DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200607. Mai 2006 · #1Hallo,
ich plane zum ersten Mal Namibia - leider nur für zwei Wochen + ein paar Tage - und wollte mal wissen, wer von Euch schon Erfahrung hat, ob das machbar und sinnvoll ist. Ich will ein 4x4 -Auto mieten (wegen Kaudom), aber habe eine 15-jährige Tochter dabei, die vielleicht nicht ganz für Extremtouren "kompatibel" ist, dennoch will ich unbedingt Tsumkwe einbauen.
Wäre ganz toll, wenn schon Erfahrenere mir einfach ein paar Hinwesie geben könnten.
Die km-Angaben habe ich grob geschätzt, kommt das hin? Und ist das bei den Straßenverhältnissen in Namibia machbar?
Hat jemand Erfahrung mit den Unterkünften, gibt es bessere, schönere, günstigere Alternativen?
Bin für jeden Hinweis dankbar!
Tag Ort km Übernachten
1-3 Windhoek 70 Amani Lodge
oder Duesternbrook***
3-4 Walvis Bay 340 Lagoon Lodge
4-6 Twyfelfontein 380 Mowani Mountain Camp
6-8 Etosha 260 Etosha safari Camp
8-10 200 Mokuti Lodge
oder Onguma Game Ranch
180 Roy´s Rest Camp
oder Gästefarm Dornhügel
12-14 Tsumkwe 230 Tsumkwe Lodge
evtl. Zwischenstopp
14-15 Waterberg 480 Indongo Lodge
15-17 Windhoek 400 Eningu The Clayhouse Lodge
MAMartinL503 Beiträge · seit 200607. Mai 2006 · #2Hallo Dagut,
schön, dass Ihr Euch auf den Norden beschränkt und Euch dafür gut Zeit nehmt. Die Tour ist aus meiner Sicht gut machbar. Super, dass Ihr Euch auch so viel Zeit für Etosha nehmt. Die einzige Einschränkung sehe ich in Walvisbay, ich glaube, so richtig freiwillig bleibt da niemand länger als unbedingt nötig. Nehmt lieber Swakopmund und dann vielleicht eine Nacht mehr und spart den Puffertag vor Windhoek am Ende.
Einen schönen Sonntag
wünscht
Martin
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200607. Mai 2006 · #3Ich hoffe auch, dass ich dich richtig verstanden habe, denn ich würde (zumal mit einer so jungen Dame) unbedingt eine erste Nacht in Windhoek verbringen um richtig anzukommen und den Flugstress erst einmal abzubauen. Schöne Tour, gefällt mir. Nur: Wo willst du denn den Kaudom noch reinbringen ? oder gehst du "nur für einen Tag rein" - von Tsumkwe aus ? 🤨
DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200607. Mai 2006 · #4Danke für das feedback.
Hallo Martin,
Walvisbay wurde uns von Bekannten sehr empfohlen, die dort waren, insbesondere eine Kayak-Tour soll man dort machen können mit Robben- und evtl. Delphinbeobachtung.
Hallo Konno,
nach Ankunft in Windhoek wollte ich die ersten ca. 70 km zur ersten Lodge fahren, dort zwei Tage Eingewöhnung.
In den Kaudom wollte ich von Tsumkwe aus, ja. Einen Tag Kaudom, einen Tag Nyae Nyae. Oder ist das zu stressig?
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200607. Mai 2006 · #5Oder ist das zu stressig?
War noch nie dort, aber ich würde sagen ja. Warten wir mal ab, was unsere Spezialisten sagen . . .
Axel1'130 Beiträge · seit 200607. Mai 2006 · #6Antworten sind unter dem anderen Post.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
PApangolin136 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #7Hallo
nur kurz:
Die Reiseführer empfehlen, diese Strecke mit mind. 2 Fahrzeugen zu befahren.
Wir haben im 2004 4 Tage im Khaudom verbracht. Sofern Du an zusätzlichen Infos interessiert bist, lass es mich wissen.
Vorab: es ist eine sehr sehr einsame Gegend mit viel Tiefsand.
Gruss Sonja
DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #8Hallo Sonja,
An zusätzlichen Informationen bin ich natürlich immer interessiert - ich bin mir auch etwas unsicher, weil es das erste Mal Namibia und überhaupt Afrika ist und wir die Tochter dabeihaben. Aber Kaudom interessiert mich sehr, vor allem, weil ich hoffe, evtl. mit San in Kontakt zu kommen.
