den Westteil Etoshas haben wir zwei Mal erkundet. Die Tierwelt und Populationsdichte ist nicht besonders unterschiedlich zum frei zugänglichen Teil.
Einmal hatten wir dort ein besonderes Löwenerlebnis, denn wir wurden von einem einzelnen großen Löwenmännchen überraschend angegriffen, der aber kurz vor unserem Fahrzeug abstoppte, sich auf die Hinterbacken setzte, mit den Pranken um sich schlug und dabei laut brüllte und grollte. Dieser Löwe hatte kurz zuvor einen Rivalen um die Gunst einer rolligen Löwin in die Flucht geschlagen und war richtig voller Wut und Testosteron. Wir waren so perplex, dass wir weder gefilmt noch fotografiert haben, sondern sind ein wenig nach vorne gefahren, was ihn sofort besänftigte. Nach etwa 5 Metern hielten wir wieder an, aber sofort kam die nächste Attacke, so dass wir es vorzogen, ihn nicht weiter zu reizen. Unsere hinter uns fahrenden namibischen Freunde waren ebenfalls so überrascht, dass auch sie nicht fotografiert haben. Ich habe schon so oft dicht neben Löwen im Fahrzeug gestanden und bin niemals angedroht oder angegriffen worden.
Generell ist festzustellen, dass die Hauptaktivitäten von Löwen und Leoparden in den kühleren Tageszeiten stattfinden. Löwen findet man vor allem morgens so früh wie möglich in der Nähe von Wasserstellen. Sie sind über Etosha gut verteilt und häufig zu sehen, wenn man Glück hat, auch allein. Leoparden haben wir bei 6 Etosha - Aufenthalten nur zwei Mal gesehen. Einmal wie ein Schatten seitwärts im Gelände in der Nähe von Goas. Das weitere Mal im Jahr 2008 kam um ca. 21.00 Uhr ein Leopard für 10 Minuten zum Trinken an die Halali - Wasserstelle. Obwohl wir schon so gezielt herumgesucht haben, es bleibt für uns Gelegenheitsbesucher ein Glücksfall. Auf dem Gelände der Aoba-Lodge an der Wasserstelle, die beim Gamedrive besucht wird, besteht eine Chance.
Ich habe im Jahr 1993 einen Geparden mit Senderhalsband in der Nähe Gemsbokvlakte nahe des Weges mit einem gerade gerissenen Springbock und noch völlig außer Atem entdeckt und konnte ihn sehr lange beobachten und videofilmen, ganz allein, allerdings um 14 Uhr in der Mittagshitze.
Die abendliche Rallye und Gate - Zeiten sind von Joli schon eindringlich geschildert worden.
Hallo Martin, noch meine Ergänzungen zu den Beutegreifern: Leoparden habe bis jetzt bei Goas (ist schon Jahre her), Chudop und Halali gesehen. Geparden bis jetzt dort noch keinen einzigen. Auf verschiedenen Farmen aber auch schon, auch welche, die nicht in Gehegen vorgeführt werden. Spektakulärste Löwenbeobachtung war in der Nacht in Okaukuejo, wo vier Löwinnen Jagd auf trinkende Giraffen gemacht haben. Als schließlich eine der Löwinnen einer jüngeren Giraffe auf den Rücken sprang und eine Weile auf ihr geritten ist, gab es einen Aufschrei unter den Beobachtern. Zeitpunkt: kurz vor 24.00 Uhr! Löwen und Hyänen kommen aber auch gerne in den sehr frühen Morgenstunden (ca. 4.00 Uhr) nach Okaukuejo. Kannst du natürlich nur sehen, wenn du da übernachtest. Alle anderen Beobachtungspunkte wurden schon genannt. Glück gehört immer dazu! Gruß: Burschi
wenn ich das hier alles so lese, hatten wir ja unwahrscheinliches Glück. Wir waren bisher nur einmal in Namibia und hatten ganz tolle Erlebnisse. Bei Salvadore lagen 6 Löwenbabys herum und spielten, während 3 Löwinnen auf Lauer lagen und so perfekt getarnt waren, dass wir ganz erschrocken waren, wie nah sie uns doch eigentlich waren, als sie plötzlich wenige Meter vom Auto entfernt aus den Grasbüscheln hervor kamen. Am nächsten Tag haben wir dann wohl wieder die gleiche Löwengruppe, 3 km entfernt direkt an der Straße von Okaukuejo nach Halali gesehen, kurz vor Abzweig Salvadore. Die Löwinnen hatten gerade ein Zebra gerissen. Zwei Löwinnen und die 6 kleinen Löwenbabys waren am Fressen, während die andere Löwin, die Schakale und Hyänen, die sich näherten immer wieder vertrieb. Auf einmal begann die absolute Show. Die eine Löwin hatte das Zebra am Hals gepackt und schleifte es immer ein Stück weit durchs Gras, während die 6 Löwenbabys noch am Zebra hingen oder hinterherliefen. Da hatten wir wohl mehr als Glück das erleben zu dürfen. Zunächst war das Zebra noch fast "ganz". Nach ca. 1 1/2 Stunden schleifte die Löwin sozusagen nur noch ein "Steckenpferd" durch die Gegend - weitgehenst war nur noch der Kopf übrig mit ein paar Fleischfetzen an den Seiten. Wenn mir jemand mal erklärt, wie man bei you tube ein Video einstellt, dann kann ich das gerne mal machen. Einen Löwen in Aktion haben wir noch bei Nebrowni gesehen. Der trieb immer wieder die Tiere auseinander, dann legte er sich mal wieder hin und dann begann die ganze Aktion von Neuem. Eine Löwin direkt unter einem Busch direkt am Parkplatz Namutoni. Eine weitere größere Löwengruppe in Aktion bei Andoni. Dann noch weitere Löwen, die waren aber faul. Einen Leoparden haben wir nachts am Wasserloch Halali gesehen. Hier ein Link zu meiner Fotogalerie 09/2009 http://www.namibia-forum.ch/community/photos/album.html?albumid=11368&userid=7380
LG Heidi
MartinGrothThemenstarter128 Beiträge · seit 201007. Juli 2010 ·
Guten Morgen,
ganz herzlichen Dank für Eure Berichte und Einschätzungen. Macht ja doch Mut, dass wir dieses Mal vielleicht etwas mehr von den possierlichen Tierchen zu Gesicht bekommen.
@Heidi: Großartige Bilder, Glückwunsch!
Den Westteil kann man sich augenscheinlich wirklich sparen. Vor Allem dann, wenn man aktuell noch Geld für einen Guide ausgeben muss.
wie Chrigu bereits sagte hat man in Halali am Wasserloch die groesste Chance den Leopard zu sehen. Sehr oft kam er um 21:30Uhr(mehrmals gesehen)Es empfiehlt sich die Ranger im Camp zu fragen wann er denn zur Zeit kommt.
ZU den Geparden in Etosha waere zu sagen, dass diese dort sehr selten vertreten sind. Weitaus geringer als auf dem offenen Farmland. Dies kommt durch die grosse Anzahl der Hyaenen und Loewen. Diese fressen mit Vorliebe Gepardenwelpen und deshalb kommt die Geparden Population im PArk nur sehr schwer hoch
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
MartinGrothThemenstarter128 Beiträge · seit 201007. Juli 2010 ·
Moin Joerg,
wie Chrigu bereits sagte hat man in Halali am Wasserloch die groesste Chance den Leopard zu sehen. Sehr oft kam er um 21:30Uhr(mehrmals gesehen)Es empfiehlt sich die Ranger im Camp zu fragen wann er denn zur Zeit kommt.
In Halali sind wir dieses Mal leider nicht. Aber wir werden mal fragen, danke.
ZU den Geparden in Etosha waere zu sagen, dass diese dort sehr selten vertreten sind. Weitaus geringer als auf dem offenen Farmland. Dies kommt durch die grosse Anzahl der Hyaenen und Loewen. Diese fressen mit Vorliebe Gepardenwelpen und deshalb kommt die Geparden Population im PArk nur sehr schwer hoch
Das ist eine Erklärung! Irgendwo hatte ich mal gehört, dass die Geparden Probleme mit anderen Raubkatzen haben und bei der Aufzucht ihrer Jungen sehr aufpassen müssen. Dass das in Etosha so dramatisch ist, wusste ich nicht.
Geparden stehen in der Nahrungskette der Raubtiere ganz unten, noch unterhalb der Tüpfelhyänen. Hyänen im Trupp machen (sehr selten) sogar Jagd auf einzelne Geparden, weil sie stärker und ihnen im Dauerlauf haushoch überlegen sind. Auch können sie im Clan einzelnen Löwen gefährlich werden und diese sogar töten.
Im Evolutionsstammbaum der afrikanischen Großkatzen befinden sich Geparden in einer "Sackgasse" ihrer Evolution. Der Gepard ist innerhalb seiner Evolutionslinie sozusagen der letzte seiner Art, also kein "Erfolgsmodell" und seine Linie wird schlicht aussterben.
Geparden werden, wenn überhaupt, im Ostteil des Etoshas in der Grassteppe nahe des Salvadorawasserlochs gesehen.
Wenn Du Geparden rel. sicher in Freiheit sehen willst, empfehle ich Dir unbedingt den KTP.
Leoparden siehst Du am ehesten im Delta in BOT. Selbst Safariguides hatte da schon Pech trotz täglicher Ausfahrten und haben erst wenige Leoparden zu Gesicht bekommen. Leoparden sind Meister der Tarnung und v.a. dämmerungs- und nachtaktiv. Sie sind für mich eher wie eine Art von Geisterwesen. Sie zu sehen, bedarf es v.a., dass Ihr Euch nicht darauf verkrampft, unbedingt einen sehen zu wollen. Lernt die Spuren der Tiere zu lesen. Im Gegensatz zum Löwen, sieht eine Leopardenspur hinten an der Ferse in etwa aus wie eine flache Form des Buchstaben "W". Sind die Umrisse einer Spur scharf (der Sand rieselt noch nicht nach innen), ist sie vglw. frisch. Aus Bequemlichkeit latschen Raubkatzen gerne die Autowege entlang und ihr könnt den Spuren folgen. Mit viel Glück findet Ihr dann auch den "Verursacher" (meist Löwen...). Sucht exponierte Bäume ab. Schaut nach Kratzspuren und speziell nach abgewetzten, waagerechten Ästen, die evtl. vom "hiesigen" Leoparden regelmäßig besucht werden. Nicht nur für Halali gilt: "each waterhole has its leopard ;-)"... .
Tipp: Bleibt bei der Suche beharrlich dran. Macht im Etosha nach Möglichkeit Nachtgamedrives mit, auch wenn die nur unregelmäßig angeboten und vglw. teuer (50€) sind - lohnt sich aber. Und, fragt die Insassen anderer Fahrzeuge, speziell den Fahrern von den gamedrives "Löcher in den Bauch". Irgendwann, wenn Ihr die Hoffnung schon aufgebt, oder gar nicht mehr an Leoparden denkt, dann wird es klappen. So kamen wir in 4 Urlauben, als wir in Gedanken völlig woanders waren (müde; auf dem Weg zum Supermarkt in Kasane, in der prallen Mittagssonne; auf dem Rückweg zum Camp etc. "zufällig" auf 7 Stück in RSA und BOT, aber nicht im Etosha... . Kehrseite: Im KTP haben wir uns 14 Tage lang "den Wolf gesucht". Trotz rel. frischer Spuren von insgesamt 8 (!!!) Leoparden (2 Mütter mit je 2 Jungen sowie zwei Männchen) im Nossobtal (wir haben 4x auf Rooiputs genächtigt) zwischen Twee Rivieren und Kij Kij - nichts, nothing, nada. "Nebenprodukt": insgesamt 7 Geparden und mehr als 20 Löwen 🙂. Löwen - Du weißt schon, diese "faulen" Tiere, die sich gebietseise stark vermehren und die Einzelne hier "gar nicht mehr" mögen, weil sie andere Tiere vertreiben (ob soviel "Spezialwissen" "alter Hasen" fiel mir die Kinnlade beim Lesen runter - und die "Geschmäcker" sind verschieden ... mich wundert nix mehr) .
Neben Halali werden auch immer wieder Leoparden in den Mopanewäldern zwischen dem Südlichen Eingangstor und Okaukejo gemeldet. Checkt die Schotter-Rundwege rechts und links der Teerstrasse nach Okaukejo kurz nach Sonnenauf- und kurz vor Sonnenuntergang.
Ich wünsche Euch einfach viel Spass im Etosha (für mich der schönste Zoo der Welt), schöne Beobachtungen und:
Ach Mensch. Eigentlich hasse ich Fragen bezüglich " welche Tiere kann man sehen und welche nicht". Das ist die Natur. Wir hatten Glück und haben einen Geparden direkt neben einer Strasse im Etosha beobachetet. Aber hallo? Etosha ist nicht gleich Kürger-NP. Hier musst Du Glüch haben wenn Du Raubkatzen siehst. Klar, bei div. Wasserlöchern wirst Du Löwen sehen, jedoch gebe ich Dir recht, dass diese schon sehr mit den Touristen vertraut sind.
Geh einfach hin und geniesse es. Es wird Dir Spass machen, ob Du nun Raukatzen siehst- oder nicht. Und jene, die ein Rezept haben, wo und wann man Raukatzen sehen kann.. naja.....
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
MartinGrothThemenstarter128 Beiträge · seit 201007. Juli 2010 ·
@Matt: Genauso werden wir es wohl machen. Ich wollte nur interessehalber hören, ob wir grundsätzlich was flasch gemacht haben. Haben wir aber nicht, wenn man mal davon absieht, dass wir nicht genug Geduld hatten. Wir werden sehen - und berichten!
@Dirk: Herzlichen Dank für die Ausführungen! Habe ich mit Interesse gelesen und ich werde versuchen, das eine oder andere umzusetzen. Mit Spurenlesen habe ich mich bisher noch nicht auseinander gesetzt!
OK, dann wünsche ich Euch einen ganz tollen Aufenthalt und ich bin michr sicher, dass Ihr, mit ein wenig Geduld, auch viele Tiere inkl. Raubtiere sehen werden!
Liebste Grüsse aus Zürich Matt
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Lass Dich einfach treiben von Deiner Intuition! Wenn Du einen Geparden oder Leoparden siehst, dann schrei vor Freude!!!
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MartinGrothThemenstarter128 Beiträge · seit 201010. Juli 2010 ·
@Matt: Genau so werde ich es machen, danke! 😁
Danke Euch!
Voll Vorfreude grüßt Martin
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200910. Juli 2010 ·
Im Evolutionsstammbaum der afrikanischen Großkatzen befinden sich Geparden in einer "Sackgasse" ihrer Evolution. Der Gepard ist innerhalb seiner Evolutionslinie sozusagen der letzte seiner Art, also kein "Erfolgsmodell" und seine Linie wird schlicht aussterben.
Hallo Dirk, was bringt dich zu dieser Einschätzung?
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Im Vordergrund ein durchschnittlicher Acinonyx jubatus, dahinter Acinonyx pardensis. A. pardensis ist die letzte der ausgestorbenen Geparden-Arten, die in Europa lebten.
kleiner Tipp noch von mir. An den Wasserlöchern an denen grad gar nix los war sind wir einfach mal länger stehen geblieben. Wir haben uns gedacht, dass die Abwesenheit der "üblichen" Tiere vermutlich auf Raubtiere hindeutet. So sind wir z. B. in Aus von ca. 8-10 Uhr gestanden. Wir haben abwechselnd ein wenig gedöst. Nach ca. einer halben Stunde sind dann 5 Hyänen aufgetaucht. 4 große und eine kleinere. Die kamen sogar ganz nah ans Auto und haben zum Fenster reingeschaut. 30-40 Minuten später kam dann ein Leopard zum Trinken ans Wasserloch. Er hatte noch ein Reststück Beute dabei, dass er in einiger Entfernung abgelegt hat und ist dann zum Trinken ans Wasser. Später hat er sich dann mit seinem Beuteteil wieder ins Dickicht verzogen.
Während wir in Aus standen sind mindestens 10 Fahrzeuge gekommen und wieder gefahren weil nix los war, aber nur ein älteres Paar, die genauso wie wir einfach mal stehen geblieben sind, war in den 10 Minuten mit uns vor Ort in denen der Leo sein Gastspiel gegeben hat.
Ich glaube einfach mal an einem "verlassenen" Wasserloch länger zu warten, bringt auch ganz gute Chancen.
Die Bilder zu den Hyänen und zum Leo folgen wenn mein Reisebericht fertig ist. Kann noch 2-3 Wochen dauern....
Viele GRüße
Tanja
PS: Obwohl wir 4 Nächte in Etosha waren haben wir immer nur ein und denselben Löwen gesehen. 😠 Freu dich also über die müden Löwen, die ihr gesehen habt. Hätte nichts dagegen gehabt noch 1-2 mehr zu sehen. Tiersichtungen sind immer ein wenig Glück! Thats Africa! Das ist es doch was das Ganze so spannend macht. 😄
diese Löwen waren morgens am 26.04.2010 um 10 Uhr an der C38,nähe Okaukuejo und der Leopard früh morgens um 06.20 Uhr bei unseren eigenen Gamedrive 😄 Die Bilder sind nicht sehr gut von der Qualität, weil ich sie aus meinem Videofilm rauskopiert habe 😉
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!