REReisefanThemenstarter90 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #1Wir sind die ersten 3,5 Wochen im Mai im Norden/NordOsten von Südafrika. Zweimal sind wir relativ kurz in einer als malariagefährdet eingestuften Gegend. (Ca. Mitte Mai für 4 tage in St Lucia und vom 18.-21.5. im Krüger, sowie 2 tage/1 Ü in Swaziland)
Irgendwie widerstrebt es mir eine Malariaprophylaxe einzunehmen.
Wie hoch schätzt ihr das Risiko in dieser Jahreszeit ein? Reicht eine entsprechende Prävention (Lange Kleidung, Mückenschutzmittel)?
Was empfehlt ihr? Danke für Hinweise! Gaby
Nacktmull179 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #2Mein Tipp:
entweder: "Suche"
oder:
http://www.namibia-wiki.com/wiki/Kategorie:Gesundheitnoch besser: Arzt
Gruss
Nacktmull
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200623. März 2010 · #3Hallo Gaby,
du wirst doch nicht dieses Thema hier besprechen, geb mal den Suchbegrif Malaria ein, ich gehe dann mal Popcorn holen 😄
Mein Tip,
lass dich von Fachpersonen beraten, hier im Forum wird keiner die Verantwortung übernehmen können auch wenn du NUR KURZ in ein Malariagebiet reist.
Gruss Kurt
PS
nicht die Dauer des Aufenthalts ist massgebend sondern alleine die Tatsache das vor Ort Mücken sind die Malaria übertragen können.
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
katja999387 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #4Na ja, ich finde es schon berechtigt, nach den Erfahrungen von Leuten zu fragen, die zu der Zeit schon mal in den genannten Gebieten unterwegs waren.
Ich gebe da nicht allzuviel auf die Meinung von Fachärzten!
Wir waren für Südafrika bei der tropenmedizinischen Reiseberatung mit Fachgebiet Malaria, da hieß es, "Ihre Reise führt in ein Malariagebiet" und schwups wurde Malarone verschrieben, was ja bekanntlich auch nicht gerade ein Schnäppchen ist, von eventuellen Nebenwirkungen ganz zu schweigen (wobei wir allerdings keine Probleme damit hatten), aber vor Ort haben wir keine einzige Mücke gesehen!!
Wir waren zu Beginn der Regenzeit Ende September im Krügerpark.
Hätte uns damals jemand vorher aus Erfahrung berichtet, dass es um diese Zeit noch eher unwahrscheinlich ist, dass man viele Mücken antrifft, hätten wir auf die Prophylaxe verzichet. Die Ärzte wissen das doch meist selbst nicht so genau wie es in der Realität aussieht und gehen einfach nur nach ihrem schlauen Buch und wollen natürlich auch was verdienen!
Gruß
Katja
REReisefanThemenstarter90 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #5danke Katja - genauso sehe ich das auch!
Meine Erfahrung mit Ärzten (mit denen ich jahrelang dienstlich zu tun hatte!) ist nämlich genau die gleiche wie deine!
Im schlauen Buch nachschauen (oft waren die ärzte selber noch nie dort und haben keinerlei Erfahrung), gehen immer auf Nummer sicher und verschreiben natürlich sofort eine Prophylaxe.
Natürlih kann niemand die Verantwortung dafür übernehmen, was wir letztendlich machen. Aber mir ging es genau um die Erfahrung, wer zu dieser zeit selber schon dort war und wie das Thema gehandhabt wurde!
Dennoch danke für die rückmeldungen.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200623. März 2010 · #6Manchmal kann ich nicht glauben was ich lese!
Die Aerzte verschreiben nicht weil sie primär Geld verdienen möchten, sondern weil sie die Verantwortung für Menschenleben haben.
Aber bitte, wenn jemand angst hat vor der Prophylaxe soll,te er unbedingt
Malariagebiete meiden.
@Reisefan
wenn du schon keinen Wert auf Ratschläge von Fachmedizinern legst, erstaunt es mich um so mehr das du um Meinungen in einem öffentlichen Forum fragst, das verstehe wer will, ich nicht!
Zum Glück ist Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, so mit muss dann ein jeder mit sich selbst klar kommen.
Ich jedenfalls habe wenig verständnis und Mitleid wenn es jemanden trifft der hätte vorsorgen können und es nicht gemacht hat.
