huelsefanThemenstarter8 Beiträge · seit 201030. Nov. 2010 · #1
Liebe Namibia Freunde,
auch meine Freundin und ich planen eine Selbstfahrer Tour im Juli/August und sind uns ( trotz google maps ) nicht sicher, ob die Strecken nicht zu lang sind. Vielleicht kann mir ein erfahrener Reisender weiterhelfen...
04.08. 2 Nächte Etosha South 06.08. 2 Nächte Etosha East 08.09. 2 Nächte Waterberg 10.08. 1 Nacht in der Nähe vom Airport da am 11. der Flieger geht in der Früh geht
Ich bedanke mich schon jetzt im Voraus und freue mich auf Zuschriften.
1 Nacht Swakopmund kann man meiner Meinung nach vergessen. Ihr kommt erst nachmittags an und wollt am nächsten Tag weiterfahren. Das bringt nix. Wenn ihr keinen Wert auf diese Gegend legt, würde ich einfach von der Gegend ums Sossousvleit in Richtung Omaruru fahren, das geht an einem Tag, machen wir nächstes Jahr auch. 2 N Khorixas sind zuviel. 1 Nacht ist o.k., nachmittags noch die Malereien anschauen, und den Petrified Forest am nächsten Tag auf der Strecke.
sehe ich genauso wie Boris. Mindestens 2 (besser 3) Nächte Swakop oder lasst es ganz sein. In Khorixas würde ich gar nicht übernachten, wenn drumherum direkt z.B. Twyfelfontein Country Lodge oder Mowani, Camp Kipwe etc.
Insgesamt ist Eure Reise auch etwas voll für nur 2 Wochen. Würde dazu tendieren den FRC auzulassen und diese Nächte in Swakopmund investieren. Ebenso könnte man auch mit den 2 Nächten in Aus/Lüderitz bzw. den am Waterberg umgehen.
Ich gehe davon aus, dass ihr Ersttäter in Sachen Namibia seid. Dann würde ich ganz klassisch Windhoek -> Oanob -> Sossusvlei -> Swakopmund -> Damaraland -> Etosha -> Windhoek planen.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
gglink5'538 Beiträge · seit 200801. Dez. 2010 · #4
Hallo Huelsefan,
selbst zwei Nächte Swakop sind meiner Meinung nach zu wenig. Ich würde Omaruru bzw. Khorixas ganz streichen und beide Nächte in Swakopmund anhängen. Von Swakopmund bis zum Anderson Gate schafft man es locker in 5 - 6 Stunden entspannter Fahrt auf Teerstraße.
Travelboy705 Beiträge · seit 201001. Dez. 2010 · #6
Hallo Huelsefan, auch ich kann die Empfehlungen meiner Vorredner nur unterstützen. Tolle Tour, wir haben (fast) die gleich Strecke im April gemacht und unsere Erfahrung sagt: Anib lodge waren wir nur 1 Nacht, super Einstig mit Gamedrive und Sundowner - besser sind 2 Nächte. FRC reicht eine Nacht. Von Aus könnt ihr bequem nach Kolmanskuppe fahren, bis Mittag die alten Häuser besichtigen und nachmittags ein Stadtbummel in Lüderitz und dann nach Aus zurück. Also 2 Nächte Aus sind ok.
Swakop unbedingt (mindestens) 2 Nächte und dann nach Empfehlung meiner Vorredner weiterfahren. Swakop nach Palmwag haben wir auch an einem Tag gemacht, wir wollten dann aber weiter gen Norden. Am Waterberg nicht in das staatliche Camp gehen, besser zum Plateu Camp. http://www.waterberg-wilderness.com/de/Waterberg_Plateau_Campsite.htm
Viel Spass und sonnige Grüsse Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
wir haben auch eine ähnliche Tour als Ersttäter letztes Jahr gemacht. Nachträglich würde ich auf den Fish River Canyon verzichten. Schönes Panorama aber für praktisch nur einen gescheiten Ausblick meines Erachtens ein zu weiter Umweg ( wir kannten allerdings auch schon den Grand Canyon). Lieber - wie alle vorschlagen - länger in Swakop. Wir waren zwischen Swakopmund und Etosha 1 Nacht am Brandberg und 1 Nacht in Khorixas. Kann man aber gut auch mit nur einer Übernachtung machen.
Liebe Grüße
Cheesy
huelsefanThemenstarter8 Beiträge · seit 201001. Dez. 2010 · #8
Wow, danke für das tolle Feedback und die vielen Tipps.... werde wohl noch ein wenig planen und die Tour umstellen müssen.
Wenn noch etwas unklar sein sollte, nerve ich einfach noch einmal 🙂
Na, na... auch wenn ich hier allein bin mit meiner persönlichen Meinung: 1 Nacht in Swakopmund reicht. Zumindest falls namibische und/oder ehem.-koloniale Städtebau-Architektur nicht zuoberst auf dem Reise-Wunschkalender steht... Mich hat's bislang immer hinausgezogen aus den Städten. Irgendwie schienen mir grössere Orte nie der "wahre" Grund zu sein, nach Namibia zu fliegen... Aber das ist Geschmacksache. Swakopmund hat in den letzten Jahren auch viel von seinem Reiz verloren. Ich persönlich mache meinen Zwischenhalt schon fast lieber in Walvis Bay.
