Kenia/Tans. als Selbstfahrer wirkl. so kritisch?

46 Antworten · 30,1k Aufrufe · gestartet 16. Juli 2009 von JuertoLapido
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Themenstarter2 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #1
Hallo zusammen,

mein Freund und ich planen im September eine Camping-Tour (Jeep mit Zeltdach) durch Kenia und Tansania (grobe Tour: Nairobi, Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro Krater, Tangarire NP, Amboseli NP, Mombasa und dann evtl. noch 3-4 Tage Tauchen im Ind. Ozean).

Erste Anfragen bei verschiedenen Reiseanbietern ergaben, dass uns alle davon abraten, als Selbstfahrer die Tour zu machen und uns eine geführte Safari oder zumind. einen Fahrer empfehlen. Nun meine Frage: Ist das wirklich soooo problematisch? Oder eher Geldmacherei? Wir sind Selbstfahrer-erprobt, allerdings in Australien, Südpatagonien, Namibia und Botswana, nicht in Kenia... Wir brauchen auch keinen Luxus und haben vor, abends die Camps in den NPs anzufahren.

Auf Fahrer haben wir eigentlich keine Lust, auf Gruppenreise erst recht nicht... Über Erfahrungsberichte und Tipps von Selbstfahrern würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße aus München,
Bonni
5'480 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #2
War jetzt schon drei Mal als Selbstfahrer in Ostafrika unterwegs. Die ersten beiden Male mit Zelt, das letzte mal in Lodges und Tented Camps (davon Reisebericht hier im Forum).

Auch uns versuchte man zunächst immer einen Fahrer aufs Auge zu drücken. Ich habe bis heute nichgt begriffen, wo das Problem als Selbstfahrer sein soll. Gerade die von Dir genannte Route lässt sich als Selbstfahrer sehr gut fahren, da Ihr keine kritischen Regionen, wie z.B. den Norden Kenias anfahrt.

Bei Eurer Erfahrung als Selbstfahrer sehe ich da überhaupt kein Problem. Laßt Euch nicht verunsichern.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'723 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #3
hello ...
ich bin da jetzt mal kein experte, wuerde aber gerne von einem erlebnis in kenya berichten, was jetzt allerdings schon einige jahre zurueck liegt.
ich war mit meiner ma in kenya, typisch deutsch damals im 4**** hotel mit allem luxus. nach ein paar tagen war uns langweilig und wir wollten was vom land sehen... wir haben dann auf die schnelle mal einen mini mook geliehen und sind einfach drauf los in richtung mombasa (wir waren, ich weiss nciht mehr genau wo, aber suedlich unterhalb des flusses weit weg!!!)
wir sind auch quitschvergnuegt mittags in mombasa angekommen.. haben gebummelt und sind irgentwann dann wieder zurueck.. was wir aber vergessen hatten war zu tanken..
dann fiel uns ein dass hinter dem fluss doch eine tanke war.. also war aber in der einbrechenden dunkelheit dort ankamen war die zu !!!!!!!!!!
wir wussten, dass wir auf keinen fall mit dem tank zurueck in die lodge kamen. African Safari club angefahren, die haben uns keinen sprit gegeben. letztlich wieder ueber den fluss weil irgentein boeser schwarzer mann !!!:):)
gesagt hat, dass dort ein village ist wo es eine zapfsaeule gibt..
Also mit allem mut rein in den busch, in wenigen minuten standen ungefaehr 100 einheimische, sehr einheimische um uns rum... uns war recht mulmig zumute. aber siehe da, die haben uns fein sprit gegeben, nicht einmal mit dem preis abgeraeumt und haben uns ohne jeden schaden weiterfahren lassen.

der rest der rueckfahrt im minimook in der voelligen nacht war doch recht abenteuerlich. also wir gegen 21 uhr!!! wieder im hotel ankamen, waren die schon dabei die polizei zu rufen.. und als wir dann erzaehlt haben was wir gemacht haben, sind die fast in ohnmacht gefallen.. DAS KANN MAN DOCH NICHT MACHEN DAS IST LEBENSGEFAEHRLICH ;;;;; ach so ... hmmm wussten wir ja nicht... och .. so schlimm war das gar nicht.... eigentlich ganz witzig...

