DIdiscoarztThemenstarter24 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #1Hallo,
mich würde mal eure Meinung zu den Unterkünften im Kgalagadi NP interessieren. Wir wollen drei Nächte in dem NP bleiben: Wir kommen vom Augrabies Falls NP, d.h. wir hätten am "Anreisetag" keinen Stress. Am "Abreisetag" wollen wir weiter nach Keetmanshoop. Deshalb ist meine Überlegung, die ersten 2 Nächte in Nossob zu übernachten und die letzte in Twee Rivieren damit wir relativ früh aus dem Park raus sind. Was meint ihr?
Welches Camp macht den besseren Eindruck? Wo sind eigentlich die Wasserlöcher in dem NP?
Danke für eure Antworten!!
Grüße Martin
christian1060291 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #2Hallo zusammen,
kann man den Park denn wieder in Richtung Keetmanshoop verlassen? Dachte der Grenzübergang sei geschlossen.
Viele Grüsse.
Christian
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African Traveller449 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #3Bin seinerzeit von Twee Rivieren aus über Rietfontein zum Fish River Canyon gefahren, der Grenzübergang ist lt. meiner 2005/6 er Karte offen. Sollte also kein Problem sein. Ist eine recht lange Tagesfahrt durch eine bizarre teils beängstigende Landschaft - aber faszinierend !
Gruss A/T
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Namibia-die Perle Afrikas
YOYoshikawaGast16. Mai 2006 · #4Hallo Christian,
in Twee Rivieren sind die besseren Unterkünfte, ohne dass man es in Nossob nicht aushalten könnte. Nossob bietet nur Selbstversorgung, wobei das Warenangebot eher... Das Camp hat aber den Vorteil, dass es eine auch nach Schließung der Tore zugängliche Wasserstelle hat. Ob man dort viel sehen wird wage ich angesichts der Tatsache, dass wohl immer noch viel Wasser außerhalb verfügbar ist, zu bezweifeln. Die anderen Wasserstellen sind im südafrikanischen Teil des Parks entlang der Straßen angelegt worden. Man kann sie nicht verfehlen.
Hier noch die Website:
http://www.sanparks.org/parks/kgalagadi/Gruß, Michael
joli3'491 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #5Hallo Christian,
wenn Ihr von den Augrabis Falls kommt, dann steuert Ihr ja als erstes Twee Revieren an. Die letzten 60 km vor Twee Revieren HATTEN es in sich - die schlimmste Pad, die ich je im südlichen Afrika angetroffen habe. Ich hörte, dass sie zwar ausgebessert worden sein soll, bald danach aber wieder in dem ursprünglichen grausamen Zustand. Vielleicht hat einer aus dem Forum aktuellere Infos. Für alle Fälle: es gibt eine Alternative: bei Bokspits re abbiegen und den Grenzübergang nach Botswana (Grenzabfertigung für Botswana ist NICHT an der Grenze, sondern etwas versteckt im Ort) nehmen. Dann auf botswanischer Seite in Sichtweite der südafrikanischen Pad nach dem botswanischen Twee Revieren fahren und dort wieder nach Südafrika ausreisen. Das klingt jetzt vielleicht etwas kompliziert und umständlich, ist aber im Vergleich zum Fahren auf der " alten" südafrikanischen Pad ein reines Vergnügen - und deutlich schneller (gewesen). Im Kgalagadi kommt man sehr langsam voran und schluckt sehr viel Staub. Ob Ihr es an einem Tag von den AugrabisFalls bis Nossob schafft, hängt sehr vom Padzustand ab. Nossob kennen wir nicht, aber Twee Revieren: hübsche Hütten mit eigenem Grillplatz vor der Tür; es gibt einen Shop, in dem man alles Erforderliche bekommt. Ich rate sehr zur Selbstverpflegung, da das Restaurantessen abends eher schlecht, das Frühstück schlicht ungenießbar ist - etwa so, wie das Personal. Unsere Tierbeobachtungen dort waren sehr dürftig - kein Vergleich zu Etosha. Der Grenzübertritt nach Namibia bei Riedfontein war völlig unproblematisch.
