GAGastThemenstarterGast11. Jan. 2006 · Hallo,
Wir planen im Sept./Okt. eine Namibiareise. Wir würden gerne eure Meinungen zu unserer Route im September 2006 hören. Wir kommen aus Holland und wir besuchen Namibia zum ersten Mal und haben einmal, zwei Jahre her, in SudAfrika gereist. Wir haben 24 Tagen und mochten gern auch die Victoria Falls besuchen. Wir wollen nicht zu viel fahren und wollen deshalb Fish River Canyon und Luderitz nicht besuchen. Wir haben folgenden Routenvorschlag bekommen:
1 Amsterdam - Windhoek
2 Windhoek Pension Moni
3 Mariental Anib Lodge
4 Sesriem Namib Desert Lodge
5 Sesriem Namib Desert Lodge
6 Gamsberg Corona Guestfarm
7 Swakopmund Sea Breeze Guesthouse
8 Swakopmund Sea Breeze Guesthouse
9 Damaraland Xaragu Camp
10 Damaraland Xaragu Camp
11 Kamanjab Oase Guesthouse DBB & Himba visit
12 Etosha Okaukuejo
13 Etosha Halali
14 Etosha Namutoni
15 Waterberg National Park restcamp
16 Waterberg National Park restcamp
17 Okonjima Main Camp
18 Okahandja Khan River Lodge
19 Okahandja Khan River Lodge & Aabadi walk
19 Flug zu Victoria Falls, transfer zu Livingstone
20 Livingstone Maramba River Lodge
21 Livingstone Maramba River Lodge
22 Livingstone Maramba River Lodge
23 Zuruck zu Amsterdam
Wir mochten gern Ihre Meinungen horen uber diese Route un auch uber die Lodges und Guesthouses. Wir haben selbst noch viele Fragen, wie:
- Ist es empfehlenswert am Anfang ein Tag langer in Windhoek zu bleiben? Wir haben uber Daan Viljoenpark gelesen und das scheint sehr schon zu sein. Hat jemand Erfahrung mit Ubernachtungen in Daan Viljoenpark?
- Ist 2 Tagen Waterberg und 2 Tagen Okahandja empfehlenswert oder besser 1 Tag mehr in Okonjima oder in Etosha?
- Hat jemand Erfahrungen mit Gross Barmen hot springs? Ist das eine schone Ubernachtungsplatz?
- Hat jemand insbesondere schlechte Erfahrungen mit einer unserer Ubernachtungen?
Grusse aus Den Haag,
Jan & Astrid
ALAlibabaThemenstarterGast11. Jan. 2006 · Wir waren im August in der ersten Nacht im Daan Viljoenpark,
da wir morgens angekommen sind, konnten wir uns dort den
Nachmittag aklimatisieren und uns schon mal auf Namibia einstellen.
Wir haben dort ne lange Wanderung gemacht und gleich Giraffen und Antilopen gesehen.
Ich fand es schön dort, allerdings habe ich irgendwo gelesen,
daß es kürzlich zu Überfällen gekommen sein soll, vielleicht weiß jemand hier mehr darüber.
Groß Barmen waren wir auch, wir sind die vorletzte Nacht vor unserem Abflug dort gewesen, viel schönes gibt es dort nicht, aber da wir 3 Wochen lang gecampt hatten, haben wir uns in den warmen Pools dort den Reisedreck runtergebadet, außer uns waren unter der Woche vielleicht noch zehn andere Gäste dort.
Waterberg hat sich für uns nicht gelohnt, einzig die Wanderung auf das Plateau war gut, aber dafür hat sich der Weg und der Eintritt meines Erachtens nicht gelohnt, lieber länger im Etosha bleiben.
GRG. RufThemenstarterGast11. Jan. 2006 · Hallo,
- Ist es empfehlenswert am Anfang ein Tag langer in Windhoek zu bleiben? Wir haben uber Daan Viljoenpark gelesen und das scheint sehr schon zu sein. Hat jemand Erfahrung mit Ubernachtungen in Daan Viljoenpark?
- Ist 2 Tagen Waterberg und 2 Tagen Okahandja empfehlenswert oder besser 1 Tag mehr in Okonjima oder in Etosha?