Seis drum.. moral der geschicht, wie so oft : schlimmes und gefaehrliches kann einem ueberall erfahren... einen ueber die muetze kann man ueberall bekommen... und nette menschen kann man auch ueberall antreffen. immer huebsch nett und freundlich mit allem notwendigen respekt und hoffen, das man auf nette menschen trifft und nicht auf die boesen...
Also weniger drueber nachdenken und machen wenn man lust dazu hat.. Garantien gibts keine im Leben...

Viel freude bei der Reise und wuerde mich interessieren wie es in Kenya jetzt so ist..

Ahhhh noch ein wort : von freunden habe ich von Tanzania gehoert, das man ungefaehr ueberall abgezockt wird und horente preise bezahlen muss. also ne menge kohle mitnehmen... (und das sind menschen die eher auf ihr geld achten... )
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
287 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #4
Hallo Bonni,

lasst euch da mal nicht bange machen. Uns hat man auch vom selbst fahren aberaten und wir haben es dann doch getan. 2007 haben wir ein kleines Auto gemietet, das für Safari in der Mara nicht wirklich gut geeignet war - aber wir sind durchgekommen. Im Januar 2008 haben wir uns dann in Kneia einen Landrover gekauft, sind im Juliund August damit auf afari gewesen und fahren in Kürze wieder - selbst, mit Zelt(Bodenzelt) und es ist für uns das Beste vom Besten. Sogar in Kenya kommt man sehr gut zurecht, wenn man die Menschen dort freundlich behandelt. Wir haben die meisten als sehr hilfsbereit kennengelernt, sind bisher nur nach Karte gefahren, weil wir gar keinen Navi hatten. Dieses Jahr fahren wir erstmalig mit Navi und sind gespannt, ob uns das wesentlich weiter hilft.

Schaut gerne mal auf unsere homepage:

www.jambo-kenya-safari.de

Da haben wir ein paar Berichte schon eingestellt. U.a. auch empfehlenswerte Campingplätze in der Masai Mara - und wenn ihr Fragen habt, ruft gerne mal an. Wir können euch zumindest einiges erzählen über Streckenverlauf, Straßenverhältnisse (sind schon ziemlich schlecht in Kenya) und Zeitplanung für einzelne Strecken. Niemals nachts fahren! Alle Fragen so konkret wie möglich äußern, wir helfen gern weiter!

Liebe Grüße
Birgitt und Joachim
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2009
Themenstarter2 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #5
Vielen Dank für die schnellen und sehr hilfreichen Antworten. Supernett!!!
290 Beiträge · seit 200716. Juli 2009 · #6
bilo schrieb:
Schaut gerne mal auf unsere homepage: www.jambo-kenya-safari.de
Sehr schöne Seite! Danke.

Der Link funktioniert allerdings nicht, wenn man ihn anklickt, man muss ihn per copy&paste in die Adresszeile kopieren. Hier der anklickbare Link:
www.jambo-kenya-safari.de

Viele Grüße,
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
843 Beiträge · seit 200816. Juli 2009 · #8
Hallo Bonnie,

auch wir wollen im September als Selbstfahrer nach Kenya - allerdings im Sep. 2010 😉 (vorher nochmal BOT, dann BOT + RSA, dann Kenya).
Wir haben ewig überlegt, ob wir das überhaupt angehen wollen mit Kenya als Selbstfahrer. Nachdem wir uns auf dem Pfingst-Braai im Bergischen Land und auch später mit einigen "Kenianern" hier unter den Fomis unterhalten haben, ist das für uns glasklar, dass wir das komplett alleine machen.
Wie schon einige hier schrieben: Wenn ich mir ein Auto für so viel Geld miete, dann will ich es auch selber fahren.
Ist man ausserdem das Selberfahren aus BOT etc. gewöhnt, mag man das erst recht nicht einsehen, warum man nicht selber fahren soll.

