MEMelThemenstarter21 Beiträge · seit 200623. März 2006 · #1
Hallo Zusammen!
Ich habe wieder mal eine Frage.... 😉
Wir würden gern von einer Lodge aus einen Ausflug zu den Himbas machen... Zur Auswahl stehen die Toko Lodge, die Vingerklip Lodge oder die Palmwag Lodge. Allerdings habe ich gesehen, dass die Preise der Toko Lodge und der Vingerklip Lodge für diesen Ausflug doch sehr weit auseinander liegen! Bei der Palmwag Lodge warte ich noch auf eine Preisauskunft.
Hat vielleicht jemand schon mal einen Ausflug von den genannten Lodgen aus gemacht und kann mir hierzu etwas genaueres sagen??? Schwierige Entscheidung!! 😗
Hallo Mel, der Preis ist sicher abhängig von der Entfernung zu den Himbas. Ein weiteres Kriterium ist die Frage, ob es ein "normales" Dorf oder ein Schaudorf ist. Soweit ich mich erinnern kann, fährt Toko nordwestlich von Opuwo, Palmwaag wohl hinter Purros. In einem anderen Posting wurde auf ein Dorf bei Opuwo mit einem deutschen Bewohner hingewiesen, das man selbst anfahren kann. http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=13336&catid=11 Mit Toko machte ich vor Jahren diesen Ausflug, sehr informativ.<br><br>Post geändert von: Axel, am: 23/03/2006 09:46
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Hallo @ All! Wenn man nicht ins Kaokoveld kommt und trotzdem die Himbas sehen moechte muss man nur in Kamanjab im Oase Guesthouse nach Jako fragen,der lebt mit seiner Himbafamilie dort in der Naehe auf der Farm. Bin gerade in RSA und habe kein Namibia Telefonbuch aber das gibts glaube ich auch im Netz und da kann man dann die Adresse vom Guesthouse herausfinden, wenn nicht muesst Ihr nur Carsten(Bwana1)fragen der weiss dass, ist ja auch sein Job. Gruss Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200623. März 2006 · #4
das habe ich mitgemacht. War ebenfalls sehr informativ, aber da ich zusammen mit einer Touristengruppe aus Italien da reingeschleust wurde, kam mir das ganze ein wenig komisch vor. Jako war gerade auf der Beerdigung (seines Vaters?) aber ein Freund machte die Führung. Es kam aber deshalb sehr normal rüber, weil der Leiter alle Personen kannte und das gab mir dann doch ein Gefühl der Normalität auf beiden Seiten. Nicht gefallen hat mir aber, dass Jacko anscheinend versucht "den Lebenstil zu bewahren" und deshalb auch auf ihr Äußeres und so achtet. .... Hallo ? Was soll dieses paschahafte Vorschreiben ? Alleine die Heirat eines Weißen ist doch ein ungeheurer Traditionsbruch. Ebenfalls hat mich gewundert, dass er auf einer wichtigen (Familien) Beerdigung war, aber seine Familie nicht dabei war. Das fand ich komisch. Ich poste hier das, was ich bei der Führung empfunden habe. Ich kenne Jacko nicht und bin auch nicht richtig in der Materie. Er setzt sich meines Wissens auch in REchtsfragen für Himbaclane ein (Epupa - Staudamm) und macht auf Nachfrage selber Führungen ins Kaokoveld. Im Oase Guesthouse lagen einige Bücher, die auch unter anderem von ihm handelten. Eine Adresse ist nicht notwendig. Das Guesthouse ist super einfach zu finden. Es ist ja in Kamanjab 😉
kann dir eine weitere Alternative hinzufügen: Fort Sesfontein. Von dort aus haben wir mal einen Ausflug zu einer Himba-Siedlung zwischen Sesfontein und Opuwo gemacht. Wir waren nur zu zweit mit einem Guide vom Fort. War sehr informativ und interessant. Wir haben die Tour mit unserem eigenen Wagen gemacht und den Guide extra bezahlt - und natürlich die obligatorischen Geschenke.
Ansonsten sind die geführten Touren von Sesfontein wohl auch nicht gerade preiswert. Die aktuellen Preise von Fort Sesfontein kenne ich aber nicht. Palmwag halte ich generell für überteuert. Was mich insbesondere stört, ist die Tatsache, dass Palmwag die Personen-Preise unabhängig von der Zahl der Mitfahrer festlegt. Es wird also nicht billiger, wenn sechs Personen dabei sind.