@ Katja, kannst du hier eine Garantie abgeben das Reisefan keine Mücke sieht, wenn ja, trägst du dann die Verantwortung wenn er auf deinen Rat hin dann "Pech" hat ?
Und bei einer solchen Reise Geld für wichtige Medikamente als Argument anzu führen, nun ja, mir ist mein bischen Leben immer was wert 😉
Malariafreie Grüsse, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #7Gegen Malaria gibt es zur Zeit keinerlei Impfung. Die angebotene Prophylaxe schützt keinesfalls wie oft angenommen vor Malaria. Sie dämpft lediglich die Symptome. Das kann sogar so weit gehen, dass bei einer Erkrankung die Malariaerreger im Blut sehr schwer oder gar nicht nachweisbar sind. Das führt dann u. U. dazu, dass man falsch behandelt wird.
Wenn man mit Malaria infiziert ist, hat man die Krankheit das ganze Leben lang. Durch Medikamente kann man die Erreger soweit zurückdrängen, dass man evtl. sogar jahrelang beschwerdefrei lebt. Irgendwann und völlig ohne Vorwarnung bricht die Krankheit aber wieder aus.
Der beste Schutz ist daher sich erst gar nicht stechen zu lassen. Das ist einfach gesagt. Man kann es aber auch leicht tun indem man Kleidung anzieht die möglichst viel Haut abdeckt. Die Körperteile, die nicht abgedeckt werden können wie z. B. Hände und Gesicht (auch die Haare) sollte man gut mit Mückenschutz einreiben bzw. einsprühen. Ruhig auch etwas auf die Kleidung sprühen. Nachts unbedingt unter einem Moskitonetz schlafen. Wenn man dies beherzigt ist man relativ sicher. Einen hunderprozentigen Schutz gibt es aber nicht.
katja999387 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #8@ Kurt: Bisher war ich auch immer der Meinung, lieber eine Prophylaxe, als sich eine Malaria einfangen! Denn damit ist sicher nicht zu spaßen.
Ich hatte schon Lariam für Westafrika (dort bin ich aus Unachtsamkeit viel gestochen worden) und Malarone für Südafrika (dort haben wir wie gesagt keine Mücke gesehen).
Crazy Zebra schrieb:@ Katja, kannst du hier eine Garantie abgeben das Reisefan keine Mücke sieht, wenn ja, trägst du dann die Verantwortung wenn er auf deinen Rat hin dann "Pech" hat ?
Nein, natürlich kann ich keine Garantie abgeben (außerdem waren wir ja zu einer anderen Reisezeit dort). Ich teile nur meine Erfahrung mit, letztendlich muss das dann jeder für sich selbst entscheiden, was Reisefan ja auch bewusst ist:
Reisefan schrieb:Natürlih kann niemand die Verantwortung dafür übernehmen, was wir letztendlich machen. Aber mir ging es genau um die Erfahrung, wer zu dieser zeit selber schon dort war und wie das Thema gehandhabt wurde!
Crazy Zebra schrieb:Aber bitte, wenn jemand angst hat vor der Prophylaxe soll,te er unbedingt Malariagebiete meiden.
Ich habe keine Angst vor der Prophylaxe und scheue auch die Kosten nicht. Inzwischen würde sogar meine Krankenkasse zahlen, aber ich möchte mir keine Prophylaxe verschreiben lassen, obwohl ich sie nicht brauche!
(Noch malariafreie) Grüße (Mal sehen, ob wir sie uns demnächst nicht doch noch im Etosha einfangen - mangels Infos aus dem Forum, dass es zu unserer Reisezeit dort sehr viele Mücken gibt, haben wir uns diesmal gegen die Prophylaxe entschieden) 😉
Katja
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200623. März 2010 · #9...ob wir sie uns demnächst nicht doch noch im Etosha einfangen - mangels Infos aus dem Forum...
Diese Äusserung finde ich nun absolut der Hammer!
Dann nutzt doch die Suchfunktion oder Wiki, da gibts ZUHAUF genau die Infos die nötig sind, dass gilt auch in anderen Foren!
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
katja999387 Beiträge · seit 200923. März 2010 · #10Naukluft schrieb:...ob wir sie uns demnächst nicht doch noch im Etosha einfangen - mangels Infos aus dem Forum...
Diese Äusserung finde ich nun absolut der Hammer!
Dann nutzt doch die Suchfunktion oder Wiki, da gibts ZUHAUF genau die Infos die nötig sind, dass gilt auch in anderen Foren!