Eine Bitte an Euch: Wenn ihr wieder zurück seid, berichtet doch hier im Forum, wie es war!

Viel Spass bei der weiteren Planung und v.a. in Kenya und Tansania!

LG
Dirk
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zuletzt bearbeitet 16. Juli 2009
273 Beiträge · seit 200616. Juli 2009 · #9
Hallo Bonnie,

ich war gerade in Tansania. Da ich nur wenig Zeit für Safaris gehabt habe. Haben wir ein Auto mit Fahrer gehabt. Das hat auch seine Vorteile ( Insiderinfo, Zeit zum Fotografieren). In meinen Augen spricht aber nichts gegen eine Selbstfahrertour. Die Straßen und Pisten sind nicht schlimmer als anders wo in Afrika. In den Städten herrscht Chaos. Das wichtigste Teil am Auto ist die Hupe. Was du aber unbedingt durchrechnen mußt sind die Preise. Vor allem die Eintrittsgelder sind für Selbstfahrer viel höher als für Geführte Touren. Wie mein Vorredner schon erwähnt hat brauchst du auf jedem Fall eine sehr gut gefüllte Geldbörse.

Jürgen
www.born-tobewild.de
287 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #10
Hallo zusammen,

bezgl. Tansania haben wir keine Erfahrung als Selbstfahrer - das haben wir im letzten Jahr gecancelt, weil wir eben auch gehört haben, dass es dort für Selbstfahrer sehr teuer sei, insbesondere der eintritt in den Ngorongorocrater. Außerdem muss man, wenn man in Kenia ein Auto mietet und damit nach Tansania fahren will, auch mehr zahlen. Angeblich - so anderen Selbstfahrern mit eigenem Auto passiert - muss man auch das Logbuch des Fahrzeugs an der tansanischen Grenze im Original hinterlegen. Heißt also man muss am gleichen Übergang wieder raus! Man kommt nicht überall von der Mara nach Tansania. Sandriver Gate ist definitiv geschlossen!
Plant also unbedingt genügend Zeit ein. Für die gut 500km lange Strecke Nairobi - Mombasa müsst ihr z.B. 8-10 Std. Fahrtzeit rechnen, Nairobi - Massai Mara ca. 6 Std.

Eintrittspreise in die Parks sind in Kenya für Selbstfahrer nicht teurer (60 US$ und Camping 25US$ pro Person pro Tag) als für Pauschalreisende.

Wie lange plant ihr denn eure Reise?

Schöne Grüße
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
852 Beiträge · seit 200617. Juli 2009 · #11
Hallo!

Auch ich möchte Euch Mut machen, so eine Tour als Selbstfahrer zu machen. Kenia kenne ich nicht und werde dort auch nicht hinfahren, da es mir zu entwickelt ist. Aber in Tansania war ich bereits dreimal. Mit Mietfahrzeug, mit Fahrrad und jetzt mit unserem eigenen Fahrzeug. Es geht außerhalb von Dar eigentlich ohne große Probleme. Die Hauptstadt finde ich zur Rushhour doch gewöhnungsbedürftig, aber da wollt ihr ja nicht hin. In ländlichen Gebieten habe ich ich mich auch beim Wildzelten immer sicher gefühlt (im Gegensatz zu Namibia).
Etwas umstellen solltet ihr Euch in Bezug auf die Polizeikontrollen. Immer freundlich bleiben, auch wenn Sie Euch beschuldigen etwas getan zu haben, was nicht der Wahrheit entspricht.Ihr bezahlt am Ende immer nur einen Teil der verlangten Summe, selbst wenn Ihr am Anfang eine Quittung verlangt. Ist halt Afrika.
Wer auf sein Recht pocht, kann sehr schnell in Schwierigkeiten kommen. Die Menschen sind durchweg freundlich, Vorsicht ist aber angebracht in städtischen Gebieten insbesondere Dar und Arusha.

Gruß Christian
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3'766 Beiträge · seit 200617. Juli 2009 · #12
Topobär schrieb:
Ich habe bis heute nichgt begriffen, wo das Problem als Selbstfahrer sein soll.

