BRBrittaThemenstarter6 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #1
Hallo,
bei uns gehts im März / April endlich nach NAM! Wir haben uns jetzt für einen 4x4 entschieden ( im alten Forum hatten wir uns Tipps zur Fahrzeug Kategorie von Euch eingeholt) und sind nach den Regenmeldungen auch ganz froh über die Entscheidung. Zwar wird bis Anfang April der Regen hoffentlich durch sein, aber sicher ist sicher... Jetzt folgende Fragen: Was müssen wir beim Fahren durch laufende Reviere beachten? Wie geht ihr da ran? Und was ist bei Sandpisten zu beachten? Langsames vortasten oder schnell "drüberfliegen" ? Und bitte nochmal für Dummies: Wie war das mit den Freilaufnarben ( alten Beitrag gelesen) - wie werden die überhaupt "fest" gestellt? Über allgemeine Tipps für "Erst-user 4x4" sind wir generell dankbar! ! !
ULuldorf129 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #2
hallo Bitta,
Also an der Vorderachse, in der mitte vom Reifen ein kleines Rädchen mit einem Pfeil. diesen auf "unlock" oder "lock" stellen. Bei Übernahme des Wagens den 4x4 erklären lassen. Da wird Euch dann das mit dem Rädchen nochmal erklärt und der Hebel für den 4x4 auch.
Bei einem laufenden Revier: erstmals durchgehen und so abschätzen wie tief und ob Unterspülungen da sind. Wenn zu tief, erstmal einen Kaffee trinken und warten. Dann im 1 Gang langsam durchfahren.
Bei Sand nicht drüber fliegen!!! Schwung kann nie schaden, aber nicht so schnell das die Reifen den Boden nicht sehen, wäre falsch. Im Allrad mit etwas Schwung, und alles wird gutgehen.
Hallo Britta, mit eigenen Erfahrungen kann ich ja nicht dienen - als ausgewiesener "4x4-Verweigerer". Aber ich habe da gerade im Buchhandel etwas gefunden: aus der Serie "abenteuer und reisen" ist jetzt ein Namibia-Heft erschienen - für 2,50 €. Darin auch ein Offroad-Kurs für 4x4-Anfänger. Was da drin steht, erscheint mir einsichtig und nützlich. Und auch der Rest des Heftes kann zur Einstimmung für Eure Reise bestimmt nicht schaden. Viel Spaß Joli
Chrigu7'294 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #4
hallo britta
wenn ihr zu einer wellblechpad kommt müsst ihr ein bisschen ausprobier wie es sich fährt. die rippen auf der pad schütteln euch gehörig durch, wenn ihr schneller als 20 km/h fahrt. irgendwann (ca 70-80 km/h) erreicht ihr aber eine geschwindigkeit, bei der das rütteln wieder aufhört. aber seit vorsichtig, allzu schnelles fahren auf solcher pad kann sehr schnell in einem unfall enden.
klicken für ein grosses Bild auf dieser wellblechpad hat es die eier so durchgeschüttelt, dass beim aufschlagen ein rührei aus der schale kam.
chrigu
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christian852 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #5
Hallo Britta!
Wir sind selbst relativ Allradunerfahren. So haben wir auch schon bittere Erfahrungen sammeln müssen😖 Etwas solltet Ihr unbedingt beherzigen , immer anschnallen und zwar auch dann wenn die Geschwindigkeit z.b. bei Fahrten im Gelände sehr gering ist. Ihr haltet oft an um Tiere zu filmen, dann wird das einfach vergessen, und mit dem Fahrzeug auch bei geringer Geschwindigkeit gegen eine Sandverschiebung o.ä. zu fahren heißt dann Du knallst sofort irgendwo gegen (meist Scheibe) Hört sich vielleicht Banal an, für uns ist es zur Eisernen Regel geworden.
Viele Grüße GaiAs
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Chrigu7'294 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #6
beim durchfahren von wasser solltet ihr immer erst durchwaten wenn ihr nicht wisst wie der untergrund ist. dannach im ersten gang mit untersetzung ruhig und gleichmässig durchfahren, wenn ihr eine bugwelle erzeugt seit ihr zu schnell.
auch im sand ist zu schnelles fahren ein häufiger fehler. mit einem 4x4 kommst du eigentlich immer durch, wenn du ruhig und gleichmässig fahrst.
solltet ihr einmal stecken bleiben, auf keinen fall gas geben und so das fahrzeug weiter eingraben. eine gute möglichkeit ist rückwärts wieder herauszufahren, das geht häufig noch, wenn es vorne nicht mehr weitergeht.
chrigu
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Hi Britta, kuckst du hier http://www.overland.co.za/ sind auch Bildern von zu schnellen. Irgendwo habe ich auch noch einen Link zu 4x4 Fahren, mal suchen
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Da isse ja http://www.oncourse4wd.com/default.asp Vie Spaß beim Lesen. Zur Beruhigung. Ich bin mal den ganzen Kunene zwischen Ruacana und Epupa, Hoarusib und Hoanib mit 2x4 gefahren, weil ich "vergaß" zu locken. Hab mich dann erst vor Swakop am Strand festgefressen, dann fiel es mir auf😃
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #9
Da geb ich meinen Tipp auch noch dazu.