Danke, ich habe mir fast alle Forenbeiträge und WIKIs zu Malaria angeschaut und danach meine Entscheidung getroffen. Hat also schon geholfen, ohne explizit nachfragen zu müssen. Letztendlich ist das Risiko für uns wohl eher gering einzustufen (z.B. "Die Etosha ist zwar nach allen Infos, die Du von Gesundheitsorganisationen bekommst, ein gefährdetes Gebiet, aber trotzdem relativ selten dort."). Je nachdem wie die Regenzeit ausfällt, gehe ich davon aus, dass das Risiko natürlich auch unterschiedlich ausfallen kann.
Was mich nur ärgert ist, dass alle Fragen nach Malaria meistens direkt abgeblockt werden. Klar will man das gleiche Thema nicht ständig wieder neu durchkauen, und keiner kann die Verantwortung übernehmen.
Aber ich hätte mich doch über konkrete Erfahrungsberichte aus meiner Reisezeit gefreut und habe mich gar nicht mehr getraut nachzufragen...
Und auf diese Diskussion habe ich jetzt eigentlich überhaupt keine Lust. Ärgert mich schon, dass ich mich da überhaupt wieder reingehängt habe, denn fast jedes Wort wird einem negativ ausgelegt!! Man muss echt genau aufpassen, was man sagt!! 🙁
Gruß
Katja
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #11Hi Katja,
wenn Du solche Äusserungen los lässt
... mangels Info aus dem Forum
was oder wer ist da negativ...
Deine Aussage ist schlichtweg Falsch! Das zum Beispiel ärgert mich!
Es wird IMMER anständig geantwortet, nur wenn man anfängt über genau dieses Thema zu diskutieren... Da gibts nichts zu diskutieren, dass sind FAKTEN.
Ob da Mücken oder nicht, was wir denken zu nehmen und was nicht, ob wir's so oder so machen...
DAS MUSS JEDER SELBST IN ERFAHRUNG BRINGEN, BEI EINEM ARZT!
Es ist bekannt, dass in bestimmten Gegenden diese Mücken fliegen, dann sollte man einen Arzt konsultieren, der einem auf sich selbst bezogenen, Rat gibt!
Und nicht in einem Forum nachfragen was macht Ihr...
So habe fertig um zu zitieren.
PS: Gabi, nix für ungut...
Gruss, der K l a u s
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edwina76 Beiträge · seit 200824. März 2010 · #12Hallo Gaby,
Ich will mir hier auch nicht den Mund fusselig reden, aber hier eine sehr informative Datei, die "guido" in einem anderen Thread
(
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/133398-malariaprophylaxe-bei-kind-11-monate-erfahrungen.html?limit=6&start=54 )
mal ins Forum gestellt hat:
www.mara.org.za/mapsdownltab_pdf.htm
Malaria-Risiken werden dort nach Orten und Monaten grafisch dargestellt.
Margrit403 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #13Ich nehme auch Stellung zu dieser bald unendlichen Geschichte.
Über die immer wiederkehrenden Beiträge gibt es doch endlose Meinungen/ Dafür oder Dagegen.
Die meisten Fomis hier, lieben fast ausnahmslos das südliche Afrika. Die einen wohnen in und um Namibia rum, andere wiederum bereisen diese wunderschönen Länder und noch andere verlieben sich und bleiben den Ländern aus welchen Gründen auch immer, ein Leben lang treu.
Welchen Gefahren man sich diesen Gegenden/Ländern aussetzt ( je nachdem wie und wo ) weiss jedermann/Frau selber. So Blauäugig ohne sich darüber zu orientieren, wird wohlweislich niemand sein.
Wie man sich über diese Malariaprophylaxe was tun? informiert, ist meines Erachtens jedem selbst überlassen. Über Nebenwirkungen müssen wir uns auch nicht breit und lang unterhalten, darüber wissen wir doch alle Bescheid.
Also lassen wir doch diese heiklen Themen ruhen, es gibt so viel Positives zu er – fahren und - zählen!
Zum Schluss noch dies, Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
Und Verantwortung trägt jeder für sich allein.
Mit nächtlichen Grüssen Margrit
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #14Hallo Margit,
für Deine Worte bedanke ich mich!
Gruss, der K l a u s
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Margrit403 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #15Gern geschehen und nochmals Buone Notte
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200924. März 2010 · #16hallo ..
ich glaube das Thema Malaria sollte in diesem Forum ein Tabuthema werden.. Nicht weil es umstritten ist, umstrittene Themen gibts ja nun mal genug (himbas etc etc etc ) sondern weil es sich um verantwortung handelt.
