KNKnochenThemenstarter7 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #1Hallo,
meine Frau und ich (28, bzw. 26 Jahre) werden vom 10.9. - 1.10. eine Reise durch Namibia machen. Für uns ist Namibia Neuland, wir sind aber ansonsten viel am Reisen...
Wir haben einen Mietwagen bei Caprivi Car Hire (einen 4wd, 2000er Toyota Hilux DC mit Dachzelt) in Windhoek gebucht.
Momentan sind unsere Planung folgendermaßen aus. Vielleicht könnt ihr Namibia-Profis die Route mal checken und die Lücken bzw. Fehlplanungen korrigieren oder sagen, wo wir unbedingt mal in n Guesthouse / Lodge gehen sollen. Wie gesagt, groß Ahnung hab ich noch nicht 😗
Vorreserviert haben wir bisher nur die 1. Übernachtung sowie die letzten 2 Nächte in Windhoek (bei Rainer Iben).
1. Tag - 10.9. Ankunft Windhoek (morgens Air Namibia, Sonntag...)
2. Tag - Empfang Auto um 10 Uhr, dann nach Maltahöhe
3. Tag - Maltahöhe - Sesriem
4. Tag - Sesriem
5. Tag - Sesriem - Kuiseb Canyon Solitär
6. Tag - Solitär - Swakopmund
7. Tag - Swakopmund
8. Tag - 17.9. - Swakopmund - Walvis Bay - Swakopmund
9. Tag - Swakopmund - Cape Cross - Twylfontain
10. Tag - Twylfontain - Sesfontain
11. Tag - Sesfontain - Opuvo
12. Tag - Opuvo -Ruancana
13. Tag - Ruancana - Kamanjab
14. Tag - Kamanjab - Oujo
15. Tag - Oujo
16. Tag 25.9. - Oujo - Etosha
17. Tag - Etosha
18. Tag - Etosha
19. Tag - Etosha - Tsumbeb
20. Tag - Tsumeb - Waterberg
21. Tag - 30.9. - Waterberg - Windhoek
22. Tag - Windhoek, Abgabe Auto und Heimflug
Was sagt ihr dazu? Gerne könnt ihr auch Übernachtungsvorschläge, Zeltplätze etc. dazu schreiben. Wo sollen / müssen wir vorbuchen?
Ich denk, in Swakompund und Oujo werden wir nicht zelten, sondern zumindest ein Teil in Gästefarmen verbringen.
Ich habe den Iwanowski-Reiseführer von 2004, allerdings erstmal n bissle überflogen.
Vielleicht noch als Hinweis: Normalerweise reisen wir flott, bzw. wir sind beide recht aktiv.
Gibts irgendwo Stellen, die besonders für jüngere Leute interessant sind?
Wir haben den Süden jetzt mal bewusst ausgelassen, da wir gehört haben, dass der Fish River Canyon ähnlich dem Grand Canyon in den USA sei (da waren wir vor 2 Jahren). Stattdessen haben wir eben den Norden geplant.
Bin gespannt auf euer Feedback (-:
Jochen
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #2Hallo Jochen,
ich habe Deine Route eben mal kurz überflogen. Spontan würde ich Dir raten Waterberg sausen zu lassen. Ruacana ist auch nicht das pralle, da die Wasserfälle nur zeitweise geflutet werden, ansonsten als spärliches Rinnsal ins Leere fallen. Das kannst Du von der Straße aus sehen.
Mein Vorschlag: von Opuwo hoch zu den Epupa Falls, dort auch einen Tag bleiben und eine geführte Himba-Tour machen. Anstatt Ruacana dann zur Kunene River Lodge fahren.
Wir haben diese Tour im Mai dieses Jahres gemacht. (Falls es Dich interessiert, findest Du meinen Reisebericht hier im Forum)
Der erste Tag wird auch recht knapp, denn allein das Einkaufen und die Einweisung des Fahrzeugs nehmen 3-4 Std. in Anspruch
Hier im Forum wirst Du sicherlich noch viele verschiedene Vorschläge bekommen:) Mal sehen, was die anderen so sagen...
