TOtouristThemenstarter19 Beiträge · seit 200610. Juli 2006 · #1Liebe Namibiafreunde,
wir planen eine Reise in den Sueden Namibias und waeren euch fuer Rat zu folgenden Fragen dankbar.
Wir moechten Ende August nach Kapstadt fliegen und von unseren 14-16 Tage dort etwa 10-12 Tage nach Namibia Fahren. Also mit dem Auto nach Norden,
- Fish River Canyon
--> Lüderitz
--> Sossuvsvlei (ueber C13 und C27)
--> Walvis Bay --> Swakopmund (ueber C19 und C14)
--> Windhoek (ueber C28 oder B2?)
--> Keetmanshoop
--> Suedafrika
Die Fragen:
1) Braucht man auf dieser Strecke Malariaprofilaxe? V.a. wegen der langen Regenzeit in diesem Jahr.
2) Ist die Distanz in dieser Zeit zu schaffen?
3) Kann man die Strecke mit einem PKW gut bewaeltigen oder ist ein 4x4 Pflicht? (Empfehlungen zur Streckenfuehrung und Hotels? Sind die Strassen aktuell alle befahrbar?)
4) Was muss man unbedingt sehen? Wo koennte man am besten evtl. 2-3 Tage zum Entspannen bleiben?
5) Wie ist die Sicherheitslage in Namibia fuer Touristen? (das dt. Auswaertige Amt warnt vor spezifischen Gefahren fuer Touristen)
Vielen Dank fuer eure Hilfe
tourist
joli3'491 Beiträge · seit 200610. Juli 2006 · #2Hallo Tourist,
ich habe mal versucht, Deine Idee in die Tat umzusetzen - es ist sehr schwierig. Wenn ich etwas straffe, käme ich mit 3 Wochen hin - wenn ich ganz doll zusammenstreiche, schaffe ich es in 14 Tagen. Wenn 12 Tage Dein absolutes Limit sind, dann musst Du ein paar Ziele streichen. Als Diskussionsgrundlage: was wollt Ihr in Swakopmund und Windhoek ? - Um diese beiden Städte samt Umgebung als Ziele zu genießen, braucht Ihr minimum 5 Tage. Außerdem: wenn Ihr wieder nach Namibia kommt ( und das werdet Ihr bestimmt), dann ist der Norden dran - und da passen Windhoek und Swakopmund sehr gut rein. Also: Kapstadt-Springbok (1Tag) - Springbok - Fish-River -Canyon( Canyon-Road-House, 2 Tage) - Fish-River-Canyon - Lüderitz ( Seaview-Hotel,2 Tage) - Lüderitz- Sossusvlei ( Sossusvlei Lodge, 2 Tage) - Sossusvlei - Keetmanshoop ( Pension Gessert, 1 Tag) - Keetmanshoop - Clanwilliam( Strassberger Hotel, 1 Tag) - Clanwilliam - Kapstadt ( 1 Tag ) - macht zusammen: 10 Tage. Eine Bereicherung wäre, sowohl in Lüderitz als auch in Sossusvlei oder auch in Clanwilliam einen Tag mehr zu investieren. Ums klar zu sagen: eine gemütliche Tour ist es aber auch dann noch nicht. Das würdet Ihr nur schaffen, wenn Ihr weitere Ziele auslasst - oder den Zeitrahmen vergrößert. Für die gesamte Strecke braucht Ihr kein 4x4-Fahrzeug - und auch auch absolut keine Malaria-Prophylaxe. Sicherheitsbedenken müsst Ihr auch nicht haben - haltet Euch an die üblichen Vorsichtsregeln, d.h. nichts nachts fahren, nach Eindruch der Dunkelheit bleibt in Eurer Unterkunft, lasst nichts offen im Auto liegen, nehmt die üblichen Bewachungsangebote an. Und nun viel Spaß bei der weiteren Planung.
Gruß Joli
African Traveller449 Beiträge · seit 200610. Juli 2006 · #3Joli hat absolut recht. Ein paar Dinge noch: Die hälftige Aufteilung von RSA und NAM würde ich beim ersten Besuch definitiv nicht machen. Jedes Land ist ein Ziel für sich. Die Strecke CPT nach NAM hoch ist sicher für einen Südafrika-erfahren Reisenden eine tolle Sache, sicherlich nicht für einen "Neuling".
Lieber pro Land ein Urlaub, wenn es machbar ist, da hast Du mehr davon.
2. Aktuelle Sicherheitslage ist weniger ein Problem als die Frage nach einer Polio Imfpung, die momentan sehr wichtig und anzuraten ist.
3. Natürlich ist die Strecke mit 2x4 machbar, würde aber immer für ein "höhergelegtes" Auto plädieren, da es mehr Bodenfreiheit hat, damit einfacher durch tieferen Sand oder Flussdurchfahren kommt und nicht so "empfindlich" auf den Sandpads zu fahren ist. Die Autos in NAM haben kein ABS, kein ESP, zumeist auch keinen Airbag ! Geeignete Autos sind z.B. der TOYOTA CONDOR, Hilux, NISSAN Hardbody, Landcruiser, alle Land Rovers, etc.... Rechnet auf jeden Fall mit deutlich geringeren Kilometern pro Stunde als RSA !
