Unterkunft innerhalb Etosha ja oder nein?

45 Antworten · 9'419 Aufrufe · gestartet 01. Juni 2010 von Sharon
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Themenstarter227 Beiträge · seit 200701. Juni 2010 · #1
Hallo zusammen
meine Route für unsere Reise im nächsten Jahr ist, auch dank eurer Hilfe, so gut wie sicher 🙂

Ich bin jedoch noch ein wenig unsicher, was die Übernachtung innerhalb des Etosha betrifft...Wenn, dann würden wir wohl das Okaukuejo Camp/Farm dem Halali vorziehen, ich lese jedoch über beide nicht wirklich tolles.

Schön ist das Waterhole Chalet im Okaukuejo, kostet aber mehr als nur eine Kleinigkeit. Und das Essen wird dadurch auch nicht besser...man liest sehr viel negatives über die Qualität des Essens. Und da wir keine Selbstversorger sind, wäre das schon ein Kriterium, das wir beachten würden.

Onkoshi ist zu teuer, das scheidet aus.

Ist es eurer Meinung sinnvoll, überhaupt innerhalb des Etosha zu bleiben oder sollte man diese Zeit lieber auf einer Lodge außerhalb verbringen und Fahrten auf eigene Faust in den Etosha unternehmen? Da wir mit einem eigenen Auto unterwegs sein werden, würde wir auch tagsüber keine gebuchten Game Drives machen, nur die Abendtouren sind nat. reizvoll.

Wie immer vielen Dank für euer Feedback 🙂

Viele Grüße
Sharon
33,1k Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #2
Hallo Sharon,

wenn in Etosha drin (was für Erstbesucher ein Erlebnis ist nachts an der beleuchteten Wasserstelle zu sitzen), dann würde ich die günstigsten Unterkünfte in Okaukuejo oder Halali nehmen. Zum Wasserloch sind es eh nur ein paar Meter. Für mehr wäre mir das Preis-Leistungsverhältnis ansonsten noch grenzwertiger.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'263 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #3
Hallo Sharon

Die Camps in Etosha habe zwei Vorteile.

1) Sie sind im Etosha NP. Eine Anfahrt von Ausserhalb, die im Falle von Halali schon mehrere Stunden dauern kann, entfällt.

2) Die beleuchteten Wasserlöcher.

Beides sind grosse Vorteile die halt auch Ihren Preis kosten. Ob es für Dich aufgeht und welche der Unterkünfte dann in Frage kommt ist eine andere Geschichte.

Ich probiere immer wenn ich in Etosha bin auch die eine oder andere Nacht da zu verbringen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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4'451 Beiträge · seit 200801. Juni 2010 · #4
Hallo Sharon,
also wir waren vom 25.04-28.04.2010 im Etosha. dazu lese mal bitte unseren Reisebericht
"Nach4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia "
Ich kann mich nur den Vorrednern anschließen. Im Park ist einfach besser.
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2010
4'140 Beiträge · seit 200901. Juni 2010 · #5
Hallo Sharon,
wenn man Etoscha bucht, dann gibt es zum Aufenthalt in der Etoscha keine Alternative. Nirgends wirst du an einem Wasserloch in der Nacht so tolle Erlebnisse haben wie in Okaukuejo. Ich habe hier im Forum schon mal die Zahlen von Elefanten und Rinos in einer Nacht genannt, die auf Unglauben stießen, aber wirklich wahr waren, daher will ich sie nicht wiederholen. Halali kann ebenfalls sehr tolle Beobachtungen liefern. Namutoni kann man sich sparen.
Wie Christian schon gesagt, wählt man am besten die günstigsten Unterkünfte, das sind für mich Stellplätze zum Campen. Chalets kann man auch billigere wählen, weil der Weg zum Wasserloch nicht sehr weit ist. Das direkt am Wasserloch liegende ist zwar einmalig schön, aber entspricht auch nicht meinem Geldbeutel.
Was das Essen betrifft, so habe ich mich schon mal negativ geäußert, will das aber nicht undbedingt auf das ständige Angebot dort beziehen. Die Büfetts sind sicher nicht schlecht, aber ich empfehle hinterher einen tüchtigen Schluck Wodka, dann ist sicher alles o.k.
Bei Übernachtungen außerhalb der Etoscha musst du eben den Park spätestens um 18.00 Uhr verlassen und versäumst die Beobachtungen an den beleuchteten Wasserlöchern. Das ist aber schon ein Highlight in der Etoscha!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter227 Beiträge · seit 200701. Juni 2010 · #6
Hallo zusammen

ok, ihr habt mich übezeugt, wir werden dann im Etosha bleiben 🙂

Würde es denn Sinn machen, auch innerhalb zu wechseln, also z.B. Halali und dann Okaukuejo oder ist es ausreichend, wenn wir im Okaukuejo bleiben?