Fraglich ist die Unterkunft dort, habe von der Tsumkwe Lodge die Mitteilung, dass sie für lange Zeit reserviert sind, diese Reserveirung könnte aber noch abgesagt werden...
Es gibt ja aber noch das Nhoma-Camp. War dort schon mal jemand?
Fraglich ist auch, dass ich nach meiner jetzigen Planung von Namutomi (Etosha) an einem Tag nach Tsumkwe oder eben Nhoma fahren will (etwas mehr als 400 km). Ist das gut zu schaffen? Wie sind die Straßen?
In den Kaudom soll man nur zu zweit fahren, kontrolliert wird das wohl nicht, wie ich hier gelesen habe. Ich will aber auch nicht den Kaudom durchqueren, sondern nur einen Tagestrip dorthin machen. Kann man es dann alleine wagen? Sobald ich den genauen Termin habe, will ich aber auch nochmal hier posten, ob jemand zur selben Zeit dorthin fährt, dann könnte man sich zusamenschließen.
Geplant sind drei Übernachtungen, so dass ich einen Tag Kaudom und einen Tag Nyae Nyae machen kann. Am nächsten Tag haben wir dann wieder 480 km bis zum Waterberg...
Comments are welcome -
Daniel
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #9Hallo Dagut,
sehr schade, dass Ihr nur so wenig Zeit habt. Aber o.k. - was nicht geht, geht nicht. Und Eure Beschränkung auf wenige Ziele spricht dafür, dass Ihr wirklich etwas sehen wollt vom Land - nicht nur km-Schrubben. Walvis Bay scheint mir auch etwas übertrieben - sorry an alle Einwohner - aber es ist eine seelenlose Hafenstadt mit sehr wenig Atmosphäre. Richtig ist, dass die Delphin- und Robbentouren von Walvis Bay aus ganz nett sind, aber deshalb muss man nicht dort wohnen - Swakopmund ist da die eindeutig bessere Wahl, gerade mal 30 km entfernt.
Sicher auch gut, dass Ihr Euch für Etosha Zeit nehmt - aber warum bleibt Ihr nicht im Park, sondern logiert Euch in der Umgebung ein ? - Solltet Ihr die Nachricht erhalten haben, dass Etosha ausgebucht ist, dann nehmt das zunächst mal nicht so ernst - diese Antwort bekommt fast jeder. Weiter probieren und hoffen - bis zum Tag vor der Abreise; meist klappt es dann immer noch. Die von Euch ausgesuchten " Etosha-nahen" Unterkünfte sind nach dem, was ich darüber gehört habe, nicht so super: Etosha Safari Camp soll sehr einfach und auch etwas laut sein - nach Mowani sicher ein "Absturz"; Mokuti ist eine zwar gepflegte, aber doch sehr goße Lodge mit "Massenbetrieb" und passt mM nach nicht in ein richtiges Namibia-Erlebnis. Die Onguma-Lodge dagegen soll sehr schön sein. Aber allen Dreien ist gemeinsam, dass sie außerhalb des Parks liegen, so dass Ihr durch die tägliche Ein- und Ausfahrt sehr viel der besten Beobachtungszeit einbüßt ( und auch noch die Tagespauschale zahlen müsst ). Die Unterkünfte im Park sind zwar nicht gerade super, aber zweckmäßig und meist akzeptabel - etwaige Mängel werden durch die sehr guten Beobachtungsmöglichkeiten bestimmt aufgewogen.
4x4 Fahrzeug brauchtet Ihr wirklich nur für Kaudom - und ob das wirklich ( nach Etosha) ein so phantastisches Erlebnis ist, wag ich mal zu bezweifeln. Zumal bei einem Erstbesuch. Spart Euch diesen Abstecher ( und den 4x4-Zuschlag) und setzt die gewonnene Zeit in Swakopmund oder Etosha ein - ich glaube, da habt Ihr mehr davon.
Gruß Joli
Axel1'130 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #10Na dann nochmal. Kaudom ist eine menschenleere Wildnis, San sind da eher nicht zu finden. Camps innerhalb des Parks sind sehr spartanisch und werden zur Zeit teilweise wieder aufgebaut . Tiere sind bei einem kurzem Abstecher eher nicht zu sehen, wobei kurz relativ ist. Anfahrt von Tsumke zwischen 1,5- 3 Std, dann Einfahrt in den Park. Bereits die Anfahrt kann schwierig werden. Zu diesem Thema kann der Ranger in der Station in Tsumke jederzeit befragt werden. Von Namutomi nach Nhoma an einem Tag😄
Auch für Nyae ist ein Tag zuwenig. Es handelt sich hier nicht um einen der Safarieparks wie Hodenhagen oder ähnliches, sondern um Wildnis.