Weiterhin viel Spass beim Planen ! 🙄 😃<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 10/07/2006 17:44
Gruss A/T
AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort)
Namibia-die Perle Afrikas
TOtouristThemenstarter19 Beiträge · seit 200610. Juli 2006 · #4Schon mal vielen Dank fuer die ersten Antworten.
Zur Erklaerung: Wir moechten CPT und einige Leute dort kurz besuchen, da wir bereits mehrmals da waren und dort geheiratet haben. (Ausserdem sind 2WD Autos in RSA viel billiger und den Flug FRA-CPT gibt's non-stop fuer 300 Euro weniger als FRA-Windhoek). Die Strecke bis Springbok und das ganze Western Cape kennen wir gut und wuerden unseren Aufenthalt v.a. auf Namibia konzentrieren. -- Weiter nach Norden in Namibia wollen wir wegen Malaria nicht, ich hab da sehr persoenliche Gruende, schon bei einer kleinen Wahrscheinlichkeit kommt das fuer uns nicht in Frage.
Ich hatte mich bei der Planung und meinen 10 Tagen Namibia grosszuegig an den "Mietwagenrundreisen" der einschlaegigen Reiseveranstalter orientiert, die Windhoek-Fish River-Luederitz-Namib-Swakopmund-Windhoek in 6-7 Tagen machen. Wir koennen auch ein paar Tage laenger.
Bei der naeheren Planung sind noch mehr Fragen aufgetaucht:
Kann man in Luederitz Ende August ein paar Tage gut am Pool entspannen (oder wo sonst, Windhuk?)? Wie ist es dort mit den berichteten Ueberfaellen auf Touristen sogar am Tage?
Auto waere Corolla oder sowas. Auch kein Problem auf den C-Strassen?
Waere Windhoek evtl. eine gute Station fuer 2-3 Tage zur Erkundung der Umgebung und etwas Kalahari?
Vielen Dank
tourist
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #5Hallo Tourist
Hab mal alles gelesen was da so steht.
Ich kann nur raten die Route von Joli zu nehmen. Alles was darüber hinaus geht ist absoluter Stress in dieser kurzen Zeit.
Zur Malaria : In dieser Zeit kann man getrost auch bis Etosha fahren.
Den Corolla hatte ich auf meiner Tour im April und war sehr zufrieden.
Bis über die Grenze geht es auf Teer.
Canyon und Ai -Ais Schotter. Dann Richtung Lüderitz wieder Teer nach Schotter.
Lüderitz Richtung Sossusvlei ( lange Fahrt) ab Aus nur Schotter. Das schreieb ich wegen den Autoversicherungen aus Südafrika. Frage genau nach, die erlauben oft keine Fahrten auf " Gravel"
Zum Auspannen !!! ??? in der kurzen Zeit kaum möglich.
Überfälle in Lüderitz kann man kaum erwarten, Vorsicht wie normal......
Am Pool in Lüderitz würde es dir bestimmt recht kühl sein es sei denn dass zufällig Ostwind vorherrscht. Da wäre ein Stop in den Tirasbergen erholsamer oder gleich Richtung Ai Ais im warmen Wasser entspannen.
Was ich total vermisse im Plan ist Namaqualand. Das ist die Zeit der Cape Daisies die ich mit Sicherheit gerne sehen möchte (bei Springbok)
Grüsse Georg
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #6tourist schrieb:Weiter nach Norden in Namibia wollen wir wegen Malaria nicht, ich hab da sehr persoenliche Gruende, schon bei einer kleinen Wahrscheinlichkeit kommt das fuer uns nicht in Frage.
... eine kleine Wahrscheinlichkeit kannst Du nirgendwo ausschließen.
Irgendwo in X klappt jemand seinen Koffer in einem Malariagebiet zu und schließt unbemerkt eine Anopheles-Mücke ein, die 3-400 km weiter ihre Erreger abgibt. Die Chance mag gering sein, aber die von Dir zitierte kleine Wahrscheinlichkeit besteht ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
joli3'491 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #7Hallo Tourist,
ich finde einen Blick in die Reisekataloge der einschlägigen Veranstalter auch nicht verkehrt - da kann man sich manche gute Anregung holen. In einem aber versagen alle Kataloge: beim Zeitbedarf. Ich weiß nicht, ob es am Wettbewerb oder an den Kundenwünschen liegt - die Veranstalter jagen die Gäste durchs Land; für Namibia zumindest ist das ein grundverkehrter Ansatz, denn dieses Land verlangt Zeit, viel Zeit. Deshalb mein Vorschlag, die Route entsprechend zu reduzieren. Aber zum Seele baumeln lassen reicht es immer noch nicht. Lüderitz ist, wie Georg völlig richtig feststellte, dafür eher ungeeignet - meist zu kalt, zu windig und zu staubig. Dann lieber Sossusvlei oder eine Lodge in den Tirasbergen. Oder " auf der anderen Seite" in der Kalahari die Bagatelle Lodge. Aber für all solche schönen Dinge habt Ihr bei Eurem Reisetempo einfach keine Zeit. Ich glaube, Ihr seid durch Eure Südafrika-Vorerfahrung ein bisschen " versaut":P - die beiden Länder unterscheiden sich so wie vergleichsweise Finnland von Italien. Lasst Euer durch Südafrika bestimmtes Afrika-Bild an der Grenze zu Namibia stehen und beginnt von Neuem - sozusagen mit einer leeren, weißen Leinwand. Ihr werdet erstaunt sein, was man aus den namibischen Grundfarben blau, rot und sand für ein farbenprächtiges Gemälde fertigen kann.
