Im März nach Puros

10 Antworten · 2'463 Aufrufe · gestartet 08. Nov. 2009 von Concordia
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Themenstarter11 Beiträge · seit 200708. Nov. 2009 ·
Hallo,
wir möchten im März 2010 wieder in die Umgebung Puros reisen. Waren im 10/08 dort. Einfach ein Traum.
Kann jemand sagen, wie im März die Wasserverhältnisse der Flüsse sind.

Beste Grüße

Concordia
6'152 Beiträge · seit 200608. Nov. 2009 ·
Hallo Concordia,

wir waren vor drei Jahren Ende April da und wollten von Puros Richtung Orupembe - aber leider hat uns der Wasserstand des
Hoarusib ein Strich durch die Rechnung gemacht- mussten
wieder die ganze Strecke zurück und dieses Jahr war es ja
mit dem guten Regen für Namibia noch problematischer.
Würde diese Strecke nur noch ab Juli planen.
Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
931 Beiträge · seit 200608. Nov. 2009 ·
Hallo Concordia,

den Wasserstand wird dir niemand sagen können, es sind ja alles Trockenflüsse in der Gegend. Die fließen auch zur Regenzeit nicht ständig.

Oft sind die Flüsse schon ein paar Stunden nach dem Regen wieder passierbar. Manchmal kann es auch einen Tag oder auch mal 2-3 Tage dauern. letzteres ist aber eher selten.

Wenn man zu der Jahreszeit im Kaokofeld unterwegs ist muss man halt nur flexibel sein, sich also die Routenplanung und die Zeiteinteilung ein bisschen offen lassen und variieren können. Dann ist alles kein Problem.

Wir waren schon öfter im März / April dort oben und hatten immer eine schöne Zeit.

Gruß

Ulli
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6'152 Beiträge · seit 200608. Nov. 2009 ·
Hallo Concordia,

nochmals auf den Wasserstand der Reviere/Flussbette zu kommen.
Diese Touren haben wir mit einem Freund der in Namibia wohnt
gemacht - nicht der Regen von Namibia ist ausschlaggebend für
den Wasserstand der Reviere- sondern der Regen in Angola-
wir hatten ein Satelitten-Telefon wo wir ständig in Verbindung
standen - über die Regenfälle in Angola - unser Freund wusste
dann genau wenn wir weiterfahren kommen wir weder vorwärts noch
zurück. Glück kann man immer haben. Aber darauf würde ich mich
nicht verlassen.
Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'346 Beiträge · seit 200609. Nov. 2009 ·
Hallo Hanne,

deine Stellungnahme irritiert mich einigermaßen. Was haben denn die Regenfälle in Angola mit den Rivieren im Kaokoveld zu tun? Vielleicht verstehe ich das auch nicht richtig. Ich dachte bisher, dass die angolanischen Flüsse in dieser Region in den Kunene münden und das Wasser so in den Atlantik abtransportieren. Dass die Wassersituation im Owamboland und im Okavangodelta von der Regensituation in Angola abhängen ist mir auch klar. Aber was hat der Regen in Angola mit dem Wasserstand von Hoanib, Hoarusib & Co. zu tun? Vielleicht kann euer Freund das aufklären. Würde mich schon interessieren.

Viele Grüße
Armin
1'927 Beiträge · seit 200809. Nov. 2009 ·
Gibt es in Angola kleine Gewitter, sieht es in Namibia am Hoanib dann so aus


im Februar 2008, die Furt ist zum Glück betoniert

Gruss
Peter
931 Beiträge · seit 200609. Nov. 2009 ·
Da hat aber jemand die Physik neu erfunden!

Ein einfacher Blick auf die Karte zeigt dass Angola nun mal durch den Kunene von Namibia getrennt ist. Regenwasser aus Angola müsste demnach erstmal ins Kunenetal fließen und dann wieder bergauf...

Das ist kompletter Unsinn. Die Reviere im Kaokofeld fließen wenn es dort regnet - und zwar auf der namibischen Seite. Das kann allerdings durchaus auch 100 oder 200 Kilometer vom eigenen Standort entfernt sein - nur bestimmt nicht in Angola.

Gruß

Ulli
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6'152 Beiträge · seit 200609. Nov. 2009 ·
hallo armin, hallo ulli,

sorry - wenn ich das von unserem Freund falsch verstanden
habe- hier die Erklärung , vielleicht könnt Ihr es dann
verstehen.
Es waren 6 Tage abenteuer pur - noch nie gezeltet- wollten durch
die Khowarib Schlucht über Puros usw. das Wasser uns immer
wieder zu Umwegen gezwungen hat, dann schon die Dämmerung wir
irgendwo in der Pampa das Zelt aufgeschlagen, dann sofort
2 Elefanten da - ich konnte nicht mehr atmen. Ein Topf Gulasch
stand auf dem Tisch - es fängt an zu nieseln, es war nur noch
Gulaschsuppe. Dann die Nacht im Zelt, mein Kopf lag erhöht
irgendwann platt auf dem Boden - leider hatten wir die Morgen-
sterne /ich glaube so heissen die gelben dornigen Blüten-
in der Dämmerung übersehen. Das war der erste Tag - die fünf
restlichen Tage - waren ebenso pures Abenteuer - jedenfalls für
uns-. Habe mir - auch jetzt nach drei Jahren- keine Gedanken
gemacht woher das Wasser kommt. Ich las nur Puros..... und
sofort waren die Erinnerungen von damals in meinem Kopf.
Ich hoffe Ihr verzeiht mir.
Leider verregnete Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
931 Beiträge · seit 200609. Nov. 2009 ·
Hallo Hanne,

aber sicher! Bei dem Wetter 'verzeih' ich dir alles 😁

Gruß

Ulli
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155 Beiträge · seit 200709. Nov. 2009 ·
hallo peter,
da hattet ihr noch glück. anfang märz war auch die betonbrücke zerstört. haben dort dann 2 pkw geborgen. es gab noch 3 andere stellen, die nicht mit einem pkw zu fahren waren.
nach puros war auch kein durchkommen, die wüste vor puros war ein einziger see und der hoarusib transportierte grosse felsen.
ich persönlich würde in dieser zeit immer nur mit 4*4 unterwegs sein.
gruss
wolfgang
1'927 Beiträge · seit 200809. Nov. 2009 ·
Ulli schrieb:
Da hat aber jemand die Physik neu erfunden!

Ein einfacher Blick auf die Karte zeigt dass Angola nun mal durch den Kunene von Namibia getrennt ist. Regenwasser aus Angola müsste demnach erstmal ins Kunenetal fließen und dann wieder bergauf...

Das ist kompletter Unsinn. Die Reviere im Kaokofeld fließen wenn es dort regnet - und zwar auf der namibischen Seite. Das kann allerdings durchaus auch 100 oder 200 Kilometer vom eigenen Standort entfernt sein - nur bestimmt nicht in Angola.

Gruß

Ulli
Hallo Ulli,

leider habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt, das hast Du - zum Glück - sofort scharfsinnig erkannt.

Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die regenbringenden Gewitter überwiegend aus Angola kommen.



Hallo Wolfgang,

wir hatten in der Tat großes Glück. Nach Angaben der Einheimischen kamen wir zum "first Water" und man konnte das permanente Anschwellen des Flusses gut verfolgen.

Die Furt wurde erst 2 Tage vorher ohne unterseitige Wasserdurchlässe betoniert, kein Wunder, dass sie den Fluten nicht standhielt.

Peter