Tschüß und LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278 TOToko413 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #3Hallo Jochen,
schliesse mich der Meinung Pascalinahs an.
Stellen die speziell fuer juengere Menschen interssant sind, kenne ich nicht. Die Faszination Namibias ist das gigantisches Naturschauspiel und das mit dem Reisetempo legt sich von selbst. Auch wir sind sehr aktive Menschen, aber einmal in Afrika haben wir uns schnell an den etwas anderen Lebensrythmus gewoehnt und geniessen es.
viel Spass und Erfolg bei der weiteren Reisevorbereitung
Gruss Toko
joli3'491 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #4Hallo Jochen,
Deine Selbsteinschätzung " eigentlich sind wir flott...." will ich gar nicht in Zweifel ziehen - aber bei der Reiseplanung für Namibia geht es weniger darum, was man körperlich gerade noch schafft, sondern eher um das Wiedererlernen der Langsamkeit, weil sich nach meiner Erfahrung nur dem dieses wundervolle Land öffnet, der es mit Muße auf sich einwirken lässt. Ich weiß, klingt wieder sehr oberlehrerhaft und ich will auch gar nicht weiter darauf herumhacken - weil Euer Zeitplan doch recht gemächlich aussieht ( für einen flotten 26-Jährigen ja schon fast "lahm" 😄 ). Ich würde an Eurer Stelle versuchen, dass Auto schon am Sonntag in Empfang zu nehmen, damit Ihr Euch damit ein bisschen "anfreunden" könnt - das kann bestimmt nicht schaden. Ihr seid dann am Montag - Eurem ersten Fahrtag - auch nicht so unter Zeitdruck. Windhoek - Maltahöhe ist kein Problem - 360 km, alles Teerstraße - reichlich 3 Std. reine Fahrzeit. Da dies Eure erste Tagesetappe in Namibia ist, würde ich auch die ( längere) Teerstraße wählen und nicht bei Kalkrand nach rechts auf die C21 abbiegen; Ihr bekommt auf Eurer weiteren Tour noch genug Sandpads geboten. Maltahöhe ist ein "Kaff", aber einen Abend an der Bar des Maltahöhe-Hotels zu verbringen, ist ein durchaus lohnenswertes Erlebnis. Am nächsten Tag nach Sesriem - Ihr kommt über den Tsaris (Zaris)-Pass: wunderschön - genießt es. 2 Tage für Sesriem/Sossusvlei - sehr gut. Dann Sesriem - Solitär - Swakopmund: ich weiß nicht, was Euch dazu veranlasst, für diese Tour 2 Tage anzusetzen - es sei denn, Ihr wollt im Rostock Ritz übernachten. Anderenfalls schafft Ihr das locker an einem Tag - auch mit Apfelstrudel-Stop in Solitär und ausführlichem Fotostop am Kuiseb-Pass. 3 Tage Swakopmund - prima. Zum Nordteil Deiner Route hat ja Pascalinah schon etwas gesagt - ich kann ihm da nur zustimmen. Für Etosha habt Ihr nur 3 Tage - was eindeutig zu knapp ist, zumal Ihr anschließend recht großzügig mit der Zeit umgeht: sowohl Tsumeb als auch Waterberg sind keine "Muss-Ziele" - und auch wegen der Streckenlänge nicht erforderlich: Namutoni - Windhoek schafft man wirklich sehr bequem an einem Tag. Ihr könntet also zumindest diese beiden Tage in Etosha investieren - mit deutlichem "Erlebnis-Gewinn". Problem nur: ich bezweifele, ob Ihr jetzt so kurzfristig noch Unterkünfte in Etosha bekommt. Versucht es auf alle Fälle und sehr schnell - zur Not habt Ihr ja noch Eure Dachzelte; da sollte eigentlich auch jetzt noch ein Stellplatz zu bekommen sein.
Viel Spaß
Joli
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #5... da fällt mir noch etwas ein: falls Ihr Skiläufer seid: das Sofia Dale Restcamp nahe Swakop bietet Skifahren in den Dünen an.
