Tourplanung Botswana/Namibia

7 Antworten · 2'674 Aufrufe · gestartet 20. Juni 2010 von ars
Antworten
Themenstarter41 Beiträge · seit 200820. Juni 2010 · #1
Hallo,

ich habe mir jetzt endlich mal Gedanken über die Tour (31.10.-27.11.2010) machen können.
So spät war ich noch nie da unten und bin jetzt für Tipps dankbar.

Hier mal die Übersicht ohne Details pro Tag/Nacht

Geplant habe ich:
31.10. - 06.11. (6 Nächte) Windhoek-Savuti/Chope-Caprivi
Puffer/Zwischenübernachtung
07.11. - 11.11. (4 Nächte) Caprivi
Puffer/Zwischenübernachtung
12.11. - 15.11. (3 Nächte) Kaokoveld / Damaraland
Puffer/Zwischenübernachtung
16.11. - 19.11. (3 Nächte) Etosha
Puffer/Zwischenübernachtung
20.11. - 22.11. (2 Nächte) Swakopmund
Puffer/Zwischenübernachtung
23.11. - 26.11. (3 Nächte) Sossusvlei
Puffer/Zwischenübernachtung
27.11. Windhoek -> Rückflug

Was haltet Ihr davon?
Geplant ist mit dem Dachzelt zu reisen.
Kann mir jemand nen effektiven Tipp bzgl. Reservierung im Savuti/Chope geben?
Bin für jeden Tipp oder auch Übernachtungshinweis dankbar.

VG Arnold
7'267 Beiträge · seit 200620. Juni 2010 · #2
Hallo Arnold

Dazu fallen mir spontan einige Dinge ein. Ich bevorzuge die Variante erst in Etosha zu fahren und erst anschliessend nach Botswana. So kannst Du in Etosha mal Tiere satt sehen und hast in Botswana die Wildnis. Anders rum (erst Botswana, dann Etosha) wirkt Etosha eher wie ein Zoo.

Wenn Du an Deiner Reihenfolge festhalten möchtest, finde ich die Variante erst Kaokafeld/Damaraland, dann Etosha und anschliessend wieder in den Westen nach Swakop auch etwas merkwürdig und vor alem Fahrintensiv.

Über die Buchungsmöglichkeit für Botswana gibt es diverse Threads. Ich würde es über einen Veranstalter buchen, etwas mehr bezahlen und dafür weniger Ärger haben.

Die 6 Tage für Windhoek, Savuti, Chobe finde ich etwas knapp. Wenn noch Moremi hinzukommen sollte definitiv zu kurz.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter41 Beiträge · seit 200820. Juni 2010 · #3
Hallo Chrigu,

ja, ich wollte oberhalb von Etosha einige Missionsstadion besuchen und dann im halt Westen um Etosha rum.

Bin aber hier noch offen. Gibt es sinnvollere Wege, als über Rundu wieder "runter" zu kommen?

Das Ende im Sossusvlei ist schon gebucht. An der Reihenfolge lässt sich somit wenig drehen.

Moremi hebe ich mir für's nächste Mal auf.
Dachte wirklich den direkten Weg über Maun Richtung Savuti/Chobe.
Welche Zeit würdest Du hier empfehlen?
Ist der eine Tag Puffer zu wenig?

Danke
Arnold
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2010
7'267 Beiträge · seit 200620. Juni 2010 · #4
OK. Nördlich von Etosha ist eher das Ovamboland. Wenn Du dann im Westen wieder runter willst, kannst Du evtl. sogar übers Westgate in die Etosha. Dann macht der Reiseverlauf natürlch Sinn.

Windhoek-Ghanzi-Maun (2 Tage)
Savuti (2-3 Tage)
Chobe Riverfront oder Kasane (2 Tage)

Naja mit 6-7 Tagen kommst Du grad so aus. Ich würde aber noch Linyanti reinnehmen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter41 Beiträge · seit 200826. Juni 2010 · #5
Hallo,

würde mich über die ein oder andere Meinung noch freuen.
Speziell zu dieser Jahreszeit.

Was meint Ihr?
Etosha verkürzen zu Gunsten von Botswana?

Vielen Dank und ein schönes WE
Arnold
461 Beiträge · seit 200827. Juni 2010 · #6
Hallo Ars

Ich denke wenn du eine Route im Detail vorstellst, kriegst du auch bessere Antworten.

