Katutura

21 Antworten · 18,2k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2006 von Jürgen
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ThemenstarterGast15. Jan. 2006 · #1
Hallo,

wir haben bei unserer Reiseplanung gelesen, daß die Agentur Face to Face Touren nach Katutura anbietet. Auch hier im Forum ist ja schon eine ganze Menge an Für und Wider diskutiert worden. Weiß jemand, ob es für diese Touren bestimmte Zeiten (Tourbeginn) gibt und wenn ja welche? Muß oder sollte man sich vorher anmelden?

Jürgen
ThemenstarterGast15. Jan. 2006 · #2
HALLO JÜRGEN!
Ein kleiner Tipp von mir. Wir (2Pers.) hatten eine Katutura
Besichtigung über einen Taxi-Fahrer in WDH.arrangiert.
Das am Info-Center in der Stadt. Dies ist ein seriöses Unternehmen
und sie gehen diesen Abschnitt auch zu Fuss durch. Du brauchst
also keinerlei Bedenken haben,was die Sicherheit anbelangt.
Unser Fahrer hies damals"BOB" und er erklärte uns auf,was wir
wissen wollten! Abraten kann ich nur,ein x-beliebiges Taxi anzuhalten
um diese Tour zu starten! Den Preis vorher aushandeln und dies
von erster Stelle (vom Einheimischen selbst zu erkunden)
Bei den organisierten Touren bezahlst Du ohnehin ein vielfaches!!!
Grüsse,Emil!
ThemenstarterGast15. Jan. 2006 · #3
Hallo Jürgen

wir haben so eine Tour mit Carsten Möhle (www.bwana.de) in WDH gemacht. Einfach unvergesslich und wirklich hautnah die Erlebnisse unterwegs. Kann es nur empfehlen. Wir waren z.B. nur zu Zweit mit ihm unterwegs. Weiss nicht wie das so bei den Face-to-Face tours läuft ob das in Reisebusgrösse durchgeführt wird oder ähnliches.

Gruss
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #4
Sorry, aber... ist das wirklich ernst gemeint ??? Ihr macht Besichtigungstouren nach Katutura ??? Was besichtigt ihr denn da ??? Ist das wirklich so toll, sich mal den ärmsten Stadtteil anzusehen ??? Und das dann auch noch mit Guide ??? Macht ihr da auch Fotos wie in der Etosha ??? Dann kann man zu Hause gefährliche Löwen und böse Schwarze zeigen, woll ?!!?
In New Orleans machen das die Amis auch - ich hatte gedacht, es gäbe bei uns doch noch sowas wie Respekt vor dem Menschen - auch wenn er schwarzer Hautfarbe ist. Naja, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen...
Seid ihr dann auch diejenigen, die an anderer Stelle in diesem und anderen Foren über Kriminalität diskutieren ??? Wann kapiert ihr endlich, das letztendlich vor allem ihr genau das vorantreibt. Wenn ihr als Schwarze in Katutura leben würdet und man käme euch begaffen, hättet ihr denn nicht irgendwann mal Lust, euch ...... (zumindest die Kamera wegzunehmen)

Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel !!!

Ich hör besser mal auf, sonst wird mir noch vor dem Frühstück übel. Ihr könnt ja jetzt gleich anfangen über meinen Beitrag zu krakelen statt mal drüber nachzudenken. Bleibt bitte zu Hause - ihr schadet nur weiter dem ohnehin schon schlechtem Ruf....

Vidar
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #5
Wir haben auch so eine Tour gemacht und niemand hat sich beschwert, daß er sich begafft fühle. Im Gegenteil: Die Touristen werden auch über die Märkte geführt und da kann man dann sein begehrtes Geld ausgeben, was den Verkäufer freut. Die Leute wollten sich teils sogar fotografieren lassen und sprachen uns darauf an!

