T4A Routennavigation in Jo'burg eher "bescheiden"

9 Antworten · 2'042 Aufrufe · gestartet 13. Sept. 2010 von camelthorn
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Themenstarter409 Beiträge · seit 200913. Sept. 2010 ·
Ein paar Fragen zum aktuellen T4A:

Warum funktioniert die Routenfunktion des T4A in Johannesburg so bescheiden? Die Eingabe "fastest route" fuer einen Ausweg aus der City in Richtung Moc Grenze fuehrte zu eine Odyssee durch Gegenden (Market Street) die ich gerne vermieden haette...

Auch in Botswana gab es interessante Vorschlaege: Die schnellste Route von Maun nach Windhoek sollte ueber Nata, Kazungula, Caprivi und Rundu fuehren.

Jegliche Routenanfrage von Suedafrika nach Windhoek fuehrte ueber Upington, Karasburg, Keetmans und nicht durch Botswana.

Nach eigentlich nur guten Erfahrungen mit T4A in Namibia hat mich das enttaeuscht.

Camelthorn
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)
1'933 Beiträge · seit 200713. Sept. 2010 ·
Du hast volkommen recht.

I always advice people to check the suggested route made by T4A with a proper paper map because the T4A software sometimes makes the routes very strange and not logical. Last january when I was driving along the Khwai river and was heading back to Maun (over Mababe village) T4A told me to go north and this 'detour' was more then 1000 km... 😮

It's also advisable to divide your route to your next waypoint (camp, lodge etc.) in smaller steps. This way the chances of errors is greatly reduced 😉

Nowadays I tend to use the Garmap products aswell... Fully Routable in and around Jo'Burg.

Es grusst, Hans
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2010
3'766 Beiträge · seit 200613. Sept. 2010 ·
Hallo Hans,

für Südafrikas Städte und zum Teil auch für Namibia und Botswana habe ich die die Streetmap von Garmin. Diese beinhaltet wesentlich mehr Strassen (auch mit Namen) und viel mehr Pois. Beide Karten zu haben ist kein Fehler aus meiner Sicht.

Gruss Kurt
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499 Beiträge · seit 200613. Sept. 2010 ·
Hallo,

dem kann ich mich nur anschliessen. Garmin schlägt T4a in Südafrika um Längen...
LG
Tobias
1'223 Beiträge · seit 201013. Sept. 2010 ·
Tobias schrieb:
Hallo,

dem kann ich mich nur anschliessen. Garmin schlägt T4a in Südafrika um Längen...
LG
Tobias
Es ist ja schon bekannt, daß T4A in den Städten oder Stadtregionen nichts taugt, und man in diesen Fällen auf Garmap ausweichen sollte. Kostet zwar mehr; es lohnt sich aber.

T4A ist so weit verbreitet weil es relativ low-cost ist, aber ein Routing für die Reiseplanung am PC generell einfacher ist bei Tracks.

Habe nun in einem Fall (Zambia) die T4A Routen-Planung auf Garmap herübergezogen, und da erkannte ich, daß die Tracks in den Parks bei beiden Softwares nahezu identisch sind. Wer wohl von wem abgekupfert haben mag?
tz tz tz!

Fahren werde ich dann wohl mit Garmap, weil da die topographischen Details im Kartenmaterial enthalten sind, die es bei T4A nicht gibt.
Natürlich mit einer ordentlichen Papierkarte von ITM o.A. für die Orientierung.

Bin zur Erkenntnis gelangt, daß jedes der beiden Systeme seine Vorteile hat, und es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Also ist man eben mit 2 Speicherchips unterwegs. Oder im Zweitfahrzeug die T4A Karte im Navi.

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2010
7'321 Beiträge · seit 200613. Sept. 2010 ·
Hallo

Das hier geschriebene ist absolut richtig. T4A selber weiss, dass Sie in den Städten in Südafrika eher Bescheiden funktionieren. Selbst die Mitarbeiter von T4A nutzen da die Garmin Karten und genau so haben wir es auch gemacht.

T4A ist hauptsächlich aus Touristen-Routen ausserhalb der Städte entstanden. Die meisten die Daten dazu beitragen kommen aus Südafrika und brauchen häufig in den Stadten Ihr Navi gar nicht. Mit der rasanten Verbreitung der Navis nimmt aber natürlich nicht nur die Nachfrage in abgeschiedenen Gebieten nach Navigation zu sondern vor allem auch in den Städten.

T4A weiss das auch und ist zur Zeit dabei Gespräche sowohl mit Garmin sowie mit Navteq zu führen. Über kurz oder lang wird da etwas Vernünftiges zu erwarten sein.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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3'766 Beiträge · seit 200613. Sept. 2010 ·
Hallo,

wenn man die Vorzüge beider Systeme kennt und weiss wann man welches System (GarMap oder T4A) nutzt, ergänzen sich diese Beiden vorzüglich. Für das länderübergreifende Routing lass ich mir manchmal von beiden Systemen die Route rechnen. Für das Finerouting benutze ich in der Pampa lieber T4A in den Städten wie zB Joburg dann lieber Garmap.

