Pannenhilfe, wie sich verhalten?

20 Antworten · 9’093 Aufrufe · gestartet 26. Juni 2006 von christian
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
Hallo!

Ich erinnere mich an eine solche Frage im Forum, trotzdem zum Konkreten Fall die Frage:

Auf dem Weg nach Palmwaag steht ein junger Mann auf der Straße und winkt.
Wir halten an, am strassenrand steht ein nach europäischen Verhältnissen völlig fahruntüchtiges Auto. In Ihm sitzt ein weiterer Mann. Höflich wird uns erklärt das Benzin sei zu Ende, 5 Liter bräuchten Sie. Sie Stehen hier schon 24 Stunden.
Wir haben lange überlegt, aber der Bus mit touristen voruns hat auch nicht gehalten. Um an den Kanister zu kommen muß ich Gepäck ausladen, mir ist die Situation nicht geheuer, wir erklären das wir Angst haben und Fahren mit einem schlechten Gefühl weiter. Nach nur 8 Km kommt eine Siedlung.
Wie hättet Ihr Euch verhalten? Haben wir übertrieben?

Gruß Christian
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527 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
Ich weiß nicht wie ich mich in dieser Situation verhalten hätte, denn hinterher kann man immer viel sagen.

Eine Möglichkeit wäre z.B. gewesen ein paar Km weiter zu fahren, bis sicheres und menschenleeres Gebiet erreicht ist, und dann den Kanister ausladen.
Anschließend umkehren und den Kanister 20 m vor dem PKW auf die Straße stellen. Der Kanister wäre dann natürlich futsch. Aber wenn es nur ein kleiner 5l-Plastik-Kanister wäre, dann könnte man das verschmerzen.
War denn in dieser Ortschaft eine Tankstelle?
2’772 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
Hallo,

frag mal den "klausul" hier aus dem Forum. Der hat in diesem Jahr ein dubioses Erlebnis mit einer angeblichen Autopanne gehabt.

Auf jeden Fall verriegele bevor Du anhältst alle Türen! Wollen wir mal nicht davon ausgehen, dass der Anhalter bewaffnet ist, dann hätte er eh die besseren Argumente.
Wir haben auf der Strecke Okahandja-Windhoek auch angehalten, weil 2 Arbeitern angeblich der Traktor, der an der Seite stand, verreckt ist.Einer wollte bis irgendwo hin mitgenommen werden (spach kein Deusch, Englisch oder Afrikaans). Das klang allerdings ziemlich wirr, da der 2. auch permanent hinten in den Fond nach unserem Gepäck stierte. Wir erklärten uns bereit zur Farm zu fahren und Bescheid zu sagen. Als mein Schwager wenig später hinter uns anhielt, merkten die beiden, dass wir zusammen gehörten und suggerierte uns, wir sollten man ruhig weiter fahren... Ist schon komisch, nicht wahr?

In solche Situationen kommt eventuell jeder mal. In Zukunft werden wir weiterfahren, auch wenn wir erst einmal ein etwas schlechtes Gewissen haben werden.

LG

Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter852 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
Hallo!

Sie standen da mutterseelen allein, davor gab es lange keine Ansiedlung, die
nach 8km hatte einen Tyre Repair service,daher auch ewas Benzin.
Der Mann im Auto verhielt sich merkwürdig passiv. Manchmal entscheidet man soetwas ja auch aus dem Bauch. Die Strecke nach palmwaag ist eine C
und wird mehrmals am Tag befahren. Vielleicht ging es ja auch um das Benzin als solches. Auf einem Reifen war nicht mal ein reifen, sie fuhren auf der Felge 🙁
Wenn es richtig im Busch gewesen wäre hätten wir auch anders reagiert.
Schon mal danke für Eure Einschätzung.