Gruß Joli
African Traveller449 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #6Ich teile Jolis Auffassung zu Twee Revieren völlig, allerdings rühren meine Erfahrungen dort aus 1999, Joli, wann warst Du zum letzten Mal da ?
Insbesondere was die Verpflegung angeht, war es seinerzeit recht katastrophal, man musste mittags anmelden, was man abends essen wollte, da es aus dem Tiefkühler geholt werden musste, naja.
Hatte eigentlich gehofft, dass sich die Zustände dort mittlerweise gebessert haben, hat jemand neuere Erfahrungen ?
Und noch etwas: Die Strecke von Augrabies hoch nach Twee Revieren gehört bis zum Punkt, an dem sie sandig wird, zu den gähnend Langweiligsten, was ich als Autofahrer kenne. Seinerzeit haben uns nur ein paar Auto-Erlkönige überholt, das war das einzig Interessante für Stunden. Ansonsten kann man üben, ob man wirklich über Stunden Strich 120 km/h fahren kann, ohne einmal zu bremsen ..............😃<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 16/05/2006 15:58
Gruss A/T
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rebecca935 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #7Hallo Martin,
neben Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata gibt es auch die Wilderness Camps
Bitterpan – nur mit 4x4 erreichbar
Grootkolk – im Norden weit oberhalb von Nossob
Kalahari Tented Camp – Zelt-Bungalows zum mieten mit Blick auf eine Wasserstelle im Rivier – für Selbstversorger – der Shop in Mata Mata ist nicht weit aber in der Dunkelheit nicht erreichbar da Fahrverbot
Kieliekrankie – auch Zelt-Bungalow mit Blick über die Dünen und auf ein kleines Wasserloch – auch für Selbstversorger
Urikaruus – das haben wir nur im vorbei fahren gesehen liegt aber auch schön mit Blick über das Flussbett.
und Gharagab - das kenne ich nicht liegt ebenfalls nördlich von Nossob.
Ich bin ein absoluter Kalahari-Fan und mir persönlich hat Kieliekrankie sehr gut gefallen.
Weitere Informationen erhältst du unter
http://www.sanparks.org/parks/kgalagadi/tourism/accommodation.phpDie Straße nach/von Twee Rivieren war im Herbst gut befahrbar und wurde auch geteert. Nach den Regenfällen kann dies natürlich schon wieder anders aussehen aber sanparks kann dazu bestimmt die beste Auskunft geben.<br><br>Post geändert von: rebecca, am: 16/05/2006 16:10
joli3'491 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #8Hallo A/T,
wir waren - glaube ich - 2001 dort und haben danach Kgalagadi ein für allemal für uns abgehakt. Aber wie Rebeccas Beitrag zeigt, gibt es auch andere Erfahrungen und Meinungen. Und wenn die Zufahrt jetzt sogar geteert werden soll, dann könnte man es doch glatt nochmal probieren ?!;) Ich bin ja durchaus nicht dafür, dass jeder Tourist " seine Autobahn" bekommt, aber die Twee-Revieren-Zufahrt war eine reine Kukident-Teststrecke. Ich habe mich damals tief verneigt vor der Autoindustrie, weil ich nicht geglaubt habe, dass Autos so etwas aushalten. Schön, dass sich daran etwas tut.
Gruß Joli
African Traveller449 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #9Gut zu wissen.... Also doch geteert, das beruhigt ungemein. Wir waren damals mit einem Hyundai Elantra auf dieser Strecke unterwegs (wie gesagt noch unasphaltiert) und das war einer der Gründe, warum wir dann in NAM das Auto gegen ein geeigneteres Fahrzeug wechseln wollten ......😂
Gruss A/T
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GOGoldmole164 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #10Hi,
die Anfahrt ist kein Problem mehr.
Seid ihr Camper? Dann würde ich immer auf der Botswana-Seite übernachten. Man hat seine Ruhe und dank fehlendem Zaun, gibts auch abundzu mal Löwenbesuch im Camp.