Apropo farbenprächtig: ich hatte im Gegensatz zu Georg völlig verpennt, dass Ihr ja zur Zeit der Wüstenblüte dort seid; da müsst Ihr unbedingt für Springbok einen Tag mehr einplanen - so etwas kann man sich nicht entgehen lassen. Die Wüstenblüte ist ein einmaliges Naturwunder - und ich meine wirklich: WUNDER. Das Dumme ist nur, dass man nie genau weiß, wann sich dieses Wunder ereignet. Eigentlich könnt Ihr sie aber nicht verpassen - entweder erlebt Ihr sie auf der Hin- oder auf der Rückreise. - So, genug geschwärmt. Macht was draus.
Gruß Joli
TOtouristThemenstarter19 Beiträge · seit 200613. Juli 2006 · #8Vielen Dank nochmals fuer die bisherigen Antworten.
Nach Berucksichtigung euerer Vorschlaege wuere ich in etwa folgende Route vorschlagen, auch wenn es etwas flotter ist, als sich einige hier wuenschen. (2 Wochen sind immer noch besser als gar nicht Namibia)
CPT-Fish River Canyon: 2 Tage
1) Fish River Canyon:
- 1 oder 2 Naechte?
- ist die Lodge den Mehrpreis gegenueber dem Roadhouse wert?
2) Lüderitz:
- 1 oder 2 Naechte
- ist das Nest Hotel auch OK oder ist die Empfehlung klar Sperrgebiet?
3) Sossusvlei
- 2 Naechte in der Naehe von Sesriem
- welche Alternativen kaemen zur S. Lodge noch in Frage, da die Lodge doch recht teuer ist aund in den letzten Jahren qualitativ abgebaut haben soll
- wie lange faehrt man von Luederitz nach Sesriem (Corolla)
4) Swakopmund:
- 2 Naechte
- Unterkunftsempfehlungen?
- wie lange faehrt man von Sesriem nach Swakopmund?
5) Windhoek
- 2-3 Naechte
- kann man von Windhoek sinnvolle Tagesausfluege zum Kalahari Rand machen
- wie lange braucht man fuer Windhoek selbst
- gute und nicht so teuere Unterkuenfte? (Wie ist das Kalahari Sands, ich bin ein Fan von Dachpools)
6) Keetmanshoop
- 1 Nacht
Keetmanshoop - CPT: 2 Tage
Kommentare und Empfehlungen zu Unterkuenften, Strassen, Restaurants etc. sind sehr wilkommen.
Apropos Restaurants: wie sind denn die Preise fuer Essen gehen im Vergleich mit RSA und Deutschland.
Vielen Dank
tourist
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200613. Juli 2006 · #9tourist schrieb:Liebe Namibiafreunde,
wir planen eine Reise in den Sueden Namibias und waeren euch fuer Rat zu folgenden Fragen dankbar.
Wir moechten Ende August nach Kapstadt fliegen und von unseren 14-16 Tage dort etwa 10-12 Tage nach Namibia Fahren. Also mit dem Auto nach Norden,
- Fish River Canyon
--> Lüderitz
--> Sossuvsvlei (ueber C13 und C27)
--> Walvis Bay --> Swakopmund (ueber C19 und C14)
--> Windhoek (ueber C28 oder B2?)
--> Keetmanshoop
--> Suedafrika
Die Fragen:
1) Braucht man auf dieser Strecke Malariaprofilaxe? V.a. wegen der langen Regenzeit in diesem Jahr.
2) Ist die Distanz in dieser Zeit zu schaffen?
3) Kann man die Strecke mit einem PKW gut bewaeltigen oder ist ein 4x4 Pflicht? (Empfehlungen zur Streckenfuehrung und Hotels? Sind die Strassen aktuell alle befahrbar?)
4) Was muss man unbedingt sehen? Wo koennte man am besten evtl. 2-3 Tage zum Entspannen bleiben?
5) Wie ist die Sicherheitslage in Namibia fuer Touristen? (das dt. Auswaertige Amt warnt vor spezifischen Gefahren fuer Touristen)
Vielen Dank fuer eure Hilfe
tourist
Hallo,
nur um ganz sicher zu gehen?
Du willst 16 Tage ins südliche Afrika, davon 12-14 Tage nach Namibia;)
In der Regel fliegst du mit stopover Joburg nach CPT, ich würde mir das gut überlegen, aus meiner Sicht macht das keinen wirklichen Sinn. Gehen wir davon aus das du je 1-2 Tage zur Nam-Grenze benötigst und zurück nach CPT nochmals 1-2 Tage brauchst, ist der Aufenthalt in Südafrika schon durchs hin und her fahren verbraucht.
Mein ehrliche Empfehlung bei dieser Dauer, entweder Namibia oder Südafrika aber nicht beides.
Beide Länder sind riesig und abwechslungsreich und benötigen Jahre um die Vielfalt kennen zu lernen.
