, in die wir im Herbst fahren (Thonga beach Lodge), wird Kanufahren auf dem Lake Sibaya angeboten und wenn wir "Glück";) haben, sehen wir Krokodile und Hippos.
Hat jemand von euch so etwas schon gemacht? Mein Mann hat sofort gesagt, dass es ihm zu gefährlich ist. Aber ich hätte schon Lust. Was meint ihr dazu?
Kann man das ohne weiteres machen? Was muss man beachten? Ich bin mir nicht sicher, aber ev. ist da ja ein Ranger dabei.
Viele Grüße!
Marlis
HAharti18 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · Hallo Marlis,
wir haben sowas in Kenia einmal gemacht und sind mit dem Boot auf ca. 4-5m an die Hippos
rangefahren. Es ist zwar nichts passiert, aber ein mulmiges Gefühl war's schon.
Speziell wenn man bedenkt, dass die Hippos die gefährlichsten Tiere Afrikas sind.
Mit einem erfahrenen Guide, der weiß wieviel Abstand man einhalten sollte,
denke ich kann man's aber machen.
YOYoshikawaGast24. Aug. 2006 · GEGeonews.net108 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · ich würde mich weder in ein mokoro noch in ein schlauchboot setzen, um damit durch die sümpfe bzw über die flüsse zu schippern,. da ist mir ein metallmotor boot tausend mal lieber und sicherer, weil stabiler und vorallem schneller. ein gewisses restrisko bleibt aber immer....
African Traveller449 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · Mich haben Hippos und Crocos nicht aufgefressen - man fährt ja nicht alleine, sondern wird von erfahrenen Mokoro-Fahrern "gefahren". Sehe das nicht als so dramatisch an.... 🙄
Gruss A/T
AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort)
Namibia-die Perle Afrikas
Joerg3'175 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · Hallo Marlis!
Das ist ne tolle Sache, habe ich auf dem Kavango oft gemacht, wenn ich von N//GOABACA (Popafalls) nach Bagani mit dem Kanu zum Supermarkt gefahren bin.
Wie schon gesagt wurde, es steht und fällt mit dem Guide,bzw. Bootsführer.
Überzeuge Dich mit ein paar Kontrollfragen wie gut er ist und Dann viel Spaß.
Grüsse aus Stonetown
Jörg
P.S.Stehe gerade auf der Leitung ,wo ist dieser See genau<br><br>Post geändert von: Joerg, am: 24/08/2006 12:38
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
wüstenfee749 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · hallo Marlis,
wir haben vor vielen Jahren eine 5-Tages -Kanufahrt am Sambesi gemacht.
war eine geführte Tour mit insgesamt 5 Kanus (je 2 Personen) sowie 1 Kanu mit unserem Guide. Sobald Hippo-Kolonien ins Sicht waren, mussten wir mit dem Paddel immer an unser Boot klopfen, damit die Hippos hochkommen und wir sie sehen konnten. Ob das nun wirklich was gebracht hat, kann ich nicht sagen. Passiert ist jedenfalls nichts. Und wenn wir zu nah am Ufer waren, kam es schon mal vor, dass sich ein großes Krokodil ins Wasser gleiten ließ. Die 5 Tage waren absolut abenteuerlich.
Unser Guide hatte auch Schusswaffen dabei, musste sie aber glücklicherweise nicht benutzen.
Ich denke im Großen und Ganzen sind die Guide's auf Sicherheit bedacht.
Ich würde es jedezeit wieder machen.
Und doch - ein Restrisiko bleibt immer - das ist das Leben.
Grüße
Wüstenfee
WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · .. machen kann man alles. Es ist halt nur die Frage wie lange es gut geht.
aus unserer Seite www.dt800.de / Zambia
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Mancher nimmt das locker. Doch Vorsicht ist besser als Nachsicht. Ein Beispiel:
Ereignisse die nachdenklich machen:
Krokodil tötet US-Professor (2006)
Er wollte sein Expertenwissen weitergeben und kam dabei zu Tode: Der amerikanische Arzt Richard Root war in Afrika, um beim Kampf gegen Aids zu helfen. Auf einer Bootstour attackierte ihn ein Krokodil.
Gaborone - Der Medizinprofessor Richard K. Root unternahm mit seiner Frau einen Bootsausflug in Botswana, als plötzlich ein Krokodil aus dem trüben Wasser des Flusses Limpopo auftauchte und den 68-Jährigen aus seinem Kanu riss.
In der Gegend ist es zuvor nie zu Angriffen von Krokodilen gekommen. Auf Bootsausflügen werden Touristen daher lediglich vor Flusspferden gewarnt. Die Leiche von Root wurde bisher nicht gefunden. "Mein Vater erzählte mir noch am Tag vor seinem Tod, wie glücklich er darüber sei, in Botswana Aids-Aufklärung zu betreiben", sagte der Sohn des Verstorbenen, David Root. ans/AP
Im Sommer 2003 wurde eine Kanufahrerin vor Manna Pools (Gegenüber Lower Zambesi NP) von Krokodilen angegriffen. Ein Krokodil stiess gegen die Bordwand, als die Frau das Kanu stabilisieren wollte, biss ein anderes Krokodil in Ihre Hand und zog sie über Bord. Der Kanueigner sah zu. Eine Rettung war nicht möglich.
Leider hat sich auch 2004 bereits wieder ein ähnlicher Fall ereignet. Vom Kanufahren können wir nur abraten.
