absoluter Neuling in Afrika - Malariaprophylaxe

22 Antworten · 6'668 Aufrufe · gestartet 11. Juli 2006 von Platanus
Antworten
Themenstarter1 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #1
Hallo liebe Mitglieder,

als Greenhorn für Afrika habe ich eine Frage an euch.

Ich fliege am Donnerstag zu einer 14 tägigen Rundreise nach Namibia.
U.A. besuche ich auch den Etosha-Nationalpark.
Nun bin ich mir unsicher ob ich eine Malariaprophylaxe machen soll oder ob es wegen der Winterzeit nicht erforderlich ist.
So richtig schlau wird man aus den verschiedenen Reiseführern nicht.
Bekannte haben mir geraten, täglich Vitamin E Tabletten zu nehmen, dann würden einen die Mücken weniger stechen.
Kann das jemand von euch bestätigen?
Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig auf den Urlaub, da ich das erste Mal in Afrika sein werde.
Vorab vielen Dank für eure Infos.

Gruß

Platanus
7'296 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #2
Hallo,

was Du bzgl. Malariaprophylaxe machst, ist alleine Deine Entscheidung. Ich persönlich würde zu dieser Jahreszeit und für diese Reisedauer keine Prophylaxe nehmen, obwohl ich ansonsten ein Befürworter derselben bin.

Was die Vitamintabletten angeht, handelt es sich nicht um Vitamin E, sondern um Vitamin B. Davon müßtest Du allerdings ein wenig früher beginnen und relativ hoch dosiert, damit das (vielleicht?) wirkt. Wenn Du übermorgen abreist, kannst du das nun auch bleiben lassen ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
211 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #3
Hoi Plantanus,

suche mal im Forum, es gibt schon eine Reihe Threads zu diesem Thema.

Meine Meinung: Ich nehme rechtzeitig Malarone (auch wenns teuer ist und verschreibungspflichtig), denn mit einer "malaria tropicana" ist nicht zu spassen, meine Gesundheit ist mir wichtig.

Grüße
Joe
0
466 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #4
...da kannst Du auch an einem gigantischen Gemüseladen vorbeilaufen und es wird Dir nicht helfen gegen Malaria; egal ob E oder B. 😗

Im Ernst: Ich bin Prophylaxe-Befürworter und nehme Malarone! Nutze die Suchfunktion, Joe sagte es. Da findest Du Text ohne Ende...😈

Bis denne und sonnigen Gruß
Jürgen
0
3'766 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #5
Quizfrage !!!

Wieviele Mückenstiche braucht es um Malaria zu bekommen?

A) Einen
😎 Den richtigen
C) Den einen Richtigen

Mal unabhänig von der Jahreszeit staune ich immer wieder ob dieser Frage - Malaria ist nicht so wie eine Erkältung die Vorbei geht - Malaria hat man ein Leben lang - Das Dumme daran ihr werdet es die ersten Jahre uU gar nicht merken, nicht einmal ein Arzt ausser er sucht gezielt nach Antikörpern!

Wenn ihr Euch zutraut nach Monaten bei einer Erkältung an Malaria zu denken, zum Arzt zu gehen und euch untersuchen zu lassen, dann verneige ich mich!!!!

Aber allein dieser Aufwand wäre um einiges teurer
(ich weiss die Kasse zahlt)
als eine Prophylaxe:

Kommt dazu das Malaria nun mal leider nicht heilbar ist.

Auch höre ich immer wieder das Argument das man ja Notfallmedikamente nehmen kann, nur wann tritt dieser Notfall ein?

Malaria ist sicher zu dieser Jahreszeit ein verschwindent kleines Problem auch im Etoscha, verschwindent klein heist aber nicht das es nicht existiert, an Wasserlöchern hat es nun mal ganzjährig stehendes Wasser, und das lieben die Viecher nun mal!