Ja, wir haben in und von Katutura Fotos gemacht. Na und? Nur wer zumindest ansatzweise weiß, wie es dort zugeht, kann sich auch ein Urteil darüber erlauben!
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #6
... na, doch nix kapiert ???
warum meintest du denn einen Guide zu brauchen ??? Wette, dass du NICHT in Katutura gewohnt hast !!! Dann doch lieber in einem "Weissenviertel", oder ?!!?
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #7
Hallo Vidar,
ein klein bisschen kann ich Deine Meinung ( und Erregung ) verstehen, obwohl ich sie absolut nicht teile. Auch wir haben vor Jahren mal eine unorganisierte Tour durch Katutura gemacht und hatten dabei ein sehr ungutes Gefühl - nicht aus Sorge um unsere Sicherheit, sondern wegen des selbstgemachten Vorwurfs des Slum-Tourismus´. Wir haben dann unseren Gefühlszwiespalt mit Schwarzen aus Katutura besprochen und waren bass erstaunt, dass die uns eingeladen haben, das auf jeden Fall nochmal zu machen. Alles spricht von Katutura und keiner war je da??? - Das kann es auch nicht sein. Sicher, man kann sich Filme über Katurura ansehen und man kann viel darüber lesen; das ist aber alles nur ein dürftiger Ersatz für eigenes Erleben - und das kann durch einen ortkundigen Führer nur bereichert werden. Wer sich für die dort lebenden Menschen wirklich interessiert, sollte sie m.E. dann wenigstens auch mal besucht haben. Und wer im Freundes- oder Bekanntenkreis darüber berichtet, sollte auch ein paar eigene Bilder parat haben. Ich weiß, es ist ein sehr schmaler Grat zwischen dem "Armuts-Tourismus" einerseits und andererseits dem ehrlichen Bemühen, ein fremdes Land in all seine Facetten besser kennenzulernen. Und noch schwerer ist es, den jeweiligen Besucher der einen oder anderen Gruppe zuzuordnen. Aber Du verdammst alle und unterstellst allen ohne Unterschied eine menschenverachtende Einstellung nur deshalb, weil sie sich durch Katutura führen lassen ( und nicht mal dort übernachten !!!). Und nur deshalb kann ich Deine Meinung nicht teilen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #8
Hallo zusammen, Vidar,

bei uns wird z.B. oft über Türken geredet (auch schlecht), nur es gibt solche und solche, es wird über Albaner und einige mehr geredet (auch schlecht) es gibt solche und solche.

Was ich damit sagen will, wenn bei uns einer zum Harz-4 Empfänger wird ist er ganz schnell in "Katutura", man kanns oft genug im TV sehen,wobei hier auch einseitig Meinung gebildet wird.

So ists hier auch, gesehen und gesprochen haben sollte man auch mit diesen Menschen. Nur wann hat man da schon mal die Gelegenheit, man hat doch Vorbehalte die es gilt zu überwinden... 😳

beste Grüsse Klaus (auch ein Überfallener)
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #9
@ Naukluft: Ich verstehe leider nicht was du sagen willst.

@ joli: Ich stimme dir zu 100% zu. So wie du es darstellst, habe ich damit garkeine Probleme. Wenn ich in Windhoek rumlaufe, dann auch in Khomasdal oder in Katutura. Wie gesagt, es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten in Katutura, aber da traut sich ja keiner hin.
Das Problem ist m.E. die wohl selbstverständliche Abgrenzung: In der Poststreet Mall bummeln, in der (weissen) XYZ-Lodge nächtigen und die organisierte Sightseeing-Tour mit Knipse nach Katutura.
Stellt euch mal organisierte schwarze Mitbürger im Bus vor, die sich die Bewohner von Klein Windhoek oder Olympia anschauen, ein paar Weisse knipsen und klammheimlich Angst haben, doch ausgeraubt zu werden.

Gerade hier im Forum werden oft die absurdesten Geschichten und Warnungen zu Besten gegeben, angeblich von "Insidern" für Gleichgesinnte. Die haben fast immer das Bildzeitungsniveau der AZ, die ja auch häufig als Quelle angegeben ist. Es ist so gefährlich in Katutura rumzulaufen wie es notwendig ist, ein Allrad-Fahrzeug zu mieten (von Teilen des Kaokovelds einmal abgesehen). Ein 4x4 tut niemandem weh, die immer fester zementierten Vorurteile schon.

