Für Anfänger: Chobe/Moremi oder besser Kgalgadi ?

20 Antworten · 5'770 Aufrufe · gestartet 17. Juni 2010 von Gawan
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Themenstarter116 Beiträge · seit 200917. Juni 2010 · #1
Liebe Fomis

Ich möchte Euch gerne wieder einmal um Eure kompetente Hilfe bitten:

Es ist jetzt bald ein Jahr her seit unserer ersten Namibiareise. Wir( Eltern und 2 Teenager)machten als Selbstfahrer eine "Warmduscher" Tour ab Stange, d.h. vom Reisebüro resp. Sense-of-Africa organisiert. Wir übernachteten immer in Lodges.
Die Fussball-WM weckte nun Erinnerungen ans südliche Afrika und hat bei mir das Afrikavirus geweckt. Im Geiste plane ich bereis eine nächste Tour, welche diesmal etwas "abenteuerlicher" werden sollte.

Die Tour soll von mitte Juli bis mitte August 2012 3 - 4 Wochen dauern (der jüngste Sohn wird dann 13 Jahre alt sein) mit Start und Ziel in Windhoek. Ca.2/3 Camping im Dachzelt und 1/3 Lodges.
Ich habe in groben Zügen zwei Varianten im Kopf:

1: Windhoek -( ev. Etosha)- Tsumkwe - Panhandle - Caprivi - Kasane - Savuti - Khwai - Xakanaxa - 3th Bridge - Maun - Ghanzi - Windhoek.

2: Windhoek - (ev. Etosha)- Divundu - Panhandle - Maun - Ghanzi -Hukuntsi - Kaa Gate - Nossob - Twee Rivieren - MataMata - Windhoek


Beide Varianten flössen mir etwas Respekt ein v.a. da meine 4x4 Erfahrung sich auf Fahren im Schnee und Eis in der Zentralschweiz und die 4x4 Strecke im Sossusvlei beschränkt. Auf letzterer gelang es mir immerhin unser Auto einzugraben !
Zu meiner (fahrtechnischen)Ehrenrettung muss ich hier jedoch anfügen, dass wir im Sossusvlei in einen ziemlichen Sandsturm gerieten. Dieser hat auf der Rückfahrt die Fahrspur verweht. Ein Oryx am Wegrand hat mich schliesslich bei einer kleinen Steigung zum Anhalten genötigt (er hat natürlich sogleich die Flucht ergriffen, als ich fürs Foto den elektrischen Fensterheber betätigte). Und auch ein einheimischer Guide in seinem "Taxi" blieb sofort stecken als er wegen mir anhalten musste.
Immerhin gelang es uns nach mehreren Versuchen uns ohne fremde Hilfe und Hilfsmittel zu befreien. Auch wenn ich fürchte der hochtourig laut heulende Motors würde dabei gleich explodieren.

Da Ihr jetzt meinen Hintergrund kennt würde mich interessieren welche der beiden Touren Ihr uns empfehlen könnt.
Kann man beide Wege zur erwähnten Reisezeit als Anfänger mit einem gewissen Dilettantismus alleine bewältigen ?
Ich persönlich würde die Route im Moremi wegen den Tieren bevorzugen, liebe aber auch die Kalahari sehr.

Ein paar Fotos vom Sandsturm inkl "Übeltäter" zum anklicken:


Gruss Daniel
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2010
705 Beiträge · seit 201018. Juni 2010 · #2
Hallo Daniel,
beides sehr schöne Touren und deine erste Tour plane ich für meine zweite Reise.
Wir haben im März/April die Südtour gemacht und die Sanddurchfahrt im Sossusvlei war die einzige Strecke, wo unser 4x4 zum Einsatz kam.
Der KTP hatte feste Sandpisten und einige sind da sogar mit PKW durchgefahren.
Ist übrigends ein Super Park mit vielen Wildtieren, in dem man gut 1 Woche verbringen kann.
Die Nordtour über Cprivi und Maun halte ich für anspruchsvoller.
Aber dazu werdet ihr sicherlich noch infos von anderen Fomis bekommen.
Viel Spass bei eurer weiteren Planung.
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
1'312 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #3
Hallo Daniel,

