Namibia als Kurzurlauber

22 Antworten · 3'593 Aufrufe · gestartet 22. Jan. 2012 von Black Lion
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Themenstarter380 Beiträge · seit 201222. Jan. 2012 · #1
Hallo ersteinmal alle zusammen!

Ich habe letzte Woche von meinem Chef erfahren, dass ich irgendwann im März/April eine 3-4 tägige Dienstreise nach Namibia (Swakopmund) machen darf 😄

Als Hobbytierfotograf (und als jemand der schon immer mal nahc Afrika wollte) möchte ich natürlich nach dem geschäftlichen Teil noch 2-4 Tage auf Fotosafari gehen. Ein besonderer Wunsch von mir dabei wäre mal einen Löwen/Löwenrudel vor die Kamera zu bekommen (gute DSLR Ausrüstung ist vorhanden). Ich schätze die besten Chancen dafür werde ich wohl im Etosha Nationalpark haben. Andere Vorschläge sind aber auch herzlich Willkommen. Buget liegt bei etwa 500-800 Euro für alles (ausser dem Flug).

Ich habe mich heute auch schon seit ein paar Stunden durch die Wiki gelesen, habe allerdings noch ein paar Fragen.

1. Ist die Strecke von Swakopmund nach Okaukuejo an einem Tag (8 Stunden) mit einem normalen 2x4 Mietwagen zu schaffen? Wie schnell darf man eigentlich Fahren, wenn man von schlechten Strassengegebenheiten mal absieht?
Und wie lange braucht man ungefähr von Okaukuejo zurück nach Windheok?
Wäre eine Charterflug eventuell billiger, oder nur wenig teurer?

2. Ich werde versuchen ein güntiges Zimmer vorab zu buchen. Sollte dies jedoch nicht klappen, kann man einfach in den Etoshapark fahren und sich dort vor Ort alles Nötige (kleines Zelt, Schlafsack) ausleihen? Kann man eventuell auch im Auto ünernachten? Dank meines noch recht jungen Alters (~30) bin ich da zum Glück noch nicht zimperlich.
Verpflegung (Supermarkt/Kiosk) soll es ja in den Camps geben, so weit ich das gelesen habe.

3. Ist eine geführte Tour im Park sinnvoll, wenn man wie ich, so sepzielle Fotowünsche hat? Und wenn ja, was Kostes so eine geführte Tour mit maximal 2-4 Personen ungefähr.

Mit den nötigen Impfungen (Hepatitis, Typhus, Malaria) werde ich gleich nächste Woche anfangen.

Wie ihr lesen könnt, habe ich noch keine genaue Vorstellung davon, was mich genau dort unten erwartet, bzw. mit was ich (nicht) rechnen kann. Von daher bin ich für jeden Ratschläg dankbar 🙂

Ich hoffe ich habe hier das richtige Forum gefunden. Falls nicht, bitte einfach verschieben 🙂
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174 Beiträge · seit 200622. Jan. 2012 · #2
Hallo werauchimmer,

zu Deiner Frage 1: machbar ist es wohl, aber sicher nicht zu empfehlen. Lt. T4A (die Zeiten sind recht zuverlässig) 518 km und knappe 6 h reine Fahrzeit. In bzw. kurz nach der Regenzeit würde ich die Finger davon lassen. Es bringt nichts durchs Land zu brettern und dann ggf. nicht mehr in den Park gelassen zu werden.
Von Okaukuejo zurück nach Windhoek sollte problemloser sein so ca. 4,75 h - wenn Du am gleichen Tag fliegst kann das aber auch knapp werden.

zu Frage 2: wie die Sache mit übernachten im Auto gehandhabt wird kann ich nicht sagen, ausleihen kannst Du Dir da jedenfalls nichts - die Auswahl in dem "Supermarkt" ist übrigens eher bescheiden

zu Frage 3: Löwensichtungen sind Glücksache, während Deiner Reisezeit noch mehr als in der Trockenzeit

Ich an Deiner Stelle (selbst Tierfotograf) würde in und um Swakop bleiben und z.B. eine Little 5 Tour etc. machen. Die Löwen würde ich mir für einen richtigen Urlaub aufheben und dann woanders suchen.

Viel Spaß beim Planen

Carmen
5'538 Beiträge · seit 200822. Jan. 2012 · #3
Hallo Black Lion,

erst mal herzlich willkommen im Forum. Gute Idee von Deinem Chef - ich bin sicher, das wird Dich dann so inspirieren, dass Du demnächst "freiwillig" kommst.

