Erste Ideen zur Route im Januar 2011. Hilfe bitte!

9 Antworten · 1’654 Aufrufe · gestartet 26. Juli 2010 von Nanamibi
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Themenstarter113 Beiträge · seit 201026. Juli 2010 ·
Hallo Zusammen,

im Januar 2011 wollen wir für 28 Tage mit 4x4 und Dachzelt durch Namibia fahren. Es ist unsere zweite Reise dorthin. Wir mögen die Wüste und wollen auch viele Tiere sehen.
Auf unserer letzten Reise zur selben Zeit hatten wir sehr viel Glück in der Etosha (trotz reichlich Wasser).
Wir wissen also in etwas, was uns erwartet mit dem Wetter.

Wir wollen auf jeden Fall diesmal in den Kgalagadi und Etosha.
Die ersten Etappen der Route stehen hier auf dem Zettel. Macht dies bis hierher so Sinn?
Wie geht es dann weiter. Ich schreibe mal auf, wo wir beim letzen Mal schon waren.
Also, bin für jeden Tip dankbar. Sind die Strecken so realistisch machbar? Ich schreibe mal die geplante Fahrzeit bei gemütlicher Fahrt dazu.

Sa. 15.01 Ankunft WDH früh. Auto Übernahme, Einkauf und noch bis Lake Oanab fahren.

SO.16.01 Lake Oanab- Red Dune Camp bei Tramendahl 5-6 Std.Fahrt?

Mo.17 Red Dune Camp- Mata Mata 3 Std (halber Tag noch Zeit zum rumfahren im Park) Übernachtung Mata-Mata.

Di.18. Mata Mata- Nossob
Mi.19. Nossob-Nossob
Do.20. Nossob-Twee Rivieren
Fr.21 Twee Revieren- Mata Mata (Übernachtung im Park oder raus?)

Sa.22 Mata Mata-Mesosaurus Fossil Park 5-6 Std. Fahrt

So.23 Fossil Park-Fish River Canyon (In Keetmanshoop Einkauf) ca.5 Std. Fahrt. Nachmittags am Canyon sitzen.

Mo.24 Canyon-Klein Aus Vista Vormittags Canyon ca. 5 Std. Fahrt.

DI 25. Klein Aus Vista-Klein Aus Vista (Vormittags Spaziergang, nachmittags Garup Pferde)

MI.26 Klein Aus- Tirasberge auf Farm 3-4 Std. Fahrt

DO.27 Tiras-Tiras (auf Farm bleiben. Etwas rumfahren oder laufen)

Fr.28 Tiras-Sesriem 5-6 Std Fahrt noch Sesriem Canyon ansehen.
Sa.29 Sesriem-Sesriem Sossusvlei

So.30 ????????????

wie geht es nun weiter? Wir wollen am So den 6.02 in die Etosha fahren. Dort 4 oder besser 5 Tage rumfahren. Okaukuejo , Halali, Namutoni.
Wir wollen am Fr. 11.02 in der Nähe von Windhuk sein und am Sa. 12.02 geht der Rückflug am Abend.


Was tun vom So.30 morgens bis Sa 5. Abends (dort ein Camp kurz vor Etosha) ?


Wir waren beim letzen Mal in Swakopmund, Walvis Bay, Robben, Welwitschia, Ameib Ranch, Brandberg, Twyfeldfontain,
War alles schön.
Wir wollen aber diesmal was anderes sehen und machen.
Wie kommt man schön und sinnvoll in der Zeit von Sesriem in die Etoscha. Gemütlich und mit nicht zu vielen Etappenzielen.
Auf dem Weg wäre ein Ort mit guten Einkaufmöglichkeiten bald hinter Sesriem schon sehr schön.

Hoffe auf Eure Tips! Vielen Dank.