Zur "Besichtigung" der San empfehle ich das Vorzeigeprojekt, das auch von CM unterstützt wird, hinter der Fence etwa 2,5 Std von Grootfontain weg. Also nach Etosha Übernachtung in Groot., Fahrt zu den San, zurück nach Groot., dann weiter. Ein Aufenthalt in/um Tsumke lohnt sich m.E. erst ab mind. 1 Woche Umgebung erkunden und mit genügend Erfahrung im Outdoor Einsatz, wenn Kaudom mitgeplant ist. Ich würde diesen Punkt nicht in meiner ersten zweiwöchigen Reise unterbringen, sondern mehr die Highlights im Westen mitnehmen. Bei dem nächsten Aufenthalt mit min. drei Wochen evtl. etwas im Osten erkunden.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
swisschees1'715 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #11Hallo Daniel
Du schreibst, dass Du keine Afrika-Erfahrung hast, aber nicht ob Du schon mit 4x4 im Tiefsand unterwegs warst. Im Kaudom ist ja nicht nur zum Spass ein Begleitfahrzeug vorgeschrieben. Auch wenn das dort niemand kontrolliert, würde ich eine solche Spritztour im Alleingang und ohne Erfahrung nicht empfehlen. Benutzt diese Tage für Swakopmund und Umgebung.
swischees
Axel1'130 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #12 Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #13Axel schrieb:Na dann nochmal. Kaudom ist eine menschenleere Wildnis, San sind da eher nicht zu finden.
HÄ????? Zitat aus
http://www.tsumkwel.iway.na/:"The area previously known as Bushmanland in North-eastern Namibia is home to the Ju/’hoansi, the largest remaining Bushman or San group, who are also the most traditional, because they had virtually no contact with civilization before the 1950’s and they still live on the land of their ancestors."
Camps innerhalb des Parks sind sehr spartanisch und werden zur Zeit teilweise wieder aufgebaut .
Ich will nicht innerhalb des Parks übernachten, sondern eben entweder in Tsumkwe Lodge oder Nhoma Camp.
Von Namutomi nach Nhoma an einem Tag😄
Soll der Smilie bedeuten, es geht überhaupt nicht oder es ist lachhaft einfach??? Entschuldigung vielmals, aber ich bin Neuling.
Auch für Nyae ist ein Tag zuwenig. Es handelt sich hier nicht um einen der Safarieparks wie Hodenhagen oder ähnliches, sondern um Wildnis.
Das weiß ich, deshalb will ich ja dahin.
Zur "Besichtigung" der San empfehle ich das Vorzeigeprojekt, das auch von CM unterstützt wird, hinter der Fence etwa 2,5 Std von Grootfontain weg. Also nach Etosha Übernachtung in Groot., Fahrt zu den San, zurück nach Groot., dann weiter. Ein Aufenthalt in/um Tsumke lohnt sich m.E. erst ab mind. 1 Woche Umgebung erkunden und mit genügend Erfahrung im Outdoor Einsatz, wenn Kaudom mitgeplant ist. Ich würde diesen Punkt nicht in meiner ersten zweiwöchigen Reise unterbringen, sondern mehr die Highlights im Westen mitnehmen. Bei dem nächsten Aufenthalt mit min. drei Wochen evtl. etwas im Osten erkunden.
Ich will die San nach Möglichkeit nicht "besichtigen" und allein das Wort "Vorzeigeprojekt" stößt mich schon ab. Die o.g. Website vermittelt den Eindruck, dass man durchaus in Kontakt zu San kommen kann, wie auch immer das dann aussieht, aber ich möchte keine Veranstaltung in der Art einer Trachtentanzgruppe oder sowas besuchen.
Ich weiß, dass es für die ersten zwei Wochen etwas eng ist, aber ich wollte mir das Wildnis-Erlebnis gönnen. Vielleicht ist das ja zu euphorisch gedacht...
Daniel
DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #14joli schrieb:Hallo Dagut,
sehr schade, dass Ihr nur so wenig Zeit habt. Aber o.k. - was nicht geht, geht nicht. Und Eure Beschränkung auf wenige Ziele spricht dafür, dass Ihr wirklich etwas sehen wollt vom Land - nicht nur km-Schrubben. Walvis Bay scheint mir auch etwas übertrieben - sorry an alle Einwohner - aber es ist eine seelenlose Hafenstadt mit sehr wenig Atmosphäre. Richtig ist, dass die Delphin- und Robbentouren von Walvis Bay aus ganz nett sind, aber deshalb muss man nicht dort wohnen - Swakopmund ist da die eindeutig bessere Wahl, gerade mal 30 km entfernt.
