Buschmänner ausrotten

22 Antworten · 4'733 Aufrufe · gestartet 26. Okt. 2010 von Namib33
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Themenstarter166 Beiträge · seit 200826. Okt. 2010 · #1
Hallo,
hier ein Bericht der FAZ über die Situation der Buschleute in Botswana.

Wir haben eine Stimme, erheben wir sie!


Mit besten Grüßen
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2010
1'910 Beiträge · seit 200626. Okt. 2010 · #3
Nabend, klingt gut könnte man machen...

Nur, hier bei uns im Ort gehen 80-100 Personen 2x die Woche zur Tafel, die wiederum bekommen immer weniger von den Umliegenden Geschäften. Wir haben schon eine zunehmende Altersarmut, zig Kinder haben kein regelmässiges Essen am Tage. Warum muss man immer weit gehen, um die Ecke ists auch schlimm...!

Entschuldigt bitte, dass musste eben raus!
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
579 Beiträge · seit 201026. Okt. 2010 · #4
Hallo,
Goldmull schrieb:
Hier klappt bei mir die Weiterleitung auf die Seite nicht
Die Forensoftware hat ein kleines Problem mit einigen Sonderzeichn in Internetadressen. In solchen Fällen einfach einen der vielen URL-Shortener-Services benutzen:
http://bit.ly/by691m

Sonnige Grüße
89 Beiträge · seit 200626. Okt. 2010 · #5
Habe den Link bei Namib33 in den Text eingebunden, da er sonst abgeschnitten wird und so zum Seitenfehler führt.

Ab der Tilde hats den Text vergessen...

Gruss Klaus
652 Beiträge · seit 200726. Okt. 2010 · #6
Hallo Namib 33,
du hast recht wir haben eine Stimme und man wünscht sich,dass mal was Entscheidendes passiert. Boykott z.B. Botswana als Reiseland streichen,aber wer macht das schon. Und dann diese ewig gestrigen Vergleiche z.b. mit der "Tafel". Ich kann es nicht mehr hören.Die Leute die bei uns zur Tafel gehen haben ein Vielfaches mehr als die San, denen man nicht mal das Wasser zugesteht.Diese Vergleiche hinken und sind genauso sinnlos wie die Vergleiche mit der Kriminalität.Wir sind in einem Reiseforum. Es kann auch mal dazu dienen,wenn solche Maßnahmen der botswanischen Regierung gen Himmel schreien,zum Boykott aufzurufen. Und bitte nicht als Nächstes auf andere Länder schließen,die auch Teile ihrer Bevölkerung ausgrenzen und wir trotzdem Urlaub dort verbringen. Das hier in Botswana ist einfach extrem menschenverachtend.
Grüße
Mutsel
579 Beiträge · seit 201026. Okt. 2010 · #7
Hallo,

mutsel schrieb:
Boykott z.B. Botswana als Reiseland streichen,aber wer macht das schon.
Einen indirekten Hebel gibt es bei den offenbar scheinheiligen Leuten von Wilderness Safaris. Zitat aus dem o.g. FAZ-Artikel: "Im vergangenen Jahr genehmigte die botswanische Regierung zudem einem Tourismusunternehmen den Bau einer Luxus-Lodge im Naturschutzgebiet – mit Wasserloch und Swimmingpool. Dieses Unternehmen, Wilderness Safaris, ist Weltmeister in der Vermarktung seiner angeblich so sensitiven Firmenpolitik. Wilderness Safaris erhielt unlängst einen internationalen Preis für sein verantwortungsbewusstes Ökomanagement. Den Buschmännern in der Kalahari aber verweigern die Südafrikaner die Benutzung ihres Wasserlochs."

Verbreitet man dieses Verhalten von Wilderness Safaris über Blogs, Twitter, Facebook und alles was sonst medial Aufmerksamkeit erreicht, dann kommt Wilderness Safaris unter Druck, weil dadurch ihr edles Image ruiniert wird.