Wir sind von CPT nach WHK gefahren oneway und hatten 6 Wochen zur Verfügung, und glaub mir das ging ruckzuck war der Urlaub vorbei.
für rund 14 Tage würde ich bei der ersten Reise in etwa das Vorschlagen
Windhoek, Etosha, Sossusvlei, Swabkopmund, Fishriver mit ein paar zwischenstops
oder
Johannesburg, Blyderiver, Krügernationalpark, Swziland, Upongola See
und auch nicht zu verachten zum anfangen
Capetown und Umgebung, Winelands, Gartenroute
Schau dich mal im Internet um oder Kauf dir mal einen Reiseführer der dir behilflich sein kann bei der Planung.
Eins ist sicher, dies wird dein erster Urlaub im südlichen Afrika sein,aber nicht dein letzter, und die nächsten 30X kannst du den ganzen Rest abfahren
😄 Manchmal ist weniger mehr!
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
TOtouristThemenstarter19 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #10Lieber Afrikafreund,
ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber warum liest den Thread nicht erst, bevor du solche Postings absetzt, die eher , sagen wir mal "eingeschraenkt" weiterhelfen.
In der Regel fliegst du mit stopover Joburg nach CPT, ich würde mir das gut überlegen, aus meiner Sicht macht das keinen wirklichen Sinn.
Dann bin ich ja entgegen der Regel die letzten 3x non-stop von Frankfurt nach CPT geflogen, mit LH und SAA. LTU fliegt auch noch direkt. Ist auch billiger als ueber Jbrg. -- Lediglich nach P.E. bin ich mit BA ueber Jbrg geflogen.
Wir sind von CPT nach WHK gefahren oneway und hatten 6 Wochen zur Verfügung, und glaub mir das ging ruckzuck war der Urlaub vorbei.
Hab ja schon umfangreich erklaert, dass wir die Wahl haben zwischen 2 Wochen Suedafrika/Namibia und 2 Wochen Terrasse in Deutschland... -- gib mir doch mal einen Tipp welchen Job ich in meinem naechsten Leben waehlen soll, damit ich auch 6 Wochen kann 😉
Leider kommen die vorgeschlagenen Touren alle nicht in Frage, da sie durch Malariagebiet fuehren, was wir nicht wollen (siehe unser 2. oder 3. Posting)
Capetown und Umgebung, Winelands, Gartenroute
Kennen wir wie unsere Westentasche und moechten deshalb mal nach Namibia, trotzdem aber Freunde in CPT besuchen. Ausserdem sollen die Blumen auf dem Weg gerade zu dieser Zeit sehr lohneswert sein.
Schau dich mal im Internet um oder Kauf dir mal einen Reiseführer der dir behilflich sein kann bei der Planung.
Hab ich beides, die erste Tour war parallel der Tour eines Reiseveranstalters konstruiert -- gleich ueber deinem Posting steht aber ein neuer Vorschlag, der mit Hilfe vieler hilfreicher Beitraege hier im Forum entstanden ist.
Eins ist sicher, dies wird dein erster Urlaub im südlichen Afrika sein,aber nicht dein letzter, und die nächsten 30X kannst du den ganzen Rest abfahren
Durch die Ungnade der fruehen Geburt habe ich wohl eher keine 30 Afrikaurlaube mehr, denn es warten auch noch andere Ziele. Aber woher nimmst du die Information, dass ich noch nie in Afrika war?
FAZIT: Nix fuer ungut, aber leider wird in Foren die die Anzahl der Postings per Poster zaehlen und nach schierer Anzahl der Beitraege Titel verleihen zu oft platituedenartiges Zeug gepostet, ohne wirklich was zur Diskussion beizutragen. -- Kurier mal den Afrikavirus aus.
Gruss
tourist
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #11Oh danke für deine Genesungswünsche mein lieber TouristB) ein echt menschlicher und freundlicher zug von dir😊<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 14/07/2006 00:23
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Sanne2'462 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #12Hallo Tourist,
warum auch immer Du Dich so angegriffen gefühlt hast, wärst Du länger in diesem Forum und hättest mehr Postings von VirusAfricanum gelesen, wäre Dir klar, dass er nur versucht zu helfen und aufzuklären.
Ich habe diese Hilfe und sein Wissen immer sehr geschätzt und finde Deine Reaktion unnötig. Sarkasmus finde ich für dieses Forum auch unpassend.
Zu Deiner Route kann ich wenig beitragen - in Summe finde ich sie aber ein wenig hektisch. Entspannung und das Genießen der Umgebung, das Verweilen sind Dinge, die uns sehr wichtig waren - doch Ihr scheint, viel und lange zu fahren.
Windhoek finde ich eigenartig geplant. Zwei-Drei Nächte mit Stadtbesichtigung und Tagesausflügen wirken für mich wie ständiges volles Programm.
Wir haben in 14 Tagen nur Nordnamibia besucht; Erongoberge, Etosha natürlich und sind nie mehr als 350 km gefahren (1 Ausnahme). Wir wollten halt nicht ständig im Auto sitzen und von einem schönen Ort zum anderen hetzen.
Unser nächster Urlaub in Namibia hat schon eine Voraussetzung. Keine Unterkunft weniger als drei Nächte. Alle waren toll und etwas Besonderes; das nächste Mal wollen wir das einfach noch mehr genießen.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
joli3'491 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #13Hallo Tourist,
dass man hier gelegentlich auch mal eine Antwort bekommt, die einem nicht gefällt oder auch nicht weiterhilft, liegt in der Natur der Sache. Aber muss man deshalb gleich so "scharf zurückschießen"? - VA hat Dir bestimmt nicht geschrieben, um Dich zu ärgern, und tendenziell hat er m.M. nach sogar recht. Gut - er hat vermutlich nicht alle Deine Vorpostings gelesen und deshalb einiges geraten, was nicht zu Deiner persönlichen Reisesituation passte. Aber eine "Ohrfeige" hat er deshalb wirklich nicht verdient. - Musste ich einfach auch mal loswerden.