Von der Düne #7 nahe Walvis kannst Du Dich todesmutig mit `nem Quad die Düne runterstürzen, aber wohl nur auf dem Sozius... (brrr, muss ich nicht haben, aber das ist ja nur meine Meinung;) andere haben Spaß daran.
Und abends gibt es eigentlich nichts schöneres, als am Lagerfeuer zu sitzen, den nächtlichen Geräuschen der Tiere zu lauschen und "fern" zusehen (in den unglaublichen Sternenhimmel - ab und zu gibt`s auch Sat-Fernsehen... dann kommt ein Sattelit vorbei;) )
Oh je, ich geh besser wieder arbeiten, sonst packt mich wieder das Fernweh....
LG
Pascalinah
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Chrigu7'272 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #6@Joli: Witzig finde ich dass Du "zur Not habt Ihr ja noch Eure Dachzelte" schreibst. Für uns ist es eher, "zur Not könnt Ihr ja immer noch in ein Bungalow in der Etosha". So unterscheiden sich die Vorstellungen vom Reisen. 😎
Wenn jemand mit dem Dachzelt unterwegs ist, rechne ich eigentlich damit dass er es auch nutzen will. Das gilt auch in der Etosha. Und campieren kannst Du da auch ohne Reservation.
chrigu
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joli3'491 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #7Hallo Chrigu,
genau so ist es - die eigenen Vorstellungen stehen so im Vordergrund, dass man die andere Alternative einfach als zweitrangig ansieht. Bei der Gelegenheit: ganz herzlichen Dank für Deinen Tipp zum Kopieren der Land- und Straßenkarten. Ali hat´s mir erzählt, weil ich den Text am nächsten Tag nicht mehr lesen konnte - war wohl zu spät. Sie hatte auch ein Programm, mit dem man den Desktop kopieren kann - und es hat funktioniert. Jetzt brauche ich zu meinem Glück nur noch eine vergleichbare Karte von Südafrika. Aber wie ich Dich kenne - das kommt auch noch.:)
Gruß Joli
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #8@Joli: Gern geschehen! Die Karten für Südafrika sollten diese Woche von den Kartografen von Iwanowski fertiggestellt werden. Dannach kommen Sie natürlich auch gleich online. So werden diese wahrscheinlich noch frischer als druckfrisch sein 🙂
Gruss Chrigu
P.S. Hier noch die Antwort zum Thema Karten speichern
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KNKnochenThemenstarter7 Beiträge · seit 200608. Juli 2006 · #9Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Tipps und Anregungen. Einige hab ich mir zu Herzen genommen und heute abend auch zig Seiten im Reiseführer bzw. Forum gelesen.
Hier mal meine neuere detailliertere Planung:
1. Tag - 10.9. Ankunft Windhoek (morgens Air Namibia, Sonntag...)
2. Tag - Empfang Auto um 10 Uhr, dann nach Hardap Damm
3. Tag – Hardap Damm - Sesriem
4. Tag - Sesriem
5. Tag - Sesriem – Solitär - Walvis Bay
6. Tag – Walvis Bay - Swakopmund
7. Tag - Swakopmund - Cape Cross - Swakopmund
8. Tag - 17.9. - Swakopmund - Ameib
9. Tag – Ameib - Khorixas
10. Tag – Khorixas – Twylfontain - Palmwag
11. Tag - Palmwag – Sesfontain – Opuwo (Camp Aussicht)
12. Tag - Opuwo –Epupa Falls
13. Tag – Epupa Falls
14. Tag - Epupa Falls – Opuwo (Camp Aussicht)
15. Tag - Opuwo – Oujo (Matunda Guest Farm)
16. Tag 25.9. Oujo (Matunda Guest Farm)
17. Tag – Oujo – Etosha (Okaukuejo)
18. Tag – Etosha (Okaukuejo)
19. Tag - Etosha (Halili)
20. Tag – Etosha (Namutoni)
21. Tag - 30.9. Etosha (Namutoni) - Windhoek
22. Tag - Windhoek, Abgabe Auto und Heimflug
Siehts gut aus? Realistisch? Im Notfall kann man immer noch ne Übernachtung im Ethosha / Oujo weglassen...
Morgen gehts mal ans Reservieren (zumindest Etosha, Oujo & Sesriem).
