Naja, da kann der Defender auch ein gemütliches Heim bieten - ich finde die Lösung dieses Defender Fahrers jedenfalls als sehr schöne Lösung, die flexibel und auch vermutlich recht bezahlbar ist
Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200704. März 2012 ·
Hallo zusammen
Für alles gibt es verschiedene Meinungen und Ansichten. Wir waren mit Hilux und Dachzelt schon x-Mal im südlichen Afrika unterwegs, war echt genial. Neben Afrika werden wir mit unserem Fahrzeug auch die Schweiz, Alaska, die Amden in Südamerika und noch weitere Länder bereisen. Letztes Jahr in Alaska war im Sommer die Durchschnittstemperatur 4-6 Grad mit 80% Regen, da möchte ich lieber nicht mit einem Dachzelt unterwegs sein. Zudem bin ich in 8 Jahren 70 Jahre alt und da ist etwas Komfort halt schön schön. Und weisst du mafrot, das alles schliesst das Frühstücken, Kaffeetrinken und Abendessen draussen sowie das Geniessen der aufgehende Sonne oder das Lagerfeuer nicht aus!! Bitte unterschätzt die Geländetauglichkeit des G nicht. Er ist sehr off road tauglich und wir die meisten Strecken, die ein Landrover macht, auch meistern. Und wegen den wenigen Strecken (sicher weit unter 1%) , welche ich dann wirklich nicht befahren kann, auf alles verzichten, ich weiss nicht.
Leona, vielen Dank für deine Einladung. Ich war Ende letztes Jahres mir meiner Tochter 7 Wochen in Argentinien und Chile mit dem ÖV unterwegs und Buenos Aires ist eine echt faszinierende Stadt.
Damit möchte ich für mich die Diskussion abschliessen.
Vile Grüsse,
Peter
Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200704. März 2012 ·
ich kann Peter nur beipflichten! Es ist ja nicht nur eine Frage des Alters, wenn man sich ein bisschen mehr Komfort auf Langzeitreisen wünscht. An diesem Punkt ist mir die Diskussion in diesem Thread an manchen Stellen etwas zu persönlich. Es bleibt am Ende jedem selbst überlassen, wofür er sich entscheidet. Da zählen Fakten und nicht die Vorlieben anderer. Mir bleibt etwas unklar, wie man die Flexibilität eines Defender, wo man mit täglichem Umbauen im Innenraum schläft, mit einem G mit kompletten Kabinenaufbau vergleichen kann... Ich kenne Peter und er hat sich aus Gründen der Flexibilität für den G und gegen den MB917 (den ich übrigens auch fahre) entschieden. Ich war dabei ein kleiner (nicht wertender) Baustein bei der Entscheidungsfindung. Ganz am Schluss denke ich, ist es immer auch eine Frage des Geldes. Wer sich einen Allrad-LKW für eine halbe Million leisten kann, wird dies in den meisten Fällen auch tun. Schönen Sonntag Tobias
Ist doch klar - jeder soll das kaufen was er für richtig hält - ich habe eben erst gelesen, dass das Auto wohl ein Mercedes-Benz G Wohnmobil von Woelcke sei - ich kenne diese Autos nicht, hoffe das Bild zeigt die richtige Richtung
Wenn es das ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man damit im Afrika Busch umher fahren kann - aber es ist ja auch eine Frage was man unter Afrika und der Route am Schluss versteht
Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200704. März 2012 ·
Danke Tobias für deine Worte. Dem kann ich nichts beifügen.
mafrot, du hast das richtige Fahrzeug gefunden. Ob du es glaubst oder nicht, das Fahrzeug ist sehr Afrika Routen tauglich, sicher nicht wenn es zu viele Büsche hat.In ein paar Jahren kann ich dir mehr darüber sagen.
Neuestes Projekt unter Mitwirkung von ORC Ostfldern.
Gesehen auf der CMT.