Genau dieser Weg wird von anderen auch schon gegangen. Survival International hat im März und im August Briefe an Wilderness Safaris geschrieben. Da Wilderness Safaris wohl nicht reagiert hat, schreibt Survival International mittlerweile die Vertriebspartner von Wilderness Safaris an und fordert diese auf, nicht mehr bei Wilderness Safaris zu buchen. Und da wird es richtig schmerzhaft und unangenehm für Wilderness Safaris, zumal Wilderness Safaris demnächst an die Börse gehen möchte. Wilderness Safaris sah sich vorgestern zu einem 7seitigem Statement genötigt. Im Prinzip zieht sich Wilderness Safaris auf die Position zurück, dass sie:
A ein ganz tolles, ökologisches Unternehmen sind
B alle Gesetze in Botswana beachtet haben
C selbst kaum genug Wasser in ihrem CKGR-Camp haben.
http://www.wilderness-safaris.com/redirector/2052/20726

Zum Schluss des 7seitigen Statements sagt Wilderness Safaris, dass sie mit allen Personen und Organisationen zusammenarbeiten wollen, die das Problem konstruktiv lösen wollen. Insbesondere seien sie bereit, mit der Regierung von Botswana zusammen zu arbeiten, um das Problem schnell zu lösen. Soll das eine Bekundung guten Willens oder eine Drohung sein? Denn wie die Regierung von Botswana das Problem lösen will, ist ja bekannt.

Meine Meinung nach allem was ich bisher dazu gelesen habe: Wilderness Safaris sagt letztlich nichts anderes, als das ausreichend Duschwasser für die Luxustouristen ihnen wichtiger ist als ggf. verdurstende "Bushmen". Das finde ich beschämend, insbesondere weil Wilderness Safaris eben so sehr mit Verantwortung etc. wirbt. Angesichts der Kapazitäten von Wilderness Safaris wäre es wohl ein leichtes, einmal im Monat einen kleinen Tanklaster mit 5.000 Litern Wasser für die Bushmen zu finanzieren.

Ich weiß nicht, wie Chrigu als Forenbetreiber dazu steht. Ich fände es gut, wenn der Boykottaufruf hier im Forum - ggf. in einem eigenem Thread - etwas bekannter gemacht wird. Es kann sich ja trotzdem jeder seine eigene Meinung bilden und Unterkünfte bei Wilderness Safaris buchen oder nicht. Interessant wäre es auch, ein Feedback von den Reiseveranstaltern/-vermittlern hier im Forum zu bekommen. Mir ist bewusst, dass das ein ganz schwieriges Thema für die ist, weil es ggf. Verträge, gerade gedruckte Kataloge uvm. gibt.

Sonnige Grüße
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2010
1'910 Beiträge · seit 200626. Okt. 2010 · #8
Hallo Mutsel,
Und dann diese ewig gestrigen Vergleiche z.b. mit der "Tafel". Ich kann es nicht mehr hören.Die Leute die bei uns zur Tafel gehen haben ein Vielfaches mehr als die San, denen man nicht mal das Wasser zugesteht.
Was meinst Du schert sich eine dieser Regierungen drum wenn da "ein" Deutscher sein Veto einlegt, da müssen schon von höherer Stelle Sanktionen verhängt werden, ne Unterschriftenaktion bringt soviel wie hier, ja und was spielt da noch eine Rolle, was bringts der Vetoregierung ein, was bekomme ich von dort, was nützt mir...
Im Reiseland Afrika muss man schon einen grösseren Aufwand betreiben um zu helfen.

Hier kannst Du vor Ort helfen, persönlich sogar!

Es ist löblich anderen zu helfen die nichts bzw. wesentlich weniger haben als wir, und ich bin der letzte der sich da sperren würde und will, bin sofort bereit 100€ zu geben, nur bringts etwas für die Bevölkerung dort, kommt die Hilfe genau dort an. Glaube dass ist eines der grössten Probleme, dass fast nichts dort ankommt was gesammelt wird, meistens gehts in der Verwaltung drauf und oder verschwindet irgendwo.
Selbst wenn Du einen LKW voll auftreibst, Zeit hast und irgendwelche wichtigen Gebrauchsutensilien wie Brunnenbohrer, oder Pumpen, ne Menge Lebensmittel was auch immer ect.,ect. dort hin bringen willst, im Glauben bist dort anzukommen alles verteilen zu können, dass ist was ich von Theoretikern nicht mehr hören kann.