Zu Deinen Fragen:

1. Das schaffst Du immer. Normale Fahrzeit über B 2 nach Karibib, von dort nach Omaruru und dann entweder über Kalkrand und die Sandstraße oder über Otjiwarongo nach Outjo und dann nach Okaukuejo. Fahrzeit ca. 5 - 6 Stunden. Auf Asphaltstraßen darf man - wenn nichts anderes da steht - 120 km/h fahren. Von Okaukuejo nach Windhoek brauchst Du auch ca. 6 Stunden. Den Nachtflieger bekommst Du allemal, wenn Du nach dem Frühstück losfährst. Charterflug wäre sehr teuer im Vergleich.

2. Nein, Du kannst Dir keine Ausrüstung im Park leihen. Gehe in Swakop ins Büro von NWR und buche da ein Zimmer. Sollte um diese Zeit kein Problem. Du kannst natürlich im Auto schlafen, aber es ist für mehr als eine Nacht doch sehr unbequem.

3. Geführte Touren in der Etoscha gibt es nicht. Du kannst morgens oder nachmittags einen Game Drive buchen, was ich an Deiner Stelle wegen der Kürze der Zeit einmal machen würde. Dann weißt Du, wie es geht und kannst es alleine machen. Der Game Drive kostet m. W. so um die N$ 500.

Liebe Grüße
Gerd
3'491 Beiträge · seit 200622. Jan. 2012 · #4
Hallo Black Lion,
Du hast aber auch ein Pech - da MUSST Du nach Namibia fliegen 😄 Aber irgendwie hast Du wirklich Pech, zumindest dann, wenn Du nur 4 Tage zur eigenen Verfügung hast und in dieser Zeit nach Etosha willst. Swakopmund-Etosha ist gerade noch in einem Rutsch machbar, wenn Du wirklich sehr früh in Swakopmund aufbrichst. Du hast durchgängig Teerstraße bis Okaukuejo und kannst mit einem Schnitt von 100 km/h rechnen, also 6 Std. reine Fahrzeit. Ist zwar kein Vergnügen, solch lange Strecken zu fahren - aber zur Not geht es. Ähnlich auch von Okaukuejo nach Windhoek - rund 500 km, d.h. 5 Std. reine Fahrzeit. Schwieriger wird es mit der Unterkunft in Okaukuejo. Etosha ist DAS Hauptreiseziel nahezu aller Namibia-Besucher, so dass die Unterkünfte dort meist 1 Jahr vorher ausgebucht sind. Bei Camping könntest Du mehr Glück haben, aber in Etosha selbst kannst Du Dir nichts leihen, d.h. Du müsstest Dir eine Campingausrüstung in Windhoek leihen - oder aber eben ein Fahrzeug mit Dachzelt mieten.Dann hast Du alles dabei.In den Etosha Camps gibt es zwar Shops, aber die sind extrem schlecht geführt, so dass Du Dich dort kaum versorgen könntest. Es gibt aber Restaurants, in denen man essen kann.Nicht besonders gut, aber es ist m.W. noch keiner verhungert.Löwen zu finden, ist allerdings Glücksache - und eine Geduldsfrage.März/April könnte noch ein bisschen Regenzeit sein, so dass das Wild nicht so auf die Wasserlöcher angewiesen ist;dann findet man aber dort auch nicht so häufig Löwen.Ziemlich häufig sind Löwen am Campwasserloch von Okaukuejo anzutreffen - aber erst nach Einbruch der Dunkelheit. Das Wasserloch wird zwar angestrahlt, aber das reicht nicht für einigermaßen brauchbare Fotos. Man kann sich auch durch Etosha fahren lassen, aber ob Du auf einer solchen Fahrt Löwen finden wirst, ist sehr unsicher. Und wenn, dann werden Dir Deine Mitfahrer kaum die Zeit geben, um die Löwen in Ruhe fotographieren zu können.Wenn die Löwen für Dich so wichtig sind, dann wäre eine Übernachtung in der Kavita Lion Lodge eine Alternative - liegt am Westrand von Etosha und beherbergt ein Löwenschutzprojekt. Das ist zwar nicht ganz die freie Wildbahn, aber Löwen sind Dir dort sicher. Wenn ich nur max. 4 Tage freie Zeit für Namibia hätte, würde ich vermutlich in Swakopmund bleiben und von dort alles abgrasen, was es in der unmittelbaren Nähe zu erleben gibt. Das wären dann zwar keine Löwen, aber Robben, Delfine, die "Little Five" der Wüste usw. Vorteil wäre vor allem, dass Du nicht soviel auf der Straße hängst und deshalb mehr Zeit zum Erleben hättest.
Gruß Joli
Themenstarter380 Beiträge · seit 201222. Jan. 2012 · #5
Hmm... das hört sich jetzt natürlich sehr unterschiedlich an...