wir sind beide Strecken schon öfters gefahren. Deine erste Route ist fahrtechnisch etwas anspruchsvoller, da dort längere Passagen zu bewältigen sind, die 4x4 erfordern und evtl. hast du auch Wasserdurchfahrten.
Aber auch bei deiner zweiten Route hast du eine längere Sandpassage, die aber gut fahrbar ist.
Mit zur Entscheidungstreffung würde ich das Wetter heranziehen. Im Juli / August ist Winter. Da wird es in der Kalahari sehr, sehr kalt! Da ist das Campen manchmal nicht so gemütlich.
Tiere gibt es bei beiden Routen viele zu sehen, allerdings gibt es keine Big Five bei der Zweiten. Wenn du 4 Wochen Zeit hast, könntet ihr ja anstatt nach Divundu und dem Panhandle zu fahren, lieber auf dem Rückweg aus dem Kgalagadi über die 707 fahren und zum Schluß noch die Etosha dranhängen.

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
4'140 Beiträge · seit 200918. Juni 2010 · #4
Hallo Daniel,
zwei schöne Routen.
Bei Variante 1 wird sicher der 4x4 des öfteren zum Einsatz kommen. Abhängig ist es von den Regenfällen bzw. den Überschwemmungen. Z.T. kann dich auch tiefer Sand erwarten, je nachdem, wie die Verhältnisse in diesem Jahr sind. Allgemein wird ja empfohlen die Strecke im Savuti und Moremi nur mit 2 Autos zu befahren. Outdoorfreaks im Forum werden darüber wohl lachen, manche suchen das Abenteuer von eingegrabenen und abgesoffenen Autos. Aber die Problemstrecke lässt sich auch umgehen, indem ihr z.B. die Victoriafälle mit einbaut und dann die Strecke über Nata nach Maun fahrt und von dort z.B. einen dreitägigen Aufenthalt im Delta bucht.
Die Variante 2 ist dagegen fahrtechnisch nicht so problematisch. Da sind es eher die Nachttemperaturen. Da würde ich vielleicht den Aufenthalt etwas weiter hinaus schieben, wenn es wieder wärmer zu werden beginnt.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
563 Beiträge · seit 200918. Juni 2010 · #5
jaffles schrieb:
Hallo Daniel,

... Wenn du 4 Wochen Zeit hast, könntet ihr ja anstatt nach Divundu und dem Panhandle zu fahren, lieber auf dem Rückweg aus dem Kgalagadi über die 707 fahren und zum Schluß noch die Etosha dranhängen.

LG Claudia
Hallo Daniel,

ich kann die Aussage von Claudia nur unterstreichen 🙂 . Wir sind 2009 zweimal die B8 durch den Caprivistreifen gefahren. Langweilig, langweilig!!! Vielleicht hatten wir nur Pech. Außer Elefanten auf Verkehrsschildern, die in regelmäßigen Abständen immer wiederkamen, haben wir kaum interessante Eindrücke gewonnen und so gut wie keine Tiere angetroffen. 🤩

Gruß Mike
2'048 Beiträge · seit 200718. Juni 2010 · #6
Hallo Daniel,

wenn du im Juli in den Moremi willst, dann sollte dir klar sein, dass dann das Wasser in etwa seine Höchststände erreicht haben. Dafür sollte es aber nicht mehr regnen. Was das heißt kannst du an anderer Stelle im Forum lesen.

Ich war im Mai sowohl im KTP als auch in Moremi und Chobe. Letzteres war großartig aber auch anspruchsvoll. Ich denke schon etwas 4x4-Erfahrung zu haben, trotzdem ist es mir gelungen meinen Landcruiser im Matsch einzugraben, so dass wir ihn mit 3 anderen 4x4 nicht mehr flott bekamen und die Hilfe eines Park-LKW brauchten. In Moremi wirst du Schlamm und Wasserdurchfahrten zusätzlich haben, im KTP hast du es nur mit Tiefsand zu tun, den du ja schon mal kennen gelernt hast.