Frank
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
3’491 Beiträge · seit 200626. Juli 2010 ·
Hallo Frank,
ist gar nicht so ganz einfach, Dir einen Rat zu geben und dabei auch alle Deine Wünsche zu erfüllen. Von Sesriem führen eigentlich nur 2 Routen nach Norden, d.h. nach Etosha - entweder über Windhoek ( da hätte ich Oanob empfohlen, aber da wart Ihr ja schon ) oder über Swakopmund ( und da wart Ihr auch schon ). Direkt nach Sesriem fiele mir eigentlich Büllsport ein - mit guten Wandermöglichkeiten, z.B. Kokerboom-Schlucht. Ist aber ein bisschen dicht an Sesriem und im Januar vielleicht auch etwas zu warm. Also dann doch Swakopmund, wobei Ihr keine Angst vor einer Wiederholung haben solltet ( es gibt Menschen, die leben sogar in Swakopmund, haben also den Ort Tag für Tag vor der Nase... 😄 ); Ort und Umgebung bieten so unheimlich viel, dass man dort gut auch 2x hinfahren kann - vor allem, weil Ihr auch einkaufen wollt.Und ein bisschen Meerbriese ist im Januar bestimmt auch nicht zu verachten. Von Swakopmund aus würde ich dann die Route über das Erongo-Gebirge wählen. Dort wart Ihr noch nicht und es gibt dort wirklich schöne Ecken, z.B. um Omaruru herum. Omaruru Game Lodge bietet auch eine Camsite - und reichlich Tiere.Auch der Ort selbst ist nicht zu verachten. Hat auch sehr gute Einkaufsmöglichkeiten. Wenn Ihr also 3 Tage für Swakopmund und 3 Tage für Erongo einplanen würdet, dann käme das ja so in etwa hin.
Ansonsten erscheint mir Deine Route machbar; von den km her auf jeden Fall. Ich würde es aber so trotzdem nicht machen, weil ich am jeweiligen Zielort zu wenig Zeit hätte. Nach 5-6 Std. Fahrt ist man doch irgendwie geschlaucht, zumal im Januar. Dann kommt Ihr an, baut auf, geht etwas essen und fallt in die Kojen. Am nächsten Tag geht es dann aber gleich weiter - zum nächsten Ziel.Das wäre mir zu hektisch.
Gruß Joli
Themenstarter113 Beiträge · seit 201027. Juli 2010 ·
Hallo Zusammen,

@Joli

Danke für Deine Antwort. Ich dachte ich hätte schon eher die gemütlichere Variante geplant.
Wir sind ja im Kgalagadi sowieso tagsüber unterwegs. Das Dachzelt müssen wir sowieso einklappen und ob wir es dann in einem anderen Camp wieder aufschlagen ist von der Aktion die es macht das gleiche.
Fish River ist wirklich nur eine Nacht. Da waren wir aber schon beim letzen Mal länger und ein paar Stunden am Canyon sitzen sollten genügen.
Klein Aus und Tirasberge sind ja immer zwei Nächte und Sesriem auch.
Es ist ja auch noch nichts wirklich fest. Kgalagadi, Sesriem und Etosha werde ich wohl bald vorbuchen müssen.

Tja. Da führt wohl kein Weg an Swakopmund vorbei. Ist ja auch schön dort. Vor allem kann man sehr lecker Essen gehen.

Der Tip mit Omaruru und Erongo ist sehr gut. Da werde ich mich mal genauer umsehen im Internet.

Freue mich über jeden Tip und lese bis dahin bestimmt das ganze Forum durch. 🙂

Viele Grüße
Frank
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
323 Beiträge · seit 200727. Juli 2010 ·
Hallo Frank,

also "dazwischen" fällt mir noch ein:
Farm Hakos: Sternebobachtung, Fahrt auf den Gamsberg (toll!)
Niedersachsen: Henno Martin-Shelter 2+3
Dinosaur Tracks-Gästefarm, Nähe Mt. Etjo

Gruß
Wolfgang
1’927 Beiträge · seit 200827. Juli 2010 ·
Nanamibi schrieb:
...Es ist ja auch noch nichts wirklich fest. Kgalagadi, Sesriem und Etosha werde ich wohl bald vorbuchen müssen...
Hallo Frank,

reservieren kannst Du dir zu deiner Reisezeit sparen. Wir waren bisher 3mal im Jan/Feb unterwegs, ausser der letzten Nacht in WHK brauchst Du nichts vorbuchen.

