christianThemenstarter852 Beiträge · seit 200628. Juli 2010 · Hallo!
Leider schlechte Neuigkeiten:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,708823,00.htmlNachdenkliche Grüße
Christian
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200728. Juli 2010 ·
Goldmull795 Beiträge · seit 200728. Juli 2010 · Hallo Volker,
danke für diesen link zu diesem Vorfall - wir hatten uns schon Sorgen gemacht, denn mein Schwager, der uns 2007 auf unserer Tour als Biologe begleitet hat,
ist zur Zeit in Kenia u. Tansania in einer 10-er Gruppe.Sie wollten Massai-Mara aufsuchen und u.a. den Kilimandscharo besteigen....!
Also diese Gruppe scheint nicht betroffen zu sein!!
gglink ist zur Zeit -glaube ich- auch dort.
Gruß und bis Samstag,
Goldmull
GAGaruna12 Beiträge · seit 200829. Juli 2010 · Nachdem wir 10 Länder verworfen haben, hatten wir uns eigentlich für Ende August/Anfang September auf Individualurlaub Massai Mara/Tansania - -Sansibar geeinigt. Würdet Ihr trotzdem buchen?
Es könnte uns auch in Thailand, Mexico, Südamerika passieren, denn das waren angedachte Ziele.
Gruß
Hanne6'152 Beiträge · seit 200629. Juli 2010 · Hallo Garuna,
ich denke, das ist eine Entscheidung die Du alleine treffen
solltest --- einer sagt ja fahre, der andere nein.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
christianThemenstarter852 Beiträge · seit 200629. Juli 2010 · Hallo!
Ich würde Buchen. Nach 5 mal 4 Wochen Tansania und 2 Wochen mit dem MTB empfinde ich die Lage dort besser als in SA oder NAM. Wir haben viel wild gezeltet auch an der Grenze zu Kenia beim Ambroseli. Kenia kennen wir nur vom Transit, es ist uns zu entwickelt.
Dieser Vorfall stellt derzeit noch eine Ausnahme dar. Kenia ist abhängig vom Tourismus und wird Alles tun um weitere Vorfälle zu verhindern .
Christian
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200629. Juli 2010 · Hallo,
was du tun wirst ist eigentlich die Frage.
Ich persönlich würde abwägen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist
das mir so was in den Ferien passiert.
Und hier scheint mir die Wahrscheinlichkeit mehr als gering.
Die Wahrscheinlichkeit bei einem Verkerhrsunfall in den Ferien ums Leben zu kommen ist aus meiner Sicht um den Faktor XX höher.
Müsste ich alle Länder meiden in denen ein Tourist ums lebem kam
würde sich die Auswahl doch sehr einengen, nicht wahr?
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
oribi818 Beiträge · seit 200729. Juli 2010 · @ Kurt: Das eine Mal seit zig Jahren mit dem Faktor XX multipliziert ergibt ... 🙂
Ich würde mich aber auch nicht scheu machen, weil dort so ein Unglück passiert ist. Das passiert tagtäglich in jedem Land. Wenn ich das richtig verstanden habe, war es auch ein Kenianer, der evtl. von Tansanen ermordert wurde, richtig?
Allein in Mexiko starben innerhalb der letzten 12 Monate 23.000 Menschen bei Drogenkämpfen. Alle weiteren Toten noch gar nicht registriert.
Südamerika (wie auch immer du das defininierst) ist vielerorts auch nicht sicherer.
Und die thailändischen Unruhen scheinen dich ja auch nicht abzuschrecken.
Warum also nicht Kenia. 😉
Viel Spaß bei der Urlaubsfindung, die dir keiner abnehmen kann.
JABULANI250 Beiträge · seit 201029. Juli 2010 · Friedliches buddhistisches Thailand ... dort werden jedes Jahr etwa 20'000 Menschen ermordet, auch ohne Unruhen ...
Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200629. Juli 2010 · Hallo Oribi,
so seh ich das auch, mich persönlich würde so ein einzelner Vorfall nicht beunruhigen und vom Urlaub abhalten.
Gruss Kurt
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VOVolker2'612 Beiträge · seit 200729. Juli 2010 · Hallo Garuna,
Sicherheitsempfinden und -bedürfnisse und die daraus resultierenden Ängste sind eine sehr persönliche Sache - und bei Unsicherheit fragt man gerne auch andere, wie sie entscheiden würden. Entscheidend ist aber, mit welcher Entscheidung Du Dich wohl fühlst.
Wenn latente Angstgefühle mitfahren, solltet Ihr die Reise nach Kenia verschieben und ein anderes Land wählen.