Hallo,

es ist kein Problem, absolut nicht!

Ich hab mir das mal von einem Einheimschen so erklären lassen.

Im Gegensatz zum südlichen Afrika wo es normal ist auch selbst zu fahren
kann man in Kenja nicht verstehen das einer der Superreich ist dann an einem persönlichen Fahrer geizt,
und einem Einheimischen dann auch noch den Job wegnimmt - so ungefähr war die Erklärung.

Gruss von einem überzeugten Selbstfaher

PS,
selber fahren im eignen Auto, da haben sie schon mehr verständnis, hat der arme Kerl doch kein Geld um ein Auto zu mieten 😄
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
5'480 Beiträge · seit 200917. Juli 2009 · #13
Im Zusammenhang zum Post meines Vorredners fällt mir noch ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil als Selbstfahrer ein. Man wird nicht als Tourist wahrgenommen (die sind immer in der Gruppe oder mit Fahrer unterwegs). Auf den Reisen zu zweit mit meiner Frau hielt man uns immer für Residents.

Als wir bei unserer letzten Reise zu viert im großen Safari-Landcruiser unterwegs waren hielten uns alle für Fahrer und Reiseleiterin der reichen deutschen Touristen (meine Schwiegereltern).
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
27 Beiträge · seit 200817. Juli 2009 · #14
Salut´samme,
wir kommen gerade aus Kenya/Tanzania.
Unser Landy steht grad bei Chris im JJ´s in Nairobi und wartet auf Weihnachtsbesuch von uns.
Wir sind in 3 Wochen knapp 2800km gefahren.
Route: Nairobi-Namanga-Lake Natron-Lobo Campsite ( Serengeti-Seronera-Speke Bay-Musoma-Ollololo Escarpment ( Westeingang Masai Mara )- Lake Naivasha - Nairobi - Namanga - Amboseli - Tsavo West - Nairobi.
Bis auf manchmal total irre fahrende Bus und Matatufahrer keine Probleme. Gute Spritversorgung, gute Lebensmittelversorgung, nette Bevölkerung, abzockende Masai ( für die Bullduststrecke zum Lake Natron mußten wir am Beginn 20$ abdrücken, mit der Zusicherung, daß die bis Lake Natron gelten, am Ol Doinyo Lengai ( schöner wilder Ü-Platz ) noch mal Wegezollstelle, die aber nichts kassierte, da ich ja schon das receipt hatte. Aber am Lake Natron wechselt man in den Ngorongoro District und da waren wieder 50$ fällig. Da half auch kein schimpfen und verhandlen: Fahrt halt zurück! aber das tut man sich nach 70-80km Bulldust nicht ein 2.mal an und zahlt dann zähneknirschend.
Alle Woche einmal in der Lodge übernachten konnten wir zu Residentrates ( 50% billiger und bessere, größere Zimmer als in Luxuslodges eh schon sind inkl. Half boarding )
Es gibt derzeit keine legale Möglichkeit direkt von der Mara in die Serengeti zu fahren oder umgekehrt.
Hoffe das hilft.
Grüße und happy rovering Stephan ENDE! Obwohl es in AFRIKA kein Ende gibt, auch gar kein Ende geben kann, denn hier war aller Dinge Anfang, und was hier endet, ist immer wieder nur der Anfang etwas Neuem.
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2009
38 Beiträge · seit 200617. Juli 2009 · #15
hallo,

darf ich mich mal an den thread anhängen?

zur zeit plane ich einen tansania-trip im januar 2010. nach jahren im südlichen africa, soll jetzt auch mal das östliche dran kommen.
ich hätte da mal ein paar fragen. es ist schwierig einen anfang zu bekommen, weil es einfach ganz anders ist, als im süden.

wie und wo bekomme ich denn in tansania einen mitwagen (landrover), den ich selbst fahren darf (ohne fahrer). gibt es ein paar namen oder erfahrungen?
ist es vielleicht sinnvoll nach kenia zu fliegen und von dort aus nach tansania (ich meine wegen der flugverbindungen und preise)?
habt ihr vielleicht auch mal so gebucht, dass ihr serengeti und ngorongoro geführt gemacht habt (wegen der preise) und den rest dann alleine?