Auch ne Überlegung Wert, wenn....., ja wenn der Preis
keine Rolle spielt!
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LLLa Leona2'780 Beiträge · seit 200704. März 2012 ·
Mir würden auch gewisse Offroad Trailers zusagen. Ein Conqueror zB. Man stellt das "Haus" auf eine camp site oder stellt es auch mal für ein paar Tage ein zB in einer Grosstadt und ist frei um mit dem Geländewagen Ausflüge zu machen.
Dann hab ich auch gesehen dass MB Fans ein eigenes Forum haben: www.mb4x4.co.za gruss leona
wir waren in 2009 mit einem DB 1628 4x4 Womo-Koffer in Namibia unterwegs; damit ist man ganz gut aufgestellt, hat viel Platz, viel Stauraum - und einen großen Tank, oder deren zwei 😵 . Es gab mit dem Fahrzeug keine Probleme, man hatte einen sehr hohen Sitz, gute Aussicht und kam eigentlich überall hin, auch Dank eingebauter motorgetriebener Selbstbergungswinde. Im Dickbusch tut man gut daran, die Wege einzuhalten, das gleiche gilt für Flußufer mit Baumbestand, da ist die Fahrzeughöhe oft hinderlich mit guten 3.00m/3.50m.
Nachteilig dürfte die eher reduzierte Reisegschwindigkeit auf der Teerpad sein (für uns kein Problem, lag bei kommoden ausreichenden 80km/h) und die manchmal etwas klein wirkenden Parkplätze. Zudem sind manche Bergpfade im Khomas-Hochland nicht unbedingt auf die Fahrzeugbreite ausgelegt - und bedingt durch den höheren Schwerpunkt steigt schnell die Seitenneigung. Zum Rangieren ist manchmal ein Einweiser ganz hilfreich. Insgesamt ist man halt "gefühlt" langsamer unterwegs, besonders in den Bergen auf den Gravel-Roads (z.B. Boshua-Paß). Auch sind Reifenwechsel ggf. "schweiss-treibender" und bedingen eine gute Ausrüstung.
Was uns bewusst positiv aufgefallen ist, ist einmal das deutliche "mehr" an Platz, der üppige Luxus mit Doppelbett, großer Sitzecke, vielen Staufächern und der autarken Elektrizitätsversorgung, sowie die guten Kühlmöglichkeiten für Frischwaren. Zudem wird so ein Koloß seltener "abhanden kommen" und viele gute Gespräche und Hinweise haben sich auch erst aufgrund der Fahrzeuggröße ergeben 🤪 . Zugleich ist der LKW deutlich mehr Einbruch-gehemmt als etwa ein kleiner landestypischer 4x4 😉 .
Zudem macht das LKW-fahren abseits der Straße wirklich Spaß 🙂, ist "gefühlt" entspannter als ein PKW und mancher Farmer freute sich einfach auch über das Legen einer neuen "Spur" auf den Farmwegen, wird der Boden doch sehr verdichtet 🙂 . Das kann natürlich auch ein Nachteil auf und in sensiblen Naturschutzgebieten sein. Da darf man dann sehr vorsichtig fahren.
Wer dennoch mit diesen Einschränkungen leben kann, das "Mehr" an Platz sinnvoll verwenden kann und dafür auch gerne zwischen 20-25 Liter Diesel auf 100km Gravel-Road (in den Bergen mehr) investiert 😈 , hat mit einem so relativ großen und schweren 4x4 LKW einge ganz gute Wahl getroffen und ist - recht autark - auch in sehr einsamen Gebieten gut bedient. Die manchmal "schnelle" Einkaufsfahrt ist allerdings nicht wirklich realistisch und eine 14-Tagesreise ist dann auch eher zu kurz.