Allerdings solltest du wissen,dass die Strecke Hukunzi -Kaa-Gate - Polentswa ca. 250 km Sandpiste bedeuten, die teilweise und je nach Regenmenge davor auch sehr tief sein können. Wir haben ca. 6 Stunden dafür gebraucht, allerdings wegen der vielen Löcher und Wellen und nicht weil der Sand ein Problem war. Du kannst besser über Mata Mata in den Park fahren und dich erstmal an den südafrikanischen Wellblechpisten vergnügen, bevor du in den botswanischen Sand fährst.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2010
406 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #7
hallo daniel
ich find man kann als anfänger ohne weiteres die haupttracks im moremi und chobe fahren. abgesehen davon, bist du zu hause auch mit allrad unterwegs.
ein paar dinge solltest du beachten zb. bei sandpassagen die luft ablassen oder bei wasserdurchfahrten die wassertiefe überprüfen.
solltest du mal stecken bleiben so hast du ja eine schaufel im wagen ansonsten kann mann immer noch auf andere touris warten die einen rausziehen.
ich bin aus faulheit mit vollen luftdruck gefahren und nie hängen geblieben.
ausserdem sind meiner meinung die meisten keine offroad profis.
viel spass im moremi und chobe
karl
843 Beiträge · seit 200818. Juni 2010 · #8
Hallo daniel,

da hast Du echt die "Qual der Wahl": Beides ist sehr reizvoll, aber landschaftlich und von den Tierarten (teilweise) sehr unterschiedlich.

Wenn's nicht regnet, brauchst Du fast nirgendwo im KTP Allrad.
Ausserdem sind die Hauptpisten nicht nur Wellblech. Wir hatten auch ganz glattgebügelte, frisch abgezogene pads (per Traktor mit Schleppe).
Da gibt es m. E. viel tiefsandigere Strecken im Chobe und Moremi, z. B. kurz vor Savute oder kurz vor 2nd bridge, jeweils von Norden kommend. Auch ganz prima in einigen Waldstücken bei Xakanaka - uiuiui. Oder z.B. in der Umgebung der Lodge am Chobe direkt im Park (Namen vergessen - kann ich mir nicht leisten ;-)). Aber, ist halt bloss Sand. Lufdruck runter, sensibler Gasfuss, richtige Untersetzung und richtiger Gang - das hast Du sicher mit Deiner Erfahrung drauf.

Das mit dem Wasser im Moremi ist aber nicht zu unterschätzen, weil sich da so viele überschätzen (so wie wir beim ersten Mal...).
Und nur die Mainroads zu fahren, halte ich persönlich für fad. Gerade die kleineren Nebenstrecken können "tiermässig" das "Salz in der Suppe" bedeuten.

2009 war's im Moremi mit dem Wasser z. T. schwierig oder sehr grenzwertig. Dieses Jahr soll es ja (immer noch) schlimmer sein.
Und, die Flut drückt ja erst noch im Laufe des dortigen Winters dort rein.

Sicher ist Botswana auch unter diesen Umständen und gewisser Umsicht beim ersten Mal ein Erlebnis.
Ich persönlich würde da jetzt aber nicht hinfahren, weil ich z. T. weiß, was eher nicht machbar ist - und das fänd ich schade.

LG

Dirk
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406 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #9
hallo dirk
wenn du im juli nicht in den moremi oder chobe fährst wann dann?
vielleicht im dezember wenns regnet?
wie die verhältnise in ein bis zwei monaten sein werden kann man heute sowieso nicht sagen.
gruß
karl
7'272 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #10
karl schrieb:
wenn du im juli nicht in den moremi oder chobe fährst wann dann?
vielleicht im dezember wenns regnet?
Hallo Karl

auch wenn es Dich erstaunen mag. Im Dezember hat es tatsächlich oft weniger Wasser als im Juli. Ich würde als beste Zeit für Moremi Oktober/November empfehlen. Aber auch da kann es regnen wie wir die letzten Jahre erlebt haben.

@Gawan: Sandfahrereri hat einiges mit Erfahrung zu tun. Eure zweite Variante halte ich diesbezüglich für Problemlos. Wenn Ihr aber Zeit habt, empfehle ich Euch am Start der Reise mit Eurem Mietwagen und jemand mit Erfahrung einen Ausflug in ein sandiges Revier zu machen.
Wir fahren dazu immer ins Seeis-Revier in der Nähe des Flughafens. Da kannst Du das Sandfahren richtig schön üben und schon entsprechende Erfahrung aufbauen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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3'766 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #11
Hallo,

ich fand im Oktober anfangs November sehr einfache Verhätnisse vor im Moremi/Chobe mit ganz wenig Wasser. Der einsetzende Regen anfang November mag die Tracks noch nicht wirklich aufweichen und das Delta führt relativ wenig Wasser.