1. Canyon Lodge - Canyon Roadhouse: aus eigenem Erleben kenne ich nur das Roadhouse. Wir haben uns dort ausgesprochen wohl gefühlt - in Bezug auf Unterkunft, Ausstattung, Atmosphäre, Essen, Service und Lage. Von der Lodge dagegen habe ich mehrfach gehört, dass es dort häufiger sehr unruhig zugehen soll - insbesondere, wenn Busse anlanden. Die Unterkünfte dagegen sollen sehenswert sein. Ich würde unter diesen Umständen das Roadhouse bevorzugen.
2.Nest Hotel - Seaview: das Nesthotel ist für mich ein seelenlosen Großhotel; zwar mit allen Annehmlichkeiten eines Neubaus und in fast beängstigender Nähe zum Meer - aber völlig "unnamibisch"; da fehlt mir einfach die Atmosphäre. Das Seaview dagegen ist nicht so perfekt ( Chlorgeruch im Restaurant), dafür aber klein und viel persönlicher. Und mit einem wunderschönen Blick über den Hafen. Meine Empfehlung gilt daher dem Seaview.
3.Lüderitz - Sesriem: sind rund 450 km, davon 125 Teerstraße - also in ca. 6 Std. reine Fahrzeit; genug Zeit also, bei dieser Fahrt sogar den kleinen Umweg über die D707 zu machen, weil es sich lohnt ( angeblich die schönste Nebenstraße Namibias ). Die D 707 hat zwar ein paar Sandpassagen, aber auch die sind mit einem Corolla locker zu bewältigen.
Dass die Sossusvlei Lodge nachgelassen haben soll, können wir nicht bestätigen ( wir waren vor 2 Jahren das letzte Mal dort ). Ja - sie ist teuer, bietet aber auch einiges bei Unterkünften und Essen, so dass ich den Preis für angemessen halte. Billiger gehts seit Neuestem in der ganz in der Nähe liegenden Selfcatering-Unterkunft. Die kenne ich aber noch nicht.
4.Sesriem - Swakopmund: rund 350 km, alles Sandpad, teilweise landschaftlich wunderschön (z.B. Kuiseb-Pass), teilweise auch ermüdend - insbesondere das letzte Stück vor Walvis Bay. Ca. 5-6 Std. reine Fahrtzeit. In Solitär solltest Du unbedingt anhalten - nicht nur um zu tanken, sondern auch wegen des Apfelstrudels. Die Tankstellen-Kneipen-Tante Emma Laden - Bekleidungsfachgeschäft - Souvenirshop - Mischung ist einfach sehenwert. Die Unterkunftspalette in Swakopmund ist riesig: sehr beliebt sind die Pension Rapmund ( einfach, mit hervorragendem Frühstück, daher meist ausgebucht), direkt daneben das Schweizer Haus ( großzügige Zimmer, herrlicher Blick, mittelmäßiges Frühstück) oder auch das Strandhotel( direkt an der Mole, normales Hotel, gutes Essen ) - und eine ganze Reihe weiterer Unterkünfte. Ich würde aber die Innenstadt bevorzugen, da dies besonders abends schon seine Vorteile hat.
5. Windhoek: Kalahari Sands ist irgendwie das "Zentrum Namibias" - war mal das höchste Haus Windhoeks und das einzige klimatisierte Hotel Namibias. Ist inzwischen aber auch in die Jahre gekommen und mit seinem Komfort heute eher Duchschnitt als Spitze. Liegt natürlich super. Wir bevorzugen in Windhoek kleinere Unterkünfte mit persönlicherem Ambiente, wie z.B. das "Steiner" in der Wecke Str. Windhoek selbst bietet schon eine Menge Sehenwürdigkeiten - zumindest mehr, als man in 2 Tagen schaffen kann( das in etwa ist die Verweildauer der meisten Namibia-Reisenden ). Ein Ausflug an den Kalahari-Rand wäre zu weit - das lohnt sich nicht. Ich würde deshalb Windhoek ja auch gleich streichen und statt dessen von Swakopmund oder sogar von Sesriem aus direkt zur Bagatelle Lodge am Kalahari Rand fahren. Denk dran: Du musst irgendwo noch Zeit für die Wüstenblüte um Springbok freimachen !
Gruß Joli
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #14Hallo zusammen,
mal zuerst Danke für eure Votes!
Zum Thema"Tourist" auch ich hatte schon mal einen schlechten Tag, kann durchaus passieren!
Es war auch mein Fehler, denn ich habe nicht alle postings mit der genügenden Sorgfalt durchgelesen, für mich ist die Sache gegessenB)
Und falls der "Tourist" diese Zeilen liest, mit 1* Afrika und 30 mal Afrika, wollte ich in Grunde ausdrüchen "Einmal Afrika immer Afrika", ok zwischendurch darf es mal was anderes sein!