Gruß Christian
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7’328 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
... es kommt immer auf die jeweilige Situation an und das Gefühl, das man in dem Moment hat. Ich habe (als Autofahrer) schon öfter angehalten, um zu helfen, auch schon mehrfach Anhalter mitgenommen und bin selbst etwa 2.500 km per Anhalter in Namibia unterwegs gewesen. Ist ja angeblich alles genauso gefährlich ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3’173 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
Hallo @ All!
Wenn man so etwas nicht geheuer findet lasst nur die Finger davon.
Kleiner Tip: Immer eine Flasche Wasser zum weggeben bereit halten.
Egal was die in Notgeratenen suchen an der Reaktion wie sie das Wasser annehemen, das Ihr durch den Fensterschlitz raus reicht koennt Ihr sofort entnehmen ob es sich um ein faules Ei handelt oder nicht.
In 25 Jahren durch Afrka hat das immer funktioniert,
Der obengeschilderte Fall stinkt bis hier zu mir und ich bin gerade Dar-es- Salaam......
Liebe Gruesse
Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
577 Beiträge · seit 200627. Juni 2006 ·
gebe mal pauschal bikeafrika recht.

wir haben mal bei Regen bei einer Gruppe baster geholfen und drei von 8 Personen sogar 40km bin Rebohoth nud zwar bis vor deren diversen haustüren gefahren. Die Beschreibung, da wieder in der Dunkelheit herauszukommen, war 1a!!!
Unsere Freunde haben die Hände über den Kopf geschlagen, wie wir nur könten, es stehen ja ständig Leute am Straßenrand mit Pannen... Stimmt auch.....

Als wir selbst in Bots wegen defekter Tankanzeige mangels Sprit liegen blieben, haben uns Tswana schnell und ohne Probleme geholfen ...

Alle Afrikaner sind auch zuerst mal Menschen wie Du und ich, Hilfe schadet in der Regel nicht ... Es fragt sich m.E. lediglich, ob man immer Lust dazu hat, da der Urlaub ja nicht vom ADAC finanziert wird ...

Alle Unterstellungen bezüglich Kriminalität (normale Vorsichtsregeln ausgenommen) halte ich für absolut übertrieben und ich frage mich, was Leute, die so denken, überhaupt in diese Gegend treibt ...

Gruß und allzeit gute pad
steinbeisser
1’455 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 ·
Hallo Christian,
die Situation kennt sicher jeder, der schonmal in NAM war. Ich war alleine auf der Terpad von Windhoek nach Kalkrand unterwegs, unterwegs ein liegengebliebenes Auto mit 5 Schwarzen, die nach Rehoboth wollten. Ich habe auch gegrübelt, aber dann angehalten. Das Abschleppseil aus 4 Drähten schnell durch meins ausgetauscht, die Karre an unseren alten Landy gehängt und 60km bis nach Rehoboth geschleppt. Dort habe ich einen von den 5en zu mir ins Auto gewunken, damit er mir den Weg zeigen kann.
Im nachhinein vielleicht leichtsinnig, aber die 5 haben sich überschwenglich bedankt und ich habe etwas für die Völkerverständigung getan.
Hätte aber natürlich auch schiefgehen können. Auf der B1 ist es etwas anders als im Busch, da halte ich immer an. Diesen Urlaub eine Familie Bushmänner aus dem Graben gezogen, 2 Südafrikanern Hilfe geschickt, die die Achse vom Trailer verloren hatten, einen Ovambo als Anhalter mitgenomen...
Ich bin auch dankbar, wenn mir jemand hilft, aber auf stark befahrenen Straßen halte ich auch nicht immer. Das Bauchgefühl hilft meistens (hoffentlich).
LG Jens
3’766 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 ·
Hallo,

schlechtes Gewissen hin oder her,
wir sahen mal eine Radfahrer mit Panne, und ich habe nicht angehalten, meine Frau meinte das könne man nicht machen, worauf ich antwortete, wie ein Radfahrer ca. 100 Km vom nächten Ort weg eine Panne haben kann auf einer D-Strasse, ohne Wasser und Lebensmittel.
Zudem war die Ecke durch Büsche und Arkazien eher nicht gut einsehbar¨

Das ein Mitfahrer im "Pannenfahrzeug " sitzenbleibt bei geschätzen 70-80°Celsius die da herschen müssen ist doch eher nicht nachvolziebar, die Klimaanlage würde ja ohne Benzin nicht laufen!

Ich denke niemand erwartet von einem Touristen Hilfe, (viele Einheimischen halten auch nicht an) ich jedenfalls würde in der Schweiz auch nicht Hilfe von einem Auswärtigen erwarten.