Die 2 Nächte in Khorixhas würde ich persönlich nicht machen. Der Ort ist recht schmucklos und ist lediglich für den Namibia-Reisenden einen Besuch wert, der sich für die Kehrseite der pittoresken Afrika-Romantik interessiert. Übernachtungen näher bei Twyfelfontein sind unbedingt prüfenswert (kürzere Anreise zu den Sehenswürdigkeiten, weiter draussen in der namibischen Natur etc.).
Alles andere in Deiner Planung finde ich LECKER!!
Gute REise!
Stefan
huelsefanThemenstarter8 Beiträge · seit 201001. Dez. 2010 · #10
Hallo Stefan,
danke, auf Swakopmund habe ich ehrlich gesagt auch nicht so eine große Lust. Du hast allerdings mit Twyfelfontein Recht, diese Station ist wesentlich interessanter. Das sollte auch bequem von Swakopmund zu schaffen sein..
danke, auf Swakopmund habe ich ehrlich gesagt auch nicht so eine große Lust.
Das ist ja auch absolut in Ordnung, nur dann spare Dir auch die eine Nacht dort, denn es liegt nicht auf dem Weg und macht die Tour unrund. Und Du wirst Dich wenn Du vor Ort bist ärgern, dass Du eben doch nicht länger geblieben bist.
Sonnige Grüße Christian
Hi Stefan,
Ich persönlich mache meinen Zwischenhalt schon fast lieber in Walvis Bay.
Da stehst Du aber ziemlich alleine da. Selbst die Walvisbaier (zumindest die drei Hand voll die ich kennen) finden ihre Stadt die schrecklichste die es gibt. Darf ich fragen was Dich in die Fischstadt zieht und warum Du diese Swakop vorziehst?
Zumindest falls namibische und/oder ehem.-koloniale Städtebau-Architektur nicht zuoberst auf dem Reise-Wunschkalender steht
Meiner Erfahrung nach fahren die Reisenden auch nicht hauptsächlich wegen der Architektur nach Swakopmund. Swakop hat als Stadt nun einmal in Namibia (sogar deutlich mehr als Windhoek) den größten Freizeitwert. Sei es beim Sandskifahren, Quadbiken, Angeln, Touren unternehmen, Falschirmspringen oder sonst etwas. Wer so etwas sucht, also etwa 90 % aller Namibia-Touristen, der reist nach Swakopmund.
Sonnige Grüße Christian
P.S. Ich bin ausdrücklich kein Swakop-Fan... mich stört aber vor allem das Wetter. Was das drumherum angeht ist es aber wirklich super!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
gglink5'538 Beiträge · seit 200802. Dez. 2010 · #12
Hallo Huelsefan,
auch ich bin der Meinung, dass Du Swakopmund ganz rauslassen solltest, ehe Du nur für eine Nacht dahin fährst. Da sparst Du dir viele Kilometer auf dem Weg in den Norden.
Liebe Grüße von der noch trüben Atlantikküste Gerd
wir waren zweimal auf der Omaruru Game Lodge. Über die Präsentation der Tiere kann man durchaus geteilter Meinung sein. Wir haben die Zeit am Wasserloch genossen. Hier zwei Bilder dazu Gruß Mike
huelsefanThemenstarter8 Beiträge · seit 201002. Dez. 2010 · #14
Lieber Gerd,
da hast Du völlig Recht. Ich habe auf meiner Karte vorerst keine gute Verbindung zwischen Sossusvlei und dem Weg gen Norden gesehen, so dass ich der Meinung war, man müsse über Swakop fahren, und das wäre zu weit, daher die Idee mit dem Stop.
Ich bastel nun weiter...
Liebe Grüße an die neblige Küste ( lieber nebelig als so kalt wie hier) 😉
Hülsefan
STStefano5 Beiträge · seit 201002. Dez. 2010 · #15
Hallo Christian
Du fragst mich, was mich an Walvis Bay mehr anzieht als an Swakopmund? Gute Frage - die ich nicht rational beantworten kann. Ich versuch's trotzdem:
FÜR Walvis Bay sprechen (für mich)... - die tolle Ausflugmöglichkeit nach Sandwich H., - der Flugplatz, dessen Anflug mit der SAA eine tolle Alternative zu Windhoek ist - die unaufdringliche Schlichtheit - aber wohl - und das wird mir in Swakopmund bisher nur der Zufall verweigert haben - die vielen netten Menschen, die ich in Walvis Bay schon kennen lernen durfte.
GEGEN Swakopmund spricht (für mich)... - das (Über-) Angebot von Freizeitvergnügen, für die ich ich irgendwie wohl zu langweilig bin. - ein persönliches Erlebnis mit rechtsradikalen Jugendlichen, das überall auf der Welt hätte passieren können - mich jedoch auf Schritt und Tritt verfolgt, wenn ich durch Swakopmund spaziere. - dass ich immer noch das alte Bild von dieser Stadt im Kopf habe; als der Bahnhof noch eine verlassene "Ruine" war und kein Hotel, weil... ach quatsch, ich lass das. Ich will mich hier ja nicht als hemmungsloser Nostalgiker outen.