Wenn Du eher "rational" versuchst, mit Ängsten umzugehen, hilft Dir vielleicht die Info, dass der letzte Touristenmord in der Gegend schon viele Jahre zurückliegt. Einfach mal nach tourist + murder + kenya googeln. Außerdem werden jetzt vor Ort die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.
Wenn diese Infos und die Einschätzungen anderer Fomis Dir helfen, Deine Ängste zu zerstreuen, wird Deine Entscheidung vielleicht pro Kenia fallen.
Viele Grüße,
Volker
bilo287 Beiträge · seit 200929. Juli 2010 · Hallo,
also wir fliegen in 2 Wochen auch und werden natürlich auch wieder in der Mara campen. Bei der Gruppe, die überfallen wurde, handelt es sich um einheimische Touristen. Das macht diesen schrecklichen, traurigen Vorfall nicht weniger schlimm. Aber wir wissen zur Zeit auch nicht,was genau wieder dahinter steckt. Die Buschtrommeln verkünden viel und niemand weiß, wie vorschnell gerade mal wieder getrommelt und geurteilt wird.
Die Kenyaner sind dringend daran interessiert, ihren Tourismus nach den Unruhen Ende 2007/Anfang 2008 wieder auf die Beine zu bringen. Und unsere Erfahrung in den vergangenen Jahren - selbst zu unruhigen Zeiten - war, dass wir als Touris in Kenya sehr "behütet" wurden. Wir hatten immer ein gutes Gefühl und wir haben immer Hilfe und Unterstützung in der einheimischen Bevölkerung erfahren.
Auf der Seite der Mara Conservancy ist im Blog zu lesen, dass die Security erhöht wurde und darauf bestanden wird, bewaffnete Ranger für die Nacht zu mieten. Ich denke, dass dies für die einsam gelegenen Privat Campsites gilt, vielleicht auch für für die Public Campsites Iseya und Eluai, obwohl diese ja sehr dicht an der Mara Serena Lodge und dem Headquarter der Conservancy liegen.
Die Oloololo-Campsite liegt unmittelbar unterhalb der Ranger Unterkünfte und dürfte sicher sein Auch das Aruba Camp im Talek Gebiet ist meines Wissens bewacht und sicher.
Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich im Public Forum auf der Conservancy-Seite direkt bei William Deed über die derzeitigen Sicherheitsbedingungen informieren. William antwortet immer sofort. Zum Stand der Ermittlungen werden natürtlich derzeit keine Auskünfte gegeben. Das ist genauso wie hier in Deutschland auch.
Schöe Grüße
Birgitt
glockenfrosch45 Beiträge · seit 200801. Aug. 2010 · Hallo! Würdet Ihr nicht mehr Autobahn fahren , nur weil täglich `zig Menschen dort um`s Leben kommen?? Wir fliegen am 10.8. in die Mara und ich habe genug gesunden Menschenverstand, um mich nicht verrückt zu machen... VG
Paul200756 Beiträge · seit 200701. Aug. 2010 · Hi,
leider gibt es nirgends auf der Welt absolute Sicherheit.
Das Leben ist nunmal mit Risiken behaftet, ich denke dies ist auch jedem bewusst, der solche Reisen unternimmt. Also aufpassen und umsichtig sein und die tollen Momente genießen.
Gruß
Paul
gglink5'538 Beiträge · seit 200801. Aug. 2010 · Hallo Zusammen,
ja, ich war auch da. Bin gerade erst zurückgekommen. Das Thema stand noch nicht in der Zeitung, da war es schon Gesprächsthema Nr. 1 unter allen Guides. Wenn die sich unterwegs mal tragen, ging erst die Frage: Wo sind Löwen, Elefanten oder was auch immer deren Gäste sehen wollten und dann war das nächste Thema: Weißt Du schon? Sie waren alle total geschockt.
Zum Camp selbst - es liegt einige km außerhalb des Parks in einem umstrittenen Gebiet bezüglich der Viehrechte. Es ist keine feste Lodge, sondern ein Zeltcamp und der Eigentümer - Engländer - hat nach Meinung meines Guides am Security-Personal gespart.
Die Lodgen im Park sind alle gut bewacht, aber ich möchte trotzdem nicht ausschließen, dass auch da so etwas passiert. Wir waren auf einem Campingplatz und da schien mir alles sehr ruhig. Drei Hunde, die zwar nichts tun, aber bellen und das reicht ja.
Ich würde auf jeden Fall wieder hinfahren, denn man ist, wie schon gesagt wurde, nirgends 100 % sicher.
Mehr Sorgen sollte man in Mombasa oder Nairobi haben. Da ist so viel Armut, dass die Verlockung, einen Touri zu erleichtern groß ist.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200901. Aug. 2010 · Hallo Gerd,
das warste schneller - siehe meine PM vom eben.
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
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