Schlechtes Gewissen muss man nicht haben deswegen, es ist auch nicht Verboten zu helfen, dann würde ich aber erst 100m nach dem Pannenauto anhalten (nicht davor) um die Lage etwas abschätzen zu können und nötigenfalls davonfahren.

Sicher in 99% der Fälle sehen wir Gefahren wo keine sind, und tun der Einheischen Bevölkerung unrecht, aber verübeln wird uns das wohl niemand können!

Auch Einheimische die einen Panne haben werden irgend wann Vermisst und durch ihre Leute gesucht!

Wenn ich Ortsansässig wäre hätte ich nicht alle Ausweisspapiere und Krerditkarten und Bargeld bei mir, und das Anhalten würde mir leichter fallen, aber im Urlaub in abgelegenen Gegenden habe ich dazu keine grosse Lust.

Wie bei allem im Leben ist es eine reine Ermessensache die jeder für sich individuel entscheiden muss!!

Nachtrag: Bei dem Radfahrer handelte sich um einen für mich nicht sehr vertrauenswürdigen Einheimischen - UND FÜR MICH - sahe es wie eine Touristenfalle aus, nur das da noch nicht mehr Missverständnisse aufkommen!!!!!<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 22/07/2006 22:02
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3’766 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 ·
GaiAs schrieb:
Hallo!

Ich erinnere mich an eine solche Frage im Forum, trotzdem zum Konkreten Fall die Frage:

Auf dem Weg nach Palmwaag steht ein junger Mann auf der Straße und winkt.
Wir halten an, am strassenrand steht ein nach europäischen Verhältnissen völlig fahruntüchtiges Auto. In Ihm sitzt ein weiterer Mann. Höflich wird uns erklärt das Benzin sei zu Ende, 5 Liter bräuchten Sie. Sie Stehen hier schon 24 Stunden.
Wir haben lange überlegt, aber der Bus mit touristen voruns hat auch nicht gehalten. Um an den Kanister zu kommen muß ich Gepäck ausladen, mir ist die Situation nicht geheuer, wir erklären das wir Angst haben und Fahren mit einem schlechten Gefühl weiter. Nach nur 8 Km kommt eine Siedlung.
Wie hättet Ihr Euch verhalten? Haben wir übertrieben?

Gruß Christian
Quizfrage:

Würdest du als Ortsansässiger 8 Km vor einer Ortschaft 24 Stunden bei Tagsüber brütender Hitze auf Hilfe warten?
Oder würdest du die 8 Km laufen was in 1 1/2 Stunden zu schaffen ist unter die Füsse nehmen?

In diesem konkreten Fall hätte ich nicht angehalten und auch kein schlechtes Gewissen gehabt hinterher.
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7’328 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 ·
VirusAfricanum schrieb:
schlechtes Gewissen hin oder her,
wir sahen mal eine Radfahrer mit Panne, und ich habe nicht angehalten, meine Frau meinte das könne man nicht machen, worauf ich antwortete, wie ein Radfahrer ca. 100 Km vom nächten Ort weg eine Panne haben kann auf einer D-Strasse, ohne Wasser und Lebensmittel.
... ich glaube und hoffe, ich habe mich verlesen oder irgendwas mißverstanden. Sucht man sich vielleicht aus, wo man eine Panne hat oder wie machst Du das? Planst Du die Panne für die nächste Siedlung? Herzlichen Glückwunsch für die gelungene Pannenplanung, sage ich da nur.

Ich bin als Radfahrer auch schon auf Strecken bis 800 km ohne Verpflegungsmöglichkeit unterwegs gewesen, wo selbst 4x4-Autofahrer lieber im Konvoi unterwegs sind.

Wenn ich dann (als Radfahrer oder Autofahrer ist ja nun wohl egal) selbst eine Panne habe, würde ich mir wünschen, daß jemand hält und hilft oder wenigstens fragt. ob Hilfe nötig ist. Allen, die nicht halten und helfen, wünsche ich, daß sie mal selbst in solche Schwierigkeiten geraten, daß sie gerade noch so (aber wirklich gerade noch so und nicht nur subjektiv gerade noch so) überleben. Vielleicht denken die dann nochmal drüber nach.