So generell:
So wie du die Schwergewichte legst und 3 Nächte Etosha drin hast - würde ich den Etosha wirklich nicht noch kürzen. Beispielsweise kann man Etosha so verstehen; 1. Tag Anfahrt / 2.Tag Park / 3.Tag Weiterfahrt, was willst du da noch sparen ?

Kaokoveld Damaraland: Ist auch relativ unspezifisch, da gibt es extrem viel zu sehen.

Was ich auch bedenken würde ist, dass gerade Namibia mit Botswana zusammen extrem viele Abwechslung bieten. Also nicht nur die afrikanischen Tiere - aber insbesondere die namibischen Landschaften sind einzigartig. Und am Schluss soll noch etwas tolles dabei sein.

Ich würde:
- zum etosha hoch
- dann Caprivi und durch Chobe Moremi
- dann Soussuvlei
Damaraland und Kaokoveld sind Elements die ich darum einbauen würde. Beispielsweise vor Etosha.

Die Formis sind extrem hilfsbereit: aber je spezifischer die Route umso spezifischer wirst du Hinweise erhalten.

Gruss
Tom
Themenstarter41 Beiträge · seit 200817. Sept. 2010 · #7
Hallo,

ich möchte das Thema nochmals aufgreifen. Zwischenzeitlich stand einfach nicht fest, ob die Reise in diesem Jahr gemacht werden kann oder nicht.
Jetzt wird aber definitiv runter geflogen.

Was haltet Ihr von folgendem Ausschnitt meines Zeitplans/Strecke:

Von Rundu zum Etosha (3 Nächte) und dann auf der B1 nördlich über C46/C41 nördlich Etosha nach Opuwo und weiter nach Swakopmund.

Hier also bis Swakopmund mal meine Idee:
- Etosha - Opuwo
(Ist das sinnvoll in einem Tag zu schaffen oder wo sollte man übernachten?
- Opuwo - Nähe Sesfontein (dort zwei Nächte)
- Sesfontein - Palmwag (Campsite???)
- Palmwag - Skeleton Coast - Swakopmund

Gibt's auf der Strecke Empfehlungen zum Nächtigen?
Bin mit 4x4+Dachzelt unterwegs, habe aber auch nichts gegen ein gutes Bett zwischendurch. 😉

Falls jemand um den 16.11.2010 dort in der Ecke ist, wir sind handzam und freuen uns auf Kontakte/Mitfahrer.

Danke für Eure Zeit und freue mich auf Infos
Arnold
2'349 Beiträge · seit 200917. Sept. 2010 · #8
Hallo Arnold,

heißt das ihr lasst Botswana und Caprivi weg? Oder wie sieht nun euer Gesamtplan aus?

Ich jedenfalls würde für "nur" 3,5 Wochen das ein oder andere von deiner ursprünglichen Planung streichen. Ich befürchte du unterschätzt teilweise die Strecken und es ist immer besser etwas länger an einem Ort zu bleiben. Irgendwo solltest du jedenfalls Abstriche machen!

Das heißt aber nicht, dass ich euch Botswana ausreden will.

Allerdings: Für Botswana sehe ich kaum noch Möglichkeiten, wenn nichts gebucht ist... Hier sind oft Buchungen von bis zu 11 Monaten im Voraus zu empfehlen. Bzw. sooo kurzfristig ist es wirklich extrem schwer... Für Erstbesucher ohne Allrad-Erfahrung ist es zu der Jahreszeit nicht ohne dort. Z.B. Savuti und der Weg dorthin.

Ausnahme und echt Sehenswert wäre der Chobe (z.B. Chobe Safari Lodge Campsite in Kasane oder außerhalb Senyanti Safari Camp oder Ihaha Campsite)

Von Etosha-Okaukujeo nach Opuwo würde ich bei Kamanjab (Farm Gelbingen oder Otjitotongwe Campsite) eine Zwischenübernachtung einlegen. Ansonsten ist es ok so.

Meine ganz persönliche Meinung:

Ich würde, wenn ihr nicht nach Epupa Falls wollt, gar nicht nach Opuwo fahren.

Ich würde die Skeleton Coast weglassen und dafür den Brandberg einbauen und von da nach Swakop. Z.B. Okaukujeo-(EVTL. Kamanjab mit Himbas und/oder Cheetahs)-Brandberg-Swakop. Ansonsten: Denk dran: Du brauchst ein Permit für die S.C.! Und selbst darfst du da nicht rumfahren abseits der Teerstraße! Das kann also teurer werden.

Aber wie gesagt, das ist halt nur meine persönliche Meinung bzw. Empfehlung.

Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 17. Sept. 2010