Ich denke das diese Jahreszeit gar nicht schlecht ist,


Gruss Kurt
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406 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #12
hallo
meine erfahrung im juli - august waren eigentlich sehr angenehm.
trockenes wetter die sandpassagen zwar langsam aber doch zu bewältigen die wasserstände habe ich nicht als bedrohlich befunden und nach durchwaten und prüfen beim durchfahren keinerlei probleme gehabt. einzig ein paar grad mehr wärend der nacht hätte nicht geschadet.
wie gesagt das sind meine erfahrungen und wie das wetter in 2 monaten ist kann man heute sowieso nicht sagen.
und da daniel im juli urlaub hat steht september oder oktober nicht zur diskusion.
für mich sind auch die besten zeiten im herbst und frühjahr schon wegen der temperaturen aber leider wird einen ja die urlaubszeit vorgeschrieben.
lg
karl
843 Beiträge · seit 200818. Juni 2010 · #13
Hallo Karl,

das ansteigende Wasser hat mehr als ein oder zwei Monate "Vorlauf", d.h. das kündigt sich ja schon im Kwando und später im Sambezi länger vorher via Höchstpegel an. Gerade Juni und Juli sind doch eher "berüchtigt" für Höchstwasserstände im Moremi bzw. im südlicheren Delta.
Im August wird's dann manchmal schon besser, manchmal nicht, je nach Niederschlag im Sommer/Herbst in den angolanischen Bergen und vor Ort.
2009 (das war mit "Ansage") - und auch dieses Jahr - sieht das eher schlechter aus, sprich es ist vielerorts "Land unter".

Das Blöde ist halt, das wir z.T ein Jahr im Voraus planen und buchen, um eine Wunschreise umsetzen zu können.

Grüsse

Dirk
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zuletzt bearbeitet 18. Juni 2010
3'766 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #14
karl schrieb:
und da daniel im juli urlaub hat steht september oder oktober nicht zur diskusion.
lg
karl
Ja klar, danke für den Hinweis 🙂

Aber da in diesem Forum auch Andere mitlesen fand ich diese Information angemessen, sorry werde mich in Zukunft zurückhalten 😎

Gruss Kurt

PS
es könnte ja sein das Daniel durch diesen Hinweis sich den Chobe und Moremi für ein anderes Jahr vorbehält und dann vieleicht die Reisezeit anpasst, könnte doch sein 😛
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zuletzt bearbeitet 18. Juni 2010
406 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #15
servus kurt
brauchst dich nicht zurückhalten.
ich hab ja nur gemeint das so viele anfänger zu der zeit dort rumfahren da wird es der daniel auch schaffen.
ausserdem halten wir uns nur beim trinken zurück 😛
lg
karl
3'766 Beiträge · seit 200618. Juni 2010 · #16
karl schrieb:
ausserdem halten wir uns nur beim trinken zurück 😛
lg
karl
Ja klar, jetz wu du es sagst, aber im Moment schmeckt spanische Sangria wunderbar 😄 shit, schon wieder Off topic.

@ Daniel, sorry für die Abwege, wie du aus den Freds herauslesen konntest ist es gut möglich im Juli oder August Verhälnisse vorzufinden die das Fahren von Mittel bis Schwer beinhalten.

Die Wasserstände sind auch nicht zuverlässig vorhersagbar, mal mehr mal weniger, Olli Bö hat dazu eine recht schöne Diaschau gezeigt 🙂 und irgend wo glaube ich ist ein Reisebericht im Forum der auch sehr nett zu lesen ist.

Gruss Kurt
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zuletzt bearbeitet 18. Juni 2010
461 Beiträge · seit 200818. Juni 2010 · #17
Hallo Daniel

Entscheiden muss man natürlich immer selber aber gerne würde ich folgende Variante als Input geben.

Die Frage stellt sich immer wieder wegen Moremi / Chobe. Die Chobe Road ohne Fahrt in den Moremi ist gut machbar ! Der Moremi mit viel Wasser ist einfach extrem anspruchsvoll und stresst nur. Ich denke mit zwei Kindern stresst das zusätzlich. Wenn du den Moremi weglässt - je nach Budget immer Camping machst und etwas ab Maun unternimmst (fly -in wenn es das budget zulässt)- dann denke ich habe ihr das was ihr sucht.