Gruß Armin
REReisebiene108 Beiträge · seit 200623. März 2006 · #6
Kann man den nur geführte Touren zu den Himbas machen ?
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200623. März 2006 · #7
Nein, du kannst auch selber zu einem Dorf fahren. Wenn du dann in Kontakt kommen möchtest, solltest du die üblichen Regeln kennen, also außerhalb des Dorfes mit den Geschenken warten, bis man dich evtl. abholt, dann nicht zwischen bestimmte heilige Orte treten, die üblichen Abläufe der Kommunikation beherzigen, also wer wann wen wie anspricht, ach ja und die Sprache beherrschen. Zu diesem Thema gibt es ein Buch über die Himbas, ich habe gerade den Titel nicht Im Endeffekt ist es sicher besser, beim ersten Mal nicht alleine hinzugehen, aber bei Übernachtungen im Himbagebiet findet man immer "Führer".
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Jetzt muss ich einfach mal ganz unbedarft fragen: Wie ist denn das mit den Geschenken an die Himbabevölkerung? Es wird soviel darüber geschrieben, von wegen Zucker, Maismehl, kein Alkohol usw.
Wir bereisen das Kaokoveld Mitte April von der Palmwaglodge aus über Opuwo an den Kunene und zurück über Sesfontein zur Palmwaglodge.
Wir hoffen natürlich sehr auf Himbabegegnungen und wir wollen uns darauf vorbereiten und das Richtige machen. Also welche Geschenke, wieviel und wofür und an wen?
Danke und Grüße von Marie
christian852 Beiträge · seit 200624. März 2006 · #10
Hallo Marievomstein!
Grundsätzlich möchte ich mich den Vorednern anschließen, was den Besuch bei Himbas ohne Führer anbetrifft. Der Führer weiß ganz genau was einzukaufen ist , er nennt Euch auch den Preis dafür. 😉 Angemessen sind zwischen 40-80Rand je nach Dauer Personen usw... Ihr seid ja in Epupa, vielleicht kennst Du diesen Thread noch nicht. http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=13336&catid=11
Kann ich zur Einführung empfehlen, danach seht Ihr die Dinge schon mit viel mehr Erfahrung 🙂 Auf den Campingplätzen werden aber auch andere Guides Euch ansprechen, die Meisten sprechen sehr gut Englisch und nennen sich selbst "zivilisierte" Himbas, ist vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt.
wir hatten über das Omarunga-Camp bei den Epupa Fällen eine geführte Tour zu einem nahegelegenes Himbadorf gebucht. Der Führer selbst war ein Himba mit sehr guten Englischkenntnissen, im Dorf lebten Verwandte von ihm, dadurch war von Anfang an eine recht lockere Atmosphäre und es gab keine Verständigungsprobleme. Die Gastgeschenke wurden vom Camp mitgegeben. Wir bekamen vieles erklärt, durften Fragen stellen und fotografieren soviel wir wollten - nur nicht zwischen dem heiligen Feuer und der Häuptlingshütte durchgehen.
Unterwegs haben wir immer wieder mal Himbas getroffen, die sich über Maismehl, Zucker,Tabak und Obst gefreut haben. Auch nach Salz wurden wir gefragt. Leider hat es mit der Verständigung nicht so richtig geklappt, da die Himbas kaum Englisch oder Deutsch und wir deren Sprache nicht verstanden.
Ein Besuch mit Führer ist daher auf jeden Fall vorzuziehen. Meist besorgt der Führer auch die Gastgeschenke oder empfiehlt zumindest was erwünscht und angemessen ist.
