Neulinge möchten nach Tansania

19 Antworten · 8'055 Aufrufe · gestartet 09. März 2011 von tisalima
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Themenstarter72 Beiträge · seit 201009. März 2011 · #1
Hallo an alle,
wir (2 Erwachsene 43/50) wollen dieses Jahr das zweite Mal nach Namibia.
Tja, uns hat wohl auch der Virus Africanus erwischt.

Nun spielen wir mit dem Gedanken, uns später auch Tansania anzuschauen. Uns schwebt so eine Reise wie in Namibia vor. Mit einem Geländewagen von Lodge zu Lodge fahren.
Da wir absolut nicht teamfähig sind, ist eine Gruppenrundreise nichts für uns.
Wir mögen natürlich die Natur. Vor allem Tiere wollen wir beobachten. Reisedauer wird wohl um die drei Wochen sein. Drei oder vier Lodges, die wir als Basis für Touren in die Umgebung nutzen, wären prima.
Von Reisebüros ist uns abgeraten worden. Die Fahrzeugflotte in Tansania hat ein schrottiges Niveau.
Jetzt habe ich aber hier schon so viel mitgelesen und herausgefunden, dass es doch Touristen in Tansania gibt.
Könnte ich das Wissen von den Tansania-Reisenden anzapfen?


LG
Sabine
143 Beiträge · seit 200810. März 2011 · #2
Liebe Sabine,

klar, ...gerne geben wir unser Wissen an Dich weiter! Nur solltest Du Deine Fragen, Wünsche, Ziele etc. etwas verifizieren! Schon vorab könntest Du viele Infos selber recherchieren indem Du die Suchfunktion bei Gooooooogle nutzt!

Z.B.: Car Hire Tanzania

Für gut definierte Fragen wirst Du hier im Namibia-Forum gewiß zufriedenstellende Antworten erhalten!

Verschwitzte Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
273 Beiträge · seit 200910. März 2011 · #3
Hallo,

für den Anfang würd eich Euch raten, von Dar aus die Parks Arusha, Lake Manyara, Tarangire und den Ngorongoro Krater zu besuchen.

Das hieße eine Lodge in Arusha, eine beim Lake Manyara, eine beim Tarangire. Ngorongoro geht vom Manyara aus zu besuchen, man kann aber auch direkt am Kraterrand logieren.

Je nach Zeit, Geldbeutel und Laune könnt ihr noch einige Tage in die Serengeti fahren.

Leider sind wir Camper, so dass ich dir keine Lodges empfehlen kann.

viele Grüße,

Hans
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
557 Beiträge · seit 200910. März 2011 · #4
Hallo und guten Tag,

@ Sabine

im vergangenen Jahr habe ich mit meiner Frau eine Tansaniareise unternommen. Hier der Link auf den Reisebericht in diesem Forum:

http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html


Ich kann mir gut vorstellen, dass solch eine Tour auch mit gemietetem Fahrzeug selbst durchgeführt werden kann.


Herzliche Grüße

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
1'287 Beiträge · seit 200810. März 2011 · #5
tisalima schrieb:
Nun spielen wir mit dem Gedanken, uns später auch Tansania anzuschauen. Uns schwebt so eine Reise wie in Namibia vor. Mit einem Geländewagen von Lodge zu Lodge fahren.
Da wir absolut nicht teamfähig sind, ist eine Gruppenrundreise nichts für uns.
Wir mögen natürlich die Natur. Vor allem Tiere wollen wir beobachten. Reisedauer wird wohl um die drei Wochen sein. Drei oder vier Lodges, die wir als Basis für Touren in die Umgebung nutzen, wären prima.
Von Reisebüros ist uns abgeraten worden. Die Fahrzeugflotte in Tansania hat ein schrottiges Niveau.
Hallo,