Und zur beruhigung, 6 Wochen Urlaub durften wir uns auch nur gönnen weil wir ein paar Jahre auf Urlaub vertzichtet haben und Geld zur seite legten, das liegt weder am Job noch am Geld, ist ne persönliche einstellungssache von uns, nicht alle Jahre grossen Urlaub zu machen, dafür dann mal etwas mehr!
So, nun denke ich können wir uns wieder dem widmen was uns hier zusammenführt, der Liebe zum afrikanischen Kontinent!!
Allen im Forum ein schönes und heisses afrikanisches WochenendeB)
PS, fast hätte ich es vergessen, ich wollte ja noch etwas zum Thema schreiben. Das wichtigst mE wurde bereits erwähnt, weshalb ich nur ein zwei Punkte ansprechen will!
"Lüderitz" wie schon erwähnt ist nicht der grosse renner, bei längerem Aufenthalt in Namibia sicher ein Ziel.
Von Aus sind es ca. 120 Km durch relativ trostlose Gegend und das muss auch wieder zurückgefahren werden.
Da würde ich zum auspannen lieber in Aus bleiben für 1-2 Nächte und im Klein-Aus-Vista Eagelneast übernachten. OK ich weiss nicht mehr wie die Preise sind, was für jemand zu teuer ist kann für andere geade richtig sein, die einen mögen wildes Campieren andere wiederum lieben B&B's die sehr persönlich sind. Daher sind solche Vorschläge immer relativ schwierig zu berwerten.
"Malaria"
mE kann man im südlichen Teil Namibias davon ausgehen das es Malaria frei ist (siehe auch WHO Karte) zu trocken ist die Gegend um den Mücken eine Brutgelegenheit zu geben, auch scheint mir die Jahreszeit eher unbedenklich in dieser Richtung,
Malaria gefahr besteht ganz grob gesagt vom Anfang der Regenzeit bis etwa 3 Monate darüber. Die gefährdeten Gebiete fangen gegen den Süden so ca 100Km vor dem Etosha an und auch der Caprivistreifen ist einer grösseren Gefährdung ausgesetzt.
Von der Terminierung würde ich meinen sollte man so 2 Tage/Nächte einplanen pro Destination, (und in einen späteren Jahr das was einem super gefallen hat noch genauer unter die Lupe nehmen).
Ich hab das zwar schon einige Male erwähnt,und bis jetzt wurde es noch nie wiedersprochen, als Etappenplanung empfehle ich mit einem durchschnit von 40-60 km/h zu planen, so wird das Reisen entspannt, Mann oder Frau hat mal Zeit zum pinckeln, Essenspausen und Fotopausen liegen dann auch noch drin, auf diese Weise liegen 400-500 Km locker drin, und manchmal auf den Haupverkerhsachsen sogar noch einiges Mehr!
"4X4" Im südlichen Teil Namibias ist im Grunde alles mit einem normalen PKW zu machen, ausser man sucht sich wirklich eine Offroad-Pad ohne Nummer. Alle Strassen mit 1 bis 3 Stelligen Strassennummern können also recht gut befahren werden.
"Gefahren"
Gibt es auf der ganzen Welt, Namibia würde ich mit Ausnahme ein paar Vororten von grösseren Stadten als sehr sicher einschätzen, sicherer als beispielsweise Frankfurt oder Zürich, auch eine Italienreise schätze ich als gefährlicher ein. Wertsachen unsichbar im Kofferaum halten und in grösseren Stätten die Autotüren geschlossen halten ist sicher nicht verkehrt!
Was das Auswärtige Amt schreibt ist sicher berechtigt, doch auch meistens etwas übertrieben, die können es sich nicht leisten zu wenig zu warnen. Aus Sicht des Auswärtigen Amters gehört sogar die Schweiz zu den Riskoländern, und aus sicht der UNO Deutschland
😉 , Hier gilt einfach den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen!
"Wer sich wie ein "Tourist" (damit bist nicht du gemeint) benimmet - wird auch als solcher erkannt und behandelt) Also weg mit dem teuren Schmuck, 2 Gelbörsen eine davon in der Hosentasche mit ewas Geld, so kannst du im unwarscheinlichen Falle eines Raubüberfalles diese übergeben, die Täter sind zufrieden und du auch weil nichts weiter passiert. Aber wie gesagt, bei uns in CH gibt es viel mehr Diebstähle als in Namibia!
Noch Fragen - nur zu B)<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 14/07/2006 13:25
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CHChrista23 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #15Noch eine kleine Anmerkung zum Dachpool des Kalahari Sands Hotel in Windhuk...: Ich würde das (wie übrigens die meisten "Pools", die ich in Namibia gesehen habe) eher als vergrößerte Badewanne ansehen...
Das ist ja auch okay, m. E. ist Namibia wahrlich kein Badeland - aber die Pools (also, die 8 bis 10, die wir in den Lodges etc. gesehen haben) sind keinesfalls mit denen der Hotels in Südafrika oder so zu vergleichen!!!
Ich will jetzt auch gar nichtss gegen Windhuk sagen - aber meiner Meinung nach hat man (wenn man die Sache nicht sowieso mit mehr Ruhe angehen kann / will) die wichtigsten Sehenswürdigkeiten recht schnell gesehen - vielleicht solltet Ihr überdenken, irgendwo in der Nähe in einer schönen Gästefarm auszuspannen - mit Gelegenheit für einen Tagesbesuch - dann hättet ihr Eure "Ruhepause / Abhängen" evtl. auch mit drin?