Zu 1: Da ich ja den Mietwagen bestimmt auch schon am Abend vorher anmieten kann, könnte ich ja am nächsten Tag relativ früh losfahren, um noch rechtzeitig in Okaukuejo zu sein. 6-7 Stunden Autofahrt sollte für mich auf einer asphaltierten Straße mit 100km/h auch kein Problem sein. Nur bei den Sand- oder Schotterpisten bin ich mir überhaupt nicht sicher, wie schnell man darauf sicher fahren kann. Die Frage ist halt, ob durch die Regenzeit/Regenfälle ein Teil meiner Strecke gesperrt sein könnte.

Zu 2: Das man dort um diese Jahreszeit noch Zimmer bekommen kann, hört sich ja schon einmal gut an. Mit dem Camping war ja eher auch eine Notlösung, bzw. wüsste ich jetzt nicht, wie ich noch ein Zelt und einen Schlafsack in das eh schon begrenzte Fluggepäck hätte bringen sollen.
Mit der Verpflegung sehe ich das eigentlich noch recht unproblemmatisch, da ich durchaus mit 2l Wasser und drei Brötchen am Tag zufrieden sein kann. Und soweit ich das gelesen habe, soll es in den Camps ja auch Restaurants geben.
Alternativ kann man sich doch auch bestimmt in Swakopsmund oder Outjo mit ein paar Grundnahrungsmitteln eindecken, oder?

Zu 3: Der Hintergrundgedanke mit der geführten Tour war auch eher, dass die Guides sich im Park ja i.d.R. gut auskennen und mir bestimmt auch Tipps geben können, wo sich die Löwenrudel aktuell aufhalten, bzw. wo man die besten Chancen hat. 500 N$ sind ja umgerechnet ca. 50 Euro, was mir die Sache durchaus wert ist.
Das ich keine 100% Garantie habe einen zu sehen ist mir auch klar. Dafür dürfte die Zeit (2 Tage) wohl doch einfach zu kurz sein.

Wie gesagt, muss ich auch ersteinmal sehen, wann genau meine Flieger gehen. Die bucht nämlich ein zweiter Geschäftkollege.

Ansonsten fällt mir gerade noch eine weitere Frage ein. Kann man mit seinem eigenen Handy (Telekom) auch in Namibia telefonieren, bzw. SMS verschicken? Oder muss man zwingendermaßen Kunde bei einem Namibischen Telefonbetreiber werden?

Aber schon einmal vielen Dank für eure Einschätzungen

Grüße

Peter

EDIT:
@Joli: Auch dir vielen Dank für deine Einschätzung. Deinen Tipp mit der Kavita Lion Lodge werde ich mir gleich mal ansehen. Und vielleicht kann ich meinen Kollegen ja noch überreden doch 5 Tage zu machen 😄
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zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2012
4'140 Beiträge · seit 200922. Jan. 2012 · #6
Hallo Peter,
Kavita Lion Lodge kann ich dir auch empfehelen, zumindest ist dann die Löwensichtung sicher. Weitere Möglichkeiten für Löwen wäre Okapuka oder auch Mt Etjo, aber da sind die Fütterungen nicht immer ideal zum Fotografieren.
Verpflegung in der Etoscha ist kein Problem, in jedem Camp gibt es ein Restaurant.
Zeit März / April ist aber nicht ideal, weil Gras meist sehr hoch, Wasser auch außerhalb der Wasserstellen zu finden ist und das Wild nicht unbedingt an den Wasserlöchern ist. Eine Alternative mit Führung wäre Übernachtung in Etoscha Safari Camp und dort mit den Guides eine Führung zu machen.
Am besten aber ist, du kommst nochmal und nimmst dir ordentlich Zeit!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
143 Beiträge · seit 200822. Jan. 2012 · #7
n´ Abend Peter!

