Swakop- Waterberg

9 Antworten · 2'044 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2005 von evy
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ThemenstarterGast07. Jan. 2005 · #1
Hallo,

zum einen überlege ich, ob ich beim ersten Namibiabesuch das Damaraland auslasse. Verpasse ich da ein grosses Highlight? Ich hätte noch Luft die Gegend mit 2-3 Tagen einzubauen?

Ansonsten überlege ich ob ich von Swakop aus direkt zum Waterberg fahren kann oder ob das zu weit ist?

cu evy
ThemenstarterGast08. Jan. 2005 · #2
Hallo Evy,

Nach Australien habt ihr mit Namibia eine gute Wahl getroffen!

Ich persönlich(!) würde anstatt zum Waterberg lieber ins Damaraland fahren... Tweifelfontein, Spitzkoppe, Ameibfarm ... alles wunderschön gelegen. Gerade euch als Aussifans dürfte das gefallen.

Waterberg hat uns nicht besonders vom Hocker gehauen, war gegen die anderen Highlights nur 2. Wahl. ( o.k., o.k., ich gebe hier nur meine Empfindungen kund - andere mögen anders urteilen... 😳 )
Swakop - Waterberg ist schon in einem Tag zu schaffen...

Liebe Grüße

Pascalinah
www.Kuhlenkamp-web.de/Reiseberichte/namibia/web/start.html
ThemenstarterGast08. Jan. 2005 · #3
Hallo,
zur Info,
es sind 505 km. Ausser dem lezten Stück vor dem Waterberg ist alles bester Teer.
Gruss
www.dt800.de
ThemenstarterGast08. Jan. 2005 · #4
Hallo Evy,
so unterschiedlich sind die Geschmäcker - aber Pascalinah hat vermutlich mit seiner Empfehlung recht, weil er Eure Vorerfahrungen mit einbezieht. Ich persönlich dagegen würde dem Damaraland beim Erstbesuch von Namibia nicht unbedingt einen so hohen Stellenwert einräumen. Waterberg selbst ist auch unserer Ansicht nach nicht unbedingt eine Ziel erster Ordnung - aber es gibt in der Umgebung ein paar Ziele, die sich schon lohnen: z.B. die Aloe Grove Lodge - sehr überschaubar, traumhafte Lage auf einem Berg mit irrem Weitblick, alles sehr persönlich, mit Löwen, Leoparden und Geparden in Gehegen; oder Okonjima Bushcamp - sehr luxuriös, einmalig schöne Unterkünfte, sehr gutes Essen, hoch interessante Gamedrives mit Schwerpunkt Geparde und Leoparde, da Sitz der Stiftung "Africat", wirklich lohnenswert.
Gruß Joli
ThemenstarterGast08. Jan. 2005 · #5
Ich finde es schon 1.Ordnung wert nicht nur als Sightseeing tourist durch namibia zu hecheln, denn der Waterberg hat eine Geschichte wie kaum ein anderer Ort in Namibia und ich find ees ghört auch zu einem Namibia Urllaub sich mit der kolonialen Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich bewußt zu machen, dass an dem Ort wo man gerade steht nicht "interessnate Löwen " und anderes rumspringt, sondern Abgesandte unserer NAtion dabei waren einen perfekten Genozid zu betreiben.
ThemenstarterGast09. Jan. 2005 · #6
... die allermeisten Touristen, die Namibia besuchen, hatten auch
Geschichtsunterricht! Doch! Das ist erwähnenswert, weil es im Lande selbst
nicht selbstverständlich ist..., denn: Geschichte kann man nicht essen!

Am Waterberg und seinem Friedhof wird jeder nachdenklich, jeder!
Selbst der, der keinen Geschichtsunterricht hatte!
Dein Genozidf...-thema greift nicht, denn die Historiker sind sich, abgesehen
von dir, nicht sicher, ob Schicksal, oder Kalkül im Spiele waren. Und wer kann dessen schon sicher sein? Wenn in deinem Umfeld geklärt ist, welcher Politiker sich "nebenbei" auf wessen Payroll befand, resp. befindet, dann
sprich wieder, geleutert,und auch erst dann von Genozid..!
Die Dankesrede von Martin Walser, anlässlich der Verleihung des Deutschen
Buchpreises in der Paulskirche kennst du sicher nicht..?
Kollektives Schuldbewusstsein ist out! "In" ist Reflexion, auch historische!
ThemenstarterGast09. Jan. 2005 · #7
diese Antwort auf "konno" stammt nicht von ihm, sondern ist eine- ja eben-
Antwort! Wie kann es sein, dass ich, als Gast, unter konno firmieren muss?
Also kurz gesagt: der konno von heute (3:17 Uhr) ist kein konno!
Kann sein, dass Protuberanzen den geistigen Austausch fälschen oder stören,, aber ein störungsanfälliges Forum, wird mir
nicht mehr die Worte im Munde verdrehen...
ThemenstarterGast09. Jan. 2005 · #8
Am Waterberg und seinem Friedhof wird jeder nachdenklich, jeder!
Selbst der, der keinen Geschichtsunterricht hatte!

also dann sind wir uns doch einig, denn warum spricht Refelexion gegen eine AUseinandersetzung an Ort und Stelle ?

ICh sprach eigentlich gar nicht von kollektivem Schuldbewußtsein, oder ?
ThemenstarterGast09. Jan. 2005 · #9
Hallo Konno, Re-Konno und Gäste,
ich bin ja durchaus auch der Meinung, dass man Namibia nicht ohne ein gewisses historisches Bewusstsein besuchen kann/ sollte. Aber das heißt für mich noch lange nicht, dass ich dann bei einem Erstbesuch auch gleich alle historisch bedeutsamen Orte abklappern MUSS, bevor ich mich den Schönheiten dieses Landes zuwenden darf. Und ich lasse mir nur sehr ungern ein schlechtes Gewissen deshalb einreden, weil meine Zielauswahl möglicherweise nicht der " political correctnes " entspricht.
Gruß Joli
ThemenstarterGast23. Jan. 2005 · #10
Ich persönlich halte die Entfernung Swakop -> Waterberg für zu weit. Natürlich kann man das locker schaffen. Aber wer die Strecke vorher noch nicht gefahren ist, und was sehen will, sollte sich mehr Zeit lassen. Der Waterberg ist meiner Meinung nach eines der absoluten Highlights von Namibia. Aber nur, wenn man Zeit hat. Wer unbedingt in ein paar Tagen Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen und was weiß ich sehen will, ist am Waterberg falsch. So wie es interessanter ist, Rehe im Morgengrauen in deutschen Waldern zu beobachten , wenn man welche findet, als Sonntags nachmittags in einen Wildpark zu gehen, so ist der Waterbergpark interessanter als z.B. die Etoshapfanne. Der Friedhof, der übrigens sehr gepflegt ist, hat mich nicht interessiert. Wenn ihr also wenig Zeit habt, dann solltet ihr den Waterberg weglassen. Es gibt dort nichts, was man auf die Schnelle besuchen kann. Auch keine konkreten Sehenswürdigkeiten.
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