pedro62Themenstarter345 Beiträge · seit 201111. Sept. 2011 · #1
Hallo
Möchte meine zweite Namibia-Reise im Zeitraum Januar oder Februar machen und zwar mit Hauptaugenmerk Caprivi bis zu den Vic-Falls. War zu dieser Zeit jemand in der Gegend unterwegs, ich fürchte ein wenig die Wetterlage, könnte ja doch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in die kleine oder bereits große Regenzeit fallen(?) und dann etwas schwer werden mit der Fahrerei. Bin dankbar für eure Erfahrungen. Danke Peter
direkter in der großen Regenzeit als Januar/Februar geht kaum. Die Flüsse sind zwar noch nicht so hoch, dennoch eine nicht besonders gute Reisezeit... es sei denn Du willst nur auf der Durchgangsstraße auf und ab fahren 😉 Malariaprophylaxe zu der Zeit durchaus sinnvoll.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
pedro62Themenstarter345 Beiträge · seit 201111. Sept. 2011 · #3
Hallo Christian
Habs mir schon gedacht, dass es schwierig bis unmöglich wird. Bleibt wohl nur anderes Reiseziel oder andere Zeit 😉 Hab auch Tansania im Auge, nur dort ist es fast unmöglich selbst mit einem Mietwagen zu fahren und organisierte Touren sind als Alleinreisender (Einzelzimmerzuschlag) vielfach überteuert.:(
also so ganz pessimistisch würde ich das nicht sehen. Zunächst einmal kann natürlich niemand das Wetter vorraussehen und so trocken wie dieses Jahr im Caprivi wirds wohl eher nicht nochmal werden.
Aber: Regenzeit ist nicht Hochwasserzeit. Die Hochwasser kommen nämlich hauptsächlich aus dem Westen bzw. Nordwesten (Angola) und bis die hier sind dauert es. Höchststände sind daher eher im März bis Mai (mit Schließungen einiger Lodges). Da steht auch der Osten um Schuckmansburg unter Wasser. Und in den Mamili zu kommen ist auch eher während der Regenzeit nicht möglich (was schade ist, weil es wohl einer, wenn nicht der tollste NP in NAM ist) weil es einfach zu matschig ist.
Aber die Hauptrouten sind eigentlich kein Problem. Ich weiss ja nicht wohin du genau willst und mit was für einem Gefährt, aber ich würde danach entscheiden.
Vorteil dieser Jahreszeit: Es ist grün (z.Z. siehst du nur schwarze Erde) und die Tage sind noch lang. Das ist ungemein wichtig. Tja und die Mücken sind eben ein anderes Thema.
Gruß aus Katima Kowo
JUJuliaN183 Beiträge · seit 200911. Sept. 2011 · #5
Hallo Pedro! Für die Vic Falls ist das leider die völlig falsche Reisezeit, da der Sambesi zu wenig Wasser führt und man so die sonst gigantischen Ausmaße nicht ermessen kann. Gruß Julia
Namibianer1105 Beiträge · seit 201111. Sept. 2011 · #6
Hallo, ich selber war noch nicht zu der Zeit im Caprivi, aber mein Schwager fahrt geschäftlich alle paar Wochen in den Caprivi. Wir wollten jetzt auch Ende Dezember Anfang Januar hin fahren aber mein Schwager hat uns abgeraten ausgerechnet in der Zeit dorthin zufahren da es Regenzeit ist und die Malaria Gefahr mit am größten ist. Außerdem ist viel Überschwemmt. Caprivi ist besser im Winter oder Frühling Namibias. Herzliche Grüße Namibianer1
im Fieber südliches Afrika
pedro62Themenstarter345 Beiträge · seit 201112. Sept. 2011 · #7
Hallo Kowo
Danke für deine Infos. Eigentlich bin ich derzeit in der reinen 'Überlegungsphase'. Vorstellen würde ich mir eine Fahrt (alleine) mit einem 4x4 ab Windhoek für rund 14 Tage bis 3 Wochen. Die genaue Routenführung ist völlig offen. Für mich ist es eine reine Fototour mit Hauptaugenmerk auf die Tierbeobachtung. Müßte man zu dieser Zeit die Quartiere vorbuchen oder könnte man das auch relativ kurzfristig vor Ort noch machen?? Ich möchte nicht zelten sondern Lodges oder Farmen im der Mittelklasse ansteuern. Meine erste Namibia Tour hatte ich heuer im April mit der 'typischen Route'- Sossusvlei-Swako-Vingerclip-Etosha-Waterberg. Außer am Waterberg spürte ich von der Regenzeit (obwohl diese heuer anscheinend viel ausgeprägter war) sehr wenig
also vorbuchen im Caprivi musst du eigentlich nicht. Ich habe noch nicht erlebt, dass irgendeine Lodge komplett ausgebucht war. Am meisten sind es die Südafrikaner die hier untewegs sind. Da kann man in der Ferienzeit mal Probleme haben, aber die gehen eigentlich zur Mehrzal campen. Und wenn, dann tuts auch die Lodge daneben. Denn im Prinzip sind die Lodges hier alle ähnlich (finde ich jedenfalls).