- Hat jemand Erfahrungen mit Gross Barmen hot springs? Ist das eine schone Ubernachtungsplatz?
- Hat jemand insbesondere schlechte Erfahrungen mit einer unserer Ubernachtungen?
Jan & Astrid
Hallo Gast.
Zuerst zu windhoek. Da du ja am Ende nicht sagts von wo du abfliegst, nehme ich an wieder über Windhuk. Ich mache da immer nochmal mehrere Übernachtungen, minumum aber eine vor dem Abflug.
Deine Tour sieht nicht schlecht aus. Schau mal auf der Landkarte. Von Windhoek nach Naukluft, zurück Gamsberg und dann Swakopmund ist umständlicher als
Windhuk, Gamsberg, Naukluft und dann Swakopmund.
Ich persönlich würde Etosha länger machen und Dan Viljoen so wie Waterberg ganz weg lassen.
Gross Barmen kann, als Ausruhepunkt genommen werden wenn du warme-heisse Bäder liebst. Bei meinem letzten Besuch hatte ich Feiertage erwischt und das Camp war von grölenden, lärmenden, und mit autos rasenden betrunkenen Einheimischen gefüllt. Es war mein letzter Besuch. Auch der Zustand der Bungalows war bescheiden.
Mitten in der Woche habe ich auch schon sehr ruhige erholsame Tage gehabt. Das Essen war sehr bescheiden.......
Zu deinen anderen Stationen kann ich nichts berichten, es werden aber noch eine Menge Vorschläge kommen. Warte mal......
Okahandja würde ich auch weg lassen und dafür eher eine Lodge weiter im Norden wählen. Das kommt natürlich auf deine persönlichen Interessen an.
Grüsse Georg
DUdundeeThemenstarterGast11. Jan. 2006 · Hallo Jan und Astrid
Route ok. Persönlich würde ich einen Tag mehr im Etosha und dafür bloss einen Tag am Waterberg einplanen. Windhoek ist Geschmacksache. Namibia ist für mich Natur und nicht Stadt (Ausnahme Swakopmund). Eine Nacht Windhoek und Umgebung zum Anklimatisieren ist ok. Ich würde daher auf den DaanViljoenpark verzichten. Bei den anderen Punkten teile ich die Meinung meiner Vorschreiber. Gruss, Thomas
JOjoliThemenstarterGast11. Jan. 2006 · Hallo Jan und Astrid,
eigentlich ist Eure Reiseplanung sehr schön - Ihr scheint Euch Zeit nehmen zu wollen und das kommt dem Reiseerlebnis "Namibia" bestimmt zu Gute. Wie auch meine Vorposter schon angeführt haben - Etosha kommt etwas zu kurz. Auch ich würde den Waterberg ganz streichen und diese Tage Etosha zuschlagen. Auch Okahandja scheint mir nicht so wichtig, um dort 2 Tage zu bleiben; deshalb: streichen und einen Tag länger in Okonjima. Mir erscheinen auch die 4 Tage für VicFalls etwas viel - aber ich kenne das Quartier in Livingstone nicht - vielleicht ist es das wert. Dan Viljoen Park ist bestimmt schön, aber ich würde es nicht unbedingt als "notwendiges" Ziel ansehen; Groß Barmen schon gar nicht. Ich sage es mal sehr platt: alles, was zu Lasten von Etosha geht, ist von Übel. Ihr seid zur besten "Etosha-Zeit" im Lande und Etosha ist DAS Highlight von Namibia - dann nutzt es auch aus und bleibt dort so lange, wie es Euer Zeitplan möglich macht. Es lohnt sich.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast18. Jan. 2006 · ENTSCHULDIGUNG, ICH HABE EIN NEUES THEMA GEMACHT STATT ZU ANTWORTEN!
Vielen Dank für Ihre Beiträgen! Ich denke wir werden ein Tag länger in Etosha und Okonjima bleiben und ein Tag weniger in Waterberg. Vielleicht auch via Gamsberg zu Sossusvlei, das ist tatsächlich kürzer. Wie Herr Gerd Ludwig wollen wir jetzt auch die Reise selbst planen, mit einem vergleichbares Budget (etwa 3000 Euro pP). Wir können in Holland ein “Startpaket” mit Flug (air Namibia), Mietwagen (Nissan Almera) und 3 Nächten Etosha kaufen für 1300 Euro pP. Also haben wir noch einigen Fragen:
• Wir möchten gern ein Himba-Dorf und ein Bushman-Dorf besuchen. Wir haben einigen Guestfarms gesehen im Himba-Region, die solchen Tours anbieten. Hat jemand Erfahrungen mit solchen Tours von z.B. Oase-Garni guesthouse, Palmwag lodge oder Rustig Toko lodge?