1. Versuche mit Air Namibia zu fliegen! (Ankunft in Windhuk früh, Rückflug ab Windhuk abends.) Wenn Deine Flugdaten fixiert sind:
2. Buche bei NWR Deine Bungalows: Tag 1 Okaukuejo, Tag 2 Halali, Tag 3 Namutoni. Wenn diese Unterkunftsbuchungen (so oder auch anders)bestätigt sind:
3. Buche einen PKW möglichst bei einer Firma in Windhuk mit Übernahmeort Swakopmund. Übernahme sollte am Abend vor Deinem Safaritag 1 sein.
4. Führe Deinen Transfer nach Etoscha locker und entspannt durch! Fahre am Tag 1 von Swakopmund nach Okaukuejo (oder auch in eine Unterkunft vor Etoscha, z.B. Toshari Inn). Bleibe immer auf der Teerstraße: Swakopmund – Usakos – Karibib – Omaruru (mache eine schöne Pause hier!) – Otjiwarongo – Outjo – Okaukuejo. Das schaffst Du lässig an einem Tag, ooooohne Streß!
5. Unternimm zwei volle Tagespirschfahrten durch den Etoscha Nationalpark! Übernachte in Halali und zum Schluß in Namutoni. Schaue in jedem Camp bei der Rezeption in die Tiersichtungsbücher! Hier kannst Du erfahren, wo sich in den letzten Tagen eventuell Löwen aufgehalten hatten. Auf diese Gebiete solltest Du Deine Löwensuche fixieren! Achte unterwegs auf das Verhalten der Beutetiere der Löwen: Steht eine Herde still, und schauen viele Tiere sichernd und gespannt in eine Richtung, …so könnte dort Gefahr lauern, …es müssen allerdings nicht immer Löwen sein. Eine Garantie auf Sichtungen von Raubwild kann Dir niemand geben, auch nicht die „einheimischen Ranger“. Löwen ziehen mit den Antilopen, ebenso die Geparden. Einzig der Leopard hat sein festes Revier. Deine Reisezeit liegt in der hiesigen Hochregenzeit. Der Busch wird grün und damit relativ undurchsichtig sein. Tiere müssen nicht zu den Wasserstellen ziehen, da sie überall im Busch ihren Durst löschen können. Warte daher nicht an Wasserstellen unnötig darauf, daß die Tiere zum Wasser kommen werden. In der Regenzeit mußt Du viel fahren und mit den Augen suchen um viele Tiere zu sehen. DU WIRST AUF JEDEN FALL VIELE TIERE SEHEN! Lasse Dich durch mich an dieser Stelle nicht verunsichern.
6. Fahre am letzten Tag, auch wenn es dann schon Dein Rückflugtag sein sollte (!), zum Sonnenaufgang von Namutoni via Tsumeb – Otavi – Otjiwarongo – Okahandja nach Windhuk. Mit einer reinen Fahrzeit von 6 bis 7 Stunden wirst Du auf reiner Teerstraße rechnen müssen. Gib den Wagen am Flughafen ab und fliege entspannt und mit der Gewißheit, bald zurückkommen zu müssen (!), nach Frankfurt zurück!

Es regnet hier in Windhuk gerade wie aus Kübeln! Die Regenzeit hat nun endlich voll eingesetzt und das Land wird ergrünen, …die Natur erwacht! Du wirst ein großes Spektrum an Naturerlebnissen im Etoscha NP erfahren! Deshalb noch ´ne Empfehlung: Konzentriere Dich nicht allzu sehr „nur“ auf Löwensichtungen!

Gewittrige Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
571 Beiträge · seit 200623. Jan. 2012 · #8
Hi Peter,

kann mich Olli und Gers nur anschliessen: die Fahrten sind kein Thema, Du bist locker ca. 14 Uhr in Okaukuejo. Bei drei bis vier/fünf Nächten buche Zimmer wie von Olli vorgeschlagen (nur ein Ort gimge aber auch). Fahrt zum Flieger geht auch locker bei Abfahrt spätestens 8 Uhr. Versuche einen 2x4 X-Trail oder ähnlich mit höherer Sitzposition zu bekommen. Getränke, ein Brot und etwas Käse, Wurst, Kekese etc. für 2-3 Tage kannst Du in Swakop/Omaruru/Outjo im Supermarkt kaufen, am besten mit einer kleinen Kühlbox und Eis. In den Camps in Etzosha gibts auch immer ein paar Snacks und Getränke sowieso. Und die Rstaurants sind so schlecht nicht.

Bei nur 2 Nächten würde ich evtl. Erindi überlegen (Homepage), ist nicht billig, aber nur knapp halb soviel Fahrerei, volle Versorgung und nahezu die komplette Tierwelt. Und Etosha kostet ja auch einiges. Selbst "erfahren" ist aber natürlich was anderes und Etosha ist prima.

steinbeisser
Themenstarter380 Beiträge · seit 201223. Jan. 2012 · #9
Ich denke ich habe jetzt zumindest mal einen Plan der relativ sicher und bequem machbar sein sollte.

0.Tag:
Mietwagen Abends abholen
1.Tag:
Früh aufstehen bis kurz vor Karibib fahren und dort den Sonnenaufgang genießen. Weiterfahren bis Omaruru und dort zu Mittag essen und noch etwas einkaufen. Dann weiter bis Outjo (kurze Pause). Und schließlich nach Okaukuejo.
2.Tag:
Geführter Game Drive
3.Tag:
Frühprisch. Dann Mittags selbst nach Halali fahren und dort noch eine Abendprisch mitmachen.
4.Tag:
Frühprisch. Dann wieder Mittags selbst nach Namutoni fahren und dort noch eine Abendprisch mitmachen.
5.Tag:
Früh losfahren. Eventuell noch ein zwei kurze Stopps in Tsumeb und Windhoek, bevor es dann zum Flughafen geht.

Alternativ steht ansonsten seit gestern Abend noch eine Anfrage im "Erindi Game Reserve" an. Mal sehen, ob die Preise dort für mich bezahlbar sind.