Ansonsten empfehle ich Grootkolk und Bitterpan. Beide sind sehr schön gelegen, und gerade die Fahrt nach Bitterpan lohnt sich.
Gruß
rebecca935 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #11@ Joli und African Traveller
Ich war 2000 im Kalahari NP –als Nossob und Auob zu Flüssen wurden. Die Fahrt von Twee Rivieren raus war wirklich interessant aber der 4x4 hat es mühelos geschafft.
Letzten Herbst wurde ANGEFANGEN die Straße zu teeren. Es war wirklich der Anfang aber die restliche Strecke war absolut gut zu befahren.
@Martin
Die Fahrt bis nach Keetmanshoop zieht sich furchtbar hin. Aber eine Alternative kann ich dir leider nicht nennen da Rietfontein und Aroab, aus meiner Sicht, nur zum Kaffee trinken einladen. Auf alle Fälle würde ich am Tag der Abfahrt in Twee Rivieren übernachten. Das Restaurant kann ich allerdings nicht empfehlen. Aber im Shop gibt es für den Braai gutes Fleisch
Wasserlöcher gibt es viele entlang des Nossob und des Auob. Am besten morgens vor dem Frühstück losfahren sobald das Tor aufgemacht wird. Dann ist die Chance Tiere zu sehen am größten und unterwegs an den Picknickplätzen z.B. Melkvlei frühstücken. Die Santiäreinrichtungen sind dort inzwischen löwensicher.
😕
Und Abends dann von Nossob noch mal auf eine Tour oder - falls angeboten wird - einen Nightdrive mitmachen 😁
Armin2'346 Beiträge · seit 200617. Mai 2006 · #12Hallo Martin,
ich kann dir nur das Kalahari Tented Camp bei Mata Mata empfehlen. Sehr komfortabel und "unfenced". Da kommt sowas wie "Jenseits von Afrika"-feeling auf. Dort würden wir jederzeit wieder hin fahren. Auch den Park insgesamt haben wir als Bereicherung unserer bisherigen Aufenthalte im südlichen Afrika betrachtet. Was die Beurteilung des Kgalagadi Transfrontier Park betrifft, ist dies einer der wenigen Punkte, in denen die Meinung von joli und mir absolut nicht übereinstimmt. Ist aber sicher reine Ansichtssache.
Viel Spaß
Armin
osket241 Beiträge · seit 200617. Mai 2006 · #13Moin, ich kann mich Armin nur anschliessen, ich hab den Park 2004 in der Trockenzeit sehr gemocht.
Eindrücke u.a. über den Park:
http://www.osket.de/album/Windhoek_kalahari/index.htmlIst nix Besonderes, da z.T. Fotos von Videomaterial, aber als Eindruck reicht es allemal.
Gruß, osket
MAmarlis95 Beiträge · seit 200617. Mai 2006 · #14HAllo Martin,
sieh mal hier nach, dort kannst du dich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Camps informieren!
http://www.sanparks.org/forums/viewtopic.php?t=7669Das Forum von sanpark ist so wie so ganz interessant, wenn du in den Kgalagadi möchtest!
Viel Spaß!
Marlis
Bernd1'182 Beiträge · seit 200617. Mai 2006 · #15Hallo,
wir waren im März 06 im Kgalagadi NP. Da war die Anfahrt noch
eine Kukident-Teststrecke, wie Joli sagt, von der schlimmsten
Sorte. Die ersten rd. 10 km waren zwar Baustelle, aber ich kann
mir kaum vorstellen, dass das alles inzwischen fertig sein soll
.... Goldmole, bist Du später da gewesen?
Wir sind zurück auch durch Botswana gefahren - ohne Probleme.
Man muss nur am südlichen Ausgang den Polizeiposten finden!
Das Camp in Twee Rivieren finde ich auch ganz ordentlich
- bis auf das Restaurant, darauf kann man verzichten.
Gruß,
Bernd
HAHans257 Beiträge · seit 200618. Mai 2006 · #16Hallo Martin,
Juli 2004 sind wir von Keetmanshoop nach Twee R.( 1. Nacht)
gefahren. Nach 2- 3 Stunden Fahrt habe ich mir gedacht: hätte ich das vorher gewußt, hätte ich es mir und meiner Familie nicht angetan. In TweeR. hat mir der Tankwart geraten, den Reifendruck stark abzusenken- wieder etwas dazugelernt- die Rückreise war wesentlich angenehmer .