Übrigens wollen wir schon hauptsächlich campen, aber auch immer wieder mal wieder (so alle 4-5 Tage) n Camp bzw. festes Bett haben 🙂 .
So langsam bin ich heiß 😎
Grüße
Jochen<br><br>Post geändert von: Knochen, am: 08/07/2006 01:08
christian852 Beiträge · seit 200608. Juli 2006 · #10Hallo!
Von Etosha fahrt Ihr wieder nach Camp Aussicht? Schreibfehler?
Empfehle euch dann lieber die Opuwo Country Lodge(mit Camping). Von Opuwo nach Outjo ist
es ein ganzer Tagesritt, da viel Baustellenverkehr, aber machbar.
Gruß Christian<br><br>Post geändert von: GaiAs, am: 08/07/2006 09:37
GEGernot EickerGast08. Juli 2006 · #11moin Jochen,
immer wenn ich in Swakopmund bin, dann logiere ich im Café Anton (Schweizerhaus). Auf jeden Fall unternehme ich eine Desert-Tour mit Wolgang Eppler von Charly's Desert Tours. Das geht auch halbtags, denn für Capa Cross reicht auch ein halber Tag. Wolfgang ist ein exellenter Kenner der Botanik und der Namib rund um Swakopmund. Ich kann nur jedem raten, das zu tun. Es lohnt sich immer!
Gruss Gernot
TOToko413 Beiträge · seit 200608. Juli 2006 · #12Hallo Jochen,
wenn ich Deine Route so lese, bekomme ich auch gleich Lust. Einzige Anmerkung: Ihr fahrt am Tag 5 von Sesriem nach Walvis Bay und dann am Tag 6 nach Swakopmund. Walvis Bay hat eigentlich nicht so viel um da zu bleiben und das kleine Stueck nach Swakopmund schafft Ihr Muehelos am selben Tag. Somit spart Ihr auch einen Tag. Etosha wuerde ich auf keinen Fall kuerzen.
schoenes Wochenende und Gruss
Toko
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Juli 2006 · #13Hallo Jochen,
da kann ich Toko nur zustimmen - Walvisbay ist wirklich nicht der Renner. Weitere "Einsparungsmöglichkeit" ist der Zwischenaufenthalt in Hardap - hatte ich aber - glaube ich - schon gesagt. Deine geplante Etappe Opuwo - Outjo ist nicht ohne - aber machbar.Dazu könnte ich Dir eine Alternative anbieten, die Dich ins Herz des Ovambolandes führen würde: von Opuwo weiter nach Norden und dann über Oshakati über das neue King Nehale Gate von Norden nach Etosha - mit der ersten Station in Namutoni. Ist zwar auch ein weiter Weg - aber größtenteils Teerstraße und dazu das Erlebnis einer touristisch bisher noch nicht überlaufenen Gegend. Du würdest Dir damit 2 Tage Outjo bzw. Gästefarm ersparen, die Du dann für Etosha zusätzlich hättest. Ich kenne Matunda nicht - aber ich kenne Etosha;daher weiß ich, dass jeder zusätzliche Tag in Etosha, insbesondere im September/Oktober, immer ein Gewinn ist.
Gruß Joli
jaffles1'312 Beiträge · seit 200608. Juli 2006 · #14Hallo Jochen,
eure Tour klingt toll. Einzig Hardap Damm würde ich nicht empfehlen. Wir waren mal vor einigen Jahren dort und es hat uns nicht besonders gefallen.
Was wir wirklich empfehlen können ist der Campground der Anib Lodge.
Diese liegt ebenfalls in der Nähe von Mariental.
Es gibt nur 3 Stellplätze, die weit voneinander entfernt in der Weite der Kalahari liegen. Jeder Platz hat sein eigenes Dusch- und WC Häuschen und einen überdachten Sitzplatz.
Ebenfalls kann man am superleckeren Abendessen in der Lodge teilnehmen.
Da es aber nur 3 Stellplätze gibt, würde ich auf jeden Fall vorreservieren.
Falls du noch Fragen hast,melde dich!