Wo ich mir noch nicht ganz sicher bin ist der Tipp mit dem X-Trail Mietwagen. Im Vergleich zu einem wirklich kleinen Hyundai Atos, welcher mir für die lange Fahrt nach Etosha persönlich reichen würde, kostet ein X-Trail ca. 250 Euro mehr für meine 5 Tage. Und wie gesagt ist mein Buget leider auch nicht grenzenlos 🙂
Wie sieht es denn im Etosha Park selber aus im März/April? Kann man da mit dem kleinen Atos nur auf der Hauptstrecke bleiben, während man hingegen mit dem X-Trail noch auf die Feldwege kann? Und vorallem, es ist ja noch Regenzeit!

@Burschi:
Vielen Dank für den Tipp mit der "Kavita Lion Lodge". Die werde ich mir auf jeden Fall mal vormerken für den richtigen Namibia Urlaub. Dann auch zusammen mit meiner Frau 🙂

@Olli:
Auch dir vielen Dank für deine Einschätzung. Ich denke ich werde es mehr oder weniger dann auch genauso machen, wie du geschrieben hast.
Das es im Etosha Park nicht nur Löwen gibt, habe ich mir auch schon gedacht. Und ich denke, dass ich mir auch genug Zeit nehmen werde für alles schöne, was mir dort oben sonst noch vor meine Kamera kommt 🙂 . Ich möchte lediglich meine Chancen einen Löwen zu sehen, so gut es eben geht durch meine Vorbereitung hier (bzw. durch eure Erfahrung 😉 ) verbessern. Deinen Tipp mit den Tiersichtungsbücher an der Rezeption werde ich auf jeden Fall beachten!
Das nach und am Ende der Regenzeit das Gras schön grün ist stört mich ersteinmal ganz und gar nicht. Um ehrlich zu sein sind mir bühend grüne Bilder auch lieber als Bilder von staubigen Steppen. Wie hoch wird denn das Gras überhaupt im Etosha Park (1m, 2m, 3m)? Auch gerade wegen der Auswahl des Mietwagen vielleicht nicht ganz uninteressant die Frage.

@steinbeisser:
Erindi habe ich auf meiner Suche auch schon gefunden. Nur leider haben die auf der Homepage keine Preisangaben, was mich ersteinmal etwas abgeschreckt hat. Weißt du zufällig, was dort 1 Nacht pro Person ungefähr kostet?
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zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2012
4'451 Beiträge · seit 200823. Jan. 2012 · #10
Wo ich mir noch nicht ganz sicher bin ist der Tipp mit dem X-Trail Mietwagen. Im Vergleich zu einem wirklich kleinen Hyundai Atos, welcher mir für die lange Fahrt nach Etosha persönlich reichen würde, kostet ein X-Trail ca. 250 Euro mehr für meine 5 Tage. Und wie gesagt ist mein Buget leider auch nicht grenzenlos
Wie sieht es denn im Etosha Park selber aus im März/April? Kann man da mit dem kleinen Atos nur auf der Hauptstrecke bleiben, während man hingegen mit dem X-Trail noch auf die Feldwege kann? Und vorallem, es ist ja noch Regenzeit!


Hallo Black Lion,

m M nach würde ich das bessere Auto nehmen für die € 250.00 mehr. Dafür aber die geführte Gamedrives im Etosha selbst machen. Dann kannst Du da fahren wo Du willst und auch stehen bleiben wo Du möchtest. Dann hast Du m M nach viel mehr davon.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
33,1k Beiträge · seit 200623. Jan. 2012 · #11
Hallo Black Lion,

ich würde Etosha lassen und stattdessen die 2-3 Nächte in Erindi verbringen. Vorteile gegenüber Etosha für Dich und vor dem Hintergrund von nur 2-3 Tagen Zeit:
- nur 3 Stunden von Swakopmund
- kleinster PKW reicht, da Du auf Erindi eh nicht selber fahren darfst
- Löwengarantie!
- 3 für 2 Dauerspecial, d.h. Du bleibst 3 Nächte und zahlst nur 2 (und diese noch zum Sonderpreis von derzeit N$ 1300 pppn all -icnlusive + Getränke)

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
5'538 Beiträge · seit 200823. Jan. 2012 · #12
Hallo Peter,

meine Kommentare zu Deinem Plan:

0.Tag:
Mietwagen Abends abholen
Okay. Wenn Du in Windhoek wieder abgeben willst, empfehle ich Dir Avis, Budget oder Hertz, die alle drei Büros in Swakopmund haben. Du solltest den Wagen aber unbedingt vorbestellen, denn die haben dort Büros, aber keine Autos auf Abruf.

