Guten Morgen,
Der Premierminister von Namibia hat auf der jährlichen Tagung der Federation of Namibian Tourism Associations gesagt, dass das Finanzministerium versucht hat, Air Namibia zu erhalten, das in Zukunft aber nicht mehr leisten kann. Regional ist Air Namibia rentabel. Auf den Flügen nach Deutschland werden Verluste eingeflogen.
Premier Angula ist der Meinung, dass Air Namibia die Lodges und Hotels im Land subventioniert und diese sollten deshalb nach seinen Vorstellungen zukünftig eine höhere Tourism Levy zur Querfinanzierung von Air Namibia zahlen. Machen sie das nicht, so stehen die Deutschlandflüge von Air Namibia zur Disposition.
http://www.newera.com.na/article.php?articleid=11868
Ob es wirklich ein Umdenken in der Regierung gibt, ist unklar. Es ist möglich, dass Premier Angula nur den Druck auf Hotels und Lodges erhöhen will. Kurzfristig wird da sicher nichts passieren.
Falsch dürfte er in der Beurteilung der Ursachen liegen. Der Premier meint, dass der Wettbewerb im Flugverkehr nach Namibia so hart sei, dass Air Namibia die Tickets unter den eigenen Kosten verkaufen muss. Tatsächlich dürfte Air Namibia einfach eine viel höhere Kostenbasis als andere Airlines haben. Echten Wettbewerb gibt es auf den Strecken von Europa nach Johannesburg. Die Strecke ist weiter als nach Windhoek und trotzdem gibt es auf der Route in der Regel deutlich günstigere Flugpreise als nach Namibia. Andere Airlines kommen damit anscheinend zurecht, ohne von den Steuerzahlern ihrer Heimatländern finanziert zu werden.
Mal schauen, wie es weiter geht.
Sonnige Grüße
Der Premierminister von Namibia hat auf der jährlichen Tagung der Federation of Namibian Tourism Associations gesagt, dass das Finanzministerium versucht hat, Air Namibia zu erhalten, das in Zukunft aber nicht mehr leisten kann. Regional ist Air Namibia rentabel. Auf den Flügen nach Deutschland werden Verluste eingeflogen.
Premier Angula ist der Meinung, dass Air Namibia die Lodges und Hotels im Land subventioniert und diese sollten deshalb nach seinen Vorstellungen zukünftig eine höhere Tourism Levy zur Querfinanzierung von Air Namibia zahlen. Machen sie das nicht, so stehen die Deutschlandflüge von Air Namibia zur Disposition.
http://www.newera.com.na/article.php?articleid=11868
Ob es wirklich ein Umdenken in der Regierung gibt, ist unklar. Es ist möglich, dass Premier Angula nur den Druck auf Hotels und Lodges erhöhen will. Kurzfristig wird da sicher nichts passieren.
Falsch dürfte er in der Beurteilung der Ursachen liegen. Der Premier meint, dass der Wettbewerb im Flugverkehr nach Namibia so hart sei, dass Air Namibia die Tickets unter den eigenen Kosten verkaufen muss. Tatsächlich dürfte Air Namibia einfach eine viel höhere Kostenbasis als andere Airlines haben. Echten Wettbewerb gibt es auf den Strecken von Europa nach Johannesburg. Die Strecke ist weiter als nach Windhoek und trotzdem gibt es auf der Route in der Regel deutlich günstigere Flugpreise als nach Namibia. Andere Airlines kommen damit anscheinend zurecht, ohne von den Steuerzahlern ihrer Heimatländern finanziert zu werden.
Mal schauen, wie es weiter geht.
Sonnige Grüße