Liebe Grüße
Jaffles
GZGZFZ42 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #15Hallo an alle hier,
wir (38 und 40 Jahre) sind auch neu hier und werden uns voraussichtlich auch im Sept. bei euch angesteckt haben. Leider haben wir diese Seite erst sehr spät gefunden und alles war bereits gebucht. Diese Seite ist die wohl ultimative Seite für Reisen durch Namibia. Deshalb möchte auch ich unsere Route vorstellen. Bestimmt gibt es aber noch etliche Dinge, bei denen ihr uns helfen könnt.
Hier nun mal unsere Tour:
Ankunft 08.09. mit AN
1 N Wdh Pension Moni
1 N Keetmanshoop Central Lodge
1 N Fish River C. Canyon Lodge
1 N Lüderitz Seaview Hotel
1 N Helmeringhausen Hotel
2 N Sossusvlei Lodge
2 N Swakopmund Hansa Hotel
1 N Omaruru Epako Game Lodge
2 N Vingerklip Lodge
2 N Okaukuejo
2 N Namutoni
2 N Frans Indongo Lodge
1 N Waterberg Wilderness Lodge und Abflug am abends am 27.09. mit AN
In der Zwischenzeit sind wir uns nicht mehr ganz so sicher, ob der Süden nicht etwas zu stressig wird? Wir haben uns dort bewußt sehr knapp gehalten, um die 4 N im Etosha zu haben. Lüderitz wollen wir uns nach der Ankunft nachmittags ansehen und Kolmanskop morgens auf der Weiterfahrt. Ab Helmeringhausen müßte alles dann aber richtig gut machbar sein. Sollten wir nach der Übernachtung noch mal gen Süden fahren, um dann die D707 nehmen zu können. Hier wird so über die Strecke geschwärmt. Kriegt man dann auch noch bequem das Schloß Duwisib auf der Fahrt zum Vlei unter? Für den Tag in Swakopmund haben wir Cape Cross und ??? eingeplant.
Die Spitzkuppe liegt nach unserer Meinung auf der Strecke nach Omaruru und von dort würden wir über den Brandberg in Rtg. Vingerklip fahren. Twyfelfontein etc. soll(en) von der Vingerklip angesteuert werden. Frans Indongo ist zum Relaxen (evt. 1 Game-Drive drin) gedacht. Auf der Fahrt zum Waterberg interessiert uns die Cheetah Conservation Fund , lohnt sich der Besuch?
Viele Grüße und auch wir freuen uns auf euer Feedback
gzfz
joli3'491 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #16Hallo GZFZ,
Deine Ahnung, dass der Süden etwas stressig werden könnte, ist wohl richtig - aber, da ja schon alles gebucht, nicht mehr änderbar. Um Dir die Angst zu nehmen: die Tour ist so machbar, zumal viel Teerpad dabei ist - aber Euch sitzt immer die Zeit im Nacken und das ist für Namibia bestimmt nicht ideal. Was, um Gottes Willen, hat Euch dazu bewogen, in Helmeringhausen eine Zwischenübernachtung einzulegen ??? - Das habe ich noch bei keinem Erstbesucher erlebt. Helmeringhausen ist, wenn überhaupt, ein Zielpunkt für ganz spezielle Namibia - Junkies; weißt Du, wer alle Welt schon erlebt hat und wen nichts mehr erschrecken kann, der fährt nach Helmeringhausen ( hoffentlich liest das jetzt dort keiner - dann kann ich da nämlich auch nicht mehr hin😈 ). Aber Spaß beiseite: diese ungewöhnliche Reisevariante hat den Vorteil, dass Ihr es, von Lüderitz kommend, gemütlich angehen lassen könnt und auch genügend Zeit für die D 707-Schleife habt. Und auch am nächsten Tag könnt Ihr in aller Ruhe mit einem Abstecher über Schloss Duwisib zur Sossusvlei Lodge weiterfahren. So gesehen ist also Helmeringhausen in Eurer Tour doch ein Gewinn. Der Rest der Reise ist schon in Ordnung so - natürlich könnte man deutlich mehr Zeit dafür aufwenden, aber wer nicht