Sambezi schrieb:richtig, aber zu welchem Preis. Wenn die Straßen nach einigen wenigen Jahren verfallen sind, wird wieder einmal mehr feststehen - der Preis war zu hoch....
Hallo Sambezi,
ich behaupte ja auch nicht, dass ich die Aktivitäten von China in Afrika irgendwie gut finde. Mich macht das auch traurig.
Das Problem dabei ist meiner Meinung nach, dass wir das alles viel zu sehr aus der europäischen Sicht sehen. Das ist natürlich zwangsläufig, da wir, wie Herr Grill schon bemerkte, ja keine andere haben können. Mit dieser, unserer Sicht, kommt man aber nachweislich auch nicht weiter in Afrika.
Die einzig sinnvolle Lösung wäre möglicherweise, wenn es die afrikanischen Länder schafften sich selbstständig wirtschaftlich zu entwickeln (einige sind ja durchaus auf dem Weg). Das geht aber ggf. nicht einher mit unserem Demokratievorbild, sondern wird einen afrikanischen Weg finden.
Dieser Weg wird uns dann auch nicht gefallen, da das wiederum z.B. zum Verlust der von uns Touristen so geliebten Ursprünglichkeit und Natürlichkeit führen kann.
Wie ich schon in meinem ersten Post erwähnte, halte ich das Thema Entwicklungshilfe, China und Afrika für unendlich komplex und denke nicht, dass es eine einfache gute Lösung gibt.
Gruß
Carl
P.S. Vielleicht lese ich aber einfach auch nur zu viele Bücher und Artikel zu diesem Thema.
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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