Hallo,
frisch aus Namibia zurück 🙁 leider, leider....
Werde mal einige Eindrücke von den in Namibia besuchten Lodges niederschreiben.
1. The Elegant Bed & Breakfast/Windhoek (Klein-Windhoek)
War für eine Nacht Quartier. Im Übernachtungspreis waren 3 Taxifahrten eingeschlossen. Reichte, uns uns zum Sightseeing ins Stadtzentrum zu fahren, danach zu Joe's Beerhouse und dann wieder zurück. Klappte reibungslos. In der Nähe der Unterkunft, die nebenbei auch einen sehr ordentlichen Eindruck machte, gibt's eine Einkaufsmöglichkeir und einen ATM der FNB-Bank. Frühst+ck nicht der Brüller, aber reichhaltig und frisch zubereitet. Der ruhige Garten lädt auch zum relaxen nach dem Flug ein.
2. Meike's Gästehaus/Swakopmund
Fans von Perlhühnern kommen hier voll auf ihre Kosten 🤩 also, nicht durch die körperliche Anwesenheit des Federviehs, sondern wegen der Dekoration. Saubere kleine Anlage mit 4 Gästezimmern, in denen immerhin jeweils ein Kühlschrank steht. Für TV-Junkies...Deutsches Fernsehen gibt es auch... wer's also nötig hat...
Frühstück in der Küche von Meike mit dem obligatorischen Smalltalk. Gerne übernimmt Meike auch Reservierungen für das Diner (außer für "The Tug" - telef. Reservierung nicht möglich). Sichere Parkplätze auf dem Hof vorhanden.
3. Vingerklip Lodge/Nähe Khorixas
Größere Lodge, die trotzdem eine Privatsphäre vermittelt. Wir hatten Glück, da keine Bustouristen da waren. Entsprechend ruhiger ging es zu. Zimmer auch sauber. 2 kleinere Pools. Wandermöglichkeiten vorhanden (speziell zum Sonnenauf- bzw. -untergang, teilw. auch mit Führung). Reichhaltiges Büffet zum Diner und zum Frühstück. Sogar das Auto war am nächsten Morgen teileise gewaschen.... 🙂 Von der Zimmerterasse ist abends der Sunnenuntergang allerdings auch zu genießen und am fernen Wasserloch lässt sich auch das eine oder andere Antilöpchen sehen. Sternengucker haben auch gute Beobachtungsmöglichkeiten.
4. Okaukuejo Bush-Chalet/Etosha-Park
Sehr großzüging eingerichteter Bungalow. Auch mit Kühlschrank und reichlich Steckdosen, um die ganzen Akkus für das Technik-Klimbims wieder aufzuladen (teilweise europ. Steckdosen). Essen im Restaurant der Anlage. Hat allerdings den Charme einer Massenabfertigung, wobei es trotzdem nicht schlecht vom Geschmack her war (also die Speisen, mein ich). Highligt ist natürlich die Beobachtungsmöglichkeit am nahen Wasserloch.
5. Etosha Aoba-Lodge/am östlichen Parkausgang
kleine, familär geführte Lodge mit großem Angebot an Weinen. Unterkunft erfolgt in Bungalows, die zweckmäßig eingerichtet sind. Verschiedene Aktivitäten werden angeboten (Sundowner-Drive o., Game-Drive). Jedoch ist das auf den Webseiten angekündigte Teleskop zur Sternenbeobachtung noch nicht eingetroffen. Vermutlich dauert es noch bis Oktober (näher vermochte man den Termin nicht einzugrenzen - seit Mai wartet man darauf. Man kann auch verschiedene Wanderungen selbst durchführen. Zum entfernteren Wasserloch ist es nur ein kurzer Weg. Abendessen auf der Terrasse der Lapa, teilweise mit Blick auf ein zweites, beleuchtetes Wasserloch. Dik-Dik's kommen gerne mal vorbei....