• Hat jemand Tips über Bushman-culture? Wir haben z.B. gelesen über den Aabadi bushwalk nähe Okahandja. Wir haben auch über Tsunkwe lodge gelesen in dieses Forum, aber ich denke das wir dann ein 4x4 brauchen.
• Wir denken jetzt über Victoria Falls am Anfang der Reise. Ich habe gelesen das es in September/Oktober besser ist in Zimbabwe als in Zambia. Hat jemand noch Tips?
• Wir haben auch gezweifelt über ein Besuch an der Caprivi-Region. Dann wollten wir 6 Nächten machen, 1 nähe Grootfontein (Roy’s restcamp), 1 in Mahangu lodge, 3 in Kasane (King’s Den lodge) oder nähe Katima Mulilo (Kalizo) und 1 in Rundu (Hakusembe River lodge) und dann zurück nach Okonjima und Windhoek. Aber wir müssen dann 3 Nächten auslassen früher in unsere Reise und ich denke das die Reise dann ein bisschen zu schnell wird. Oder hat jemand besonders gute Erfahrungen mit dieser Strecke und lohnt das um die Caprivi Strip in eine erste Reise zu Namibia zu besuchen?
Wir freuen uns über Ihre Antworten und bedanken uns im voraus.
CHchriguThemenstarterGast18. Jan. 2006 · Hallo Jan und Astrid,
Die Caprivregion ist sehr schön und vor allem der Ostcaprivi hat einiges zu bieten. Ich denke aber, dass es keinen Sinn macht, das in eure bestehende Reise hineinzupacken. Sonst wird es wirklich zu eng.
Wir waren im Oktober an den Vic-Falls. Obschon es wenig Wasser hatte, war es doch sehr eindrücklich (ich möchte das aber mal im März oder April erleben). Auf der Sambia-Seite war der Fall trocken. Deshalb würde ich die Zimbabwe Seite besuchen und je nach Lust und Laune über die Brücke spazieren.
Gruss Chrigu
JOjoliThemenstarterGast18. Jan. 2006 · Hallo Jan und Astrid,
Eure ursprüngliche Planung hat mir vor allem deshalb gefallen, weil Ihr die Reise nicht überfrachtet habt. Wenn Ihr jetzt den Caprivi mit einbeziehen wollt, verlasst Ihr diesen "Pfad der Tugend", d.h. es wird zuviel. Natürlich ist der Caprivi bestimmt sehens- und erlebenswert ( wir werden ihn in diesem Jahr auch heimsuchen ), aber er muss nicht unbedingt Teil der ersten Namibiareise sein. Ein Besuch bei den Himba ist, wenn unter kundiger Führung gemacht (!!!), bestimmt ein Erlebnis; ließe sich z.B. von Palmwag aus organisieren, soll aber dem Vernehmen nach recht kostspielig sein. Von den Buschleuten bekommt Ihr schon auf Okonjima etwas mit: bei 2-tägigem Aufenthalt wird dort nämlich ein "Bushman-Walk" angeboten, den wir sehr interessant fanden. Dann gibt es nordöstlich von Namutoni /Etosha noch die Ombilistiftung - ein Projekt, das sich um die Sesshaftmachung der Buschleute kümmert. Und schließlich noch recht neu eine Buschmannsiedlung in der Gegend von Grootfontein, die für Touristen eingerichtet wurde, aber sehr authentisch sein soll. Genaueres dazu kann Euch aber Carsten Möhle ( www.bwana.de) sagen.
Gruß Joli
CHchriguThemenstarterGast18. Jan. 2006 · Für den Besuch der Ombili-Stiftung solltet Ihr Euch unbedingt anmelden, damit Ihr an einer geführten Tour teilnehmen könnt. Diese haben wir als sehr informativ und lohnenswert empfunden.
Chrigu