Hallo Marie, gut, dass Du fragst. Ich bin nämlich der Meinung, dass man die Himba nicht unvorbereitet besuchen sollte. Hierzu gibt es schon hier eine, wie ich meine, gute Möglichkeit: im Klaus Hess Verlag ist der Band " Himba" erschienen (ISBN 3 9804518 3 6) - eine moderne und vorurteilsfreie Beschreibung des Lebens der Himba. Ich halte diese Vorbereitung deshalb für so wichtig, weil man als unbedarfter Besucher bei den Himba viel Schaden anrichten kann - ich glaube, das klang bei anderen Posts bereits an. Noch besser wäre es, wenn Ihr Euch mit einem orts- und sprachkundigen Führer zu den Himba begeben würdet - das kann mit eigenem oder gestellten Fahrzeug geschehen - auch von Palmwag aus. Das empfiehlt sich u.a. auch deshalb, weil Ihr im Kaokoveld allein etwas verloren seid - es sei denn, Ihr habt mit GPS und Notfallverhalten fundierte Erfahrung. Wenn Ihr ein Himba-Dorf besucht, dann solltet Ihr vorher beim Dorfältesten (Chief) um Genehmigung bitten - und auch ihm Eure Geschenke geben (Mais, Zucker, Ziege ); sehr beliebt sind immer Zigaretten - aber bitte nicht schachtelweise, sondern einzeln verteilen. Die Himba wissen inzwischen, dass man den Filter nicht mitrauchen kann - den braucht Ihr vorher also nicht abzubrechen. Bei einem angekündigten Besuch wird man für Euch einen kleinen Verkaufsmarkt veranstalten. Nehmt Euch Zeit und schaut Euch die Dinge an; kauft etwas und holt erst dann Eure Kameras heraus, wenn Ihr um Film-Erlaubnis gefragt habt. Warum ich das so ausführlich schreibe, werdet Ihr vermutlich erst dann verstehen, wenn Ihr bei den Himba gewesen seid. Wir zumindest hatten dabei stets ein sehr zwiespältiges Gefühl, weil wir nicht recht einzuschätzen wussten, was wir mit unserem Besuch angerichtet haben. Gruß Joli
REReisebiene108 Beiträge · seit 200624. März 2006 · #13
Hat von Euch schon mal jemand in Opuwo im Kaoko Information Centre einen Führer gebucht? Nachdem ich jetzt die Preise der Palmwag Lodge für die Tagestouren gesehen habe, würde ich lieber bis Opuwo fahren und dort einen Führer für einen Ausflug nehmen.
christian852 Beiträge · seit 200624. März 2006 · #14
Hallo Reisebiene!
Wir wären bis vor kurzem nie auf die Idee gekommen in Opuwo eine Tour zu buchen, war Opuwo doch ein völlig dreckiges heruntergekommenes Kaff...ich betone war!!! denn dort herrscht eine merkwürdige Aufbruchstimmung. Alles wird neu gemacht, Straßen asphaltiert, die neue Country lodge ist sehr schön...also vielleicht ist es sinnvoll das zu testen. Aber wenn Ihr es bis Opuwo schafft, dann solltet Ihr auch bis Epupa fahren, das lohnt sich wirklich. Die Strecke ist in gutem Zustand und mit dem PKW zu befahren. In Opuwo gibt es leider auch Prostitution von Himbas, da prallen die Kulturen aufeinander. Es gibt die modernsten Einkaufszentren...in der Hauptsaison wimmelt es nur so von großen Gruppen bestausgerüsteter Südafrikaner, die bereit sind jedes Abenteuer zu meistern...
Liebe Grüße Christian
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REReisebiene108 Beiträge · seit 200624. März 2006 · #15
GaiAs schrieb: [Aber wenn Ihr es bis Opuwo schafft, ....[/quote]
Wie meinst Du den das?<br><br>Post geändert von: Reisebiene, am: 24/03/2006 22:39
christian852 Beiträge · seit 200624. März 2006 · #16
Hallo!
Damit meine ich, wenn Ihr soviel Zeit auf euch nehmt bis nach Opuwo zu fahren, die Strecke ist nicht gefährlich auch nach Etosha ist es von Opuwo nicht schwierig zu fahren... PS: Die Ausflüge von Palmwaag die wir gemacht haben (nicht zu Himbas) waren übrigens sehr hochwertig und ihr Geld wert.
Hallo, ein Besuch bei Keke und seinem kollegen vom Kaoko Info Center ist immer lohnenswert.Man bekommt Tips,oder kann Ausflüge zu Himbakrals oder anderen Dörfern und landschaftl.Highlights buchen.Vor allen Dingen haben diese Menschen das Entgeld für eine Führung nötiger als z.B. PalmWag.Wobei Palmwag Area Palmwag und Opuwo eben Opuwo ist. Opuwo erlebt zur Zeit für dortige Verhältnisse eine gigantischen Aufschwung,nach Meinung von Namibiern soll es zur 2.Hauptstadt des Landes hervorgehoben werden. Grüße Wolfgang