Wir werden auf jeden Fall noch außerhalb der Etosha nächtigen, dort möchten wir auch 2-3 Nächte in einer Lodge verbringen, vermutlich läuft es auf die AOBA Lodge raus.

@Cécile: Vielen Dank für den tollen Bericht und die tollen Bilder 🙂

Grüße
S.
33,1k Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #7
Hi Sharon,

dann macht es doch Sinn vielleicht 2 Nächte Okaukuejo und zwei Nächte Aoba machen. So könnt ihr den zentralen Teil und den Osten von Etosha erkunden. Nach Halali wechseln würde ich dann nicht mehr bzw. nur wenn ihr dort dann auch 2 Nächte bleiben könntet. Je nach Reisezeit und Vorbuchungszeitraum müsst ihr dann sowieso das Camp/Unterkunft nehmen, die noch was frei hat.

Sonnige Grüße
Christian
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4'451 Beiträge · seit 200801. Juni 2010 · #8
Hallo Sharon,
danke für Dein Lob. 🙂 Also in unserem Bericht sind wir ja so gefahren. Okaukuejo 2 Nä , Halali 1 Nacht und dadurch hatten wir ja viel Zeit die Wasserlöcher anzufahren.Morgens hatten wir die Möglichkeit beim Toröffnen schonmal vor dem Frühstück durch den Park zu fahren. Wir sind ins Gesamt 700 Km im Etosha gefahren und unsere Ausbeute war wiedermal gigantisch. 😄
Lieben Gruß
Cécile 🙂
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6'152 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #9
Hallo Sharon,

wir waren im April mal wieder nach Jahren in Okaukuejo -
wie schon erwähnt - es lohnt sich allemal.
Schau Dir mal als Alternative zu Aoba - das Mushara Buschcamp
an- wir waren in Mushara Outpost - Preis-Leistung haben dort
zu 100% gestimmt. www.mushara-lodge.com
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter227 Beiträge · seit 200701. Juni 2010 · #10
Hallo zusammen

hmm, wir wollten 3 Nächte Aoba und 2 Nächte innerhalb Etosha....Schwerpunkt ist auf jeden Fall die Tierbeobachtung, aber auch ein bissel relaxen soll auf dem Programm stehen..Deshalb dachte ich mir, dass 3 Tage auf einer schönen Lodge ggf. mehr Sinn machen (in unserem Falle).

Herrje, ist das schwer 🙂

Danke für euer tolles Feedback!

Sharon
Themenstarter227 Beiträge · seit 200701. Juni 2010 · #11
Hallo Hanne

yep, das Mushara habe ich mir auch schon angeschaut, glaube aber, dass es budgetmäßig etwas den Rahmen sprengt..Leider 🙁

Grüße
Sharon
6'152 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #12
Hallo Sharon,

das kannst Du doch - wir sind morgens früh von Mushara in
die Etosha gefahren- die Wasserlöcher angefahren - sehr viele
Tiere gesehen- und mittags zum relaxen zur Lodge.
2 Tage sind ausreichend - vielleicht brauchst Du noch irgend-
wo den einen Tag.
Lieben Gruss
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
6'152 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #13
Hallo Sharon,

habe gerade mal die Preise verglichen:
Mushara Buschcamp 2.000 N$ pro Zelt - d.h. für 2 Personen
Aoba 990 N$ pro Person
beide incl. Frühstück und Abendessen.
Da käme für mich nur das M. Buschcamp in Frage.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter227 Beiträge · seit 200701. Juni 2010 · #14
Hallo Hanne

das stimmt nat. auch wieder, ich glaube, wir belassen es dann bei 3 Nächen Aoba und 2 Nächten Okaukuejo 🙂

Mushara Outpost sieht ja traumhaft aus...Vielleicht beim nächsten Mal...oder ich schlachte noch irgendein Sparschwein 🙂

Grüße
Sharon
4'451 Beiträge · seit 200801. Juni 2010 · #15
Hi Sharon,
schaue mal nach , ich habe Dir eine PM geschrieben.
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter227 Beiträge · seit 200701. Juni 2010 · #16
Da hast du auch wieder recht...

