Khaudom - Alleine bereisen ?

8 Antworten · 4'108 Aufrufe · gestartet 20. Juli 2009 von Birgitt
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #1
Hallo,
Wir wollen im November den Khaudom durchqueren. Hat jemand in letzter Zeit Erfahrungen, ob es Schwierigkeiten gibt, wenn man nur mit einem Auto durchfahren will?
2000 war ich dort, da war es kein Problem. Niemand fragte, mit wieviel Autos man fahren wollte. Jetzt lese ich überall, dass man nur mit 2 Fahrzeugen fahren darf.
Über Details wäre ich dankbar.
Liebe Grüße
Birgitt
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655 Beiträge · seit 200620. Juli 2009 · #2
Liebe Birgitt, Ende Sept. kann ich Dir aktuelle Details sagen, dann werden wir zurück vom Kaudum sein. Am 29.8. gehts endlich wieder los. Lb Gruß on Helga

www.goamus.org
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931 Beiträge · seit 200620. Juli 2009 · #3
Hallo Birgit,

auch im Jahr 2000 gab es schon die offizielle Regelung wonach der Kaudom nur mit mind. 2 Fahrzeugen befahren werden soll. Aber damals wie heute fragt niemand danach. Das Permit besorgst du dir bei den Rangern im Sikereti oder Kaudom Camp. In beiden Fällen bist du ohnehin schon im Park.

Gruß

Ulli
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #4
Hallo, Ulli
Wir hatten uns damals in Tsumkwe angemeldet. Ist das heute nicht mehr so? Kann man einfach in den Park reinfahren?
Gruß Birgitt
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #5
Hallo, Helga
Du Glückliche....
Ich hoffe, wir hören dann Ende September nochmal voneinander
Gruß Birgitt
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667 Beiträge · seit 200620. Juli 2009 · #6
Hi Birgit,

in der Praxis kümmerte sich niemand drum (Stand Ende Nov 2008), ob man allein reist. Überhaupt scheint Khaudom so etwas stiefmütterlich behandelt zu werden: Die Angestellten waren völlig auf sich allein gestellt, sie „verwalteten“ eher nach gusto und gelangweilt, Sikereti wirkt verfallen und ungepflegt, Wasser gab es erst auf Nachfragen. Im Khaudom Camp im Norden schob ein einsamer Einzelkämpfer Wache, er hatte schon lange niemanden vom Parks Board gesehen. Die Blockhaus Unterkünfte waren beim Feuer im August abgebrannt. Soweit dieser Aspekt.
Der andere Aspekt: Im gesamten Park haben wir tatsächlich kein anderes Fahrzeug gesehen! Erst vor dem Ausgang Khaudom im Norden sahen wir zwei SA Fahrzeuge, die von Norden reingekommen waren und auch Richtung Norden wieder rausfuhren. Schnelle Hilfe hätten wir mitten im Park also nicht erwarten können.
Dritter Aspekt: Da die kleine „Behelfstankstelle“ in Tsumkwe keinen Kraftstoff hatte, mußte der Sprit ab Grootfontein (mit Rundfahrt durch die Nyae-Nyae Pans) bis Rundu oder Bagani an der B6 reichen. Das ging nur mit einem zusätzlichen Kanister zum Langstreckentank im Toyota Hilux 2.7i.
Zum Schluss noch die ernüchternde Erkenntnis, dass wir im Park nur wenige Tiere gesehen haben. Ich weiß, es gibt dort VIELE Tiere, aber die hatten wohl Urlaub...
Gruß
Helmar
931 Beiträge · seit 200620. Juli 2009 · #7
Hallo Birgit,

wir waren im Laufe der Jahre mehrmals im Kaudum; das letzte Mal Ende 2008. Dabei haben wir unsere Permits immer in einem der Camps erstanden. Daher kann ich dir leider nicht sagen ob es in Tsumkwe auch noch eine Möglichkeit dazu gibt.

Gruß

Ulli
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351 Beiträge · seit 200821. Juli 2009 · #9
Hallo,

wir haben erst vergangenen Mai den Khaudom nordwärts durchquert. In Tsumkwe gab's damals noch Diesel. Darauf würden wir uns aber auf keinen Fall immer verlassen. Aber eins ist sicher: alleine würden wir diese Gegend nicht durchqueren. Wir waren mit zwei 4x4 unterwegs. Tiefsand vor allem im nördlichen Teil machen diese Strecke in großen Bereichen zu einem anstrengenden Erlebnis. Man wird ständig gefordert zwischen den ersten drei Gängen hoch und runter zu schalten. Wir mußten unsere Begleiter bei Reifenpanne zur Seite stehen und sie auch festgefahren aus dem Sand befreien. Der Park ist teilweise schon sehr verbuscht, sodaß man kaum Tiere entdecken konnte. Auch einige Löwen, aber vor allem hauptsächlich Elefanten, aber die dafür zu Hunderten !!!
Wir haben kaum weitere Besucher getroffen. Und wenn, dann waren diese auch nur immer mindestens mit zwei Fahrzeugen unterwegs.
Das Camp in Sekereti bietet spartanisch alles was man zum Übernachten braucht. Das Personal dort schien gelangweilt und ohne großes Interesse an der Verwaltung und Versorgung des Camps.
Das Khaudom-Camp ist abgebrannt und alle was vom Feuer verschont blieb war demontiert. Also nur reine Stellplätze sowie ein Verwalter waren dort vorzufinden.
Die Einfachheit und Wildheit der beiden Camps hat uns aberr trotzdem sehr gefallen. Dies ist aber sicherlich nicht jederman's Sache.
Der Khaudom wird auf unserer nächsten Reise nicht wieder auf unserer Route liegen, aber ganz bestimmt auf der übernächsten oder überübernächsten ...




Schöne Grüße aus Bayern
Niemals aufgeben !