mit welcher fluglinie fliegt ihr denn und wo hin? ich hab gesehen, die meisten flüge dauern zwischen 18 und 28 stunden. das kanns ja nicht sein, oder?

so, das sind erstmal genug fragen. auf ein paar antworten freu ich mich.

viele grüße

mondi
2'349 Beiträge · seit 200917. Juli 2009 · #16
Air Berlin (ab z.B. München) fliegt direkt nach Mombasa. Condor ist glaube ich auch gut (Mombasa und/oder Nairobi). Sind relativ günstig.
852 Beiträge · seit 200617. Juli 2009 · #17
Hallo!

Ich habe hier gemietet:

http://www.fortescarhire.com/index.htm

Es gibt aber auch noch andere. Tansania ist leider unglaublich teuer, Du brauchst eine prall gefüllte Geldbörse mit großen Dollarscheinen, mit Kreditkarten (bei einigen Parks vorgeschrieben) soll die Bezahlung inzwischen auch gehen, aber wenn es mal heißt "System is off" dann gibt es ein Problem.
Beim gemieteten Auto in Tansania zahlt Du 10000 Schilling zirka 6€. Ein Fahrzeug mit Kenia-kennzeichen kostet 40$ pro Tag. Beispiel Serengeti: 50$ Eintritt pp.
50$ camping pp ( die public campsites kosten 30$ und sind eine Zumutung) Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen 40$.
Zusammen bei 2 personen 240$ pro Tag plus Automiete Benzin usw..Da können mit Flug usw. Tageskosten von 1000$ zusammenkommen.
Aber es lohnt sich, ich war jetzt im Great Ruaha Nationalpark, es war der schönste und aufregendste Park, den ich bisher in Afrika gesehen habe. Weitere Infos hier:
http://www.tanzaniaparks.com/

Christian
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2009
88 Beiträge · seit 200714. Dez. 2009 · #18
Hallo zusammen,

mondi schrieb:
wie und wo bekomme ich denn in tansania einen mitwagen (landrover), den ich selbst fahren darf (ohne fahrer). gibt es ein paar namen oder erfahrungen?
ist es vielleicht sinnvoll nach kenia zu fliegen und von dort aus nach tansania (ich meine wegen der flugverbindungen und preise)?
habt ihr vielleicht auch mal so gebucht, dass ihr serengeti und ngorongoro geführt gemacht habt (wegen der preise) und den rest dann alleine?
das würde mich auch interessieren. Ich habe außerdem mal gelesen, dass man als Selbstfahrer erst gar nicht in die Serengeti und in den Ngorongoro reingelassen wird, sondern ausschließlich MIT Fahrer. Stimmt das?

Viele Grüße
Nicky
Rundreise Namibia 2008 www.sausebrausmaus.de www.the-world-in-pictures.de
852 Beiträge · seit 200614. Dez. 2009 · #19
Hallo!

Du kannst als Selbstfahrer in die Serengeti. Wenn Du in den Krater moechtest, wird als Selbstfahrer die Mitnahme eines Rangers verlangt. Zumindest theoretisch. Ob es umgesetzt wird, weiss ich nicht. Kostet dann wieder extra. Als wir vor drei Wochen im Selous GR (240$ pro 24STD)waren, wurden wir beim Rausfahren gefragt, wo unser Ranger ist! Ist aber keine Vorschrift.

Das Selbstfahren ist in Tansania problemlos, so freundliche Polizeikontrollen haben wir sonst nirgendwo in Afrika erlebt.

Christian
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5'480 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #20
Wir hatten keinen Ranger im Krater. Als die am Eingang unseren Wagen gesehen hatten, nahmen sie wahrscheinlich an, dass da auch ein Guide mit dabei ist. Ein Vorteil, wenn man den gleichen Wagen mietet, den auch alle Safariveranstalter fahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"