6. Kavango River Lodge/Rundu
Direkt oberhalb des Okavangos gelegen und teilweise noch mit Bauvorhaben beschäftigt. Zimmer gut ausgestattet (Kühlschrank/Klimaanlage/TV). Restaurant im Vergleich zu allen Unterkünften am schlechtesten (Zeitaufwand/Qualität/Service). Als Stop vor der Weiterreise in den Caprivi-Zipfel sinnvoll.
7. Ndhovu Safari-Lodge/nähe Bagani (südlich Popa-Falls)
Unterkünften in Zelten. Von jedem Zelt Ausblick auf den Okavango. Hippos in der Nähe, Elefanten oft am gegenüber liegendem Ufer. Essen gut, auf Sonderwünsche der Gäste wird eingegangen. Auch hier werden verschiedene Aktivitäten Angebotem (Fahrten auf dem Fluss oder Game-Drive in den Mahango Park. Letzteres kann man jedoch auch mit eigenem PKW unternehmen, sofern Vierrad-Antrieb vorhanden ist, da die Piste zum Fluss doch teilweise recht versandet ist). Nachteil: Das "Örtchen" ist außerhalb des Zeltes... nicht ganz im Freien... Es gibt aber auch Zelte mit gemauerten "Badezimmern"
8. Mazambala Island Lodge/Kongola
Lodge mitten in der Flusslandschaft des Kwando-Flusses. Vom Parkplatz sind es noch etwa 10 Minuten in einem kleinen Boot auszuhalten. Haupthaus mit Aussichtsturm. Unterkünfte in Form von kleinen Bungalows recht dicht beisammen im Garten der Anlage. Eigene Aktivitäten von der Lodge unmöglich (es sei denn, faulenzen/lesen etc.) Angeboten werden Sundowner-Flussfahrten, Game-Drives (man wird mit Boot zu den Fahrzeugen gebracht, die allerdings nicht gerade als befriedigend zu bezeichnen sind - aber besser schlecht geahren als gut gelaufen). Eine Elefantenherde mit mehr als 100 Rüsselträgern entschädigte jedoch.... 😁 Ebenso wird auch ein Nature-Walk angeboten, bei dem einem die vschiedenen Pflanzenarten der Region erklärt werden (dauert inkl. Bootszubringer etwa 2 Stunden - empfehlenswert). Abendessen als Büffet, jedoch kein Game-Fleisch. Zum Frühstück gab's nur die Cerealien sowie Früchte am Büffet und die Getränke. Der Rest war beim freundlichen Personal zu ordern.
9. Hakusembe River-Lodge/Rundu
Lodge außerhalb von Rundu, ca. 16km auf der C45 westwärts. Anlage wurde aufgrund der Fluten renoviert und sieht auch entsprechend gepflegt aus. Aus den Bungalows hat man die Aussicht auf den Okavango-River und Angola. Küche ist gut. Wir waren hier nur eine Nacht zum Zwischenstopp.
10. Okonjima Bush-Camp/südlich von Otjiwarongo
Okonjima vergrößert sich.... Mittlerweile sind es 10 Chalets im Bush-Camp. Zu dieser Unterkunft wurde schon so viel geschrieben... Ich war jedenfalls begeistert, sowohl vom Chalet als auch von der Betreuung durch das Personal. Verschiedene Game-Drives werden angeboten. Beim Leopard-Tracking hatten wir das Glück, einen weiblichen Leo mit Kind aufzuspüren. Die beiden boten schönes Kino 🤪 Im Programm ist jetzt auch Hyänen-Tracking. Ist allerdings mit mehr Glück verbunden, hier ein Tier fotogen vor die Knipskiste zu bekommen. Nach wie vor werden auch noch Geparden-Viewing und der Bushman-Walk angeboten. Vom Preis her natürlich in der Luxusklasse, allerdings war uns das zum Ende der Reise auch wert.
So... that's all. Alles in allem verflogen die 3 Wochen viel zu schnell. Bis auf die Mazambala Island Lodge und die Kavango River Lodge würde ich alle Unterkünfte wieder ansteuern. Nicht, dass die beiden Unterkünfte schlecht sind - jedoch fielen sie im Vergleich zu den anderen ab.