Also, meine Meinung, lieber 1 Mal umsonst eine Prophylaxe als einmal zu wenig, kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Wie war nun die Quizfrage schon wieder
😛

Post geändert von: VirusAfricanum, am: 11/07/2006 22:20<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 11/07/2006 22:20
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
571 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #6
Platanus hat nicht behauptet, Vitamin B (B1) sei Malaria-Prophylaxe. Es geht aber das Gerücht, es helfe gegen Mückenstiche im allgemeinen. Mir hats in skandinavischen Ländern nicht sehr geholfen, liegt aber vielleicht auch daran, daß dort das Bier meist "dünner" ist. Also Platanus: täglich zwei Hefeweizen und in Nam eben Windhoek Lager: enthält schon einiges an B1.
Daneben Autan oder Tabard für Knöchel und Hals (leider eher unerotische Wirkung), in der Dämmerung lange Hosen und Hemden, die seltenen Mücken sofort abklatschen (beruhigt ungemein) usw.
Ansonsten stimme ich BikeAfrika zu ...mach, was Du glaubst, am billigsten zum Nervenberuhigen ist wohl Doxicyclin (1 Woche vor Etosha anfangen)...

Wer in potentielle Malariagebiete fährt, sollte m.E. bei ernsthafteren "Erkältungen" (kein 3 Tagesschnupfen) - auch Monate später - immer (!) den Arzt darauf hinweisen und eine entsprechende Blutuntersuchung verlangen. Das ist doch kein Hexenwerk...
7'296 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #7
VirusAfricanum schrieb:
Kommt dazu das Malaria nun mal leider nicht heilbar ist.
... entschuldige bitte, aber das ist leider komplett falsch!

Es gibt verschiedene Arten von Malaria und die gefährlichste Art, die M. tropica kehrt nicht wieder ohne eine erneute Infektion.
Bei Erregern anderer Formen gibt es Stadien der Erreger, die sozusagen in der Leber "überwintern" und irgendwann wieder ausbrechen. Seit Jahren aber gibt es Medikamente, die die Erreger in diesem Stadium ausrotten.

Malarone als Prophylaxe ist übrigens nicht gegen jede Malaria wirksam.

Also weiter im Thread ... 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3'766 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #8
BikeAfrica schrieb:
VirusAfricanum schrieb:
Kommt dazu das Malaria nun mal leider nicht heilbar ist.
... entschuldige bitte, aber das ist leider komplett falsch!

Es gibt verschiedene Arten von Malaria und die gefährlichste Art, die M. tropica kehrt nicht wieder ohne eine erneute Infektion.
Bei Erregern anderer Formen gibt es Stadien der Erreger, die sozusagen in der Leber "überwintern" und irgendwann wieder ausbrechen. Seit Jahren aber gibt es Medikamente, die die Erreger in diesem Stadium ausrotten.

Malarone als Prophylaxe ist übrigens nicht gegen jede Malaria wirksam.

Also weiter im Thread ... 😉

Yep, recht hast du !

und mal hie was zu lesen, danach sollten alle Fragen beantwortet sein

Definition

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die lebensbedrohlich sein kann. Sie ist in allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt mit wenigen Ausnahmen verbreitet. Malaria tertiana tritt sogar in gemässigten Klimazonen in Ostasien auf. Weltweit wird die Zahl der Neuinfektionen auf 100 bis 200 Millionen jährlich geschätzt. In der Bundesrepublik Deutschland erkranken jedes Jahr mindestens 1’000 Urlauber an Malaria, in der Schweiz rund 300. Die Zahlen der Neuinfektionen pro Jahr sind steigend. Dies liegt an einer rapide zunehmenden Resistenz von Malaria-Erregern gegen chemische Bekämpfungsmittel und Medikamente und bei eingeschleppten Malariaerkrankungen oft an der fehlenden Einsicht vieler Reisender, wie wichtig die medikamentöse Prophylaxe bei Reisen in Malariagebiete ist.