1.Tag:
Früh aufstehen bis kurz vor Karibib fahren und dort den Sonnenaufgang genießen.
Nein, den solltest Du schon sehr viel früher mitten in der Wüste genießen. Am besten fährst Du eine Stunde vor Sonnenaufgang los, dann bist Du kurz vor Usakos und das sollte dann gerade richtig sein.
Weiterfahren bis Omaruru und dort zu Mittag essen und noch etwas einkaufen. Vom Sonnenaufgang bis Omaruru brauchst Du maximal zwei Stunden. Du bist also sehr früh morgens dort und der SPAR wird gerade erst geöffnet haben. Kaffee trinkst Du dann in der Kaffeestube kurz vor dem Ortsausgang rechts.
Dann weiter bis Outjo (kurze Pause). Dort solltest Du dann in die Bäckerei gehen zur Pause. Die bieten auch Mittagessen
Und schließlich nach Okaukuejo.
Ich schätze, dass Du bei der frühen Abfahrt spätestens um 14 Uhr da bist. Den Game Drive würde ich deshalb schon als Nachmittags Game Drive machen. Der geht m. W. gegen 15.00 Uhr. Sofort bei der Ankunft in der Rezeption fragen. Und außerdem in die Tiersichtungsbücher gucken.
2.Tag:
Geführter Game Drive
Da würde ich mit dem eigenen Wagen zu folgenden Wasserlöcher fahren:
1. Okondeka 2. Nebrowni 3. Gembsbokvlakkte 4. Olifants Bad 5. Aus 6. Homob. Je nach Tageszeit und Glück kannst Du dann über Salvadora bis Rietfontein fahren. Am Nachmittag dann zurück nach Okaukuejo.
3.Tag:
Frühprisch. Dann Mittags selbst nach Halali fahren und dort noch eine Abendprisch mitmachen.
Die Frühpirsch würde ich fallen lassen und gemütlich an den oben genannten Wasserlöchern vorbei nach Halali fahren. Da kommst Du so gegen 13.00/14.00 Uhr an, kannst ein wenig am Wasserloch entspannen. Wahrscheinlich sind dort aber nicht so viele Tiere. Am Nachmittag nach Goas und ansonsten mal sehen. Eine weitere geführte Pirsch lohnt m. E. nicht.
4.Tag:
Frühprisch. Dann wieder Mittags selbst nach Namutoni fahren und dort noch eine Abendprisch mitmachen.
Auch hier würde ich auf die Frühpirsch verzichten, sondern über Goas und alle folgenden Wasserlöcher nach Namutoni fahren. Du wirst viele Herdentiere sehen und deshalb auch erst gegen Mittag da ankommen.
Am Nachmittag fährst Du dann in Richtung Andoni und lässt auch dort kein Wasserloch aus. Klein Okevi, Groot Okevi, Tsumkor, Stinkwater (ist wahrscheinlich am Rückweg noch interessanter), Andoni. Fahre so rechtzeitig zurück, dass Du die letzte Stunde im Park am Wasserloch Klein Namutoni verbringen kannst. Das ist das nächste zum Fort und man sieht dort viele, viele Giraffen, manchmal auch Elefantenherden und natürlich wieder viele Antilopen. Unterwegs mach die Augen auf - dort sieht man relativ häufig Rhinos und Leoparden.
5.Tag:
Früh losfahren. Eventuell noch ein zwei kurze Stopps in Tsumeb und Windhoek, bevor es dann zum Flughafen geht.
okay

Liebe Grüße
Gerd
5'538 Beiträge · seit 200823. Jan. 2012 · #13
Hallo Zusammen,

ich hatte Christians Kommentar eben noch nicht gelesen. Das ist eine wirklich SEHR gute Alternative zur Etoscha.
Céciles Kommentar ist auch unbedingt richtig. Mach max. einen Game Drive und nehme für das gesparte Geld ein teureres, hochbeiniges Auto.

Liebe Grüße
Gerd
172 Beiträge · seit 201123. Jan. 2012 · #14
Hallo Formis

ich habe eigentlich noch selten einen Beitrag mit so hohem Interesse verfolgt wie diesen.

Nur zur Erinnerung die Ausgangslage:

Als Hobbytierfotograf (und als jemand der schon immer mal nahc Afrika wollte) möchte ich natürlich nach dem geschäftlichen Teil noch 2-4 Tage auf Fotosafari gehen. Ein besonderer Wunsch von mir dabei wäre mal einen Löwen/Löwenrudel vor die Kamera zu bekommen (gute DSLR Ausrüstung ist vorhanden).

Danach kam es natürlich zum unausweilchlichen Pro und Kontra. Es ist durchaus erfreulich und auch bewundernswert, wie sich hier der eine oder andere ins Zeug legte um seine Erfahrung einfließen zu lassen und an diesem und jenen herumtüfftelte um den Wünscenh des Fragenden in irgend einer Weise gerecht zu werden - bitte das ernsthaft als Lob von meiner Seite und als nichts anderes verstehen.