Selbst wenn das Auswärtige Amt hier einen Brief verfasst der sogar dort ankommt wo er soll, wird sich rein gar nichts ändern...weil kein Druck dahinter ist.

Ach so ja... wer redet denn über bzw. von Haiti, über Nordkorea, über viele Teile Russlands... ach halt geredet wird drüber.

Ist nur meine Meinung zu diesem Thema, was unheimlich vielfältig ist...
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
579 Beiträge · seit 201026. Okt. 2010 · #9
Hallo,

Naukluft schrieb:
Was meinst Du schert sich eine dieser Regierungen drum wenn da "ein" Deutscher sein Veto einlegt
Gar nix. Zero. Wenn tausende Touristen ihr Buchungsverhalten überdenken, ändert sich vielleicht etwas. Wenn Wilderness Safaris durch so eine Aktion auch nur 10% Umsatz einbüßt, ändert sich zumindest für das eine Dorf garantiert etwas. Gerade weil Wilderness Safaris an die Börse will und dafür schmackhafte Zahlen braucht.

Wenn Konsumenten sich organisieren und dann auch zusammen agieren, können sie so ziemlich alles erreichen. Sie tun es nur zu selten und schon gar nicht, wenn es Geld kostet. Ich erinnere aber an die Brent Spar*. Da wurde ein globaler Riesen-Konzern, der hunderte Milliarden schwer ist, innerhalb von 7 Wochen von den Konsumenten weich gekocht und ist eingeknickt.

Sonnige Grüße


*Mir ist in dem Fall der besondere Treppenwitz bekannt, dass die ursprünglich von Shell geplante Versenkung ökologisch gar nicht so schlimm gewesen wäre und Greenpeace anfangs mit falschen Zahlen argumentiert hat.
652 Beiträge · seit 200726. Okt. 2010 · #10
Hallo Lowflyer,
da muss ich dir recht geben.Ich kann mir nicht vorstellen,dass es Wilderness Safari kalt lässt,wenn Lodges übertrieben gesagt leer stehen. Das ein Bitte bitte -Brief der Regierung nichts bringt liegt auch auf der Hand, aber wir Touristen könnten schon etwas bewirken,auch wenn es nur der Tropfen auf den heißen Stein ist. Ich habe das Buch "Verjagt..Verweht...Vergessen.. gelesen. Sehr zu empfehlen!!!
Grüße
Mutsel
33,1k Beiträge · seit 200626. Okt. 2010 · #11
Hi Mutsel,
da muss ich dir recht geben.Ich kann mir nicht vorstellen,dass es Wilderness Safari kalt lässt,wenn Lodges übertrieben gesagt leer stehen.
To be honest... netter Glaube, aber die Lodges sind mehr als ausgebucht und es kratzt WS null wenn 5 Leute, die ohnehin potentiell (Behauptung von mir) dort nicht übernachten würden, einen Aufschrei der Entrüstung los lassen und nicht mehr kommen wollen. Dem v.a. amerikanische Klientel von WS ist es - deutlich ausgedrückt - sch**** egal ob die Naturschutz betreiben, wie sie lokale Bevölkerungsgruppe behandeln etc. Die Touristen wollen Tiere sehen und Luxus im Busch a la "Jenseits von Afrika" erleben. Und das bietet WS par excellence.

Es ist ja löblich etwas zu versuchen... aber man muss auch abwägen ob man damit wirklich nur gutes tut. Wenn WS wirklich dann auf einmal mit leeren Lodges dasteht, dann leiden (wie fast immer) die am meisten darunter, die nichts dafür können: das Zimmermädchen wird entlassen, der Tourguide hat keine Gäste mehr usw.. Damit ist der Community noch weniger geholfen. Leider!