Viele Grüße
denali
frisch aus Namibia zurück 🙁 leider, leider....
Werde mal einige Eindrücke von den in Namibia besuchten Lodges niederschreiben.
1. The Elegant Bed & Breakfast/Windhoek (Klein-Windhoek)
War für eine Nacht Quartier. Im Übernachtungspreis waren 3 Taxifahrten eingeschlossen. Reichte, uns uns zum Sightseeing ins Stadtzentrum zu fahren, danach zu Joe's Beerhouse und dann wieder zurück. Klappte reibungslos. In der Nähe der Unterkunft, die nebenbei auch einen sehr ordentlichen Eindruck machte, gibt's eine Einkaufsmöglichkeir und einen ATM der FNB-Bank. Frühst+ck nicht der Brüller, aber reichhaltig und frisch zubereitet. Der ruhige Garten lädt auch zum relaxen nach dem Flug ein.
2. Meike's Gästehaus/Swakopmund
Fans von Perlhühnern kommen hier voll auf ihre Kosten 🤩 also, nicht durch die körperliche Anwesenheit des Federviehs, sondern wegen der Dekoration. Saubere kleine Anlage mit 4 Gästezimmern, in denen immerhin jeweils ein Kühlschrank steht. Für TV-Junkies...Deutsches Fernsehen gibt es auch... wer's also nötig hat...
Frühstück in der Küche von Meike mit dem obligatorischen Smalltalk. Gerne übernimmt Meike auch Reservierungen für das Diner (außer für "The Tug" - telef. Reservierung nicht möglich). Sichere Parkplätze auf dem Hof vorhanden.
3. Vingerklip Lodge/Nähe Khorixas
Größere Lodge, die trotzdem eine Privatsphäre vermittelt. Wir hatten Glück, da keine Bustouristen da waren. Entsprechend ruhiger ging es zu. Zimmer auch sauber. 2 kleinere Pools. Wandermöglichkeiten vorhanden (speziell zum Sonnenauf- bzw. -untergang, teilw. auch mit Führung). Reichhaltiges Büffet zum Diner und zum Frühstück. Sogar das Auto war am nächsten Morgen teileise gewaschen.... 🙂 Von der Zimmerterasse ist abends der Sunnenuntergang allerdings auch zu genießen und am fernen Wasserloch lässt sich auch das eine oder andere Antilöpchen sehen. Sternengucker haben auch gute Beobachtungsmöglichkeiten.
4. Okaukuejo Bush-Chalet/Etosha-Park
Sehr großzüging eingerichteter Bungalow. Auch mit Kühlschrank und reichlich Steckdosen, um die ganzen Akkus für das Technik-Klimbims wieder aufzuladen (teilweise europ. Steckdosen). Essen im Restaurant der Anlage. Hat allerdings den Charme einer Massenabfertigung, wobei es trotzdem nicht schlecht vom Geschmack her war (also die Speisen, mein ich). Highligt ist natürlich die Beobachtungsmöglichkeit am nahen Wasserloch.
5. Etosha Aoba-Lodge/am östlichen Parkausgang
kleine, familär geführte Lodge mit großem Angebot an Weinen. Unterkunft erfolgt in Bungalows, die zweckmäßig eingerichtet sind. Verschiedene Aktivitäten werden angeboten (Sundowner-Drive o., Game-Drive). Jedoch ist das auf den Webseiten angekündigte Teleskop zur Sternenbeobachtung noch nicht eingetroffen. Vermutlich dauert es noch bis Oktober (näher vermochte man den Termin nicht einzugrenzen - seit Mai wartet man darauf. Man kann auch verschiedene Wanderungen selbst durchführen. Zum entfernteren Wasserloch ist es nur ein kurzer Weg. Abendessen auf der Terrasse der Lapa, teilweise mit Blick auf ein zweites, beleuchtetes Wasserloch. Dik-Dik's kommen gerne mal vorbei....