Ein "Aufklärungs-Motorrad (125er/250er) wäre sicherlich eine sinnvolle kleine Ergänzung, bedeutet dann aber auch die Mitnahme von zusätzlichem Benzin in Kanistern oder einem Extra-Einbau-Tank und zusätzlicher Logistik (Helm, Stiefel, Beckengurt etc).
Und die Sache mit dem "Stern" auf dem Kühlergrill ist schon ganz beruhigend 😉 , denn die Ersatzteilfrage hat sich dieses Mal gar nicht erst gestellt.
wir fahren auch ein solches Dickschiff und sind damit sehr zufrieden!
Wir sind meist zu viert damit unterwegs man sitzt sehr bequem und hat eine tolle Aussicht.
Wir werden zwar auch öfters auf die größe des Fahrzeuges angesprochen und uns wird dann immer erzählt: Naja, ist ja ganz nett, aber dort und dort kommst du damit nie hin,...
Wenn sich aber dann herausstellt, das wir die Strecke schon gefahren sind, kommt meist ungläubiges grinsen.
Was ich damit sagen will, viele Leute können sich einfach nicht vorstellen, dass sich ein solch großes Fahrzeug auch recht gut im Gelände fahren lässt.
Auch nochmal zum Thema Anschaffungspreis: Groß ist nicht gleich teuer, gute gebrauchte LKW´s sind reichlich und auch günstig auf dem Markt erhältich und die Wartung und Reparatur ist keine Raketentechnik!
Die ganze Geschichte mit wer mit was reist, ist eh eine reine Geschmackssache, da hat jeder seine eigenen Ansichten und dass ist auch gut so!
mich würde Interessieren welche Route Ihr im mom. von der Schweiz nach Süd-Afrika geplant habt. Die politischen Situationen in den Nord-Afrikanischen Ländern sind ja im Moment nicht so stabil.
Ich weiß die Diskussion ist tot. Aber was ist denn mit dem Lärm?
Ich bin mal mit einem deutschen Päärchen, die mit Sohn und Hund durch Afrika im Unimog getourt sind, von Sambia nach Namibia getrampt. (die meinten nie wieder so eine alte langsame Kiste).
Im Fahrerraum war es einfach HÖLLISCH laut, die beiden saßen nur stumm in der Kabine, schauten nach vorne .... und hatten Oropax in den Ohren!
Das sollte man eben beim Komfort auch bedenken, oder?
giraffenmog649 Beiträge · seit 200723. Apr. 2012 ·
Peter Mock schrieb: Was für Konsequenzen hat ein solches Fahrzeug in Bezug auf Eintritte in die ParksPeter
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Dich die Parks in Botswana in den finanziellen Ruin treiben können. In Botswana wird der Eintritt des Autos nach dem Gewicht berechnet. Mit einem europäischen Pass und einer Autoanmeldung in Europa bist Du mit ca. 300US$ PRO NACHT(!!!!) dabei. Einzige Ausnahme: Kgalagadi - dort bezahlst Du nach süd-Afrikansicher Gebührenregelung.
In Süd-Afrika darfst Du in Nationalparks des SANOrg nur Asphaltstrassen fahren. Pads sind ab 4t gesperrt - allerdings kümmert sich da so wirklich niemand drum....
Kenia und Tansania haben wir mit unserem dicken noch nicht bereist - haben preislich aber mal vorgefühlt: Ähnlich und noch höhere Preise wie in Botswana!
.... Sorry - ich habe gerade gesehen, dass die Diskussion die urspüngliche Frage schon überholt hat.... Trotzdem: Sollte es noch weitere Fragen zum Theam "Reisen mit Grossen" geben, werde ich sie mit meinen mittlerweile 8 Jahren 7,5t-Erfahrung gerne versuchen zu beantworten.
ich denke mal die Lautstärke ist sehr stark vom Model des LKW´s abhängig, bei uns kann man sich bei Tempo 80 ( auf Teerstraße ) noch sehr gut unterhalten, V max liegt bei 115 km/h, natürlich wird es auf Schotterstaßen schon ein bisschen lauter.