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'457 Beiträge · seit 200626. Okt. 2010 · #12
also ich bin ja kein Freund von WS und Gutmenschen sind die sicher nicht. Aber trotzdem muss man ihnen zu Gute halten, dass ihre eigenen Standards um einiges höher sind als beim Rest der Region.
Ich meine man kann so oder so nicht groß gegen WS rufen und dann auf (deutsch-) namibischen Gästefarmen absteigen. Nicht nur, weil auch dort Leute vertrieben oder vom Land fern gehalten werden (ein ganz anderes Thema) sondern weil deren Angestellten oft nur einen Hungerlohn verdienen. So wo nun anfangen ?
579 Beiträge · seit 201026. Okt. 2010 · #13
Hallo Christian,

travelNAMIBIA schrieb:
To be honest... netter Glaube, aber die Lodges sind mehr als ausgebucht
Hmm, wenn die Lodges mehr als ausgebucht sind, warum hat Wilderness Safaris dann im Sommer bei der 50-Prozent-Rabatt-Harakiri-Aktion in Namibia mitgemacht?

Wenn Wilderness Safaris an die Börse will, dann wollen sie entweder einfach ordentlich Kohle einsammeln und müssen für reine Finanzinvestoren prächtige Zahlen bieten. Da sorgt eine öffentliche Boykottaktion für Unsicherheiten. Oder sie wollen sich beim Börsengang primär an "ethische Investoren" adressieren. Dann müssen die Zahlen nicht so prächtig sein, aber so eine öffentliche Diskussion um fragliche Geschäftspraktiken geht dann gar nicht. Insofern glaube ich schon an die Wirksamkeit.
aber man muss auch abwägen ob man damit wirklich nur gutes tut. Wenn WS wirklich dann auf einmal mit leeren Lodges dasteht, dann leiden (wie fast immer) die am meisten darunter, die nichts dafür können: das Zimmermädchen wird entlassen, der Tourguide hat keine Gäste mehr usw.. Damit ist der Community noch weniger geholfen. Leider!
Ja, heute ist alles komplex und hat viele Wechsel- und Nebenwirkungen. Und Wilderness Safaris argumentiert im Prinzip auch so. Aber es will niemand Wilderness Safaris als Unternehmen ruinieren.

Ich weiß nicht ob WS irgendeinen Druck von der Regierung von Botswana bekommt, weil ich sonst nicht verstehe, warum die das Problem nicht einfach lösen? Wir sprechen hier nicht über einen neuen Anstrich für das Gemeindehaus sondern über etwas für das Leben Essentielles: Den Zugang zu Wasser. Mit umgerechnet etwa 1 EUR pro Tag und Gast im CKGR-Camp könnte WS das Wasserproblem der Bushmen wohl lösen. Daran kann es doch nicht scheitern?

Sonnige Grüße
33,1k Beiträge · seit 200626. Okt. 2010 · #14
Hi Lowflyer,
Hmm, wenn die Lodges mehr als ausgebucht sind, warum hat Wilderness Safaris dann im Sommer bei der 50-Prozent-Rabatt-Harakiri-Aktion in Namibia mitgemacht?
Gute Frage... vielleicht weil Namibia eh nur ein "Abfallprodukt" von WS ist. Geld wird im Delta in Botswana gemacht... da wo man 1000 USD die Nacht nimmt. Oder man hat einfach auf kostengünstige Werbung gehofft. In jedem Fall wenn ich Buchungsanfragen (für mich selber und Gäste) gestellt habe, war in 90 % der Fälle alles ausgebucht (Camps in Namibia) und es wurde eine Vorausbuchung von 9+ Monaten empfohlen 🙁

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter166 Beiträge · seit 200826. Okt. 2010 · #15
Hallo Forumsmitglieder,

ich bedanke mich für den regen Austausch.
Das ist schon mal sehr wertvoll und ein Schritt in die richtige Richtung.
Das Forum wird ja nicht nur von Mitgliedern gelesen, sondern auch von Touristikunternehmen, also auch von WS. Ganz sicher!!!