mehr hat, der muss es eben so machen. Nur der Brandberg passt da irgendwie nicht rein - der liegt zu weit ab von Eurer Route - oder Ihr müsst Mordsumwege fahren. Wenn Ihr die Omaruru Game Lodge fest gemacht habt, dann lasst den Brandberg mal außen vor; außerdem ist er auch ein Ziel für Besucher mit viel Zeit - und daran mangelt es Euch. Die Spitzkuppe seht Ihr auch nur aus der Entfernung; wenn Euch nach mehr gelüstet, müsst Ihr eben wiederkommen - und das werdet Ihr bestimmt. Die 19 Tage, die Ihr Euch zugesteht, reichen schon, um süchtig zu werden. Eigenartig finde ich, dass sehr viele Erstbesucher den Waterberg in ihrem Programm haben - die scheinen dort gute Lobby-Arbeit zu machen. Versteht mich nicht falsch - der Waterberg ist schon ein lohnendes Ziel, aber eben doch eigentlich mehr was für "Wiederholungstäter". Wenn es Euch um CCF geht ( oder Africat) - dann empfehle ich Euch die Aloe Grove Lodge ( Nachbarfarm von CCF) - oder gleich eine, besser 2 Übernachtungen auf Okonjima (Hauptsitz von AFRICAT). Liegt alles vergleichsweise eng beieinander - Okinjima allerdings wäre so der richtige Abschlusshammer für Eure Reise ( auch für die Finanzen). CCF ist kühler, wissenschaftlicher und man muss sich unbedingt vorher anmelden, sonst stolpert man da ziemlich verloren und allein durch das Gelände - auch wenn die Ausstellung bei CCF sehr gut gemacht ist. Okonjima dagegen ist ein Gesamterlebnis aus Unterkunft, Essen, Abenteuer, Katzen usw. - schon fast ein "Gesamtkunstwerk".Nachteil allerdings: wenn man dort war, ist man für viele andere Unterkünfte in Namibia "versaut" - und das wird auf die Dauer teuer!
Gruß Joli
MAMartinL503 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #17Hallo GZFZ,
in den großen Zügen finde ich Eure Planung ganz o.k., auch wenn Eure Südschleife auch auf mich etwas stressig wirkt.
Einen kleinen Korrekturvorschlag will ich aber doch machen: ich bin ein absoluter Fan der Epako Lodge. Wenn Euer Herzblut nicht an Vingerklip hängt (auch auf Epako gibt es Felsenzeichnungen, wenn auch nicht so umfangreich wie in Twyfelfontein), würde ich nach Eurer großen Südrunde 2-3 Nächte zum Relaxen auf Epako verbringen. Die Gamedrives sind sehr schön, der Blick von den Zimmerterrassen auf die Wasserstelle lohnt allemal. Okauqueijo ist locker bis mittags zu erreichen.
Wenn Ihr jedoch Vingerklip nicht streichen wollt, reicht dort eine Nacht. Ihr könnt am Morgen die Besichtigungen machen und schafft es locker bis zum Abend nach Etosha.
Beide Lodges gehören zu den Standardlodges der großen Reiseveranstalter und verlieren ihren Charme, wenn dort die Bushorden einfallen, aber das kann man halt vorher nicht kalkulieren...
Gruß
Martin
GZGZFZ42 Beiträge · seit 200613. Juli 2006 · #18@ joli
deine Bemerkung mit Helmeringhausen ist echt der Hammer, wir wären beide fast vom Stuhl gefallen 🤩 , jetzt sind wir richtig gespannt, was uns in Helmeringhausen da erwartet. Wir wollten eigentlich auf Sinclair, hat aber irgendwie nicht geklappt, da bot sich halt H. wegen der Route an.
Wir werden dann also die D707 nehmen.
Auf dem Weg von Swakopmund nach Omaruru hätte ich gedacht, dass wir bequem einen Abstecher D1918 usw. zur Spitzkoppe unternehmen könnten.
Welche Strecke sollten wir dann auf dem Weg zur Vingerklip L. nehmen, wenn wir den Brandberg streichen?
