Hallo zusammen
Wir sind gerade zurück von unseren Sommerferien in Namibia - Zimbabwe - Botswana. V.a. Zimbabwe hat uns total begeistert. Einen ausführlichen Reisebericht mit Fotos gibts in unserm Blog Pionierspark
Damit das hier nicht zur reinen Link-Posterei verkommt anbei einige praktische Reiseerfahrungen:
Wir sind gerade zurück von unseren Sommerferien in Namibia - Zimbabwe - Botswana. V.a. Zimbabwe hat uns total begeistert. Einen ausführlichen Reisebericht mit Fotos gibts in unserm Blog Pionierspark
Damit das hier nicht zur reinen Link-Posterei verkommt anbei einige praktische Reiseerfahrungen:
- Wir waren immer wieder begeistert wie freundlich, nett und interessiert die Leute in Zimbabwe waren. Immer wieder ergaben sich spannende und spontane Gespräche mit den Einheimischen, etwas das wir in Namibia oft vermissen.
Die meisten Campingplätze die wir antrafen waren völlig verwachsen und wir als Bodenzelter mit kleinen Kindern verzichteten daher aus Sicherheitsgründen (Schlangen, Skorpione etc.) aufs Campen
Tracks 4 Afrika GPS ist in Zimbabwe grösstenteils nicht zuverlässig, Weder Tankstellen noch Hotels oder Touristen-Attraktionen waren akkurat eingetragen (sogar Great Zimbabwe ist falsch...)
Die gängigsten Währungen sind US$ und Rand. Am einfachsten ist es in Dollar zu zahlen, da dies die offizielle Währung ist und die Preise darin angeschrieben sind. Der Umrechnungskurs für Rand wird stark unterschiedlich ausgelegt, wir haben von 1:7.4 bishin zu 1:10 alles angetroffen. Die Umrechnerei in verschiedene Währungen bietet auch Möglichkeiten zu schummeln. Daher immer im vor dem Kauf den Wechselkurs erfragen (ev. aushandeln), die Transaktion selbst nachrechnen und das Wechselgeld prüfen. Mit Ausnahme der Nationalparks (wo die Wechselkurse jährlich festgelegt werden...) war es immer billiger in US$ zu zahlen als in Rand oder Pula.
In Bulawayo konnten wir bei der Barcleys Bank am Bankomaten mit unsere namibischen Visa Electron US$ beziehen. Gemäss Sticker hätte auch die Visa Kreditkarte funktionieren müssen. Bei anderen Banken ist offenbar noch kein Bezug möglich.
Eindrücklich waren die vielen Polizeikontrollen: Alle 50 km mussten wurden wir gestoppt und mussten Führerausweis und das Temporary Import Permit (TIP) vorzeigen, manchmal auch die Versicherungspolice. Die Polizisten waren ausnahmslos sehr freundlich, schikaniert wurden wir nie. Einige erkundigten sich mehr oder weniger diskret und indirekt ob wir nicht was zu essen/trinken für sie hätten. Wir ignorierten dies Fragen jeweils und dies wurde problemlos akzeptiert. Bei einem Dorfausgang fuhr Jürg etwas zu schnell und wurde von der Polizei gestoppt. Die Busse hätte 300 Rand betragen, die Polizisten schlugen jedoch vor, dass er auch 200 geben und auf einen Busszettel verzichten könne. Auch hier war die Situation nie bedrohlich und die Beamten immer freundlich.
Das Zimbabwe Kapitel aus dem Lonely Planet-Führer "Southern Afrika" ist komplett veraltet und nicht einmal die Telefon-Nummern stimmen mehr