Wilderness-Safaris geht’s ja derzeit nicht so gut, wie mir ein Mitarbeiter im Oktober berichtete, hatte das Unternehmen in Namibia einen deutlichen Einbruch (2010) evtl. auch durch die WM.

Aber WS ist m.E. auch nicht das Hauptproblem, sondern die Regierung.
Und die erreicht man über das Tourismusbüro in Deutschland (info@botswanatourism.de). Der Tourismus ist eine Wirtschaftgröße und wir sind die „Kunden“, dann muß auch erlaubt sein, dass wir sagen was uns nicht gefällt.

Ich will nicht nur darüber sprechen, ich will handen. Letztlich zum Wohle von Botswana.

Mit den besten Grüßen

Gerhard
579 Beiträge · seit 201026. Okt. 2010 · #16
Hallo,

Namib33 schrieb:
Aber WS ist m.E. auch nicht das Hauptproblem, sondern die Regierung.
Und die erreicht man über das Tourismusbüro in Deutschland (info@botswanatourism.de).
Unter der Adresse erreichst Du die private deutsche Firma "Interface International GmbH". Die hat von diversen Staaten den Auftrag ergattert, diese Staaten hier touristisch zu promoten, darunter eben Botswana. Ist vermutlich nicht der ideale Ansprechpartner.

Sonnige Grüße
154 Beiträge · seit 201026. Okt. 2010 · #17
Es ist ja lobenswert sich für die San einzusetzen. Aber wer setzt sich für die Völker ein, die nicht gerade im Einzugsgebiet des Tourismus zu finden sind?

Es ist leider so, dass durch den Fortschritt einige (viele?) Völker sterben werden.

Erwiesenermaßen ist das Bohren von Brunnen auch nicht die Lösung, da durch angeschränkte Wasserzufuhr traditionelle Lebensweisen abgeschafft werden (wie z.B. das zyklische Wandern mit den Tierherden), was zur Überweidung führt. Dies widerum führt dazu dass Hungerperioden häufiger vorkommen als vorher.
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2010
1'223 Beiträge · seit 201027. Okt. 2010 · #18
Es ist alles eine kritische Gratwanderung:

* die einen wollen die Buschleute kulturell und entwicklungspolitisch anheben
* die anderen wollen sie in ihrem Umfeld belassen
* die nächsten wollen sie nur erhalten um ihren Zoo weiterhin besichtigen zu können.

Was ist der richtige Weg?

Tatsache ist, daß diese Menschen im modernen kulturellen Umfeld ganz einfach überfordert sind mit ihrem kindlichen Gemüt, obwohl sie im eigenen Umfeld überlebensfähig sind wie keine andere Menschengattung. Aber: Sie werden eine Entwicklung nicht aus eigener Kraft schaffen.

Ich befürchte nur, daß hinter der ganzen Entwicklung die touristische Gewichtung auf der Verliererseite sein wird, weil mit den Minen mehr Geld zu verdienen ist und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

Also befürchte ich, daß die Buschleute und die Parks dieser Entwicklung geopfert werden, trotz allen Aktionen und Geschrei dagegen.

Wird man in den westlichen Staaten fordernd oder laut, dann stehen die Chinesen bereits Gewehr bei Fuß, und die haben immer wieder bewiesen, keinerlei Skrupel zu haben.

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
4'129 Beiträge · seit 200827. Okt. 2010 · #19
Buschleute sind...
...im eigenen Umfeld überlebensfähig (sind) wie keine andere Menschengattung.
Menschengattung ??
Und wer wären denn dann die anderen Gattungen?


Nur ein kleiner Beitrag zur allgemeinen Klärung.

Wir alle - Menschen der Welt -
sind die einzigen Vertreter der

GATTUNG: Homo

Art: Homo sapiens

Unterart: Homo sapiens sapiens.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2010
1'457 Beiträge · seit 200627. Okt. 2010 · #20
Swakop52 schrieb:
...mit ihrem kindlichen Gemüt, ... Menschengattung ... Entwicklung nicht aus eigener Kraft schaffen.
...
ziemlich geile Wortwahl 🤨

ups da kam mir jemand zuvor 😐 😊
zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2010