Habe gerade erst gesehen, dass es der Preis für 1 Tent ist, also nicht pro Person.

Das macht das Ganze schon wieder viel interessanter 🙂

Grüße
Sharon
499 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #17
Hallo zusammen,

wir haben diesen April zu viert (2 Erwachsene, 2 Kinder) in einem Waterhole - Family Chalet gewohnt. Für mich hat das Preis-Leistungs-Verhältnis gestimmt. Die Chalets sind sauber und fast luxuriös eingerichtet und auch das Essen ist um einiges besser als noch vor einigen Jahren. Und die Mädchen hatten ein eigenes Zimmer, was manchmal Gold wert ist 😉 und von der Terasse sieht man direkt aufs Wasserloch...
Liebe Grüsse
841 Beiträge · seit 200801. Juni 2010 · #18
Hallo Sharon,

wenn du / Ihr euch 5 Tage für für Etosha zeit nehmen könnt, würde ich es 3 : 2 machen.
Sprich 3 Tage Okaukuejo und 2 Tage Aoba.
In Okaukuejo die günstigsten Unterkünfte nehmen. Ca. 7 MInuten zum Wasserloch. Die Zimmer sind sauber und zeckmäßig eingerichtet.
Dinner :
Ich war jetzt seit Anfang des Jahres 4 mal in unregelmäßigen Abständen in Okaukuejo und finde an den Buffets absolut nichts auszusetzen.


Sharon schrieb:
Da wir mit einem eigenen Auto unterwegs sein werden, würde wir auch tagsüber keine gebuchten Game Drives machen, nur die Abendtouren sind nat. reizvoll.
Meines Wissens kann man die Abendtouren nur mitmachen wenn man im Park übernachtet.

Viel Vorfreude noch
und Grüße

Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
3'491 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #19
Hallo Sharon,
von der Übernachtung in Etosha bist Du ja nun wohl überzeugt. Jetzt eben nur noch die Frage, wo und wie lange. Oakukuejo ist klar. Halali halte ich auch für sehr wichtig - einmal wegen des sehr schön gelegenen Felswasserlochs beim Camp, aber auch wegen des nahen Wasserlochs Goas. Beide sind häufig sehr erlebnisreich, wobei bei Goas eine Einschränkung dann gilt, wenn sich dort wieder die Löwen festgesetzt haben. Wenn Euch Tierbeobachtungen wirklich wichtig sind, dann solltet Ihr - trotz der gelegentlichen Mängel beim Essen - sowohl für Okaukuejo als auch für Halali 2 Nächte vorsehen.Es lohnt sich wirklich und auch das Relaxen muss dabei nicht zu kurz kommen.Es bliebe dann nur noch 1 Nacht für Aoba, Mushara oder Onguma - eigentlich zu wenig, denn insbesondere Aoba und Onguma haben ihren ganz besonderen Reiz; Mushara Outpost dagegen ist sehr luxuriös, aber m.E. vor allem optisch - die Unterkünfte sind ausgesprochen übermöbliert und dadurch sehr beengt.Mein Vorschlag daher: entweder noch eine weitere Nacht "opfern", so dass auch für Aoba oder Onguma 2 Nächte bleiben oder aber gar nicht außerhalb von Etosha übernachten und die so gewonnnene Nacht in Okaukuejo oder Halali investieren.Bei einem Erstbesucher von Etosha plädiere ich für die letztgenannte Alternative.
Gruß Joli
6'152 Beiträge · seit 200601. Juni 2010 · #20
Hallo Joli,

da muss ich widersprechen was Mushara Outpost betrifft:
erstens sind die Zelte sehr grosszügig und man hat Platz ohne
Ende.
Was soll denn in den Zelten übermöbliert sein ?
die Zelte habe 2 Betten, 2 Nachttische, 2 Ablagen fürs Gepäck
darüber eine kleine Kleiderstange.
1 kleiner Kühlschrank mit Ablage darauf steht ein Heiss-
wasserkocher, Kaffee, Tee, Zucker.

Dann kommt eine geräumige Dusche mit Glaswand - wo man das
Gefühl hat man duscht im Busch, ein Waschbecken, ein seper.
WC.
Eine sehr grosse Holzterasse mit 2 Sesseln und einem Tisch.
Also wirklich von beengt kann hier keine Rede sein.
Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2010