Beste Grüße Christa
African Traveller449 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #16Hi tourist, kurz meine Anmerkung zu den gestellten Fragen:
Fish River Canyon: Die Unterbringung der Lodge ist sicherlich wesentlich spektakulärer, als im Roadhouse, auch die abgeschiedenere Lage. Beide Unterkünfte sind nicht klimatisiert, im Sommer in NAM kaum auszuhalten. In die Lodge fallen mehr Gruppenreisende ein. Daher: Roadhouse ist immer eine gute Wahl, verkehrsgünstige Lage, super Verpflegung, sehr originell und weniger förmlich als die Ldoge.
Lüderitz: Immer 2 Nächte machen, fand das Nest Hotel von der Lage und Verpflegung her in Ordnung, könnte aber -Joli hat vollkommen recht- auch ein Holiday Inn Hotel sein, eben austauschbar
Sossusvlei: Alternativen je nach Preislage: Little Sossus Lodge, Desert Homestead, Le Mirage und natürlich Wolwedans Collection (ICH LIEBE ES!)
Swakopmund: Ich fahre immer wieder gerne ins Hansa Hotel, meines Erachtens unschlagbar gute Lage, hervorragendes Essen, und wenn selbst Jolie und Pitt dort ihre Pressekonferenz halten ......😃
Keetmanshoop: Natürlich Pension Gessert, wenn ihr sie noch bekommt.
Windhoek: Schön relaxen und am Pool liegen kann man in der Heinitzburg, kostet ja auch ein paar Euro 🤢 , sonst würde ich vielleicht auch zu einer ausserhalb von WDH liegenden Lodge tendieren, dort gibt es viele Möglichkeiten.
So, nun haben wir uns alle wieder lieb !
🙂
Gruss A/T
AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort)
Namibia-die Perle Afrikas
TOtouristThemenstarter19 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #17Hallo allerseits und herzlichen Dank fuer die vielen hilfreichen Antworten!
Ich bin viel in verschiedenen Foren unterwegs, in einem seit Jahren als Mod, und hab deshalb vielleicht etwas heftig reagiert. Ich freue mich besonders ueber die Hilfe von VirusAfricanum.
Zum Inhalt: Ich weiss, dass es vielen hier zu hektisch vorkommt,aber mehr als 2 Tage pro Ort sind leider nicht drin. Ausserdem wollen wir uns erstmal einen Ueberblick verschaffen -- ABER: wenn es uns gefaellt, dann kommen wir sicher wieder und werden dann auch zeitlich Schwerpunkte setzen. (Leider haben wir nicht immer freie Zielauswahl, denn mein Bruder samt Familie und zwei suessen Neffen wohnt in den USA, die Verwandschaft meiner Frau in Mexico und beide muessen/wollen wir ein paar gute Freundschaften in Australien und RSA pflegen)
Ich ziehe mal so aus eueren Postings:
1) Lüderitz waere kein muss, ist aber durchaus lohneswert, architektonisch, lagemaessig und wenn man sich ein bisschen fuer Kolonialgeschichte interessiert -- Nest Hotel waere OK aber Sperrgebiet ist persoenlicher
2) Die Strecke Luederitz-sesriem ist sehr lang. Kann man da irgendwo vernuenftig eine Zwischenstation einplanen?
3) Sesriem - Swakopmund ist ein langer Ritt auf Sand, der aber mit 2x4 gut machbar ist. ----- Fuer die Uebernachtung in der Naehe von Sossusvlei muessen wir mal ein gute Karte anschauen.
4) Windhoek und Umgebung: 2 Naechte sollten erst mal reichen, evtl in einer entspannenden Unterkunft ausserhalb -- Leider ist uns die Bagatelle Lodge zu teuer
Zu den Gefahren: Wir sind nicht ueberaengstlich und haben auch in Suedafrika noch keine schlechten Erfahrzungen gemacht, auch wenn das AA schreibt, dass es dort Gefahren gibt. Wenn man allerdings die AZ liesst, dann scheint es in NAM zumindest regional bestimmte Gefahren zu geben. Ihr koennt die Gefahren sicher besser realistisch einschaetzen -- Gegenbeispiel ist Australien, vor dem praktisch niemand warnen wuerde. Auf unseren beiden letzten Reisen dorthin (2001 und 2004) wurde aber einmal die Familie im Wohnmobil nebenan mit Gas betaeubt und voellig ausgeraubt, als sie ohne Bewusstsein waren, das zweite Mal wurde beim Auto neben uns die Heckscheibe eingeschlagen und die Leute beklaut. Auch unser Wohnmobil wurde in 20 minuten an einem Parkplatz an der Kueste durch das Dachfenster aufgebrochen (Die Kriminellen werfen ein Kind durch das kleine Fensterm das dann die Tuer von innen oeffnet), zum Glueck hatten wir kaum wertvolle Dinge drin -- aber der Aerger mit Polizei und Vermieter hat schon gereicht.
Jetzt werde mich mich am Wochenende mal an die Buchung von Fluegen und Unterkuenften machen. 652+30 fuer FRA-CPT mit SAA non-stop scheint mir doch recht guenstig, zum die SAA wirklich gut ist.
Viele Gruesse
tourist
African Traveller449 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #18Ich würde das Thema möglicher Gefahren nicht überinterpretieren, aber auch nicht unterschätzen.