Ursachen

Die Malaria-Erreger werden durch Stiche der Anopheles-Mücke übertragen. Bereits ein einziger Stich einer infizierten Mücke reicht für die Ansteckung aus. Es gibt unterschiedliche Malaria-Erreger, welche verschiedene Formen der Malaria verursachen:

Malariatyp Erreger
Malaria tropica Plasmodium falciparum
Malaria tertiana Flasmodium vivax
Plasmodium ovale
Malaria quartana Plasmodium lalariae

Die Mücke nimmt beim Saugakt an einem infizierten Menschen die Geschlechtsformen der Plasmodien auf. Nach einer geschlechtlichen Entwicklung und Vermehrung in der Mücke werden diese beim erneuten Saugakt auf einen anderen Menschen übertragen. Sie gelangen in die Leber des betroffenen Menschen und reifen dort. Dadurch werden Leberzellen zerstört und die Erreger ins Blut freigesetzt, wo sie die roten Blutkörperchen befallen. Mit dem Befall der roten Blutkörperchen treten die typischen Symptome der Malariaerkrankung auf. In den roten Blutkörperchen reifen die Malaria-Erreger weiter. Ähnlich wie in der Leber kommt es dabei zur Zerstörung der betroffenen roten Blutkörperchen. Dieser Prozess von Befall und Zerfall der roten Blutkörperchen setzt sich zyklisch fort. Die Länge des Zyklus ist abhängig vom Erreger-Typ.

Merkmale, Diagnostik, Verlauf

Jedes unklare Fieber während oder auch noch längere Zeit nach einer Tropenreise gilt als malariaverdächtig, so lange bis das Gegenteil bewiesen ist. Bei Verdacht auf Malaria sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Die Inkubationszeit beträgt im Mittel 12 (7 bis 30) Tage. Als Inkubationszeit bezeichnet man die Zeit zwischen Infektion und dem ersten Auftreten von Krankheitszeichen: plötzlich auftretendes Fieber, Schüttelfrost, starke Kreuz-, Kopf- und Gliederschmerzen und schweres Krankheitsgefühl.

Bei der Malaria tertiana und bisweilen auch bei der Malaria tropica tritt jeden dritten Tag Fieber auf (Tertiana-Typ). Bei der Malaria tropica wird jedoch oft auch ein uncharakteristischer Fieberverlauf beobachtet. Bei der Malaria quartana tritt jeden vierten Tag Fieber auf (Quartana-Typ). Mischformen bei Befall mit verschiedenen Parasitenpopulationen treten auf.

Bei der Parasitenfreisetzung ins Blut können diverse Organe unterschiedlich befallen sein: das Zentranervensystem mit Entwicklung neurologischer Ausfälle (in 20 Prozent tödliche Verläufe) oder Leber-, Nieren- oder Magen-Darmtrakt. Die im Verlauf der Erkrankung auftretenden Organschäden sind Folge gesteigerter Entzündungsboten im Blut, der Aktivierung des Blutgerinnungssystems sowie dem vermehrten Anfall von Flüssigkeit im Gewebe. Durch den Zellzerfall kommt es oft zu Gelbsucht und Anämie, auch eine Vergrösserung der Milz wird oft gesehen.

Die Diagnose erfolgt über einen Blutausstrich, den sogenannen „dicken Tropfen”. Immunologische Nachweismethoden sind für die Diagnostik im akuten Krankheitsstadium bedeutungslos, sie geben jedoch Auskunft über abgelaufene Malariainfektionen. Die vom Körper gebildeten Antikörper nach einer ersten Infektion haben eine Halbwertszeit von ungefähr sechs Monaten.

Bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung kommt es zu einer völligen Ausheilung der Erkrankung ohne Folgeschäden. Bei der Malaria tropica führt bereits die Verzögerung der Behandlung um eine Woche nach Auftritt des ersten Fiebers zu lebensbedrohlichen Organschäden mit Versagen von Leber, Niere, Lunge oder des Zentralnervensystems (Koma). Über 90 Prozent der tödlich verlaufenden Malaria-Erkrankungen sind auf Malaria tropica zurückzuführen, der schwersten Form. Rückfälle treten bei der Malaria tertiana noch über Monate und Jahre auf, bei der Malaria quartana sogar bis zu 20 und mehr Jahren nach der Ersterkrankung.

Komplikationen

Lebensbedrohliche Organschädigungen von Leber, Niere, Lunge oder des Zentralnervensystems, in Einzelfällen auch tödlich verlaufende Blutgerinnungsaktivierung mit Schocksymptomatik
.