Hier im Forum hat Achim d. S. einmal zaghaft darauf hingewiesen, dass die Probleme evtl. ja auch vom Touristen selber ausgehen könnten - und wurde dafür kritisiert. Klar, gerade die Deutschen machen alles richtig, wenns knallt wars der Andere schuld. Da beschwert sich jemand, das er ausgeraubt wurde, obwohl er ja nur eine "mechanische Fotokamera" um den Hals trug und keine teure Videokamera. Dieser Mensch bezeichnet sich selber auch noch als "Reiseerfahren".
Von Botswana und (früher) Zimbabwe mal abgesehen gibts in ganz Afrika kein relaxteres Land als Namibia. In Namibia sind nur leider viele Touristen unterwegs, die meinen sich nicht an das Land und die Bewohner anpassen zu müssen. Und wenn anpassen, dann an die weisse Minderheit. Bei denen mietet man das Auto, übernachtet dort, ißt dort, ... Der Schwarze wird fotografiert... Das hierdurch Spannungen entstehen dürfte auch dem dummsten klarwerden. Dann staffiert man sich noch mit dem ganzen Outdoor-Krempel aus, hängt sich GPS und Knipse etc. um - und wundert sich wenn's passiert. Diese Verhalten lässt sich gerade in Namibia viel häufiger als in anderen Ländern Afrikas beobachten. Aus irgendeinem Grunde meinen viele, sie könnten sich aufführen, als seien sie zu Hause.
Als Gast (und nicht als Touri-Gaffer) wird man sich in Katutura absolut problemlos bewegen können. Man wird sehr wahrscheinlich nicht überfallen und frau sehr wahrscheinlich auch nicht.

Fürs erste,

Vidar
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #10
na hoppla,

kommen wir doch mal auf das Eingangsposting zurück. Jürgen hat sich nach einer "Face to Face- Tour" erkundigt. Diese Touren werden von NACOBTA veranstaltet. NACOBTA ist ein Unternehmen oder nennen wir es mal besser eine Cooperative, die zu 100% der "Schwarzen Ermächtigung" dient. Face to Face ist ein "Produkt" entwickelt von ehemals benachteiligten Namibiern für den zahlungskräftigen Kunden(meist) weisser Hautfarbe.
Will hier Rumpelstielzchen etwa die Bestrebungen aufstrebender schwarzer Unternehmer torpedieren?
Ausserdem sollte man es gefälligst jedem selbst überlassen, wo man übernachtet. Wer es in Katutura aushält und sich dort entspannen kann, der soll es tun. Ich wage mal zu behaupten, dass man dort nicht allzu viel Ruhe findet. Ist also vielleicht was für denjenigen, der es nicht nötig hat sich in Namibia zu erholen, ergo für den, der sich das ganze Jahr über auf Staatskosten von Stützte, Bafög, Harz IV oder sonstwas erholt.
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #11
@ Gast: Sehr originell. Warum kommt jetzt nicht noch "Geh doch nach Drüben" oder "Hast Du eigentlich gedient?" Du scheinst mir der Prototyp der Gattung zu sein, die ich oben meinte. Aber das ist ja dein Problem...
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #12
P.S. hättest an die Aufzählung (Arbeitslos, ...) auch "Schwarzer" anhängen können, oder ?!!?
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #13
also vidar, ich weiß ja nicht, in wie vielen afrikanischen Ländern du schon warst, aber Namibia als eines der am meißten "relaxten" Länder anzusehen (und Botswana sogar noch mehr) finde ich dann doch sehr übertrieben.
Namibia ist dafür viel zu deutsch.

Und dieses Schwarz Weiß denken von dir ist nicht nur zu einfach gedacht, sondern auch rasistisch ! Ich kenne viele Weiße im Tourismusgewerbe und auch sonst, die zwar weiß sind, aber Namibier. ICH sehe da keinen Unterschied verstehst du ? Diese Familien leben teilweise seit Generationen in Namibia und dürfen die nicht Geld verdienen ?
Darf ich dann auch nicht mehr bei meinem Freund in Khomasdal übernachten, der ist nämlich ein "colored" verstehst du ?