Das mit dem Freilauf war ja geklärt. Auch auf normaler "C Strasse" ist 4 Rad nicht nötig.
Da ihr zuerst mal üben werdet wie das ist, kommt ihr bald dahinter was geht und was nicht. Wenn ihr seht es kommt relativ tiefer Sand, schon vorher runterschalten und dann angepasstes Tempo - zügig durch. Umschalten zu spät bringt schneller Probleme mit stecken bleiben.
Wenns denn mal passieren sollte, ein wenig Luft raus aus den Reifen, das hilft oft. Aber nicht zuviel sonst schwimmt der Wagen auf normaler Piste. Später wieder nachpumpen.
Noch was, Blinker ist rechts Scheibenwischer links in Nam P
Ich beneide euch, würde auch gerne nochmal mit 4x4 unterwegs sein. Ein " erhebendes " Gefühl "
Armin2'346 Beiträge · seit 200619. Feb. 2006 · #10
Hallo Britta,
noch ein paar ergänzende Tipps:
Im Sand keinesfalls krampfhaft versuchen, gegen Widerstände zu lenken. Die Vorderachse "sucht" sich die beste Spur i. d. R. selbst. Also Lenkrad festhalten, aber sensibel auf die Übertragung von Kräften von der Vorderachse auf´s Lenkrad reagieren.
Sowohl im Tiefsand als auch bei Wasserdurchfahrten keinesfalls schalten. Also vor dem "Hindernis" den richtigen Gang mit genügend Drehmoment wählen (i. d. R. 1. oder 2. Gang im Low-Range-Betrieb) und dann zügig und mit relativ hoher Drehzahl durch.
Bei Flussdurchfahrten daran denken, dass die Flussrinne des Wassers meist durch relativ steil abfallende, oft nicht klar erkennbare Böschungen begrenzt ist. Das sollte man vorher abklären (entweder durchlaufen oder andere Fahrzeuge beim Durchfahren genau beobachten).
Bei Flussdurchfahrten auch an die Strömung denken, d. h. beim Durchfahren kontinuierlich gegen die Strömung lenken, um ein Abdriften zu verhindern. Mehr als 60 cm tief sollte Wasser übrigens bei einem "normalen" Geländewagen nicht sein. Habe mal ein Foto vom Hoanib Mitte April (!) letzten Jahres beigefügt, wo normalerweise nur eine sandige Mulde ist. Kurz nach dem Lkw sind wir - nach dreistündiger Wartezeit - selbst durchgefahren. Für Originalfotos reichten die Nerven meiner Frau nicht aus.
Viel Spaß. Ich beneide euch. Muss noch bis Ende Juni warten. Armin<br><br>Post geändert von: Armin, am: 19/02/2006 21:04
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200620. Feb. 2006 · #11
@ Axel
Du bist den Honaib mit 2*4 hoch???
Wir hatten teilweise Mühe mit unserem Landcruiser und halb platten Reifen durch den tiefen Sand zu kommen....hast du einen Elefanten vor die Karre gespannt..???😄 😄 😄
WAwanetaba81 Beiträge · seit 200620. Feb. 2006 · #12
Hallo, werd auch noch meinen Senf dazugeben. 😛
Riviere Also, beim durchlaufen, durch Riviere immer auf der einen gedachten Reifen-Spur hin, auf der anderen zurück laufen. Nie stehen bleiben, versuchen nicht zu schalten, und in einem Zug vorsichtig durchfahren. Vorher am anderen Ufer eine geeignete Ausfahrt suchen, die man auch problemlos bewältigen kann. Ansonsten hilft nur sich eine Rampe zu bauen.
Sand möglichst auch gleichmäßig fahren, versuchen nicht zu schalten und nicht bremsen, das baut vor den Vorderreifen ein kleinen Berg, der u.U. beim anfahren/weiterfahren zum Hindernis wird, wenn es sehr tiefsandig ist. Klimaanlage wenn möglich ausschalten, ist ein zusätzlicher Kraftstofffresser, auf längeren Passagen, oder wenn der Weg zur nächsten Tanke noch weit ist. Auf den festeren Stellen auch ruhig mal anhalten und dem Motor eine Verschnaufpause (Abkühlungspause) einräumen (Temperaturanzeige immer mal im Blick behalten).