Meiner Meinung nach hatte aber Carmen schon in der ersten Antwort die für mich beste Lösung gefunden und das schon mit ihrem ersten Satz - Zitat:

zu Deiner Frage 1: machbar ist es wohl, aber sicher nicht zu empfehlen.

Ich denke es sollte immer darum gehen ob es sinnvoll ist und nicht nur um die Prüfung der Machbarkeit. Lasssen wir doch diese Hetzereien und den ganzen Stress im alten Europa und besinnen wir uns auf die afrikanische Gelassenheit und lassen wir uns von der Ruhe die dieses Land ausstrahlt inspierieren.

Leider kenne ich Namibia noch nicht, aber schon in Kenia war für mich das unausweichliche "Hakuna Matata" nach dem zweiten Platten mit nur einem Reservereifen am Jeep genauso prägend wie die stoische Gelassenheit des ägyptischen Kaptäns als er nach dem Riss eines Seiles das Schiff im lezten Moment vom Riff des BiG Brothers wegsteuerte.

Also lieber Black Lion, in der näheren Umgebung von Swakopmund findest genug Fotomotive. Seien es Robben, die Welwitschia, die Mondlandschaft oder..bla bla bla....und wenn es denn Löwen sein müssen nimm den gut gemeinten Rat von Christian an und fahr nach Erindi.

LG Luigi
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2012
143 Beiträge · seit 200824. Jan. 2012 · #15
Moin, Luigi,

habe ich das richtig gelesen: Du kennst Namibia noch nicht?

Etwas verunsicherte Grüße,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
172 Beiträge · seit 201124. Jan. 2012 · #16
Moin Olli

Stimmt du hast richtig gelesen, ich fahre im April zum ersten Mal in dieses Land.
Mir ging es ja in erster Linie um die Meinungsfindung in diesem Fall.
Von "möglich ja aber nicht sinnvoll" bis "no proplem" - für jeden Neueinsteiger das tollste Ergebis!

Erinnert mich irgendwie an die die vielen Beiträge hier über das Fahren am ersten Tag nach dem Flug oder doch lieber in WDH bleiben.

Also sollte der gesunde Hausverstand zur Erkennrtnis kommen, dass man hinsichtlich denn 2-4 Tagen Etosha Löwensuche mit Ausgangspunkt Swakopmund, in den rund 1000 Km Distanz hin und zurück nach WDH (ohne die Pirschfahrten gerechnet) nicht mit Sicherheit Löwen aber auf keinen Fall Entspannung oder Erholung finden wird.

Wenn es einer doch Durchziehen will, na dann soll er es tun, zum Glück sind die Geschmäcker und Interessen ja verschieden.

Ich kenne zwar Afrika aber eben Namibia noch nicht. Darum habe ich mich ja hier angemeldet.

Da ich jedoch weiß, dass man so rund um die 50 nicht mehr so einfach zu verunsichern ist, verbleibe ich mit gebührendem Respekt vor Deiner Erfahrung in diesem Land.

LG Luigi
143 Beiträge · seit 200824. Jan. 2012 · #17
Hallo Luigi,

kein Streß, …weder in Namibia …noch hier im Forum! (…zumindest mit uns zweien!) Jedoch hatte ich berechtigterweise meine Frage etwas provokativ an Dich gestellt. Unser Land ist in Afrika tatsächlich einmalig! Die hervorragende Infrastruktur sucht seinesgleichen auf dem Schwarzen Kontinent! Die Tagesetappen, die ich vorgeschlagen hatte, sind so tatsächlich absolut locker und völlig streßfrei zu absolvieren! Es sind reine Teerstrecken, ohne Stau, ohne Potholes …eben europäischer Standard ohne Verkehrsaufkommen!

Wenn man dann, so wie Du, Ostafrika oder eventuell sogar das chaotische Westafrika kennt und mit diesem Wissen Vorschläge zu Streckengestaltungen in Namibia macht, dann sind die eben fachlich nicht ganz in Ordnung.

In diesem Sinne hatte ich meine Frage nach Deiner Kenntnis über Namibia gestellt.

Nichts für ungut, Luigi, und sonnengebräunte Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Themenstarter380 Beiträge · seit 201224. Jan. 2012 · #18
So, ich habe jetzt auch eine Antwort von der "Old Traders Lodge" im "Erindi Private Game Reserve" erhalten. So wie ich das verstehe, kostet ein Tag Vollpension + 2 Prischfahrten 180 Euro und nur die Halbpension (ohne Prischfahren) 140 Euro. Kann aber auch sein, dass ich mir mit dem Namibianischen English mal wieder etwas schwer tue.

Eine weitere Neuigkeit ist, dass ich meinem Kollegen (welcher die Flüge für unsere Dienstreise bucht) gebeten habe, für mich 5 Tage Freizeit einzuplanen. Genaues Datum steht daher immer noch nicht fest. Aber meine erste Hepatitis-Impfung habe ich heute trotzdem schon gleich gemacht.