Ich sag mal, man mag es oder halt eben nicht, da hat jeder sein eigenes Empfinden und auch Schmerzgrenze.
Gruß
Markus
giraffenmog649 Beiträge · seit 200724. Apr. 2012 ·
@Maggus: Stimmt! Bei uns ist die Lautstärke sehr abhängig von den Reifen. Als wir den Mog gekauft haben, waren die billigsten Reifen drauf, die auf dem Markt zu finden waren.... Unsere neuen haben einen deutlichen Unterschied gebracht!
da kann ich nur zustimmen! Ein paar vernünftige Reifen, nicht immer Vollgas und etwas nach-isolieren mit Teermatten hilft enorm. Bei uns ist der Faltenbalg zwischen Fahrerhaus und Kabine das Hauptproblem, da genau drunter das Getriebe sitzt. Hier hat sich ein dickes (normales) Kissen während der Fahrt bewährt 😉 Liebe Grüsse Tobias
Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200706. Mai 2012 ·
Hallo Georg
Das ist ein gute Frage! Ägypten, der Sudan und Äthiopien sind momentan nicht zu machen. In 2 Jahren werde ich das Fahrzeug nach dem südlichen Afrika bringen, wie, das weiss ich noch nicht. Eine Variante ist das Verschiffen nach Mombasa oder direkt nach Namibia. Das Fahrzeug in Mombasa aus dem Zoll zu bringen sei allerdings eine Herausforderung! Mehr kann ich momentan dazu nicht sagen. Mal schauen wie sich die Welt in den nächsten 2 Jahren verändert, sofern sich etwas verändert.
Ägypten, der Sudan und Äthiopien sind momentan nicht zu machen.
Hallo Peter,
wo hast du denn die Info her?
Wir sind jetzt seit über 6 Monaten in Ostafrika unterwegs und haben eine Menge Leute getroffen, die derzeit von Nord nach Süd oder umgekehrt unterwegs sind. Alleine in Nairobi treffen fast täglich Reisende ein, die genau diese Länder gerade durchquert haben (ohne Probleme) oder aber sich Visa für den Weg Richtung Norden besorgt haben.
Syrien stellt aktuell wohl eher eine Problem da, die oben genannten Länder aber sich nicht.
Aber die entsprechenden Infos dazu findet man auch nicht im Namibia-Forum 😉
@Peter: Als wir unseren Dicken runter gebracht haben, war die Verschiffung nach Port Elisabeth deutlich günstiger als Walvis Bay!
Und: Der Zoll in SA war schon ein Abenteuer - wenn wir keinen Agenten beauftragt hätten, dann hätte das rausholen aus dem Zoll WOCHEN gedauert. Und "Unterstellen" beim Zoll ist alles, aber nicht günstig! Mombasa würde ich mich alleine nicht rrauen!
Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200711. Mai 2012 ·
Hallo Ulli
Schön von dir zu hören. Ein Südafrikaner wollte seinen G nach Südafrika fahren und hat das Fahrzeug schlussendlich nach Mombasa verschifft. Hier ein paar seiner Aussagen:
Ausserdem ist die buerokratische Abwicklung in Aegypten ein Alptraum fuer Selbstreisende. Auch Aethiopien hat total touristenfeindliche Bestimmungen, indem ein Carnet nicht anerkannt wird, sondern eine spezielle Einladung der diplomatischen Vertretung wie Botschaft etc. verlangt wird. Diese hat nur einige Tage Gueltigkeit, d.h. sie darf nicht vordatiert werden und gilt nur fuer einen bestimmten Grenzuebergang. Dann duerfen Sie ausser dem PC auch noch einen Drucker im Wohnmobil mitschleppen, damit Sie dieses wahnsinnig wichtige Dokument vor der Einreise ausdrucken koennen.
Es freut mich aber zu hören, dass die Route machbar ist.