Staub im Canopy ein Fenster ein kleinen Spalt öffnen (macht sich auch im Fahrerhaus gut) um einen gewissen Unterdruck zu vermeiden, der den Staub anzieht.
Steine/steile Abfahrten am besten vielleicht im Donkey-Gang ("Low-Range" 1. Gang+zugeschaltete Untersetzung "Low") von Stein zu Stein holpern lassen. Bzw. beim abfahren ist das die beste Bremse, da der Motor sicher mitbremst.
Beifahrer ist nicht nur zum Kartenlesen gut, sondern auch zum einweisen, wenn es über spitze Steine/durch enge Durchfahrten etc. geht. 😉
Hi, ich möchte auch noch auf eine Seite hinweisen, die in vieler Hinsicht für mich nützlich war und ist: http://4xforum.co.za/tguide/driving.html Hier steht alles zum Thema 4x4 und Outdoor drin, geschrieben von den Leuten vor Ort. Ausserdem gibt es Routenbeschreibungen und Testberichte. Alles auch als PDF Datei downloadbar. Sehr praktisch, allerdings englisch. 🤩 Gruß, osket.
Jetzt ist dann aber Schluß. Bei Sandfahrten in Spuren ist ein Problem die Radstellung. Man glaubt, das das Lenkrad gerade steht, weil der Wagen gerade in den Spuren läuft, sehr häufig steht das Rad aber schief. Trick: bei langen Sandfahrten Klebeband oben am Lenkrad als Orientierungshilfe. In vielen Gegenden Deutschlands gibt es Steinbrüche usw. als Off-Road Trainingsgelände. Dort darf man auch mal üben mit fremden Fahrzeugen. www.offroad-forum.de , dann Geländeübersicht.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
BRBrittaThemenstarter6 Beiträge · seit 200622. Feb. 2006 · #17
Hallo alle zusammen!
Erstmal: Ganz herzlichen Dank für Eure zahlreichen Tipps!
Nur: Jetzt sitzt frau alleine vor PC und versteht ein paar Sachen nicht: - was bitte heisst " mit Untersetzung " fahren ??? - wenn ich aus dem Reifen die Luft lasse, kriege ich dann nicht eher einen Platten wenn ich über scharfkantiges fahre? Und eine Luftpumpe ist sicher nicht automatisch an Bord - auch finde sicher ich nicht hinter jeder zweiten Kurve eine ESSO/BP mit Luft zum Aufpumpen...... - und wie fahre ich auf einer gedachten Reifenspur....
Sorry, aber wie schon gesagt: Wird sind 4x4 Anfänger....
Zu unserem Wagen: Wir werden mit einem Nissan unterwegs sein, Vermieter EUROPCAR ( ...ich denke das die Nennung in diesem Forum nicht unter Strafe verboten ist...) Bis wohin darf der Nass werden beim Durchfahren von Revieren? Höhe so ca. in cm....??? Und habt Ihr Erfahrungen mit NISSAN und dem Vermieter ( ....hoffentlich gute....) Wisst Ihr was so ca. der Tank fasst und wie es mit dem ca. Verbrauch aussieht - ist ein Ersatzkanister anratsam??
Oh je, jetzt sind es schon wieder eine Menge Fragen an Euch.....
Hi Britta, lese mal die deutsche 4x4 Anleitung http://www.toyota-gib.com/german/vehicles/4x4_guide/4wd_german.pdf Untersetzung ist die L(ow) Möglichkeit, die Kraft des Antriebes zu verstärken, d. h. bei gleicher Drehzahl fährst du nicht 100 sondern 10 km und die Kraft wird in "ich will hier durch" umgesetzt (bildlich). Die Luft ablassen ist nur in extremen Situationen und langen Sandtouren nötig, die fahrt ihr eher nicht. Wichtig ist das rechtzeitige Einschalten des 4x4, das also am reifen(lock/unlock) und im Auto zeigen lassen. Wieviel Treibstoff ihr habt solltet ihr "vorher!!!" abfragen, viele Autos haben einen vergrößerten Tank bis zu 140l, andere den Standard bis zu 80l, das müßt ihr zur Reiseplanung vorher wissen. Gedachte Spur= du stehst vor dem Auto und läüfst in verlängerung des rechten Vorderrades durchs Wasser zur Prüfung und kommst auf der verlängerung des linken wieder zurück. Damit hast du in Spurbreite die Sicherheit der Furt überprüft. Breitbeinig gehen und schön mit den Füßchen tasten 😈 Scherz beiseite, die max Tiefe, die ihr ohne Folgekosten beim vermieter fahren könnt ist max Nabe am Fahrzeug, d.h. halbe Reifenhöhe, extreme (cést moi) fahren bis Unterkante Seitenfenster, deshalb das testen des Untergrundes. Immer zwei Reservereifen, ein Reservetank und ein Wasserkanister, Benziner ohne Dachzelt verbrauchen um die 13l, mit Dachzelt bis zu 16, im Gelände bis 20l. Jetzt weißt du warum vorher wissen wieviel im Tank ist. (was für eine Menge Text für einen Legastheniker wie mich) uns soviele Rechtschreibfehler, dieser blöde dicke Daumen😜<br><br>Post geändert von: Axel, am: 22/02/2006 21:19