wir waren im letzten Jahr in Tanzania und haben uns vom Reisebüro dazu überreden lassen, ein Auto mit Fahrer zu nehmen. (Begründung die Strassen seien schlecht und die Orientierung nahezu unmöglich). Es ist in Ostafrika weniger üblich, so zu reisen wie wir es aus dem südlichen Afrika kennen. Das bedeutet eben auch, dass es wohl etwas schwieriger ist, einen Wagen zu mieten und die Auswahl der verfügbaren Autos ist beschränkter also in RSA oder Namibia.
Unser Eindruck ist allerdings, dass es absolut aus sehr gut möglich ist allein zu fahren. Die Strassen waren deutlich besser als z.B. in Mosambik und die Orientierung ähnlich einfach wie im Etosha. Bereitet Euch allerdings auf gepfefferte Preise (vor allem die Nationalparkgebühren und Unterkunftspreise) vor. Hier ist man gerade bei den beliebten Parks im Norden nicht kleinlich. Ich kann mir auch vorstellen, dass es ab und an etwas komplizierter ist, Einlass in die Parks zu bekommen, da wie gesagt nahezu alle Touristen mit Fahrer/Guide unterwegs sind. Hier kümmert sich der Guide eben um alle Formalitäten. Genaueres sollte dazu aber mal jemand schreiben, der schon allein in Tanzania unterwegs war.
Die Lodges in denen wir untergebracht waren hatten leider (fast) alle einen Hauch des Massentourismus. Wir können nur uneingeschränkt die Plantation Lodge (http://www.plantation-lodge.com/) empfehlen. Diese ist ein guter Ausgangspunkt für Lake Manyara und Ngorongoro Ausfahrten.

DIe nördlichen Parks (vor allem Ngorongoro und Serengeti) sind tiermässig sehr beeindruckend (fast täglich die Big 5) aber leider auch etwas überlaufen. Gerade die Tatsache, dass fast alle Autos Guides + Funk haben, führt dazu, dass Sichtungen von Nashorn, Löwe oder Leopard schnell mal einen kleineren Stau verursachen. Mir persönlich sind die etwas leereren Parks (weniger Tiere UND Touristen) im südlichen Afrika irgendwie lieber.

Uns wurde gesagt, dass der Süden deutlich einsamer und ursprünglicher sein soll, dort werden wir uns dann mal in ein paar Jahren als Selbstfahrer umschauen 😉

Viel Spaß bei der Planung
Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
5'479 Beiträge · seit 200911. März 2011 · #6
Habe solch eine Tour schon gemacht. Ist problemlos möglich. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, weshalb sich hartnäckig Gerüchte halten, in Ostafrika könne man nicht als Selbstfahrer reisen. Ich denke, in diesen Aussagen spiegeln sich einzig die Interessen der Touristikunternehmen wieder.

Ich weis nicht weshalb es kompliziert sein sollte, in die Parks zu gelangen.

Als Startpunkt ist Arusha wesentlich besser als Dar. Ihr spart viele unnötige Kilometer.

Nachdem es jetzt nicht mehr erlaubt ist, mit kenianischen Fahrzeugen in die tansanischen Nationalparks zu fahren hat Sunworld ein Tochterunternehmen in Arusha gegründet. Ich denke die Fahrzeuge haben die gleiche gute Qualität, wie in Kenia.

Infos unter
http://www.4x4safaris.de/
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
164 Beiträge · seit 200611. März 2011 · #7
Moin!

Selbstfahren in Tansania ist kein Problem, allerdings ist die Verkehrsdichte in Städten erheblich höher und die Schotterstraßen meist in wesentlich schlechteren Zustand als in Namibia. Die Regenzeit sollte man meiden. Entweder Ihr macht die Parks im Norden, dann würde ich nach JRO fliegen, oder die im Süden, dann ist DAR besser.
Tansania ist teuer! Der Dollar steht zwar ganz gut aber trotzdem müßt Ihr mit höheren Kosten (in den Nationalparks) als in Namibia rechnen. Als Selbstfahrer in die Nationalparks zu fahren ist kein Problem.
Zu Lodges kann ich nichts sagen, wir sind Camper mit eigenem Auto.