Anfragen oder z. B. Anmeldungen zum Abendessen kannst Du auch unterwegs noch telefonisch machen.

Gruss
Peter
Themenstarter113 Beiträge · seit 201028. Juli 2010 ·
Hallo,

@Wolfgang

Der Tip mit der Hakos Farm scheint interessant. Da müssten wir allerdings dann auf viel Glück hoffen, daß es dann nicht bewölkt ist. Aber der Sternenhimmel hat mich auf der ersten Reise sehr beeindruckt.

@Peter

Du meinst auch im Kgalagadi kann ich ganz spontan erscheinen?


Viele Grüße
Frank
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
323 Beiträge · seit 200728. Juli 2010 ·
Hallo Frank,

das schränkt natürlich ein, aber selten ist es eine ganze Nacht lang vollständig bewölkt. Ein bißchen was geht fast immer. Friedhelm macht eine "kleine Sternführung" mit einem Laserpointer (das glaubt man nicht, aber das geht super) und einem mobilen Spiegelteleskop. Das geht auch bei nicht ganz so optimalen Bedingungen.

Wenn jemand von der IAS (http://www.ias-observatory.org/) da ist, kann man sich auch mal deren Installation ansehen. Das ist aber schon Profistandard und nicht zum "nur mal durchsehen" geeignet. Interessant ist vor allem der Gamsberg, aber das ist eine 5-6 stündige Tagestour. Wir fanden auch die Geschichten von Walter (hoffentlich geht es ihm noch gesundheitlich gut) zum Aufbau der Sternwarte des Max-Planck-Institutes auf dem Gamsberg spannend.

Also ich kann die Farm nur empfehlen, wenn man sich ein wenig mit Astronomie beschäftigen will. Carsten Möhle hat auch schon mal ein Bild von der Gamsbergstrecke gepostet. Finde es nur gerade nicht.

Gruß
Wolfgang
1’927 Beiträge · seit 200828. Juli 2010 ·
Hallo Frank,

wir waren im Februar auf den Camps in Nossob und Twee Rivieren, die Belegung lag bei 25 %.

Gruß
Peter
841 Beiträge · seit 200828. Juli 2010 ·
Kriwan schrieb:
Wir fanden auch die Geschichten von Walter (hoffentlich geht es ihm noch gesundheitlich gut) zum Aufbau der Sternwarte des Max-Planck-Institutes auf dem Gamsberg spannend.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,

ich habe Walter letzte Woche hier in Swakopmund getroffen. Er ist wohlauf und unterhält sich immer noch gerne mit Leuten, obwohl seine Stimme nicht mehr so kräftig ist.

Gruß von der Küste

Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
545 Beiträge · seit 200628. Juli 2010 ·
Hallo Frank,
na da bekommst du mal wieder ein richtiges Überangebot an Tipps.
Also soweit ich weiß benötigt man immer noch mindestens zwei gebuchte Übernachtingen im KTP um, das man bei Mata-Mata in den Park Fahren darf.
Ich denke wenn euer Plan so bleiben sollte bucht ruhig die Übernachtungen im Park im vorraus. Ist direkt auf der Sanparks Seite online oder per e-mail problemlos machbar.
Wenn ihr eure Buchung habt, kann es euch egal sein ob das Camp zu 25 oder 100% gebucht ist.
Auch wenn so mancher Buchungsgegner, das Buchen von Übernachtungen für eine eklige Krankheit hält, ich finde das manchmal ganz beruhigend zu Wissen, wenn ich Nachmittags oder später ankomme nicht den Spruch
"fully booked" hören zu müssen.

Einträchtliche Grüße