Alle, die so ignorant unterwegs sind, daß sie jemanden lieber am Straßenrand verrecken lassen, sollten dann wenigstens so konsequent sein und nicht noch Fotos zu machen vom möglichen Opfer. Was ich da als Radfahrer unterwegs schon erlebt habe, kann einen Blutrausch auslösen. Das ist Sensationslust pur und nix weiter.

Ich habe noch ein Verständnis dafür, aus Angst weiterzufahren, aber dann macht man keine Fotos von hilflosen Leuten am Straßenrand und zeigt die hinterher im Bekanntenkreis mit tollen Kommentaren rum.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3’766 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 ·
BikeAfrica schrieb:
VirusAfricanum schrieb:
schlechtes Gewissen hin oder her,
wir sahen mal eine Radfahrer mit Panne, und ich habe nicht angehalten, meine Frau meinte das könne man nicht machen, worauf ich antwortete, wie ein Radfahrer ca. 100 Km vom nächten Ort weg eine Panne haben kann auf einer D-Strasse, ohne Wasser und Lebensmittel.
... ich glaube und hoffe, ich habe mich verlesen oder irgendwas mißverstanden. Sucht man sich vielleicht aus, wo man eine Panne hat oder wie machst Du das? Planst Du die Panne für die nächste Siedlung? Herzlichen Glückwunsch für die gelungene Pannenplanung, sage ich da nur.

Ich bin als Radfahrer auch schon auf Strecken bis 800 km ohne Verpflegungsmöglichkeit unterwegs gewesen, wo selbst 4x4-Autofahrer lieber im Konvoi unterwegs sind.

Wenn ich dann (als Radfahrer oder Autofahrer ist ja nun wohl egal) selbst eine Panne habe, würde ich mir wünschen, daß jemand hält und hilft oder wenigstens fragt. ob Hilfe nötig ist. Allen, die nicht halten und helfen, wünsche ich, daß sie mal selbst in solche Schwierigkeiten geraten, daß sie gerade noch so (aber wirklich gerade noch so und nicht nur subjektiv gerade noch so) überleben. Vielleicht denken die dann nochmal drüber nach.

Alle, die so ignorant unterwegs sind, daß sie jemanden lieber am Straßenrand verrecken lassen, sollten dann wenigstens so konsequent sein und nicht noch Fotos zu machen vom möglichen Opfer. Was ich da als Radfahrer unterwegs schon erlebt habe, kann einen Blutrausch auslösen. Das ist Sensationslust pur und nix weiter.

Ich habe noch ein Verständnis dafür, aus Angst weiterzufahren, aber dann macht man keine Fotos von hilflosen Leuten am Straßenrand und zeigt die hinterher im Bekanntenkreis mit tollen Kommentaren rum.

Gruß
Wolfgang
Bei aller Freundlichkeit von dir, glaub mir das die Einheimischen nicht Radfahren als Freizeitbeschäftigung nur des Vergnügens wegen!
Das ist wohl eher was für Europäer die genügend Freizeit haben und wohl auch die finanziellen Mittel!

Und warum du so krankhaft versuchst mir unter zu jubeln das ich Fotos von so was gemacht habe ist wohl der sommerlichen Hitze zu zu schreiben, anderst kann ich mir deine agresivität anderen Leuten gegenüber nicht erklären. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!!

Und die grosse Lippe die du hier schwingst wegen des "Verecken lassens" kannst du in der annoymtät des Nezes natürlich ausleben wenn es dir beliebt!!!

Erklär mir mal warum selbst die Einheimischen nicht analten!
Von Blutrausch kann wohl nicht die rede sein in diesem Zusammenhang!

Und glaub mir, dieser "Einheimische" Radfahrer sah nicht aus als ob er mit seinem 3Gang Rad auch nur eine Kurbelumdrehung gefahren wäre, für mich sah das nun mal aus wie eine gestellte Touristenfalle!

Da ich davon ausgehe das du fern ab der Gechehen die Situation beurteilen kannst, muss ich mich bei ähnlicher Situation zuerst mit dir absprechen.

Deine persönlichen Erfahrungen und deine sportlichen Ambitionen in Ehren, darfst du es ruhig mir überlassen was ich in einer Situation angemessen finde und was nicht, genauso wie ich deine Enscheidung 800Km ohne Versorgungsmöglickeit nicht in Frage stelle!