Selbst beobachtet haben wir, wie ein junger Schwede einen Kopfsprung in den Zambesi beim Chongwe River Camp machte. Auf unseren Hinweis, "Krokos und Hippos" lachte er nur. Am nächsten Tage, nach machte er wieder einen Sprung ins Wasser, etwa 5 m neben einem Hippo. Ob er noch lebt ?
Anmerkung: Jedes Jahr kommen Touristen bei Kanufahrten ums Leben. Wir warnen vor solchen Touren.
MAmarlisThemenstarter95 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · Puh, so viele Antworten! HAb ich gar nicht mit gerechnet!
Einige stimmen mich aber doch sehr nachdenklich! Ich werde also erst mal genau gucken, was das für Ranger sind und wie die Boote aussehen!
Vielleicht mach ich dann lieber eine Tour in einem größeren Boot, das wird auch angeboten. Habt alle vielen Dank für eure schnellen Antworten!
Es ist doch immer wieder toll mit diesem Forum! So viele erfahrene Teilnehmer, die aus eigener Erfahrung berichten! Klasse!
@Joerg: Der Lake Sibiya liegt im Maputoland, ist ein Teil vom Greater St Lucia Parc.
Viele Grüße!
Marlis
BikeAfrica7'315 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · Hallo Marlis,
hier noch kurz die Meinung von jemandem, der von vielen als etwas verrückt angesehen wird. Ich bin mit dem Fahrrad alleine durch Rebellengebiete gefahren und durch Regionen, in denen Löwen leben. Das habe ich für ein kalkulierbares Risiko gehalten und ich hatte selbst die Kontrolle über das, was ich tat.
Eine Kanutour zwischen Krokodilen und Flußpferden wäre mir persönlich zu gefährlich und ich hätte nicht nur keine Kontrolle über die Situation, sondern müßte wildfremden Guides mein Leben anvertrauen. Dafür bin ich -für den Fall, daß es schief geht- noch zu jung ... 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Catbird158 Beiträge · seit 200625. Aug. 2006 · Hi Marlis
wir wurden bei einer nächtlichen Tour mit einem kleinen Motorboot von einem Krok angegriffen und gerammt. Ob ein Mokoro dem Stand gehalten hätte, wage ich zu bezweifeln. Also ich persönlich würde mich in so ein Kanu - nach der Erfahrung - NICHT setzen
good luck wünscht
Catbird 😎
Armin2'346 Beiträge · seit 200625. Aug. 2006 · Hallo Marlis,
wir haben vor kurzem insgesamt drei Ausflüge mit Alu-Motorbooten auf dem Kwando und dem Okavango gemacht, jedoch mit gehöriger Distanz zu Flusspferden, weniger bei Krokodilen. Gefährliche Situationen haben wir dabei keinesfalls erlebt. Zu denken gab uns jedoch der Bericht eines mitfahrenden Touristen, der längere Zeit in Afrika gelebt hat. Er berichtete über einen Vorfall, bei dem ein Flusspferd ein Alu-Motorboot angegriffen hatte. Demnach müsste man die vermeintliche Sicherheit in einem solchen Boot doch als sehr trügerisch betrachten. Flusspferde müssen wohl mit einer unglaublichen Angriffsgeschwindigkeit und Agressivität operieren. Das Thema "Kanu" wäre daher für mich inzwischen völlig indiskutabel. Ich finde, sowas ist nicht "Leben", wie "wüstenfee" es beschreibt, sondern "lebensmüde".
Trotzdem viel Spaß - mit oder ohne Kanu
Armin
wüstenfee749 Beiträge · seit 200625. Aug. 2006 · Hallo Armin,
ich bin wahrlich nicht lebensmüde.
Wollte damit nur zum Ausdruck bringen, das alles was man tut ein Restrisiko birgt.
eine kleine schreckliche Geschichte aus Muc:
vor ein paar Wochen hat ein Autofahrer in Schwabing die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und raste in ein Straßencafe. Zig' - zum Teil Schwerverletzte !
Das wird auch niemanden davon abhalten, sich künftig bei schönem Wetter in ein Straßencafe zu setzen.
Grüße
Wüstenfee
MAmarlisThemenstarter95 Beiträge · seit 200625. Aug. 2006 · HAllo an alle!,
vielen Dank für eure Ratschläge.
Ich werde nicht Kanufahren, so viel ist mir klar geworden.
Es gibt genug andere schöne Dinge, die man da unternehmen kann!
Viele Grüße!
Marlis
GEGernot EickerGast28. Aug. 2006 · moin,
eines ist auf jeden Fall sicher:
Flusspferde sind die für Menschen gefährlichsten Wildtiere in ganz Afrika!!
Die Gefahr, die von Krokodilen ausgeht, schätze ich wesentlich geringer ein. In einem Jahr wurde mal eine Frau beim Wäschewaschen mitten in Maun in den Thamalakane gezogen und verschwandt. Aber sonst habe ich nie etwas von Unfällen mit Krokodilen in Botswana gehört, und gerade dort gibt es doch eine Menge von Touristen, die mit Mokoros oder Motorbooten im Delta herumkurven.
Gruss Gernot
WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200629. Aug. 2006 · Hallo Gernot,
das mit den Flusspferden ist unbestritten. Aber leider habe ich genug Beispiele mit Crocs auf meiner Seite.
Kanufahren, nein Danke.
Gruss
Roland
www.dt800.de