Ja, ich lasse mich hier belehren und disponiere auf Swakop um - Danke!
Sicher auch gut, dass Ihr Euch für Etosha Zeit nehmt - aber warum bleibt Ihr nicht im Park, sondern logiert Euch in der Umgebung ein ? - Solltet Ihr die Nachricht erhalten haben, dass Etosha ausgebucht ist, dann nehmt das zunächst mal nicht so ernst - diese Antwort bekommt fast jeder. Weiter probieren und hoffen - bis zum Tag vor der Abreise; meist klappt es dann immer noch. Die von Euch ausgesuchten " Etosha-nahen" Unterkünfte sind nach dem, was ich darüber gehört habe, nicht so super: Etosha Safari Camp soll sehr einfach und auch etwas laut sein - nach Mowani sicher ein "Absturz"; Mokuti ist eine zwar gepflegte, aber doch sehr goße Lodge mit "Massenbetrieb" und passt mM nach nicht in ein richtiges Namibia-Erlebnis.
Auch hier danke ich sehr für die Tipps - Etosha Safari Camp ist aus der Planung gestrichen, allerdings soll Ongava Camp als Alternative sehr schön sein. Ich will aber doch nochmal versuchen, im Park eine Unterkunft zu bekommen.
Die Onguma-Lodge dagegen soll sehr schön sein. Aber allen Dreien ist gemeinsam, dass sie außerhalb des Parks liegen, so dass Ihr durch die tägliche Ein- und Ausfahrt sehr viel der besten Beobachtungszeit einbüßt ( und auch noch die Tagespauschale zahlen müsst ). Die Unterkünfte im Park sind zwar nicht gerade super, aber zweckmäßig und meist akzeptabel - etwaige Mängel werden durch die sehr guten Beobachtungsmöglichkeiten bestimmt aufgewogen.
Verliert man denn so viel Zeit? Ongava und Onguma liegen doch nur wenige Kilometer vom Parkeingang weg? Ein bisschen lasse ich mich ja abschrecken durch manche Beschreibungen hier, v.a. von Halali.
Daniel
Axel1'130 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #15Hi Daniel,
in der Umgebung von Tsumke "leben" San, aber sicher nicht so, wie du sie sehen willst (Alkohol, Müll usw.). Das Projekt von CM zeigt die San, sie sie leben würden, wenn man sie ließe, man kann da auch campen und die Tage genießen. In der Kaudom ist, wie in allen Natiparks, keine Wohnbevölkerung erlaubt/zu finden. Zu den Entfernungen. Stell dir vor, du fährst von München nach Düsseldorf auf einem mehr oder minder gut ausgebauten Feldweg, das entspricht Etosha - Tsumke. Dazu kommt etwas 1Std Aufenthalt in Grootfontain zum Einkaufen und Tanken, also 8-10 Std Fahrt.
Bist du auf der Flucht oder machst du Urlaub? Wenn dir Namibia gefällt, kommst du sowieso wieder und die Gegend um Tsumke ist was für das zweite oder dritte Mal. Wie willst du dort weg kommen, wenn du eine Panne hast? Tsumke hat die Größe eines kleinen 100 Einwohnerdorfes ohne Infrastuktur, eine Lodge, ein Spar, eine Bar, zwei Behörden und Polizeistation.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #16swisschees schrieb:Hallo Daniel
Du schreibst, dass Du keine Afrika-Erfahrung hast, aber nicht ob Du schon mit 4x4 im Tiefsand unterwegs warst. Im Kaudom ist ja nicht nur zum Spass ein Begleitfahrzeug vorgeschrieben. Auch wenn das dort niemand kontrolliert, würde ich eine solche Spritztour im Alleingang und ohne Erfahrung nicht empfehlen. Benutzt diese Tage für Swakopmund und Umgebung.
swischees
Ja, ich komme durch Eure Kommentare immer mehr ins Grübeln. 4x4-Erfahrung habe ich noch nicht, schätze mich aber als recht guten Fahrer ein, auch wenn ein geübter Off-Roader mich jetzt vielleicht belächelt.
Also wenn ich Kaudom mache, dann versuche ich einen Mitfahrer zu finden oder vielleicht bekomme ich ja über Tsumkwe/Nhoma eine Guided Tour organisiert.