Kann man sich bei AFRICAT oder der Aloe Grove Lodge auch ohne Übernachtung sehen lassen, wir sind ja bereits durchgebucht? Du hast schon Recht, uns geht es um CCF als Sache.
@ martin
die Vingerklip L. soll es schon sein, die wird hier auch von so vielen so gelobt. Wenn joli uns von der Spitzkoppe abrät, würden wir natürlich entsprechend früher an der Epako Lodge ankommen und könnten noch einen Gamedrive an Nachmittag oder auch so am nächsten Morgen unternehmen. Der Brandberg wäre dann ja auch gestrichen und wir hätten Zeit auf der Fahrt zur Vingerklip L.
lg
gzfz
joli3'491 Beiträge · seit 200613. Juli 2006 · #19Hallo GZFZ,
ich merke schon, Ihr seid die Namibiareisenden der " anderen Art": von Swakopmund nach Omaruru über die D 1918 - hab ich auch noch nie gehört, dass das einer gemacht hätte ( mich eingeschlossen). Aber warum eigentlich nicht ? - Ihr könnt auf dieser Tour auch gleich noch Cape Cross mit " abhaken" und kommt doch recht gut an die Spitzkoppe heran. Nach der Karte sollte die Befahrbarkeit auch mit normalen Kfz kein Problem sein.
Etwas ungewöhnlich ist auch Eure Etappenfolge Omaruru - Vingerklip-Lodge; eigentlich fährt man die Nordtour, d.h. Swakopmund - Hentiesbay - Uis- Khorixas - Vingerklip-Lodge - Etosha, oder aber die Südroute, d.h. Swakopmund - Karibib - Omaruru - Otjowarongo - Etosha. Eure angedachte Route mischt beides so ein bisschen und dadurch weicht Ihr auch von den "klassischen" Empfehlungen etwas ab. "Omaruru - Vingerklip" würde ich über Kalkfeld und dann links ab in die Büsche über die D 2417/2418 fahren. Aber bitte: nehmt unbedingt ein 2. Ersatzrad mit auf Eure Tour. Ihr sucht Euch nämlich offensichtlich bevorzugt Pads aus, die sehr selten befahren werden. Das ist zwar sehr reizvoll, aber eben auch etwas risikoreicher, weil man nicht auf schnelle Hilfe rechnen kann, wenn man irgendwo hängen bleibt. 2 Ersatzräder, 4l Wasser pro Person und ein paar schattenspendende/wärmende Fleece-Decken solltet Ihr also auf jeden Fall dabei haben. Es gibt eine alte Südwester Regel aus der Ochsenwagenzeit: 50 km sind eine Tagesreise; vom Prinzip her gilt dies auch heute noch, wenn man es so deutet, dass man bei Fahrten abseits der Hauptrouten auch bei vergleichsweise geringen Entfernungen damit rechnen muss, dass man einen ganzen Tag auf Hilfe wartet, und deshalb entsprechend vorsorgen muss.
Helmeringhausen? - Da gibt es eine Straße ( nennt sich folgerichtig "Hauptstraße"), ein Hotel ( "das Beste am Platz" - besondere Erwähnung: dort gibt es einen richtigen Filterkaffee !! ), einen Bootlestore ( über dessen Notwendigkeit enthalte ich mich jeden Kommentars) und ein MUSEUM, d.h. einen eingezäunten Abstellplatz für altes Ackergerät. Aber Ihr liebt ja das Besondere😄
Gruß Joli
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200613. Juli 2006 · #20@Joli
Du meintest Swakopmund nach Omaruru über die D 1918 hast du noch nicht gehört.
Das ist genau meine Route die ich bevorzuge und auch in meinem Bericht geschildert hatte, leider hatten wir Regen. Von Henties kommend sieht man das Bergmassiv schon fats 60 km vorher.
Swakop, Kreuzkap, Spitzkoppe, Usakos, Karirbib, Omaruru, Outjo war die Strecke und gut an eienm Tag zumachen mit Zwischenstops besonders in Karibib Edelsteinladen plus Tasse Kaffee und Sandwich.
In Omaruru dann Kaffe und Kuchen.......lecker
[bild: 12086]
Geüsse Georg