Nochmal zum Verhalten von Elefanten:
Wir denken, wie ihr, dass es eine Mischung aus mehreren negativen Faktoren ist, die zu aggressiven Elefanten führt: Jagd, falsches Touristenverhalten, Nahrungsknappheit, aber auch „Zahnschmerzen“ o.ä. können einen Ele aggressiv machen. Wenn dumme Touristen „Breeding Elefants“ drangsalieren, ist das fatal; Einem Elefanten mit starkem Durst sollte man ausweichen – und in der „Must“ ist er allemal mit Vorsicht zu genießen. - Und da man nie genau weiß, was der Ele empfindet, sollte man Abstand halten und sich nicht aus dem Auto bewegen.
Wir glauben nicht, dass dieser Elefant bei Kieling, aggressiv war. Es war ein Scheinangriff, ausgelöst durch den Kameramann oder seine Mitarbeiter.
„Laut Kieling haben sie im Nachhinein erfahren, dass die Elefantendame vor ein paar Tagen beschossen wurde und deshalb so aggressiv war.“
Das halten wir für eine ganz platte Schutzbehauptung, um sich der Kritik zu entziehen. Und dummes Zeug. Kein Trophäenjäger schießt da oben im Hoanib mal eben auf Elefanten, die noch nicht einmal Elfenbein haben – geschweige denn, er schießt und trifft nicht.
Abgesehen davon, glauben wir (wissen es aber nicht genau), wird direkt im Hoanib-Tal sowieso nicht gejagt (dort wurden die Aufnahmen gemacht). Die Tiere sind ziemlich „standorttreu“, gemäß dem Futter- und Wasserangebot wandern sie das Flusstal auf und ab. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass auch mal Tiere weiter wandern und anderswo einen Abschuss miterlebt haben könnten. Was wir in diesem Fall nicht glauben.
Der Angriff des Elefanten war von Kieling eindeutig provoziert. Man kann davon ausgehen, dass er genau wusste, was er tat und warum er es tat. Wenn man spektakuläre Bilder haben will, z.B. einen Scheinangriff eines Elefanten, stellt man eben genau da die Kamera schön niedrig hin, wo man sich die spektakulärsten Aufnahmen erhofft - und es war ihm klar, dass er dann notfalls rennen muss, wenn er so handelt. Alles berechnet. Dass es dann tatsächlich aktionsnah passierte, hat ihn vielleicht etwas überrascht… Er bleibt ja auch nicht „wie angewurzelt“ stehen, sondern er dreht noch an der Brennweite, damit der Ele auch noch ganz ins Bild passt, wenn er nah dran ist! Alles Kalkül.
Eine solche Situation in dieser Weise zu vermarkten und dem unwissenden Zuschauer (woher sollte der es auch wissen) als solche Story zu verkaufen, ist mehr als ärgerlich. Einen Halbstarken ohne Elfenbein als „Leitkuh“ zu bezeichnen ist ja auch irgendwie sehr – naja…
Sein englisches Gerede in die zweite Kamera, gilt eher dem begleitenden Guide… - diese Show, die der Kieling abzieht, ist schon peinlich. Insbesondere auch dieses permanente Getue, als sei er mit Rucksack und Kamera auf der Schulter zu Fuß auf Expedition – so ein Bullshit. Dabei lässt er sich von einem professionellen namibischen Safari-Anbieter für Film und TV durch die Gegend karren und mimt der Explorer in der Wüste - und das auch noch schlecht…
Und wenn er behauptet, für die paar, überwiegend sehr mittelmäßige Einstellungen wochenlang bei den Wüstenelefanten gewesen zu sein, dann sind die beiden Kameramänner, die dort gedreht haben entweder sehr faul oder er ist einfach ein Spinner. (Irgendwie muss er halt seine hohen Kosten dem zahlenden Sender gegenüber vertreten…)- Wenn er tatsächlich mehrere Wochen im Land war, verwurstet er sicher noch in weiteren Folgen ebenso “sensationelle“ Aufnahmen...
Kann einen ja aufregen, sowas.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt