2 Bayern in Namibia

41 Antworten · 7'004 Aufrufe · gestartet 05. Juli 2010 von kingfish
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6'152 Beiträge · seit 200606. Juli 2010 · #21
Hallo Peter,

deshalb war mein Vorschlag im Camp Aussicht 2 Übernachtungen
- denn Marius Steiner macht ein super Tour zu den Himbas-
die Zimmer sind einfach, sauber, das Essen sehr gut und
Marius ein toller Gesprächspartner.
Das Opuwo Country Hotel ist für eine Übernachtung völlig o.k.
Zimmer schön, kleiner Balkon- vom Pool aus eine herrliche
Weitsicht. Für mich persönlich ist Opuwo immer einen Stop
Wert -- könnte die Hauptstrasse ständig rauf und runter fahren
die verschiedenen Menschentypen, Blechhütten usw. beeindruckend.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter33 Beiträge · seit 201006. Juli 2010 · #22
Hallo Gerd,

dein Beitrag hat mir gezeigt, das ich mit meinen Überlegungen
doch nicht so grundsätzlich falsch gelegen habe, Danke ! 🙂

Was mir an meiner Planung nicht so gefällt, sind die beiden
Übernachtungen in Opuwo!
Wie könnte ich das besser lösen?

Weist du zufällig ob es besser ist sein Angelgerät mitzubringen
oder kann man in z.B. Hakusembe das Gerät ausleihen?

Der Tipp mit Halali ist klasse, an was man nicht alles
denken muß! 😕

Was würdest du mir raten bezüglich Fahrzeug, 2x4 reicht
oder um diese Jahreszeit besser 4x4???

Herzlichen Dank für deine Hilfe

LG Peter
6'152 Beiträge · seit 200606. Juli 2010 · #23
Hallo Peter,

ich persönlich würde so fahren:
Immanuel, Erongo - Farm Eileen, Grootberg Lodge, Camp
Aussicht, Epupa, Opuwo, Tweifelfontein, Etosha drinnen-
ausserhalb Mushara Bushcamp, Roys Camp - Rundu-
würde mir überlegen nur wegen diesen einen Stops diese
Fahrerei auf mich zu nehmen- besser wäre es mal wenn man
durch den Caprivi fährt-
dann Grootfontein - San, Aloe Grove, Waterberg
Windhuk.
Viel Spass bei der weiteren Planung wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
649 Beiträge · seit 200706. Juli 2010 · #24
Hallo kingfish,

Danke Dir! Aber soche Bilder zu machen, war gar nicht so schwer....

Was ich in Gelbingen als sehr angenehm empfunden habe ist, daß man dort nicht mit einem Bus in ein Dorf "einfällt" und die Himbas dann von den Führer aufgestellt werden, alles darauf wartet, daß die Touris ihre Fragen stellen, sie ggf. noch für einen Extrabeutel Zucker etwas tanzen dürfen - und vor allem, daß die Bande wieder geht...

In Gelbingen ist es so, daß das Dorf fast direkt neben dem Farmgebäude ist. Die besucher werden in das Dorf begleitet - aber das eigentliche Leben im Dorf geht eigentlich ohne Unterbrechung weiter. Es werden von den Mädels zwar nach einer gewissen Zeit Armbänder und Schmuck ausgelegt, die man kaufen kann - aber ansonsten passiert nix, was extra für die Touris veranstaltet wird.

Ich habe lange mit den Kiddies gespielt - und nachdem ein aufgeschlagenes Knie gepustet habe, wurde mir dann die zweifelhafte Ehre zuteil, von der Mama zum Essen eingalden zu werden. (Sie wußte genau, daß ich diesen Hirsepamps eigentlich nicht essen will... konnte der Chance zu einem Witz aber nicht widerstehen). Das Ganze, ohne daß irgendwelche Hände aufgehalten wurden und erst einmal Dollars gefordert wurden.

Ich habe den Eindruck, daß in Gelbingen ein Weg gefunden wurde, der allen Seiten die eigene Würde lässt und jedem zu einem Vorteil verhilft. Eine Regel der Lodge besagt, daß Fotos nur innerhalb des Dorfes erlaubt sind. Ein Vorteil für die Himbas, die sich frei bewegen können ohne immer und überall ein Objektiv auf die Nase gedrückt zu bekommen. Auch das Dorf ist durch die Besucher nicht frei zugänglich. Verständlich, da die Kleidung der Himbas von uns als freizügig gesehen wird und von manchen Herren mißinterpretiert wird. Hier ist die Belgeitung von Andrea, der Besitzerin der Lodge, auch als Schutz und Unterstützung für die Himbafrauen gedacht.
Neben dem Einkommen aus dem Tourismus (für die Lodge und die Himbas) bekommen die Himbas hier medizinische Hilfe und Unterstützung bei dem Kampf mit den Behörden.

Ich kann nur wiederholen: Ich empfand den Besuch dort als ausgesprochen angenehm - und die Art und Weise, wie dort miteinander gelebt wird, als fair für beide Seiten. Ein nicht ganz unwichtiger Punkt, da es einige Unternehmen gibt, die Menschen, die noch auf die alte, traditionelle Weise leben, nur ausnützen.

LG elli
5'538 Beiträge · seit 200806. Juli 2010 · #25
Hallo Peter, hallo Elli,

@Elli

was Du zu Gelbingen sagst, kann ich nur unterstreichen. Ich bin mit Verwandten und/oder Freunden aus Deutschland so ein- bis zweimal im Jahr da und ich kann nur sagen: Wenn schon (da kann man ja lange drüber streiten), dann so. Das war auch die Meinung meiner Freunde.

@Peter

Doch - fahr nach Opuwo. Erstens ist die Lodge sehr schön gelegen und die Zimmer sind brauchbar. Zweitens ist dieses Dörfchen sehr interessant. Ein typisch afrikanisches Kleinstädtchen, wo Du Menschen aller Hautfarben siehst. Und drittens weiß ich bei dem, was Du Dir vorgenommen hast, keinen anderen Weg, ohne dass Du hin und her fahren musst.

Angelsachen mitbringen halte ich für überflüssig. Ich kenne die Hakusembe, aber ich habe dort noch nicht geangelt. Allerdings kenne ich auch kaum eine Lodge, die am Wasser liegt und die Angeln anbietet, bei der Du nicht auch die Sachen gestellt bekommst. Übrigens, ich würde mir auf jeden Fall einen Angelguide nehmen. Kostet zwar Geld, aber der Guide weiß, wo die Fische sind. Du oder ich als Newcomer an den Gewässern angeln bestimmt nicht da, wo der Fisch ist.

Ich wünsche Dir noch viel Spaß bei der weiteren Planung.

Liebe Grüße von der jetzt wieder sonnigen Atlantikküste
Gerd
41 Beiträge · seit 200707. Juli 2010 · #26
hallo
nur mal schnell.
Die meister Tigerfisch Angelwetbewerbe sind in Katima.
Zur Tour wuerde ich spaeter noch tips geben.
es gibt bald eine Strasse von Tsinsabis bis an den
Kavango. Hakusembe liegt auf der Strecke.
Themenstarter33 Beiträge · seit 201024. Juli 2010 · #27
Hallo Baobab,

weißt du schon wann die Straße voraussichtlich fertigt sein wird?

Gruß Peter
15 Beiträge · seit 201003. Aug. 2010 · #28
Hallo in die Runde!
Wir stecken auch mitten in den Reisevorbereitungen und der Thread hier hat uns noch einige Anregung gegeben. Danke!!!

@Elli
@Gerd
Könnt ihr mir den Namen der Lodge in Gelbingen nennen? Ich finde leider nichts passendes... Danke!!!
2'349 Beiträge · seit 200903. Aug. 2010 · #29
@ Nees

Farm Gelbingen: www.gelbingen-safaris.com

oder preislich günstiger bei Kamanjab: www.cheetahparknamibia.com . Von dort ist auch ein Halbtagesbesuch zum ca. 45min. Fahrt entfernten Gelbingen nach telefonischer Anmeldung möglich.

Cheetah-Tour (Zahme und Wilde) für nur 100 N$ p.P.

Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2010
15 Beiträge · seit 201003. Aug. 2010 · #30
Super! Vielen Dank Otji!
5'538 Beiträge · seit 200803. Aug. 2010 · #31
Hallo Otji,

ich kenne den Preisunterschied nicht. Aber bedenke, dass Du als Lodge-Gast nicht die 200 N$ bezahlen musst, die Tagesbesucher sonst berappen müssen.

Ansonsten wünsche ich Dir einen schönen Abend und liebe Grüße

Gerd
Themenstarter33 Beiträge · seit 201005. Aug. 2010 · #32
Hallo Gerd,

kannst du mir noch einen Tipp geben, ob es sinnvoll
ist die Strecke von den Epupa Falls nach Outjo in
einem Tag zurückzulegen, oder ob man besser eine
Übernachtung einschiebt? 😕

Wenn ja, welche würdest du empfehlen? 😵

Gruß Peter
5'538 Beiträge · seit 200805. Aug. 2010 · #33
Hallo Peter,

ich würde das auf gar keinen Fall machen. Das sind mindestens 8 - 10 Stunden reine Fahrzeit - ohne eine Minute Pause. Ich würde auf jeden Fall auch auf dem Rückweg in Opuwo eine Zwischenübernachtung einlegen und dann über die C 41 und C 35 nach Outjo düsen. Das sind dann 2 x ungefähr 4 - 5 Stunden.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter33 Beiträge · seit 201005. Aug. 2010 · #34
Hallo Gerd,

herzlichen Dank für den Hinweis.

Wäre die Hobatere Lodge evtl. eine Alternative?

VG
Peter 😐
5'538 Beiträge · seit 200805. Aug. 2010 · #35
Hallo Peter,

Alternative wozu? Outjo? Auf jeden Fall. Die Fahrzeit von Opuwo zur Hobatere Lodge schätze ich auf etwa 2 1/2 bis 3 Stunden, wenn Ihr die Asphalt-Straßen C 41/35 nehmt. Wie lange es über die D 3709 - kürzer und landschaftlich bestimmt schöner - weiß ich nicht, da ich den Zustand der Straße nicht kenne. Ihr müsstet halt (sehr) früh bei den Falls wegfahren.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
563 Beiträge · seit 200905. Aug. 2010 · #36
Hallo Peter,

die Entfernung ist nach meinem GPS von den
Epupa falls bis zur Hobatere Lodge 385 km 6:29:30 Std
und von der
Hobatere Lodge bis Shell Fuel (Outjo) 238 km 2:35:03 Std.

Hobatere Lodge ist meiner Meinung OK. Eine Alternative währe auch die Kavita Lions Lodge.


Gruß Mike
Themenstarter33 Beiträge · seit 201005. Aug. 2010 · #37
Hallo Mike,

kennst du die Kavita Lions Lodge?

Kannst du die empfehlen?

Herzlichen Dank

VG Peter
563 Beiträge · seit 200905. Aug. 2010 · #38
Hallo Peter,

kann ich empfehlen. Bin im April 2010 dort gewesen. Die Erlebnisse mit den Löwen war für mich sehr schön und interessant. Besonders dadurch das uns das Afri-Leo Foundation unaufdringlich näher gebracht wurde.
siehe auch hier:

http://www.kavitalion.com/

Die Anfahrt zur Lodge ist unproblematisch. Zusätzlich auch eine reichhaltige Vogelwelt. Besitzer und Personal ausgesprochen nett und fürsorglich.
Unsere persönlichen Erfahrungen kannst Du hier entnehmen:

http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html



Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 05. Aug. 2010
5'538 Beiträge · seit 200805. Aug. 2010 · #39
Hallo Peter,

die Frage ging zwar an Mike, aber trotzdem von mir auch noch eine Antwort:

Ich kenne sowohl Hobatere wie auch Kavita. Das wäre für mich eine ganz schwere Entscheidung.

Für Kavita spricht das Löwenprojekt, die Gastlichkeit von Uwe und Tammy, die tolle Farmrundfahrt und das Löwenprojekt.

Für Hobatere spricht - die Löwen dort sind wild, es gibt auch Elefanten, mir persönlich gefällt die Landschaft besser und der Clou ist der Beobachtungsturm mitten nicht weit vom Wasserloch. Da sitzt Du - wenn Du Glück hast - gerade über den Elefanten oder unter Dir reißt ein Löwe ein Warzenschwein. Machen die aber nicht jeden Tag, man muss schon Glück haben.

Die Gastlichkeit ist etwas herzlich bei Uwe und Tammy, die Unterkünfte sind gleichwertig.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter33 Beiträge · seit 201006. Aug. 2010 · #40
Hallo Mike,

euer Reisebericht und die Fotos sind ja fantastisch.

Ich kann es kaum noch erwarten bis es bei uns losgeht.
Aber die 3 Monate werden schnell rumgehen.

Bin jetzt trotzdem etwas unschlüssig welchen
Zwischenstopp ich auf dem Weg von den Epupa Falls
nach Outjo einlegen soll.

Die Frage ist Opuwo Lodge oder Kavita Lion Lodge?

Liebe Grüße auch an Cécile.

Peter