Und stell dir vor wenn ich einen Touristen am Strassenrand stehen sehe (die sind recht einfach zu erkennen) oder einen Radfahrer mit einem Bike wie deines sein wird und aussieht wie die meisten Europäer die so was unternehmen ich würde Anhalten (sogar für dich) wenn ich die Situation als unbedenklich einschätze!!!

Also immer schön locker bleiben, und ich wünsch dir das dir "niemals" was unerwartetes passiert, ja es soll Leute geben die nicht immer freundlich sind mit Touristen, ich weiss selbst passiert einem nie was, nur den anderen. Und das sogar Einheimische Autovermieter da vor warnen anzuhalten bei solchen Situationen, ist wohl einzig ihrer makaberen Lust Leute verecken zu lassen zu zu schreiben:

Also das nächste mal bevor du öffentlich jemanden angreiffst, sende doch zuerst mal eine PMS, manchmal klären sich Dinge dann von alleine oder brauchst du so was???

Trotz allem Gruss VA<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 22/07/2006 21:49
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7’328 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
... lies doch meinen Beitrag bitte nochmal in Ruhe durch und versuche, ihn so zu verstehen, wie er gemeint war. Vielleicht und hoffentlich begreifst Du dann, was ich gemeint habe und unterstellst mir nicht Dinge, die dort nicht so geschrieben sind. Auf Deine Beschimpfungen gehe ich nicht weiter ein, weil sie vermutlich auf einem Mißverständnis beruhen.

Viel Spaß weiterhin
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527 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
Bitte beruhigt Euch wieder. Trotz aller Sommerhitze sollte hier doch keine Aggressivität auftreten!

Was die Sache angeht: Ich würde ebenfalls in aller Regel nicht anhalten, es sei denn, es handelt sich um eine absolute zweifelsfreie Notlage.
Im Zweifel kann man auch zweihundert hundert Meter später anhalten und Wasser und Verpflegung an den Straßenrand stellen. Handelt es sich wirklich um eine Notlage, dann werden die Betroffenen sich schon holen, was sie benötigen.

In jedem Fall sollte man jedoch bei nächster Gelegenheit der Polizei von dem Sachverhalt berichten. Die können sich im Falle eines Falles mit der Dienstwaffe wehren.
Wir als Touristen wären im schlimmsten Fall wehrlos und ausgeliefert.

Dass solche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen sind, ist kein glücklicher Umstand. Dafür sind aber immerhin nicht wir, sondern die zahlreichen Banditen verantwortlich.

Viele Grüße
3’766 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
Ich habs in Ruhe durchgelesen - und glaub mir - für mich liest es sich so als würdest du mir unterstellen das ich einen Fahradfahrer krepieren lasse - OK vieleicht gehöre ich nicht zu den mutigsten aller Touristen - und trotzdem glaube ich in den meisten Fällen eine echte Notlage von einer getürkten unterscheiden zu können. Und ja, auch ich habe schon Hilfe von Einheimischen bekommen als ich das Auto in den Graben fuhr, es war zwar nicht lebensbedrohlich, aber ich war dankbar für die Hilfe!

Und wenn ich an einem stehenden Auto vorbeifahre warte ich auf das "Daumenhoch" Zeichen das sogar mir zu vertsehen gibt das alles in Ordnung ist, im umgekehten Falle wäge ich ab ob ich anhalte und Hilfe leiste (oder organiesier eim nächsten Ort) oder nicht, auch mit dem Risiko das ich mal falsch liege was passieren kann.

Und dieser Radfaher den ich explizit erwähnt hatte ohne auch nur einen Ausrüstungsgestand bei sich zu haben, weder Wasser, noch sonstiges Gepäck in kurzen Hosen und Sandalen, erweckte mir nicht das Vertrauen, was mich in dieser Anahme bestärkte war als ich im Rückspiegel erkennen konnte wie er danch als wir in einiger Entfernung waren, mit seinem Rad in Richtung der erwähnten Büsche ging und ohne eine Sekunde uns nachzuschauen in diesen Verschwand!!

Entweder wir schreiben hier nicht vom gleichen oder ich habe dich wirklich nicht verstanden.