Wenn zum beispiel jemand auf meine Meinung hoeren wuerde, koennte er damit ganz gemein schief laufen.
Darueber hinaus ist es immer wieder erstaunlich, das fachaerztliche Beratung (Tropenaerzte) als inkompetent abgestempelt wird. Auch hier wieder "die keine ahung haben und selbst noch nie dort waren "... etc.
Einen Tropenarzt als inkompetent abzustempeln und mit ihm die gesamte profession ist harter Tobak. Erstens weil dies eine brutale Verallgemeinerung eines kompletten Berufsstandes ist und zweitens weil man dann davon ausgehen muesste, das Ausbildung sowie Fort-und Weiterbildung ueberhaupt keinen Sinn machen.
Auch Erfahrungswerte "wie zu welcher Zeit" sind gefaehrlich. Weil natuerlich gibt es Jahreszeiten wo das Mueckenaufkommen wesentlich geringer ist, aber wenn dann vielleicht doch sich eine dazwischen gemischt hat, und diese eine euch dann infiziert waere dies doch eine harte buerde zu tragen fuer Forumsmitglieder, die euch vielleicht von Prophylaxe abgeraten haben.
Mal ehrlich, wir bewegen uns hier auf ganz duennem eis und auch die gutgemeinte Frage wird sicherlich nie zu einem reellen Ergebnis fuehren. Aber das ist nur meine meinung
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #17Hallo,
lösgelöst vom Fragenden und den Antworten einiger hier möchte ich mal darlegen wie ich zu meinem Meinungsbild komme.
Wäre der Fragende ein guter Freund von mir, der beabsichtigen würde 3 1/2 Wochen in anfangs genannte Gebiete zu reisen zu dieser Jahreszeit, und möchte ich ihm nach den Ferien noch in die Augen schauen, dann würde ich ihm folgende Infos zur Meinungsbildung mitgeben.
Malaria ist ein sehr ernst zunehmende Krankheit, die anzahl Toter in Europa weisen darauf eindeutig hin, die Anzahl der erkrankten dürfte noch viel höher sein.
In die Region die du reist kann man durchaus mit einem ganzjährigen Risiko rechnen unabhängig von der Regenzeit wo Malaria vermehrt auftritt hat der Krügerpark ein Flusssystem zB den Olifant der immer Wasser führend ist. Das Wet-Land wie der Name sagt ist ein Feuchtgebiet das nahe zur Grenze Mosambiques liegt, Mosambiques ist eines von Malaria sehr stark heimgesuchtes Land.
Die Möglichkeit Malaria zu bekommen ist daher ganzjährig vorhanden wenn auch nicht in gleichem Ausmass jedoch kann man nicht ausschliessen das es passiert.
Du kannst dich durch gute Kleidung schützen, Repelants nutzen so wie in der Nacht ein Moskitinetz, dies veringert ganz sicher die Anzahl der Mückenstiche jedoch verhindert es nicht das trotzdem eine weibliche Anopheles deine Nähe sucht, nicht weil sie dich sympatisch findet sondern wei sie dein Blut will, bei dieser Annährungen werden nicht nur Zärtlichkeiten übertragen sondern auch uU die Malariaerreger.
Du wirst vieles höhren von Hammerwirkungen bei Malariaprophylaxe, lass dich nicht beirren, die meisten Menschen zeigen keine Nebenwirkungen und schon gar nicht auf die gesamte Produkte-Palette. Zudem kann man die Wirkung antesten vor dem Urlaub und das Medikament mit weniger oder keinen Nebenwirkungen dann wählen. Bei depressiven Menschen ist zwingend eine Vorabklärung erforderlich.
Es gibt Menschen die nehmen ein Medikament als Standby-Mittel mit, der Nachteil dürfte sein das die Selbstdiagnose schwierig sein dürfte und die Tatsache das du dann schon Malaria hast lässt diese Variante für mich als zu risikoreich erscheinen. Auch musst du bei Verdacht auf Malaria daran denken das diese erst nach Jahren auftreten kann, ob man dann noch daran denkt kann ich dir nicht sagen.
Ich empfehle dir dringenst eine fachliche Beratung, ich kenne weder deine Krankengeschichte noch kann ich beurteilen ob bei dir Nebenwirkungen auftreten und das wichtigste ich bin kein Arzt und kann die Verantwortung keinesfalls übernehemen.