Sollte Euch eine Situation suspekt vorkommen, würde ich ggfs. lieber weiterfahren. Die Tankstelle in Khorixas bzw. der Ort an sich ist für mich ein solches Beispiel: Teils unüberschaubare Situationen durch recht dreist nach Geld bittende Kinder, die gerne auch mit der Hand ins Auto fassen wollen. Da sollten die Türen zu und das Fenster nur einen Spalt geöffnet sein. Kofferraum sowie zu, immer !
In den größeren Städten passen Park-Guards auf Dein Auto auf gegen einen kleinen Obulus. Sonst wenn möglich ohne Gepäck in die Stadt und nicht im Dunkeln durch die Gegend oder Orte fahren. Keine Wertsachen offen liegenlassen. Bevorzugt Gepäck zudecken, wenn Du ein Fahrzeug mit Canopy oder Schrägheck hast.
Ein guter Versicherungsschutz (Gepäckversicherung/Krankenversicherung mit Rücktransportkostenabeckung) ist zudem unerlässlich. Vorher alle Dokumente kopieren und an anderer Stelle als die Originale lagern !
Usw. usw.
Die meisten kritischen Situationen entstehen durch Leichtsinn oder dadurch, den Helden spielen zu wollen !
Bei allem : Macht Euch diesbezüglich nicht verrückt ! 😎
Gruss A/T
AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort)
Namibia-die Perle Afrikas
joli3'491 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 · #19Hallo Tourist,
Lüderitz-Sesriem ist zwar ziemlich lang, aber es spricht für Dich, wenn Du da eine Zwischenstation für angebracht hälst. Zu raten wäre da etwas in Höhe der Tirasberge - da gibt es gerade an der D 707 einige nette Möglichkeiten - vor allem in traumhafter Lage. Helmeringhausen ginge zwar auch - aber da sage ich jetzt nichts mehr zu😈 . Übrigens: gutes Kartenmaterial findest Du auch hier im Forum - geh mal nach links: da steht zwischen "neueste Bilder" und "Chat" auch Karten. Vorteilhaft vor allem, dass dort sehr viele Unterkunftsmöglichkeiten angegeben sind - der Rest ist dann nur noch: ins Internet gehen, Kredit aufnehmen und buchen.😂
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 14/07/2006 19:16
SASanvean6 Beiträge · seit 200618. Juli 2006 · #20Hallo Tourist,
ähnlich wie Du fliegen wir zu zweit Ende August nach Kapstadt und fahren dann zur Grenze hoch und drei Wochen durch Namibia. Ist halt wesentlich billiger von den Flügen und vom Mietwagen her.
Ich war bisher zweimal im südlichen Afrika (5 Wochen Rundreise durch Südafrika und Namibia und über Botswana zurück, und einmal 5 Wochen Südafrika/Namibia) – beides mal in einem Toyota Corolla, der bis auf einige heikle Strecken in Botswana alles brav gemeistert hat und ohne Reifenpanne 🙂 Bei der Versicherung solltest Du auf eine Total Cover Versicherung zurückgreifen, die Reifenschäden, Unterbodenschäden und Steinschlagschäden abdeckt und das Fahren auf Gravel Roads erlaubt. Den zweiten Ersatzreifen und die Überführungsgenehmigung nach Namibia nicht vergessen.
In Namibia schaffst Du die meisten Pads auf Deiner geplanten Strecke mit dem Corolla, solltest aber auf den Nebenstrecken unbedingt viel Zeit einplanen. Die angesprochene Pad 707 durch die Tirasberge ist absolut traumhaft, und wenn Du nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchst, solltest Du evtl. die Farm Gunsbewys in Betracht ziehen. Vor vier Jahren war die Übernachtung dort eines meiner intensivsten Namibia-Erlebnisse überhaupt: Einfach bei Sonnenuntergang in den roten Dünen stehen und das Panorama der glühenden Tiras Berge genießen –genial! Und Frau Gräbner ist sehr, sehr nett. Allerdings sollte man definitiv keinen Luxus erwarten, das Gästehaus war zumindest damals „back to basic“. Dafür ist es sehr günstig.
Lüderitz fanden wir bei unserem Besuch so abweisend durch den Wind, dass wir damals das Campen verworfen haben und ins Landesinnere nach Klein-Aus geflohen sind. Da sind wir auch diesmal, allerdings im „Eagles Nest“. Es werden vom dortigen Betreiber auch Ausflüge angeboten, ebenso wie in Lüderitz. Dazu eine Frage: Hat jemand Erfahrung mit den Touren zum Bogenfelsen/Geisterstadt Pomona? Lohnt sich die Tour?
Die Canyon Lodge fand ich damals toll und hab sie wieder gebucht. Sehr zu empfehlen ist die Sundowner-Fahrt! Es gibt auch Rundflüge über den Canyon, die kenne ich selbst aber nicht, würde aber gern einen machen 🙂
Den hier angebrachten Vergleich von Südafrika und Namibia kann ich nur unterstreichen: Der Unterschied ist groß, und ich persönlich war jedes Mal einfach nur begeistert, wenn ich über die Grenze gekommen bin. Namibia ist einfach nur unglaublich schön und so voller Highlights, dass man Wochen hier verbringen könnte – wenn man soviel Urlaub hätte!
Viel Spaß wünscht
Sanvean