Ich schlage dir vor ein Bier aus dem Kühlschrank zu nehem so wie ich es jetzt tun werde, und wir reden mal darüber wenn ich in der Lage bin sachlich darüber zu diskutieren!

Falls ich dich falsch verstanden habe, kann das passieren und es war nicht meine Absicht dir auf die Füsse zu treten, in diesem Sinne Prost und ein schönes Wochenende, VA
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7’328 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
... nochmal von vorn ...

@VirusAfricanum
Ich habe Dich in meinem Beitrag persönlich angesprochen, als es um den Punkt mit der "Pannenplanung" ging, weil Du Dich skeptisch wegen dem Ort der Panne geäußert hattest. Die entsprechende Äußerung von Dir war auch als Zitat eingefügt.

Alles Weitere waren allgemeine Äußerungen, die auf niemanden persönlich bezogen waren. Wenn Du diese Äußerungen auf Dich beziehst und Dich dadurch angegriffen fühlst, ist das zunächst mal Dein Problem. Das habe ich aber nicht gemeint und auch nicht geschrieben.
Einiges, was Du aufgrund Deines Irrglaubens, persönlich angegriffen worden zu sein, geschrieben hast, habe ich daher überlesen. Schwamm drüber. Ich hoffe, das Thema ist damit erledigt.

Meine anschließenden Aussagen waren allgemeiner Art und bezogen sich auf eigene Erlebnisse. Da gibt es so ca. 4 typische Verhaltensweisen unterwegs, die ich als Radfahrer beobachten konnte.
1. Hilfsbereitschaft - Leute, die anhalten und fragen, ob alles in Ordnung ist, ob man was braucht, ob man lieber das Rad aufladen und mitfahren will o.ä.
2. Neugier - Leute, die anhalten und fragen, ob sie mal ein Foto machen dürfen. Die fragen dann i.d.R. auch noch, ob man irgendwas braucht oder alleine klarkommt
3. "Ignoranz" - Leute, die vorbeifahren, als wäre man nicht da oder sich Mühe geben, wegzuschauen. Hier ist das Wort "Ignoranz" zunächst mal nicht negativ gemeint, kann es aber unter bestimmten Bedingungen werden. Diese Leute sind vielleicht auch welche, die Angst vor einem Überfall haben.
4. Sensationslust - Leute, die abbremsen oder gar anhalten und ungefragt Fotos machen, aber sofort beschleunigen, wenn man in die Nähe kommt. Das ist die Sorte Leute, die ich mal in die Situation eigener ernster Probleme wünsche.

So, nochmal zu Abschluß ... hier ist niemand persönlich gemeint. Wer sich selbst zum Typ 4 zählen muß, sollte allerdings mal sein Verhalten hinterfragen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
527 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
Alles Weitere waren allgemeine Äußerungen, die auf niemanden persönlich bezogen waren.
Hi Wolfgang,

Du gibst heute wohl nicht nach...;)

Als objektiver Dritter muß ich Dir aber mitteilen, dass Deine Äußerungen im Zusammenhang nur als an VirusAfricanum gerichtet verstanden werden konnten.
Wenn Du schon solche Sachen von Dir gibst, dann solltest Du sie in Zukunft unbedingt als solche, nicht an eine bestimmte Person gerichtete, kennzeichnen.


Viele Grüße,
Hiluchs.
7’328 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
Hiluchs schrieb:
Du gibst heute wohl nicht nach...;)
... ich möchte halt überflüssige Mißverständnisse dieser unschönen Art nicht einfach so stehen lassen ...
Als objektiver Dritter muß ich Dir aber mitteilen, dass Deine Äußerungen im Zusammenhang nur als an VirusAfricanum gerichtet verstanden werden konnten.
Wenn Du schon solche Sachen von Dir gibst, dann solltest Du sie in Zukunft unbedingt als solche, nicht an eine bestimmte Person gerichtete, kennzeichnen.
... Danke für die Info aus unbeteiligter Sicht!
Ich lese meine Beiträge vor dem Absenden immer nochmal durch und war mir sicher, daß man es richtig verstehen würde. Ich bin auch jetzt noch dieser Meinung, aber dann irre ich mich halt. Ich nehme Deine Anregung jedenfalls auf in der Hoffnung, daß zukünftig keine Mißverständnisse entstehen mögen ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3’766 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
BikeAfrica schrieb:
... lies doch meinen Beitrag bitte nochmal in Ruhe durch und versuche, ihn so zu verstehen, wie er gemeint war. Vielleicht und hoffentlich begreifst Du dann, was ich gemeint habe und unterstellst mir nicht Dinge, die dort nicht so geschrieben sind. Auf Deine Beschimpfungen gehe ich nicht weiter ein, weil sie vermutlich auf einem Mißverständnis beruhen.

