Wenn das Buschfieber wieder ausbricht...

12 Antworten · 3'830 Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2011 von osprey
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Themenstarter99 Beiträge · seit 201103. Feb. 2011 ·
Hallo zusammen

Langsam ist es an der Zeit, dass auch ich kurz berichte warum ich Forumsmitglied wurde 🙂
Alles begann vor 3 Jahren, als ich für 2 Monate ein Freiwilligenprojekt im Krüger besuchte. Seither lässt mich der Afrikanische Kontinent nicht mehr los. Wann immer es geht, verbringe ich meine Ferien im südlichen Afrika. In zwei Wochen soll es nun zum ersten Mal auch in den Osten, nach Tanzania gehen. Allerdings nur für bescheidene zwei Wochen...

Dafür ist Anfang 2012 wieder ein langer Trip geplant für ca. 3 Monate. Beginnen wird die Reise vermutlich in Namibia, dann nach Botswana, Zambia und wenn es die Zeit noch zulässt vielleicht an den Lake Malawi oder Mosambique.
Diese Reise ist auch der Grund für meine Anmeldung im Forum. Denn es gibt noch viele offene Fragen und noch einiges zu planen (vor allem das Fahrzeugproblem...).

Um Tips und Anregungen bin ich natürlich mehr als dankbar. Gerade deshalb, weil ich vermutlich als junge Frau alleine unterwegs sein werde.

Wünsche allen einen schönen Tag.
osprey
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
2'048 Beiträge · seit 200703. Feb. 2011 ·
Hallo Osprey,
dann mal willkommen hier. Unf um deine geplante Reise beneiden dich viele Fomis, nicht nur ich.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
4'451 Beiträge · seit 200803. Feb. 2011 ·
Hallo Osprey,
herzlich willkommen hier im Forum. Das hört sich ja alles sehr interessant an. Magst Du uns ein wenig ausführlicher davon erzählen?
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
1'723 Beiträge · seit 200903. Feb. 2011 ·
dumela auch von mir ,

na hier im forum werden Sie geholfen.. (frei nach veroenchen )

bin gespannt auf mehr infos ! und JAHAAA es gibt da tatsaechlich mindest noch eine die dich um diese reise sehr sehr beneidet.

viel spass hier
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter99 Beiträge · seit 201103. Feb. 2011 ·
Überlege gerade, von was ich bereits ausführlicher berichten könnte... Ist noch schwierig, da ich noch mitten in der Findungphase stecke.
Der Tourenstart wir voraussichtlich Anfang Januar sein, vielleicht auch Anfang April (noch abhängig davon wie mein Programm nach Afrika aussieht).
Zur Zeit überlege ich mir, ob ich allenfalls für ein paar Wochen ein Projekt besuchen soll (z.B. EHRA) und erst danach auf Reisen.
Auf jeden Fall werde ich selber fahren, habe damit bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Und da ich sowieso der Tiere/Nationalparks wegen nach Afrika gehe, bin ich so auch viel mobiler.
Was ich unbedingt machen möchte sind: Caprivi, Okavango und Lower Zambezi Nationalpark.

Was meint ihr eigentlich zu meiner Idee alleine zu reisen? Wegen der Kriminalität mach ich mir nicht so viele Sorgen, ich denke da kann ich schon meine Frau stehen 😉 Wo ich eher Bedenken habe ist, was wenn ich irgendwo im Sumpf oder im Sand stecken bleibe?!?!

Gruss
osprey
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
Gast03. Feb. 2011 ·
osprey schrieb:
Wo ich eher Bedenken habe ist, was wenn ich irgendwo im Sumpf oder im Sand stecken bleibe?!?!

da wissen auch manche Männer nicht was sie tun sollen..... 🙂

Alleine braucht man nur etwas länger - hast Du bedenken, dann mach Dich mich Bergungstechniken vertraut und Du wirst es schaffen.

Aber Frauen sind eh defensiver unterwegs und da wo die Rambos reinfahren und sich hinterher Gedanken machen, haben Frauen meist schon vorher den Kopf eingeschaltet und haben das Hindernis auf sicherem Weg umfahren....

Gruß
zuletzt bearbeitet 03. Feb. 2011
1'715 Beiträge · seit 200603. Feb. 2011 ·
Hallo osprey

Wenn Du nicht gerade zur Einsiedelei neigts wirst Du unterwegs wahrscheinlich Leute antreffen die in die selbe Richtung fahren. Dann kannst Dich dan diesen für etwas kritischer Strecken anschliessen.

Gruss
Emanuel

PS:
und da wo die Rambos reinfahren und sich hinterher Gedanken machen
Genau das ist mir 2009 passiert 😊
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 03. Feb. 2011
Themenstarter99 Beiträge · seit 201104. Feb. 2011 ·
Sambezi schrieb:

Alleine braucht man nur etwas länger - hast Du bedenken, dann mach Dich mich Bergungstechniken vertraut und Du wirst es schaffen.