Im Park ( 2. Nacht in Nossob) war das Fahren überhaupt kein Problem.
3. Nacht waren wir wieder in Twee R. und sind dann bis Mariental gefahren.
Die Bungalows in TweeR waren eigentlich sehr angenehm, die Hütten in Nossob sind schon wesentlich einfacher aber es reicht vollkommen. Wir waren reine Selbstversorger,
daher kann ich über das Restaurant in TweeR nichts sagen. Sehr groß ist die Auswahl im "Nossob-markt" nicht. Alles in allem bin ich froh, den Park gesehen zu haben, obwohl wir uns von den Tieren her mehr erwartet hätten.
Hans
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200618. Mai 2006 · #17Wir waren nun im April 06 im Park und waren überrascht wir schlecht die Straße von Nossob nach Twee Revieren ist. Kann mich nicht erinnern jemals in RSA so eine Wellblechpiste gefahren zu sein.
Nossob hat nun einen Pool.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #18Hallo Martin,
heute morgen sind wir aus NAM und BOT zurückgekommen.
Wir waren Anfang Mai im Kgalagadi Transfrontier Park. Die Pisten im Park waren mit das schlimmste, was wir je in Afrika und Australien erlebt haben. Es wurde aber gerade angefangen, die Pisten neu zu graden.
Die Straße von Andriesvale in den Park ist eine einzige Baustelle! Höchstens 10km davon sind geteert, der Rest ist Baustelle, Wellblech und Schlaglöcher. Die Strecke nach Keetmanshoop ist von Andriesvale bis zum Grenzübergang Rietfontein/Klein-Menasse fast noch schlechter und mit einem normalen PKW fast nicht machbar. Nach der Grenze ist die Straße sehr gut.
So wie Ihr die Strecke geplant habt, werdet Ihr es nicht schaffen. Die Fahrt von Twee Rivieren bis Nossob zieht sich. Die Höchstgeschwindigkeit im Park sind 50km/h. Mit einem normalen PKW sieht man momentan nicht viel, da das Gras sehr hoch steht und die Piste tiefer liegt.
Wir waren mit einem 4x4 unterwegs und haben in den Campgrounds von Botswana übernachtet. Diese lagen schön ruhig, waren sauber und lagen weit voneinander entfernt. Die Camps von RSA waren sehr staubig, uneben, lagen eng beieinander und waren voll Großgruppen von Südafrikanern.
Liebe Grüße Jaffles
DIdiscoarztThemenstarter24 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #19Hallo!
Wir wollten eigentlich 3 Tage im Kgalagadi NP übernachten. Jetzt haben wir nur noch eine Hütte für 2 Nächte in Twee Rivieren für Anfang Dezember bekommen. Die dritte Nacht verbringen wir nun in Kalahari Trails, kennt das jemand? Doppelzimmer kostet 200 ZAR. Laut Karte liegt es sehr gut, da wir eh am nächsten Morgen weiter nach Keetmanshoop wollen...
Grüße Martin
rebecca935 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #20Hallo Martin,
hast du es im Kalahari Tended Camp probiert?
Das liegt bei Mata Mata oder in Urikaruus oder in Kielie Krankie? 3 wunderschöne Plätze mit Zeltbungalows.
Nossob und Twee Rivieren können da nicht mithalten. Es gibt zwar kein Restaurant aber was Twee Rivieren zu bieten hat ist auch nicht wirklich gut. Die Zeltbungalows sind komplett mit Küchenutensilien ausgestattet.
Ich war Ende November Anfang Dezember 2005 dort und es war absolut nichts los.
[bild: 14521]
Quelle: http://www.sanparks.org/parks/kgalagadi/ Park MapPost geändert von: rebecca, am: 12/07/2006 08:00<br><br>Post geändert von: rebecca, am: 12/07/2006 08:22