Lieber Freund,
ich möchte das du gesund wieder aus den Ferien zurück kommst.
Ich möchte mit dir nach den Ferien ein Bierchen trinken und über deine schönen Erlebnisse sprechen. Ich möchte nicht über Malaria sprechen und mir vieleicht den leisen Vorwurf machen
dich zu einer falschen Annahme verführt zu haben.
Mein lieber Freund,
ich hoffe du wirst im Sinne deiner Gesundheit eine Weise Entscheidung treffen zusammen mit einem Fachspezialisten.
Grüsse Kurt
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #18Reiseklaus schrieb:Gegen Malaria gibt es zur Zeit keinerlei Impfung. Die angebotene Prophylaxe schützt keinesfalls wie oft angenommen vor Malaria.sicher. Einen hunderprozentigen Schutz gibt es aber nicht.
Hallo,
es gibt sehr wohl einen Impstoff gegen die Malaria, dieser Impstoff ist nun im Feldversuch und die Ergebnisse sind vielversprechend. Richtig ist das uns Reisenden dieser Impfstoff (noch) nicht zur Verfügung steht.
Das Prophylaxe die Malaria infizierung nicht verhindert ist richtig, aber bei richtiger Einanme wird das Blut mit dem für den Erreger tötlichen Wirkstoff angesätigt, am Anfang ist die Konzentration bzw. Anteile der Erreger so klein das mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgreich die Malaria bekämpft wird. Zu beachten ist aber das der Zeitraum der Einnahme vor, während und nach der Reise strikt eingehalten wird.
Problematisch wird es bei Langzeitaufenthalten da aber der Durchnittsurlauber nicht mehrere Monate sich in solchen Gebieten aufhält klammere ich diesen Teil mal aus.
Gruss Kurt
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REReisefanThemenstarter90 Beiträge · seit 200924. März 2010 · #19wenn ich geanht hätte, was meine Frage auslöst, hätte ich sie nie gestellt!
Natürlich muss und werde ich selber eine Entscidung treffen und die wird sicherlich nicht alleinig aufgrund dieses Forums getroffen! ich hatte mir dadurch nur einige persönliche Erfahrungswerte erhofft!
und ich spreche auch nicht generell allen Ärzten die Kompetenz ab! Leider waren die, die ich bisher gefragt habe (und die durchaus die Berechtigung hatten bzgl. Reisemedizin zu beraten und zu informieren)nicht gerade kompetent und hilfreich!
Und auch da werde ich mich dennoch nochmals beraten und informieren lassen!
ich wollte lediglich Infos sammeln aus verschiedenen Bereichen und Personen, um dann zu einer Entscheidung zu gelangen!
Tut mir leid, dass ich mit dieser Frage im Forum für soviel Diskussionsstoff und Irritationen gesorgt habe!
Tobias499 Beiträge · seit 200624. März 2010 · #20Hallo zusammen,
wir haben ja letzte Woche erst dieses Thema ausgiebig diskutiert... Ich bin Arzt, habe viel Zeit in Afrika und Südamerika verbracht, in Kapstadt und cusco gelebt und gearbeitet und kann nur den Kopf schütteln... Wenn es die Mediziner mit Ihren schlauen Büchern nicht gäbe, würden viele Menschen sehr viel weniger lang leben. Was glaubt Ihr eigentlich? Immer sind die anderen Schuld? Wenn ihr eine Prophylaxe verschrieben bekommt und es passiert nix, ist der Arzt ein geldgeiler Besserwisser und wenn er nicht verschreibt und ihr werdet krank, dann ist er ein unwissender Quacksalber oder was? Ich kann nicht verstehen, wie man in einem öffentlichen Forum nach einer Meinung fragt und diese dann nicht akzeptiert. Die Meisten hier scheinen keine ehrliche (und zum Teil fachlich sehr fundierte) Antwort zu suchen, sondern nach einer Bestätigung ihrer eigenen Vorurteile!
Was ich auch nicht begreifen kann ist, wie man eine Reise für viele Tausend Euro plant und dann am Malarone sparen will, weil es angeblich so teuer ist! Eine Prophylaxe für 4 Wochen kostet etwa 180 Euro! Wieviel hat die GPS-Software mit Gerät gekostet? Für sowas ist dann genug Geld da, obwohl man im südlichen Afrika auch mit ner normalen Karte zurecht kommt!
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!
Tobias