Kannst du mir mal den Unterschied zwischen "Gaffer Touri" und "Gast" erläutern. Ich meine viele Touristen haben nun mal keinen Freund in Katutura und können sich dann nicht als Gast dort aufhalten. Ach ja und noch was ! Willst du eigentlich Rassentrennung, oder ?
Du wirst lachen, aber ich BIN durch Klein Windhoek gefahren und habe Bilder gemacht ! (von den anderen Stadtteilen kaum - hat sich so ergeben!)
Wo wären wir denn da, wenn Schwarze in Bussen nicht mehr nach Klein Windhoek zum fotografieren dürfen, nur weil sie schwarz sind. Und weiße nach Katutra, nur weil sie weiß sind!
. . . . .Ich hab mich auch schon gern und lachend auf japanische Urlaubsfotos auf dem Jungfraujoch zerren lassen.

Und zu guter Letzt wetterst du dann auch noch gegen NACOBTA. Einem der ersten ernstgemeinten Versuchen, dem Tourismus in Namibia eine andere Richtung zu geben. Face to face ist sicherlich eine alternative, wenn man auch lernen möchte, was es auf dem Markt zu kaufen gibt, oder mal die Gelegenheit bekommen möchte ein traditionelles Gericht zu essen - wie zum Beispiel Ziegenkopf.
Sicher das kann ich auch ohne Führer vidar, aber ich kann auch ohne Führer durch Rom und nicht wissen, warum das Kreuz im Kolosseum aufgestellt wurde, verstehst du ?
Es ist doch viel besser mit einem Menschen, der mir Kommunikation erlaubt durch Katutura zu touren, als aus dem fahrenden Auto zu fotografieren (das meine ich NICHT mit alleine touren !)

also Jürgen: Nacobta/face to face ist sicherlich keine schlechte Wahl. Genießt Katutura und das Leben dort. Und verhaltet euch einfach, wie an jedem anderen Ort der Erde auch ! Mann kann doch vor dem Fotografieren fragen und dann ist das auch kein Problem. das hat auch schon Wolfgang i n einem thread beschrieben, in dem schon einmal kontrovers über dieses Thema geschrieben wurde. Auch hier viel der Name NACOBTA!

http://www.namibia-forum.de/viewtopic.php?t=624&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=katutura
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #14
mist, das war ich, aber so kann ich auch gleich auf eine schöne Übernachtungsmöglichkeit hinweisen, "wo sich keiner hintraut": Das Penduka Women´s Project am Goreangab Dam. Da gibt es ganz nette chalets:

http://www.windhoekcc.org.na/default.aspx?page=31

http://www.holidaytravel.com.na/index.php?fArticleId=568

(hoffen wir mal diese links haben keine "Weißen" erstellt ( den 2. wohl schon) , das wäre ja Beihilfe zu organisiertem Gaffen ! 😛 )
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #15
@ gast: Ich diskutiere und streite ja gerne, aber du solltest schon lesen können, wenn du kritik übst. versuch's doch mal damit, mich zu zitieren, wenn du z.B. behauptest, ich sei "rasisitich" oder würde "zu guter letzt über nacobta wettern".

Außerdem ein dickes Danke für deinen Link, der (für jemanden der lesen kann) vieles von dem, was ich meine, bestätigt.

@ konno: Ich kann dir leider nicht folgen... Denkst du auch mit dem Knie?!!?

Vidar
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #16
Warum kommt jetzt nicht noch "Geh doch nach Drüben" oder "Hast Du eigentlich gedient?"
@vidar:
Hast Du denn gedient?
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #17
Vidar,
jetzt muß ich doch auch mal meinen Senf dazu geben.
Normalerweise halte ich mich in solchen Foren zurück, aber nun will ich Ihnen mal was sagen.
Sie nehmen Bezug auf die "mechanische Fotokamera", die um den Hals hing. 1. trugen wir KEINERLEI KAMERA oder sonst. sichtbar mit uns herum. Wir trugen keine Uhr und keinen Schmuck, damit es nachher nicht heisst, wir seien unvorsichtig. Noch dazu war es in einem "ruhigen" Wohngebiet bei Tageslicht. Soll ich mich vielleicht nackt auf der Straße bewegen?
Es ist für einen Menschen KEIN Freibrief, jemanden zu überfallen, nur weil er eine Tasche mit sich trägt. Wenn Ihnen mal einer ein Messer an den Hals hält, will ich Sie mal sehen. Also halten Sie sich mit Ihren Kommentaren zurück, denn Sie können es nicht beurteilen!!!
Und zum Thema reiseerfahren will ich Ihnen nur eines sagen: Wir haben schon Länder auf dieser Welt bereist, die weit ärmlicher und gefährlicher waren. (Wir waren auch in Townships und Slums unterwegs). Also will ich mal behaupten, daß wir sehr reiseerfahren sind.
Soviel zu diesem Thema!