Gruß,

Goldmole
5'479 Beiträge · seit 200911. März 2011 · #8
Wenn ich mich recht erinnere ist JRO Nairobi. Würde ich nicht zu raten, da Ihr mit einem in Kenia gemieteten Fahrzeug nicht in die tansanischen Nationalparks kommt. Für den Norden besser zum Kilimanscharo International Airport fliegen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1 Beiträge · seit 201111. März 2011 · #9
hallo Olli
kalte grüße aus Deutschland, du lebst in Windhuk? Kennst du zufällig die Firma meines Bruders? Werners-elektro-service? Werner und Sybille Hüttmann? Das wäre mal cool 🙂
gruß casaline
1'287 Beiträge · seit 200811. März 2011 · #10
Topobär schrieb:
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, weshalb sich hartnäckig Gerüchte halten, in Ostafrika könne man nicht als Selbstfahrer reisen. Ich denke, in diesen Aussagen spiegeln sich einzig die Interessen der Touristikunternehmen wieder.
Das ist eindeutig auch mein Eindruck gewesen. Das die Touristikunternehmen in Tanzania ihr Handwerk verstehen ist nicht zu übersehen 🙂
Ich habe mich auch ein wenig geärgert, dass ich den Ausführungen und Begründungen des Reisebüros Glauben geschenkt habe. Das Reisebüro sagte mir sogar, dass man in Tanzania keine Autos privat mieten kann. Leider hatte ich nicht genug Zeit die Reise komplett selbst zu organisieren.

Topobär schrieb:
Ich weis nicht weshalb es kompliziert sein sollte, in die Parks zu gelangen.
Da ich nicht selbst die Formalitäten bei Einfahrt in die NPs gemacht haben, entnehme ich mal dieser Aussage, dass es in Tanzania genauso einfach ist wie in südlichen Afrika.


Topobär schrieb:
Nachdem es jetzt nicht mehr erlaubt ist, mit kenianischen Fahrzeugen in die tansanischen Nationalparks zu fahren ......
Kannst Du sagen, ob das nur für kenianische Autos zutrifft? Oder anders gefragt, dürfte man mit einem in Namibia zugelassenen Wagen in die NPs?

Danke und Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
273 Beiträge · seit 200911. März 2011 · #11
Ich kann mir auch vorstellen, dass es ab und an etwas komplizierter ist, Einlass in die Parks zu bekommen, da wie gesagt nahezu alle Touristen mit Fahrer/Guide unterwegs sind
Ich musste so lachen, wir trafen in Tansania entweder Grupen mit Fahrer, klar, oder Touris wir wir mit eigenem oder gemietetem Wagen, aber durchweg OHNE Fahrer.

🤪

Natürlcih kannst du mit dem in NAm oder SA zugelassenen Wagen in die Parks, solange es dein Wagen ist, es geht da nur um die Leihwagen aus Kenia.

Viele Grüße,

Hans
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
zuletzt bearbeitet 11. März 2011
Themenstarter72 Beiträge · seit 201011. März 2011 · #12
Hallo Olli,
danke für die Link für einen Leihwagen.
Ist auf unserer Merkliste eingetragen.
Als Ziel schwebten uns die total touristischen Gegenden wie Arusha und Ngorongoro vor.

LG und Danke

Sabine
Themenstarter72 Beiträge · seit 201011. März 2011 · #13
Hallo Hans,
vielen Dank für die Eckdaten.
Sie sind notiert.

LG und Danke

Sabine
Themenstarter72 Beiträge · seit 201011. März 2011 · #14
Hallo Eto,
danke für den Reisebericht.
Ich werde ihn in den nächsten Tagen durcharbeiten und alles raussaugen.

LG und Danke

Sabine
Themenstarter72 Beiträge · seit 201011. März 2011 · #15
Hallo Carl,
danke für den Lodge Tipp.

LG

Sabine
Themenstarter72 Beiträge · seit 201011. März 2011 · #16
Hallo Topobär,
danke für den Leihwagen Link.
Ich werde die Info auf unsere Liste eintragen.

LG

Sabine
164 Beiträge · seit 200612. März 2011 · #17
Nur so nebenbei:

JRO = Kilimajaro International Airport
zuletzt bearbeitet 12. März 2011
287 Beiträge · seit 200913. März 2011 · #18
Hallo Sabine,

hier gibt's auch noch ein paar gute Fahrzeugvermieter in Tanzania:

Shaw-Safaris

Arusha Fortes Ltd. Car-Hire

Und selbstverständlich kann man in Tanzania auch problemlos selbst fahren. Allerdings dürfte das Nächtigen in den Lodges wesentlich teurer werden, als wenn man es über einen Anbieter pauschal bucht. Die Reiseveranstalter erhalten gaz andere Preise als der "Einzelkämpfer".

Schöne Grüße
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
zuletzt bearbeitet 13. März 2011