Ich denke ich werde jetzt ersteinmal abwarten müssen, wann genau jetzt unsere Flüge gebucht werden. Sobald ich das weiß, werde ich vermutlich jeweils eine Buchungsanfrage nach Erindi und an NRW stellen. Mal sehen, ob ich überhaupt wegen der kurzfristigen Zeit in einem der beiden noch Platz bekomme. Und falls ich tatsächlich noch das Glück haben sollte in beiden Platz zu haben, so wird die Entscheidung für mich echt schwer 😄

Zum einem reizt mich mittlerweile das Abendteuer auf eigene Faust quer durchs halbe Land nach Etosha zu fahren uns alleine auf die Pirsch zu gehen. Ich denke auch, dass ich dadurch die meisten Erfahrungen für die nächste Namibia-Reise mit meiner Frau sammeln werde.
Auf der anderen Seite sind natürlich 4 Tage im "Erindi Private Game Reserve" natürlich viel entspannender, da man mit der Vollpension ein Rundum-Sorglos-Paket hat.

@Gerd:
Ich habe zwar jetzt keine Ahnung, warum ein Sonnenaufgang in der Wüste schöner sein sollte als im Buschland. Aber ich vertraue jetzt einfach mal deiner Erfahrung und mach es so 🙂
Gibt es irgendwo eigentlich eine gute Karte vom Etosha-Park? Denn die ganzen Wasserlöcher habe ich jetzt noch auf keiner Karte online gefunden.

@Luigi:
Auch ich danke dir für deinen Beitrag und finde deine Bedenken durchaus berechtig. Bei 2 Tagen ist Etosha gar nicht zu machen. Bei 3 Tagen vielleicht mit Mühe machbar. Bei 5 Tagen, welche ich ja jetzt auch deswegen Zeit nehme, aber mit Sicherheit ein schönes Erlebnis. Aber auch das ist genau genommen nicht die eigentliche Frage.
Die Frage, welche ich aus deinem Beitrag herauslese ist: "Möchte ich mich Entspannen und das Leben einfach mal genießen und mich baumeln lassen? Oder möchte ich aktiv etwas unternehmen und mich auf ein kleines Abenteurer einlassen?"
Mit Deutschland verglichen könnte man das zum Beispiel vielleicht so vergleichen, ob man übers Wochenende zu seinen Eltern fährt und Skipo spielt oder 1300 km durchs Land, um ins DKDL-Musical zu gehen.
Und egal was ich jetzt man Ende unternehmen werde, so bin ich mir dank der Beiträge hier in diesem Thema durchaus bewusst, auf was ich mich ungefähr einlasse.

Gerade der Zustand der Straßen von Swakopsmund nach Etosha und zurück nach Windheok war ein großer Punkt, welcher mich nach Begutachtung von Luftbildern und Straßenkartenklassifizierung, immernoch etwas verunsichert hatte. Das schon 20 km auf einem unbefestigten Feldweg zur sitzfleischtechnischen, als auch fahr- und konzentrationstechnischen Tortur werden können, habe ich schon am eigenen Leib in meiner Bundeswehrzeit erfahren. Hingegen sind 600 km an einem Tag auf einer ebenen Teerstraße für mich persönlich schon ein Teil des Urlaubes, welchen ich durchaus genießen kann.

Also ersteinmal Danke an alle, welche mich hier so gut beraten haben. Sobald die genaue Planung feststeht, kann ich ja nochmal was schreiben. Oder spätestens wenn ich die Reise hinter mir habe 🙂
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2012
172 Beiträge · seit 201124. Jan. 2012 · #19
@Black Lion: egal wie du es machst, auf jeden Fall wünsche ich dir jede Menge Lions 😎

@Olli: so sehe ich das auch und so sollte auch eine gepflegte Gesprächskultur ablaufen. Wäre mir eine Ehre mit Dir in WDH auf das schöen Namibia anstoßen zu dürfen 😉 - der Ältere zahlt!

LG Luigi

PS: Olli was heißt sonnengebräunt, ist die Regenzeit etwa schon wieder vorbei 😄
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2012
4'451 Beiträge · seit 200824. Jan. 2012 · #20
Zum einem reizt mich mittlerweile das Abendteuer auf eigene Faust quer durchs halbe Land nach Etosha zu fahren uns alleine auf die Pirsch zu gehen. Ich denke auch, dass ich dadurch die meisten Erfahrungen für die nächste Namibia-Reise mit meiner Frau sammeln werde.

Hallo Black Lion,

stimmt 100 Pro.:) Wir haben auch das Eine und nun das Andere versucht und fahren wieder als Selbstfahrer. 🤩

Liebe grüße
Cécile 🙂


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"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2012