"Hier im Forum hat Achim d. S. einmal zaghaft darauf hingewiesen, dass die Probleme evtl. ja auch vom Touristen selber ausgehen könnten - und wurde dafür kritisiert. Klar, gerade die Deutschen machen alles richtig, wenns knallt wars der Andere schuld. Da beschwert sich jemand, das er ausgeraubt wurde, obwohl er ja nur eine "mechanische Fotokamera" um den Hals trug und keine teure Videokamera. Dieser Mensch bezeichnet sich selber auch noch als "Reiseerfahren".
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #18
@konno
mach dir nix draus, der kann ja nichtmal den Zusammengang zwischen zwei aneinander folgenden Postings erkennen. 😉

@Vidar
Nun aber mal ehrlich "Vidar", Hosen runter! Was hast du denn eigentlich in Namibia schon dazu beigetragen, das existierende Sozialgefälle zu beseitigen. Ich meine jetzt nicht das Übernachten bei irgendeinem Kumpel, dem du dafür ein Quart Tafel als Gastgeschenk mitbringst. Denkst Du, indem du deinen Kumpels großzügig "was zum Rauchen" abkaufst, beseitigt deren Elend?

Dieses großkotzige Sozialgefasel regt mich echt auf! Ob du irgendwo "gedient" hast interessiert mich nicht im Geringsten. Auch nicht ob du Arbeitslos bist, von der Stütze oder vom gelegentlichen Bruch lebst!
Aber laß doch bitte dein ewiggestriges Liebknecht- Gedankengut zuhause, wo es hingehört. Ewiggestrige jedweder politischen Ausrichtung oder Hautfarbe gibt es genug.
Noch nicht gemerkt? Der namibische Sozialismus ist näher dem kapitalistisch chinesischem als deinen toten Ideologien von Marx und Lenin.

Und ob du's glaubst oder nicht, sogar die sozialistischen "Brüder" (gelber) Hautfarbe knipsen jetzt, nachdem sie Namibia bereisen dürfen, den Shack oder die Shebeens, wo gegen 11 Uhr vormittags die Tomboleichen rumliegen, während die Frauen und Kinder Holz fürs Kochen ranschleppen :!:
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #19
@M : Falls du der/die Betroffene bist, bitte ich um Entschuldigung!
Du kannst dann ja am besten beurteilen, wie es war. Mir wurde in Windhoek von dem Vorfall berichtet und dieser "Bericht" war dann wahrscheinlich arg AZ-lastig. In deinen Erläuterungen hier im Forum schriebst du lediglich "dabei" und das stand für mich ertmal NICHT im Widerspruch zu dem was ich gehört habe ("um den Hals"). Dann hast du vom "Sammler- (Liebhaber)wert" gesprochen, der vom Räuber natürlich nicht vor der Tat exakt beurteilt werden kann. Wie gesagt, ich bitte um Entschuldigung daß sich für mich das ganze nach Dummheit angehört hat.

Leider - und damit will ich jetzt nichts beschönigen - laufen wirklich sehr viele Besucher wahrscheinlich mehr oder weniger unbewusst äußerst provokant herum. Das steht ihnen natürlich frei. Aber bedingt durch den extremen Unterschied zwischen arm und reich werden so mehr und mehr Begierden geweckt.

Sorry,
Vidar
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #20
Vidar,

es freut mich, daß du nun ein Einsehen hast.
Eine Frage bist du aber dennoch (bewusst?) schuldig geblieben: Hast du nun gedient oder nicht?
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