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Armin2'346 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #19
Hallo Britta,
ergänzend zu den vorhergehenden Kommentaren kann ich euch (oh, jetzt werde ich von der Offroad-Gilde Prügel beziehen) erst schonmal zum Nissan gratulieren. Ich fahre in Namibia freiwillig nichts anderes mehr. Der Nissan hat im Vergleich zum Markt beherrschenden Toyota Hilux (den ich auch schon ein paar tausend km gefahren bin) ein deutlich gutmütigeres Fahrverhalten auf den typischen namibischen Gravel-pads - also ideal für Anfänger. Das liegt wohl an der etwas anderen Fahrwerksgeometrie. In Extremsituationen ist er wohl nicht so gut, wie der Toyota. Das habe ich bisher aber noch nicht testen können. Er hat mich in den beiden letzten Namibia-Urlauben jedenfalls nie im Stich gelassen und auch die Wasserdurchfahrt (s. vorherige Seiten) hat er locker geschafft, obwohl die Brühe sicher weit über der von Axel genannten Radnabe stand bzw. floss.
Den von Axel zitierten Verbrauch von 13 Litern auf normalen, gemischten Strecken kann ich nachvollziehen. War bisher auch immer mein Durchschnittsverbrauch (es sei denn, ihr habt einen 6-Zylinder, was ich aber nicht glaube).
Checkt das Auto vor der Übernahme so gut, wie möglich, durch. Achtet nicht nur auf Lackkratzer und Macken in der Windschutzscheibe. Legt euch auch mal drunter und achtet auf eventuelle Undichtigkeiten. Achtet drauf, ob der Wagen sauber anspringt (uns hätte man im vorletzten Urlaub fast mit einer auf dem letzten Loch pfeifenden Batterie in die Kalahari geschickt) und ob die Ersatzräder auch zu dem Auto passen. Was nützt das zweite Ersatzrad, wenn es auf einen Toyota passt, aber nicht auf euren Nissan? Alles schon erlebt. Im Kaokoveld möchte ich das nicht ausprobieren.
Ein winzig kleiner Tipp noch am Rande. Offenbar werden vor allem Nissans mit Heckaufbauten versehen, deren Türen/Klappen mit solchen knebelförmigen Drehverschlüssen versehen sind, in deren Mitte sich das Schlüssel"loch" befindet. Diese Schlüssellöcher haben die Eigenart, sich während der Fahrt über die staubigen Pisten mit Staub vollzusaugen, was ein Auf- oder Zuschließen nach kurzer Zeit unmöglich machen kann. Da wirken kleine Stücke Klebeband, die man während der Fahrt über die Schlüssel"löcher" klebt, Wunder.
Wird schon alles klappen. Ich beneide euch.
Gruß Armin
WAwanetaba81 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #20
Hallo Armin, nicht nur die Nissan´s haben so ein anfälliges Schließsystem am Canopy, auch beim Hilux mußten wir mehrmals fummeln um dieses Schloß zum aufgehen zu bewegen. Scheinbar liegt das am Hersteller dieser Canopys, das er eine bestimmte Sorte von Schließsystemen verwendet. 🙁
Hallo Britta, eine Luftpumpe sollte mit zur Ausrüstung des Autos gehören, am besten bei der Wagenübernahme drauf achten und ansonsten eine ordern. Was Sprit und Tipps angeht, Axel hat alles treffend geschrieben. Was den Reservekanister betrifft, es ist immer gut 20l als Reserve zu haben, wenn der Vermieter einen Kanister rausrückt. Ansonsten ist das Tankstellennetz recht engmaschig, außer im Norden (Kaoko) dort ist es auf alle Fälle ratsam Reserven an Wasser und Sprit mitzuführen. Ansonsten ist es günstig das Auto nicht "leer" zu fahren, sondern dort wo es sich ergibt zu tanken, egal ob fast leer oder fast voll. Manche Tankanzeigen arbeiten, bedingt durch den meist angebrachten Zusatztank, bis zur Hälfte eher langsamer, aber dann dafür um so schneller. Auf den Standardstrecken (z.B. Ruacana - Epupa - Opuwo via Epembe D3700/3701/3700 oder Opuwo - Epupa und zurück via D3700) kommt man mit einer Tankfüllung bis Opuwo gut hin.