Mach dir erstmal Gedanken über die Route, dann kann man eher sagen ob machbar oder nicht (ohne Gewähr auf sintflutartige Regenfälle).
Das die Fälle so wenig Wasser führen und damit weniger beeindruckend sind kann ich übrigens nicht unterstreichen. Die sind zu jeder Zeit auf ihre Art beeindruckend. Wir waren jetzt zweimal bei sehr viel Wasser da und da ist es von Nachteil, dass die Gischt dir an den meisten Stellen die Sicht nimmt. Ist eben Geschmacksache.
Wenn das Hauptaugenmerk auf Tierfotografie liegt, ist der Chobe und gerade die Waterfront total super. Und da gibt es auch genügend Anbieter die jeden Tag reinfahren mit guten Fahrzeugen. Im Caprivi ist die Tierwelt nicht so üppig, dafür eher wilder (wir waren das WE im Mamili und da sind die Elefanten schon auf weit über 100 Meter richtig aggressiv geworden)
für uns ist der Mamili in Wochenend-Camping Reichweite. Wir machen das auf eigene Faust.
Es gibt direkt am Eingang (man denkt man wär schon im Park) einen super Campingplatz, die Rupara Camp Site. Der Park fängt auch nicht an der Brücke in Sangwali an (hier schick ich mal ein Foto auf dem man sieht, dass der ganze Park eigentlich sowieso nur 4x4 ist). Den Camping würde ich auch vorziehen. Wir waren letztes Mal z.B. in der Namushasha auf dem Campingplatz, der auch ganz o.k. ist, man fährt dann aber doch noch einige Zeit. Für den Rupara sollte man aber vorher anrufen. Tel. kann ich bei Bedarf raussuchen. Ausserdem gibts noch ein oder zwei weitere und die neue Lodge (Nkasa Lupala die liegt im Park).
Fahrtechnisch waren wir jetzt nur in der Trockenzeit dort. Anders gehts es auch fast gar nicht. Selbst jetzt kommt man auch nicht unbedingt überall hin. Wir mussten letztes mal auch nach 15 Kilometern wieder umkehren, da die Elefanten echt keine Lust auf Besuch hatten (siehe zweites Foto). Die haben uns schon auf weite Entfernung zu verstehen gegeben das an diesem Tag kein weiterkommen gewollt war. Abgesehen davon hatten wir auch nicht mehr genug Zeit um noch eine Stunde zu warten.
Eigentlich ist der (tiefere) Park wirklich was für zwei Autos oder wirklich erfahrene Offroader, zu denen wir uns nicht zählen. Aber ein Traum. Da kommen am Tag im Schnitt vielleicht 1 oder 2 Autos vorbei. Selbst die Entrance Office findet man nicht auf Anhieb, da es keine Schilder oder so gibt. GPS ist also wirklich (besonders im Park) mehr als empfehlenswert.
vielen Dank für die Info. Sieht abenteuerlich aus. Über die Telefonnummer würde ich mich freuen. Wir sind zwar schon einige fragwürdeige Offroadstrecken gefahren (ungewollt) aber als Profis würde ich uns da auch nicht bezeichnen. Wir schauen uns das in 6 Wochen einfach mal an.
Ist dann sowieso die Frage, wie früh dieses Jahr die Regenfälle einsetzen.