6. Kavango River Lodge/Rundu
Direkt oberhalb des Okavangos gelegen und teilweise noch mit Bauvorhaben beschäftigt. Zimmer gut ausgestattet (Kühlschrank/Klimaanlage/TV). Restaurant im Vergleich zu allen Unterkünften am schlechtesten (Zeitaufwand/Qualität/Service). Als Stop vor der Weiterreise in den Caprivi-Zipfel sinnvoll.
7. Ndhovu Safari-Lodge/nähe Bagani (südlich Popa-Falls)
Unterkünften in Zelten. Von jedem Zelt Ausblick auf den Okavango. Hippos in der Nähe, Elefanten oft am gegenüber liegendem Ufer. Essen gut, auf Sonderwünsche der Gäste wird eingegangen. Auch hier werden verschiedene Aktivitäten Angebotem (Fahrten auf dem Fluss oder Game-Drive in den Mahango Park. Letzteres kann man jedoch auch mit eigenem PKW unternehmen, sofern Vierrad-Antrieb vorhanden ist, da die Piste zum Fluss doch teilweise recht versandet ist). Nachteil: Das "Örtchen" ist außerhalb des Zeltes... nicht ganz im Freien... Es gibt aber auch Zelte mit gemauerten "Badezimmern"
8. Mazambala Island Lodge/Kongola
Lodge mitten in der Flusslandschaft des Kwando-Flusses. Vom Parkplatz sind es noch etwa 10 Minuten in einem kleinen Boot auszuhalten. Haupthaus mit Aussichtsturm. Unterkünfte in Form von kleinen Bungalows recht dicht beisammen im Garten der Anlage. Eigene Aktivitäten von der Lodge unmöglich (es sei denn, faulenzen/lesen etc.) Angeboten werden Sundowner-Flussfahrten, Game-Drives (man wird mit Boot zu den Fahrzeugen gebracht, die allerdings nicht gerade als befriedigend zu bezeichnen sind - aber besser schlecht geahren als gut gelaufen). Eine Elefantenherde mit mehr als 100 Rüsselträgern entschädigte jedoch.... 😁 Ebenso wird auch ein Nature-Walk angeboten, bei dem einem die vschiedenen Pflanzenarten der Region erklärt werden (dauert inkl. Bootszubringer etwa 2 Stunden - empfehlenswert). Abendessen als Büffet, jedoch kein Game-Fleisch. Zum Frühstück gab's nur die Cerealien sowie Früchte am Büffet und die Getränke. Der Rest war beim freundlichen Personal zu ordern.
9. Hakusembe River-Lodge/Rundu
Lodge außerhalb von Rundu, ca. 16km auf der C45 westwärts. Anlage wurde aufgrund der Fluten renoviert und sieht auch entsprechend gepflegt aus. Aus den Bungalows hat man die Aussicht auf den Okavango-River und Angola. Küche ist gut. Wir waren hier nur eine Nacht zum Zwischenstopp.
10. Okonjima Bush-Camp/südlich von Otjiwarongo
Okonjima vergrößert sich.... Mittlerweile sind es 10 Chalets im Bush-Camp. Zu dieser Unterkunft wurde schon so viel geschrieben... Ich war jedenfalls begeistert, sowohl vom Chalet als auch von der Betreuung durch das Personal. Verschiedene Game-Drives werden angeboten. Beim Leopard-Tracking hatten wir das Glück, einen weiblichen Leo mit Kind aufzuspüren. Die beiden boten schönes Kino 🤪 Im Programm ist jetzt auch Hyänen-Tracking. Ist allerdings mit mehr Glück verbunden, hier ein Tier fotogen vor die Knipskiste zu bekommen. Nach wie vor werden auch noch Geparden-Viewing und der Bushman-Walk angeboten. Vom Preis her natürlich in der Luxusklasse, allerdings war uns das zum Ende der Reise auch wert.
So... that's all. Alles in allem verflogen die 3 Wochen viel zu schnell. Bis auf die Mazambala Island Lodge und die Kavango River Lodge würde ich alle Unterkünfte wieder ansteuern. Nicht, dass die beiden Unterkünfte schlecht sind - jedoch fielen sie im Vergleich zu den anderen ab.
Viele Grüße
denali