Ich denke aber, dass sich die Variante 1 + 2 zum Teil gut machen lässt und wenn ihr fast 4 Wochen unterwegs seit dann liegt doch einiges drin. Man muss halt einfach ein paar Strecken bewältigen - aber mit relax vorher/nachher geht das auch.
1. Woche
Tsumke, Halt weil die Strecke einfach zu lang ist
Nakatwa im Caprivi - die Strecke ist lang und eintönig (habe sie bis jetzt 3x gefahren)
IHA/Kasane 3 Nächte mit Besuch Victoriafälle, Lodge oder Camp je nach Laune
Savuti Chobe 2 Nächte

2. Woche
Maun evtl 2 mit Morokotour ab Maun
Gobabis (sind 600 km aber gute Strasse)
Mata Mata (so etwa 500km)
4 Nächte im Park

3. Woche
1 Nacht im Park
Rest je nach Wunsch

Wie du siehst ist das innerhalb von 3 Wochen machbar und wenn noch ein paar Tage mehr drin sind (du sagst 3-4 Wochen) dann hat man mit der Anreise Caprivi und Transfer Kgadgadi von 2 Tagen alles drin.

Gruss
Tom
Themenstarter116 Beiträge · seit 200919. Juni 2010 · #18
Liebe Fomis

Ihr seit echt Spitze, vielen Dank für die Antworten und lebhafte Diskussion zum Thema.

Ich werde mir das ganze nun überlegen und mit der Familie besprechen welche Route unseren Bedürfnissen am besten entspricht.

Zusammenfassend entnehme ich der Diskussion folgendes:

Die beste Reisezeit für uns im Moremi wäre September/Oktober. Da wir wegen den Kindern auf die Schulferien angewiesen sind kommt für uns aber nur der Sommer in Frage. Im Sommer besteht jedoch ein gewisses Risiko, dass der Trip in Badeferien ausartet.

Die Strecke Kasane-Ihaha-Savute-Rakuku-Maun könnte für uns aber auch im Sommer machbar sein. @Tom: Hast Du diese Strecke mit Choberoad gemeint ?

Man könnte ab Maun ins Deltafliegen, was neben einer Reiseplanung für uns aber auch eine strenge Finanzplanung für die nächsten 2 Jahre zur Folge hätte.

Da unsere Kinder eigentlich schon fast keine mehr sind, könnten meine Frau und ich den Moremi aber auch auf später verschieben. Irgenwann wird der Zeitpunkt kommen wo unser Nachwuchs lieber mit Freund/Freundin ans Mittelmeer fährt um "Party" zu machen anstatt mit uns "Alten" im Busch rumzuhängen 🙁 .

Unter Umständen läge bei 4 Wochen sogar noch der KTP drin. Gegen Ende der Reise wäre es im Süden auch bereits wieder etwas wärmer als im Juli. Wir müssten dann aber länger Transitstrecken in Kauf nehmen.

Der Caprivi scheint langweilig zu sein. Ab Windhoek als Transitstrecke nach Kasane aber nicht zu umgehen. Reise ev. ab Johannesburg (siehe Link)? Wie stehts denn mit der C49 ?

Wenn der Euro im Vergleich zum Schweizerfranken weiterhin fällt wäre ev. auch eine geführte Tour eine Möglichkeit:

http://www.korneliusreisen.de/reise10+botswana+safari+selbstfahrer+allradcamper.htm

Gruss Daniel
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119 Beiträge · seit 200919. Juni 2010 · #19
Der Caprivi ist alles andere als langweilig! Aber man muss sich halt Zeit nehmen und nicht einfach auf der Transitstrecke durchfahren.
461 Beiträge · seit 200819. Juni 2010 · #20
Hallo Daniel

ja genau das ist mit Chobe Road gemeint. Und je nach Finanzplanung kann man ja auch ab Maun zB etwas unternehmen und so am Moremi schnuppern. Wir haben beim ersten Besuch in Botswana zB einen Helikopter für 4 Personen gemietet - das hat zwar auch gekostet aber immer noch günstiger als die Lodges.

Gruss
Tom