Sollte sich für T4A Möglichkeiten ergeben sich mit Navtech und Garmin zusammen zu tun dürfte sich dies dann aber auch im Preis niederschlagen (denk ich mal).

Wenn jemand als Beispiel sich eine Karte von T4A für Namibia oder Botswana kauft macht er auch nichts falsches, den in Sachen 4x4 Trails sind die echt gut.

Gruss Kurt
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1'223 Beiträge · seit 201013. Sept. 2010 ·
chrigu schrieb:
Hallo

Das hier geschriebene ist absolut richtig. T4A selber weiss, dass Sie in den Städten in Südafrika eher Bescheiden funktionieren. Selbst die Mitarbeiter von T4A nutzen da die Garmin Karten und genau so haben wir es auch gemacht.

T4A ist hauptsächlich aus Touristen-Routen ausserhalb der Städte entstanden. Die meisten die Daten dazu beitragen kommen aus Südafrika und brauchen häufig in den Stadten Ihr Navi gar nicht. Mit der rasanten Verbreitung der Navis nimmt aber natürlich nicht nur die Nachfrage in abgeschiedenen Gebieten nach Navigation zu sondern vor allem auch in den Städten.

T4A weiss das auch und ist zur Zeit dabei Gespräche sowohl mit Garmin sowie mit Navteq zu führen. Über kurz oder lang wird da etwas Vernünftiges zu erwarten sein.

Herzliche Grüsse
Chrigu
Hoffentlich nur nicht mit Navteq, denn damit versauen sie sich den guten Ruf. Schon der City Navigator South Africa war so etwas von mangelhaft in der Bedienung und Routing, und wenn man nicht wußte in welchem Stadtteil jemand wohnte (z.B. Kapstadt), dann fand man nichts. Nicht umsonst hat Garmin dieses Kartenmaterial aus dem Programm genommen und den Markt Garmap überlassen. Da zahle ich lieber jedes Jahr die 65 Euro für die Updates bei Garmap, und habe das gesamte südliche Afrika im Navi. Da spielen die länderspezifisch gekauften T4A für wenige Euronen letztendlich auch keine Rolle mehr.
Das sind Dinge wo man nicht versuchen sollte, Geld zu sparen. Einmal richtig verfahren oder ein kaputtes Fahrzeug können neben dem ganzen Ärger über sich selbst ein Vielfaches dessen verschlingen.

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2010
579 Beiträge · seit 201013. Sept. 2010 ·
Hallo,

laut einer früheren Aussage besteht ein Problem auch darin, dem Navi eine sichere Routenberechnung durch Großstädte wie Johannesburg mit diversen kriminelle Hotspots beizubringen, ohne das Navi bewusst mit falschen Daten zu füttern.

Ein Navi kann die kürzeste oder die schnellste Route berechnen und dabei noch ein paar Ausschlußkriterien wie keine Mautstrassen, keine Fähren, keine Autobahnen berücksichtigen. Ausschlusskriterien wie "Krimineller Hotspot" kennen die meisten Navis wohl nicht, aber man möchte Touristen auch nicht unbedingt durch die heißesten Ecken von Johannesburg schicken.

Ich weiß nicht, ob Garmap sowas berücksichtigt und eine Lösung dafür hat?

Sonnige Grüße
1'223 Beiträge · seit 201013. Sept. 2010 ·
lowflyer schrieb:
Hallo,

laut einer früheren Aussage besteht ein Problem auch darin, dem Navi eine sichere Routenberechnung durch Großstädte wie Johannesburg mit diversen kriminelle Hotspots beizubringen, ohne das Navi bewusst mit falschen Daten zu füttern.

Ein Navi kann die kürzeste oder die schnellste Route berechnen und dabei noch ein paar Ausschlußkriterien wie keine Mautstrassen, keine Fähren, keine Autobahnen berücksichtigen. Ausschlusskriterien wie "Krimineller Hotspot" kennen die meisten Navis wohl nicht, aber man möchte Touristen auch nicht unbedingt durch die heißesten Ecken von Johannesburg schicken.

Ich weiß nicht, ob Garmap sowas berücksichtigt und eine Lösung dafür hat?

Sonnige Grüße
Die Problematik kann man umgehen mit der Eingabe von Zwischenzielen.

Ich würde mal sagen, das ganze Johannesburg ist ein krimineller Hotspot, deshalb sollte man immer den kürzesten Weg auf die Autobahn wählen, und versuchen, Gegenden wie Soweto zu umfahren, obwohl man, wenn man nicht aufpaßt, mit der "normalen" Navigation dort immer wieder landen kann.

Für die Eingabe einer Route und für Zwischenziele braucht man keinen Laptop, sondern eine Karte. Und da sollte man für seine eigene Sicherheit nicht anfangen sparen zu wollen. Wer seinem Navi bedenkenlos nur hinterher rennt darf sich dann auch nicht beschweren, wenn er Probleme bekommt. Selbst in Europa.

BadBoy
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