DADagutThemenstarter349 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #17Axel schrieb:Hi Daniel,
in der Umgebung von Tsumke "leben" San, aber sicher nicht so, wie du sie sehen willst (Alkohol, Müll usw.). Das Projekt von CM zeigt die San, sie sie leben würden, wenn man sie ließe, man kann da auch campen und die Tage genießen. In der Kaudom ist, wie in allen Natiparks, keine Wohnbevölkerung erlaubt/zu finden. Zu den Entfernungen. Stell dir vor, du fährst von München nach Düsseldorf auf einem mehr oder minder gut ausgebauten Feldweg, das entspricht Etosha - Tsumke. Dazu kommt etwas 1Std Aufenthalt in Grootfontain zum Einkaufen und Tanken, also 8-10 Std Fahrt.
Bist du auf der Flucht oder machst du Urlaub? Wenn dir Namibia gefällt, kommst du sowieso wieder und die Gegend um Tsumke ist was für das zweite oder dritte Mal. Wie willst du dort weg kommen, wenn du eine Panne hast? Tsumke hat die Größe eines kleinen 100 Einwohnerdorfes ohne Infrastuktur, eine Lodge, ein Spar, eine Bar, zwei Behörden und Polizeistation.
Hi Axel,
danke für Dein Statement.
Noch mehr Grübeln... Also wenn es von Namutomi bis Tsumkwe an einem Tag nicht geht, lasse ich es wohl doch lieber... 🙁
Vielleicht mache ich stattdessen drei Tage alleine mitten im Kaokoveld ... - nein, nein, war ein Scherz.
Daniel
christian852 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #18Hallo Daniel!
Ich glaube Du solltest den Empfehlungen der Vorredner im wesentlichen folgen, dabei ist es egal ob Du in oder außerhalb Etoshas übernachtest. Aber Walvis Bay reicht wirklich als Tagesausflug, den Kaudom würde ich mir für die zweite Reise aufheben. Das mit dem Kaokoveld, warum denn nicht als Alternative? Kunene mit Epupa lassen sich auf so einer kurzen Reise, zwar gedrängt, einbauen. Dort bekommst Du das gefühl von Wildnis und kannst auch eine andersartige Kultur kennenlernen. Jedensfalls leichter als die San in so kurzer Zeit. Überlege das noch einmal, für die erste Reise jedenfalls eine Möglichkeit. Tipps dazu haben sicher viele hier im Forum.
Gruß Christian
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #19Hallo Daniel,
sei nicht böse, dass hier so viel an Deiner Planung herumkritisiert wird. Es macht bestimmt keiner, um Dich zu ärgern, sondern um Dir anhand eigener Erfahrungen Empfehlungen zu geben. Schließlich hast Du Dich ja auch deshalb an die "Forumsgemeinde" gewandt.
Namutoni-Tsumkwe sind ca. 470 km - wenn auch mit einem Stück Teerstraße drin, eine sehr weite Etappe für einen Tag. Ich würde es nicht machen.
Wenn Du Ongava in Deine Planung mit einbeziehst, dann bist Du Dir auch über die Preise im Klaren - ähnlich wie Mowani. Natürlich ist Ongava ein Traum und es gibt von dort aus auch tägliche Fahrten nach Etosha hinein - wenn es solcher überhaupt bedarf, denn Ongava hat ein eigenes Gamereserve. Aber in Etosha hat man mE mehr "Wildnisgefühl". Ein "paar" Kilometer außerhalb des Parks bedeutet einen zusätzlichen Zeitbedarf von mindestens 30 min - und das gerade am frühen Morgen bzw. kurz vor Sonnenuntergang. Da geht es manchmal um jede Minute, deshalb die Empfehlung, im Park zu übernachten.
Gruß Joli
christian852 Beiträge · seit 200608. Mai 2006 · #20Hallo!
@Joli: Stimme Dir völlig zu was die Übernachtung im Park betrifft, wir haben bis jetzt auch nur Innerhalb gecampt. Für den, der es sich leisten möchte kann die Kombination einer exclusiven Unterkunft außerhalb mit den Erlebnissen im Park sicherlich sehr reizvoll sein. Pesönlich ziehe ich das Wildnisgefühl im Zelt vor, wir sind auch nicht bereit 1000€
pro Tag auszugeben, dafür fahren wir lieber öfters nach Afrika . 🙂 Aber das kann ja jeder nach seinem Gusto und Geldbeutel entscheiden.
Gruß Christian