Behandlung

Bei der Malaria tertiana müssen alle in den roten Blutkörperchen sowie alle ausserhalb lokalisierten Erreger durch Medikamente, meist Chloroquin und später Primaquin, abgetötet werden, um Rückfälle zu vermeiden. Bei der Malaria tropica ist die Abtötung aller Formen in den roten Blutkörperchen ausreichend. Hierbei kann eine Vielzahl von Medikamenten respektive Kombinationen eingesetzt werden, je nach Ansprechen oder Resistenz des Erregers.

Nur wenn kein Arzt erreichbar ist, kann eine Malaria zunächst selbst behandelt werden, um schwere Folgeschäden von lebenswichtigen Organen zu verhindern: Mefloquin: 3 Tabletten anfangs, nach 6 bis 8 Stunden weitere 2 Tabletten; falls das Körpergewicht über 60 kg beträgt, sollte nach weiteren 6 bis 8 Stunden noch 1 Tablette eingenommen werden. Nach Selbstbehandlung ist eine schnellstmögliche ärztliche Kontrolluntersuchung unbedingt erforderlich.

Mefloquin ist zur Zeit das einzige Medikament zur Prophylaxe und Therapie der Malaria, das eine Wirkung bei fast allen resistenten Malaria-Erregern besitzt. Alternativ können auch andere Medikamente zur Malaria-Behandlung wie Atovaquon/Proguanil, Halofantrin, Sulfadoxin/Pyrimethamin, Chloroquin oder Chinin verwendet werden. Bitte suchen Sie vor dem Aufenthalt in Malaria-Gebieten einen Arzt auf und lassen Sie sich diesbezüglich beraten, da die Medikamente der aktuellen Resistenzlage der Malaria-Erreger im jeweiligen Gebiet angepasst sein müssen.

Vorbeugende Massnahmen

Die Prävention einer Malariaerkrankung beruht zum einen auf Verhaltensmassnahmen zur Vermeidung von Insektenstichen und zum anderen auf der Einnahme von Malaria-Medikamenten. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es keine absolut sichere Malariaprophylaxe gibt.

Zur Vermeidung von Insektenstichen sollten Sie helle Kleidung tragen, die möglichst viel Haut bedeckt. Benutzen Sie einen Mückenspray für tropische Regionen (erkundigen Sie sich beim Arzt oder Apotheker über geeignete Mittel). Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien nach dem Eindunkeln und verwenden sie zum schlafen Moskitonetze.

Die WHO aktualisiert jährlich die Klassifizierung von Malariazonen (A-B-C) nach der aktuellen Resistenzlage der Erreger. Die Medikamente zur Malariaprophylaxe und die (gegebenenfalls) mitgeführten Medikamente zur Notfallbehandlung sollten unbedingt daran angepasst sein.

Um das persönliche Risiko im gewünschten Gebiet abschätzen zu können, sollte man sich von einem Arzt, Apotheker, einem Gesundheitsamt oder auch einem Tropenmedizinischen Institut beraten und informieren lassen. Dabei wird nicht nur die Resistenzlage der Erreger im jeweiligen Gebiet, sondern auch Art und Dauer der Reise, Alter, bestehende Schwangerschaft oder Medikamentenunverträglichkeiten mit bedacht. Davon abhängig sind Art und Dauer der Prophylaxe.


Quelle: www.toppharm.ch - ratgeber<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 12/07/2006 11:05
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
503 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #9
Hallo Platanus,

Du kannst es tun oder auch sein lassen, das ist Deine Entscheidung, nur eins solltest Du nicht tun: Dich auf die Vitamin-welcher-Buchstabe-auch-immer-Mär verlassen.
Ich kenne Deine Route nicht, aber am einfachsten ist es, Dich in Windhoek in die nächstbeste Apotheke zu begeben und nachzufragen, wie weit die Malariafront zur Zeit Richtung Süden gerückt ist. Die geben Dir dann schon die richtigen Medis. Tut nicht weh und dauert auch nicht lange.

Gruß
Martin
0
3'766 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #10
Hi nochmal ich,

irgendwie lässt mir dieses Thema "MALARIA" keine ruhe!

Wer keine Zeit hat oder Lust den obigen Artikel durch zu lesen, hier mein Tip!!!