Viel Spaß weiterhin
Ja Schwamm drüber, Missverständnise beherrschen nun mal die Welt;)

Manchmal ist es halt etwas schwer schriftlich fest zu halten was man eigentlich ausdücken wollte!

Mein Kernaussage zu benannter Panne dieses einheimischen Radfahres in der Mitte einer verlassenen Gegend war das ich diese als "Fiktive" also um eine gestellte Situation einschätze und diesbezüglich als bewusster Ort gewählt empfand um ahnungslosen Touristen ein paar Nam$ abzunehmen (irrtum ist nie auszuschliessen). Selbstverständlich sucht sich niemand den Ort einer "echten" Panne aus, und das diese dann in mitten der Pampa sind kommt oft dann halt noch dazu.

Ich gehe nun mal davon aus wenn ich eine Autopanne habe, meine Begleitperson nicht im brütend heissen Auto sitzen bleibt wenn da endlich mal nach Stunden oder Tagen ein Fahrzeug am Horizont erscheint, da würde so vermute ich jeder der sich in grosser Notlage befindet mit vereinten Kräften versuchen zusammen dieses Auto mit winken und sich in die Fahrbahn stellen um dieses anzuhalten, nötigenfalls würde ich sogar etwas in den Weg legen um ein verlangsamen der Fahrt zu erzwingen. Und so ähnlich würde ich auch das verhalten anderer Autofahrer (auch Radfahrer erwarten). In Situatione die mir nicht als geheuer erscheinen verlangsame ich die Fahrt ohne anzuhalten, beim kreuzen, oft genügt ein Blick auf die Fahrer oder sie geben ein Zeichen das alles OK ist. Im Zweifelsfalle fahre ich so gegen hundert Meter weiter und beobachte kurz den Rückspiegel, bleiben die Personen stehen und geben keine Zeichen gehe ich davo aus das sie ein anderes Problem haben und wenn sie nur mal kurz ins Gebüsch mussten. Kommt eine der Personen auf unser Auto zu, so kann ich in der Regel abschätzen ob es um einen Notlage handelt, die Körpersprache erzählt da sehr viel!

Das die Einheimischen in der Regel keine Pannenhilfe von Touristen erwarten, begründet sich halt in der Anahme das diese beinflusst von Warnungen verschiedenster Quellen weder abbremsen noch auf das Daumen hoch/tief zeichen achten, natürlich würdensie sich auch über Hilfe von einem Touristen freuen, das ist aber nun mal aus vielen vorgenannten Gründen eher zu 99,9% nicht der Fall.

Kommt dazu das Einheimische sich weit besser zu helfen wissen als Touris, ein Einheimischer fährt meist nicht zum Vergnügen von A nach B, das hat fast immer einen Grund wie die Heimreise von der Arbeit, besuch von Freunden, Geschäfte jeglicher Art, weshalb sie wenn sie nicht zu einer bestimmten Zeit am Ziel ankommen viel eher als Touristen vermisst werden. Auch werden sie wohl immer die Beste und kürzeste Verbindung von A nach B benutzen und desahalb wohl auch eher gefunden und depaniert werden.

Hier geht es darum wie man sich verhalten soll, und jeder muss das für sich alleine entscheiden, im Zweifelsfalle würde ich ein Weiterfahren empfehlen, Wasser an den Ranstellen natürlich nicht Verboten, normale Touristen kommen früher oder Später an einem Ort vorbei oder treffen am Campingplatz ein oder einer Lodge, und niemand wird daran gehindert den Ort des liegengbeliebenen Fahrzeugs zu melden, die Ortsansässigen können sehr rasch erkennen ob und was es zu tun gilt!