Hy Sabmezi

Dein Optimismus in allen Ehren aber wie sieht es während der Regenzeit aus? Gerade rund ums Delta?

Gruss osprey
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
Gast04. Feb. 2011 ·
Hallo,

ums Okavangodelta gibt es nicht sooooo viel, was man außerhalb der Parks befahren kann. In der Regenzeit um so mehr den Kopf einschalten, bevor man irgend wo hin fährt.
(Den Rat sollte ich mir auch selber geben....)

So was wie: Bleibe auf den Hauptstrecken, wo evtl. andere lang kommen
Vor unsicheren Wasserdurchfahrten warten, bis evtl. noch ein 2. Fahrzeug kommt oder meiden und lieber umdrehen.
Evtl. seine Campnachbarn über die geplante Route informieren, falls man abends wieder auf den Platz zurück kommt - können dann was organisieren, wenn Du verschollen bist.
evtl. sich mit an andere Fahrzeuge "anhängen" - da wird niemand nein sagen.
Ein Fahrzeug mit Seilwinde nehmen - und vorher mit Einweisung mal üben. usw.
über ein Sat phone nachdenken und vor allen die Telefonnummern mithaben, die im Notfall benötigt werden...

Und merke: Im Sand stecken bleiben ist unschön - im Schlamm stecken bleiben ist grausam...

Gruß

PS: Und dann kann man natürlich, gerade bei 3 Monaten Reisezeit, viel mit der Tourplanung machen.
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2011
Themenstarter99 Beiträge · seit 201104. Feb. 2011 ·
Sambezi schrieb:
Hallo,

ums Okavangodelta gibt es nicht sooooo viel, was man außerhalb der Parks befahren kann. In der Regenzeit um so mehr den Kopf einschalten, bevor man irgend wo hin fährt.
(Den Rat sollte ich mir auch selber geben....)

So was wie: Bleibe auf den Hauptstrecken, wo evtl. andere lang kommen
Vor unsicheren Wasserdurchfahrten warten, bis evtl. noch ein 2. Fahrzeug kommt oder meiden und lieber umdrehen.
Evtl. seine Campnachbarn über die geplante Route informieren, falls man abends wieder auf den Platz zurück kommt - können dann was organisieren, wenn Du verschollen bist.
evtl. sich mit an andere Fahrzeuge "anhängen" - da wird niemand nein sagen.
Ein Fahrzeug mit Seilwinde nehmen - und vorher mit Einweisung mal üben. usw.
über ein Sat phone nachdenken und vor allen die Telefonnummern mithaben, die im Notfall benötigt werden...

Und merke: Im Sand stecken bleiben ist unschön - im Schlamm stecken bleiben ist grausam...

Gruß

PS: Und dann kann man natürlich, gerade bei 3 Monaten Reisezeit, viel mit der Tourplanung machen.
Es ist mir ja schon bewusst, dass ich im Januar nicht unbedingt meine Tour im Delta beginnen muss, aber ist es im März schon bereits so viel besser mit dem Wasser?
Und andere Touristen wird es auch nicht so viele haben in dieser Zeit...

Irgendwie bin ich gerade etwas skeptisch, ob ich das wirklich wagen soll.
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
Gast04. Feb. 2011 ·
Hallo,

ja in die Glaskugel kann niemand gucken 🙂

Beim Offroadfahren ist und bleibt viel situationsabhängig und die Entscheidungen kann man nur vor Ort und der damit verbundenen Situation treffen. Bisschen Erfahrung gehört auch dazu, aber wie will man die sammeln, wenn man sich nicht "herantastet". Natürlich auch mit dem Risiko, dass mal etwas "in die Hose" geht.

Kenne Deine Erfahrung nicht, aber wenn Du zu skeptisch bist, solltest Du Deine Tour in weniger schwierige Gebiete planen und es dann vielleicht das nächste Mal angehen. Deine Tour ist ja recht grob. In allen Ländern wirst Du schwieriges und leichteres Terrain finden.
Z. B. Chobe Waterfront leicht - Savuti anspruchsvoller;
Etosha leicht - Kaokofeld u.U. anspruchsvoll usw.

Gruß
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2011
Themenstarter99 Beiträge · seit 201104. Feb. 2011 ·
Das mit der Erfahrung sammeln hat schon was... könnte dir auch einige Storries diesbezüglich erzählen 😎
Das Fahren im Gelände traue ich mir grundsätzlich zu. Nur mit der Technik happerts etwas. Da müsste man wohl irgendwie ein Kurs oder so besuchen...
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
Gast04. Feb. 2011 ·
...das währe fürs Selbstvertrauen schon nicht schlecht so nen Offroad Kurs und macht sicherlich auch Spaß. Da gibts doch einige Anbieter.

Z.B. http://www.jochen-schweizer.de/geschenke-maenner/offroad-kurs,default,pd.html


der wäre vielleicht besser, da spezifischer für deine Reiseroute

http://www.jochen-schweizer.de/geschenke-maenner/offroad-tagebau,default,pd.html
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2011