Nehmt die Prophylaxe - dann gibt es keine Diskussion davor - und was wichtiger ist - keine Diskussion danach, die nichts mehr bringen würde!
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
7'272 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #11
VirusAfricanum schrieb:
Wer keine Zeit hat oder Lust den obigen Artikel durch zu lesen, hier mein Tip!!!
Nehmt die Prophylaxe - dann gibt es keine Diskussion davor - und was wichtiger ist - keine Diskussion danach, die nichts mehr bringen würde!
Eigentlich muss der Tip lauten. Lass Dich von einem Tropenarzt beraten. Der wird Dich über die Notwenigkeit und auch über die Risiken informieren. Jeder der das nicht macht, entschidet in eigener Veratwortung. Zudem kannst Du Dich auch noch über weiter Krankheiten informieren und auch impfen lassen.

Das Forum ist kein Arzt und kann Dir daher auch keine wirkliche Empfehlung geben.

@VirusAfricanum: Kannst Du bitte zu Deinem Artikel noch eine Quellenangabe machen?

Danke Chrigu<br><br>Post geändert von: chrigu, am: 12/07/2006 00:28
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
3'766 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #12
chrigu schrieb:
VirusAfricanum schrieb:
Wer keine Zeit hat oder Lust den obigen Artikel durch zu lesen, hier mein Tip!!!
Nehmt die Prophylaxe - dann gibt es keine Diskussion davor - und was wichtiger ist - keine Diskussion danach, die nichts mehr bringen würde!
Eigentlich muss der Tip lauten. Lass Dich von einem Tropenarzt beraten. Der wird Dich über die Notwenigkeit und auch über die Risiken informieren. Jeder der das nicht macht, entschidet in eigener Veratwortung. Zudem kannst Du Dich auch noch über weiter Krankheiten informieren und auch impfen lassen.

Das Forum ist kein Arzt und kann Dir daher auch keine wirkliche Empfehlung geben.

@VirusAfricanum: Kannst Du bitte zu Deinem Artikel noch eine Quellenangabe machen?

Danke Chrigu<br><br>Post geändert von: chrigu, am: 12/07/2006 00:28
Quelle angefügt, Gruss VA

http://www.toppharm.ch/ratgeber/krankheitsbilder/748.html
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
67 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #13
Hallo,
wir haben oftmals Namibia und Südafrika bereist- und im Sommer oder Winter für die gefährdeten Gebiete (Etosha, Krüger-Park usw.) als Prophylaxe LARIAM eingenommen. Dies wäre aber jetzt schon reichlich spät, denn man sollte dieses Medikament mind. 1 Woche vor der Reise
(1x wöchentlich), während der Reise - und mind. 1 Woche nach der Ankunft ins Heimatland einnehmen. Die Meinungen über LARIAM sind sehr verschieden - wir haben dieses Medikament aber sehr gut vertragen - und werden es für die nächsten Reisen ins südl.Afrika auch wieder einnehmen.
Es ist aber jeden selbst überlassen - wenn es geht - sich so gut wie möglich zu schützen. Aus Sparsamkeitgründen - oder die Aussage "es wird schon nichts passieren" - Schutz zu unterlassen, ist ein Risiko und Leichtsinn.
Wünsche gute Reise, viele schöne Erlebnisse und eine gute und gesunde Heimkehr.
Liebe Grüße Halali (Helga)😘
3'491 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #14
Hallo Platanus,
ob Unterkunfts- oder Routenfragen - wir schaffen es hier immer wieder, auf irgendwelchen Wegen dann auch zur Malaria-Frage zu kommen. Ok - ist ja auch ein brisantes Thema ( obwohl im Augenblick Polio noch aktueller und auch brisanter ist ). Der von Virus Africanum eingestellte Artikel beschreibt m.E. sehr gut und auch allgemeinverständlich die Krankheit und was man dagegen tun kann. Im Wesentlichen bleibt Dir jetzt aber nur noch die "nicht-medikamentöse" Prophylaxe - ist ja auch gut in dem o.a. Artikel beschrieben. Abgesehen davon: das Infektionsrisiko ist zur Zeit sehr gering - auch in Etosha. Wenn Du jetzt noch chemisch etwas tun willst, um das Restrisiko noch weiter zu verringern, dann besorg Dir in Windhoek Tabard, Peacefull Sleep und/ oder Doom. Autan und sonstige Mittel, die hier vielleicht helfen, nützen in Namibia gar nichts - und belasten nur Dein Gepäck. - Ich wünsche Dir eine wunderschöne Reise durch ein wunderschönes Land.
Gruß Joli
349 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #15
joli schrieb:
Autan und sonstige Mittel, die hier vielleicht helfen, nützen in Namibia gar nichts
Uupps! Ist das wirklich so? Können andere das bestätigen?
Fliege am Samstag runter und hab mir Autan schon besorgt. Kann ich es jetzt daheimlassen oder was?

