Guten Morgen 🙂
Prinzipiell und von Ihrer Funktionsweise sind diese USB-Sticks (je nach verwandtem Chipsatz) alle gleich (auf-)gebaut.
Da mag es unterschiedliche Hersteller von Chipsätzen, Antennen etc geben; das ist aber hier zu vernachlässigen.
Was die Hersteller jedoch machen, ist eine Möglichkeit zu schaffen via Betriebsprogramm des Sticks dessen Nutzung auf bestimmte Serviceunternehmen zu limitieren (z.B. Beschränkung auf nur einen oder Gruppen von Netzbetreibern). - Dies geschieht aus ganz unterschiedlichen, jedeoch keinesfalls technischen Gründen. 😉
Nun gibt es für jedes Schloß auch einen Schlüssel - und gibt es den nicht im Supermarkt, so gibt es noch immer die Feile.
Beim Mobiltelefon oder USB-Stick-Modem kann man das zB "Jailbreak" nennen. - Vereinfacht gesagt, man überschreibt das Betriebsprogramm des Sticks mit einer eigenen Version, die sich zB dadurch unterscheidet, daß es keinerlei eingebaute Zugangsbeschränkungen mehr gibt. (Gemäß durchschnittlicher EULA's ist damit allerdings auch die Herstelelrgarantie futsch - das muß man wollen, oder läßt die Finger davon).
Bei einem Smartphone, wie jenem von Apple kann ich den Aufwand verstehen. Bei einem USB-Stick ist das ökonomisch ungefähr so sinnvoll, wie eine A380 Checkliste beim Einkaufswagen.
Also: Ja, das geht und das Netz hat alles was man braucht, um (fast) jedes USB-Modem freizuschalten. - Nur weshalb??
So ein Stick kostet in Europa im Handel ca. 20 Euro.Das notwendige Wissen um mobile Betriebssysteme wirst Du Dir nicht aneignen wollen, denke ich. Dies jedoch bräuchtest Du: Sonst würdest Du im Problemfall nicht wissen, was Du tun musst.
Nocheinmal möchte ich das allereinfachste aufgreifen und ist doch eh:
1. Auf dem Smartphone einen sog. HotSpot einrichten, oder/und das "tethering" aktivieren (USB / Bluetooth, WiFi)
Herstellerabhängig, gibt es da Unterschiede, die kann man aber mit den beiden Stichworten in den Handbüchern finden.
2. Smartphone mit mobilem Rechner verbinden.
3. Das war's - also benutzen noch.
(Wer ein nicht vertragsgebundenes Telefon zu seinem Eigentum zählt, kann sich eventuell vorhandene Sperren von demjenigen entfernen lassen, welcher diese installiert und rechtswidrig nach abgelaufener Vertragsdauer dort belassen hat.)
Zugegeben, nicht jedes Smartphone macht einem diesen Weg einfach.
Die mit dem Apfel hinten drauf machen es recht einfach, die chinesischen 100$-Smartphones sollen (!) es aber auch können. Sobald ich davon eins in die Hände bekomme werd ich es Euch wissen lassen.
Es gibt auch Smartphones mit 2 Sim-Steckplätzen - denkt dran. 🙂
Nur eine Frage bleibt: Wozu dann noch einen USB-Stick, der im Zweifel eh' ein schlechteres Antennendesign hat?
Bei Fragen zu mobilen Netzwerken und Services, die auf solchen beruhen: gern PM an mich.
I hope this helps.
Janek