In diesem Sinne eine pannenfreie Fahrt, Gruss VA
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3’766 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 ·
BikeAfrica schrieb:
... lies doch meinen Beitrag bitte nochmal in Ruhe durch und versuche, ihn so zu verstehen, wie er gemeint war. Vielleicht und hoffentlich begreifst Du dann, was ich gemeint habe und unterstellst mir nicht Dinge, die dort nicht so geschrieben sind. Auf Deine Beschimpfungen gehe ich nicht weiter ein, weil sie vermutlich auf einem Mißverständnis beruhen.

Viel Spaß weiterhin
Ja Schwamm drüber, Missverständnise beherrschen nun mal die Welt;)

Manchmal ist es halt etwas schwer schriftlich fest zu halten was man eigentlich ausdücken wollte!

Mein Kernaussage zu benannter Panne dieses einheimischen Radfahres in der Mitte einer verlassenen Gegend war das ich diese als "Fiktive" also um eine gestellte Situation einschätze und diesbezüglich als bewusster Ort gewählt empfand um ahnungslosen Touristen ein paar Nam$ abzunehmen (irrtum ist nie auszuschliessen). Selbstverständlich sucht sich niemand den Ort einer "echten" Panne aus, und das diese dann in mitten der Pampa sind kommt oft dann halt noch dazu.

Ich gehe nun mal davon aus wenn ich eine Autopanne habe, meine Begleitperson nicht im brütend heissen Auto sitzen bleibt wenn da endlich mal nach Stunden oder Tagen ein Fahrzeug am Horizont erscheint, da würde so vermute ich jeder der sich in grosser Notlage befindet mit vereinten Kräften versuchen zusammen dieses Auto mit winken und sich in die Fahrbahn stellen um dieses anzuhalten, nötigenfalls würde ich sogar etwas in den Weg legen um ein verlangsamen der Fahrt zu erzwingen. Und so ähnlich würde ich auch das verhalten anderer Autofahrer (auch Radfahrer erwarten). In Situatione die mir nicht als geheuer erscheinen verlangsame ich die Fahrt ohne anzuhalten, beim kreuzen, oft genügt ein Blick auf die Fahrer oder sie geben ein Zeichen das alles OK ist. Im Zweifelsfalle fahre ich so gegen hundert Meter weiter und beobachte kurz den Rückspiegel, bleiben die Personen stehen und geben keine Zeichen gehe ich davo aus das sie ein anderes Problem haben und wenn sie nur mal kurz ins Gebüsch mussten. Kommt eine der Personen auf unser Auto zu, so kann ich in der Regel abschätzen ob es um einen Notlage handelt, die Körpersprache erzählt da sehr viel!

Das die Einheimischen in der Regel keine Pannenhilfe von Touristen erwarten, begründet sich halt in der Anahme das diese beinflusst von Warnungen verschiedenster Quellen weder abbremsen noch auf das Daumen hoch/tief zeichen achten, natürlich würdensie sich auch über Hilfe von einem Touristen freuen, das ist aber nun mal aus vielen vorgenannten Gründen eher zu 99,9% nicht der Fall.

Kommt dazu das Einheimische sich weit besser zu helfen wissen als Touris, ein Einheimischer fährt meist nicht zum Vergnügen von A nach B, das hat fast immer einen Grund wie die Heimreise von der Arbeit, besuch von Freunden, Geschäfte jeglicher Art, weshalb sie wenn sie nicht zu einer bestimmten Zeit am Ziel ankommen viel eher als Touristen vermisst werden. Auch werden sie wohl immer die Beste und kürzeste Verbindung von A nach B benutzen und desahalb wohl auch eher gefunden und depaniert werden.

Hier geht es darum wie man sich verhalten soll, und jeder muss das für sich alleine entscheiden, im Zweifelsfalle würde ich ein Weiterfahren empfehlen, Wasser an den Ranstellen natürlich nicht Verboten, normale Touristen kommen früher oder Später an einem Ort vorbei oder treffen am Campingplatz ein oder einer Lodge, und niemand wird daran gehindert den Ort des liegengbeliebenen Fahrzeugs zu melden, die Ortsansässigen können sehr rasch erkennen ob und was es zu tun gilt!

In diesem Sinne eine pannenfreie Fahrt, Gruss VA
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