Daniel
www.daniel-gutmann.de
3'766 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #16
Hallo,

womit mir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht haben, und auch vom Tropeninstitut empfohlen wird ist
"Anti Brumm FORTE" ich weiss der Name ist so besch... wie der Geschmack🤢 Nach dem Auftragen sollte mann/frau nicht mehr mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen!

Wir haben aber meistens nur das Mosiktonetz damit eingesprüht und hatten wirklich Ruhe. Wirkt auch Tagsüber gegen allerlei (Zecken) Getier

Die Pump-Sprayflasche ist nicht gross und reicht für 2 Personen ca. 3Wochen.

Es gibt aber auch noch das normale Antibrumm, davon rate ich in Afrika aber ab, das ist eher für unsere europäischen Plaggeister geeignet!

Ab ca. Euro 7.- in Apothken und Drogerien erhältlich

hier ein kleiner Produkte Link
http://www.watzmann-laden.de/catalog/product_info.php?products_id=699<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 12/07/2006 12:55
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
7'272 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #17
VirusAfricanum schrieb:
womit mir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht haben, und auch vom Tropeninstitut empfohlen wird ist
"Anti Brumm FORTE"
Dem kann ich zustimmen. Das ist bisher das einzige das wir von zu Hause mitgenommen haben und das gewirkt hat. Noch bessere Erfahrungen haben wir aber mit den schon genannten Namibianischen Mitteln.

Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Gast12. Juli 2006 · #18
moin,

die "Anti-Mückenmittel", die in Afrika helfen sollen, müssen viel DEET (Diethyltoluamid) enthalten!!
In Deutschland ist das Nobite und in der Schweiz -wie schon beschrieben- Antibrum.
Nicht schlecht ist auch Azaron Tropen.
Bei www.globetrotter.de gibt es weitere DEET-Präparate, auch welche zur Imprägnierung der Kleidung oder der Mückennetze.

Gruss Gernot<br><br>Post geändert von: Gernot Eicker, am: 12/07/2006 15:53
466 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #19
Hallo,

meine Erfahrung mit Autan ist die, daß Du das beruhigt daheim lassen kannst! Dort erfüllt es seinen Zweck in vollem Umfang - es stört nicht, riecht nicht und fällt nicht zur Last; und wirkt ebenso, als hättest Du es dabei! Im Ernst: du kannst das in der Pfeife rauchen. Wirkt dort überhaupt nicht!

Ich habe entweder RID aus Australien (Speziell gegen tropiosches Viehzeug) oder AZARON before. Letzteres ist hervorragend gegen Kleininsekten - nicht billig aber wirklich sehr gut. Gibt´s in der Apotheke (in Deutschland).

Bis denne
Jürgen<br><br>Post geändert von: duwisib, am: 12/07/2006 16:15
0
655 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #20
hallo, wir hatten in diesem jahr im märz/april drei verschiedene präparate von hier mit. ich war noch nie so beliebt bei den mücken 🤩 🤩 🤩 außerdem haben wir das moskitonetz vorm schlafengehen mit doom angesprüht, das war auch nicht so richtig wirksam, irgendwie waren die tiechen trotzdem sehr anhänglich. aber das war am kunene, und die regenzeit war noch nicht vorbei. im bereich gibeon wurden wir verschont. gute pad und wunderbare zeit von helga
0