Reisebericht

2021 Island Quarantäne kann cool sein oder Feuerspucker

von casimodo · begonnen 28. Sept. 2026 · 9 Teile

Teil 128. Sept. 2026

2021 Island Quarantäne kann cool sein oder Feuerspucker

Ich habe nun 2 Monate Zeit, bis wir nach Uganda fliegen und möchte diese zu einem Reisebericht nutzen, auf den ich schon länger Lust habe.

Im Jahr 2020 mussten wir eine bereits gebuchte Island Reise wegen Corona verschieben. Diese sollte dann 2021 nachgeholt werden. Aber kurz vor der Reise wurde Deutschland wieder zum Risikogebiet erklärt. Und so standen wir vor der Entscheidung, ob wir wieder stornieren, oder die Reise abgeändert mit der vorgeschrieben Quarantäne durchführen. Kerstin recherchierte wie ein Wilde und kam dann auf die Idee, die Quarantäne in einer der registrierten privaten Unterkünfte vorzunehmen und uns dann frei zu testen. Unsere Freunde erklärten uns für verrückt.


Die Reisevorbereitungen erforderten einige ungewohnte Vorbereitungen. Test in Deutschland, Test bei Ankunft. Direkte Fahrt zur registrierten Unterkunft. Dort das Recht zu einem halbstündigen, täglichen Spaziergang und dann nach fünf Tage erneuter Test zur Erlangung der Freiheit. Zusätzlich motiviert waren wir durch die Eruption des Vulkans.

Es sollte eine perfekte Reise mit fast überwiegend gutem Wetter, menschenleeren Attraktionen und einem unglaublichen, ja fast unfassbaren Vulkanerlebnis werden. Die Quarantänezeit war balsam für die Seele an einem phantastischen Ort in der Natur.

Ich starte mit einigen Teaser Bildern und lege dann in den nächste Tagen los.  


Teil 201. Okt. 2026

16.05.2021 Flug und direkte Fahrt in die Quarantäne nach Herridarhol

 

Es ist Corona Zeit und einige gebuchte und stornierte Reisen liegen hinter uns. KTP storniert, Island storniert, aber in diesem Jahr sollte es klappen. Wie gut, dass diese Zeit hinter uns liegt.

Kerstin hat eine tolle Island Runde zusammengebucht und wir freuen uns unbändig darauf. Das bange Warten wird jäh von neuen Corona Nachrichten durchbrochen. Deutschland wird kurz vor unserer Abreise auf die Quarantäne Liste der Isländer gesetzt.

Nicht schon wieder denken wir! Test in Deutschland, Test bei Ankunft, 5 Tage Quarantäne und dann wieder Freitesten. Das sind die Rahmenbedingungen für eine Island Reise. Dann entdeckt Kerstin eine Liste von staatlich registrierten Quarantäne Unterkünften und darauf steht das schöne Ferienhaus Herridarhol. Alleinlage, Hot Pot, direkt am See. Das hört sich schon besser als die staatlichen Quarantäneunterkünfte an. OK, wir versuchen es.

Voller Anspannung testen wir uns vor Abflug, negativ……. Uff! 

Als wir dann im Iceland Air Flieger sitzen und über die blühenden Rapsfelder starten, sind wir ein wenig angespannt. Wie wird das bei Ankunft sein?


Im Landeanflug fliegt der Kapitän extra am aktuell aktiven Vulkan vorbei. Auf unserem Sitzplatz können wir nur den Rauch und erkaltete Lavafelder sehen.


Am Airport ist alles tippitoppi organisiert. Es gibt mehrere Testkabinen. Man ist sachlich nett.Und der Test negativ!

Wir bekommen einen netten Ford Kuga 4x4, packen unsere Sachen und fahren los. 



Wir haben die Auflage, direkt in die Unterkunft fahren zu müssen. Dort haben wir online die Lebensmittel für die nächsten Tage geordert und die Vermieterin wollte sie im Supermarkt abholen.

Gespannt fahren wir vom Flughafen los auf eine breite Landstraße. Und dann sehen wir völlig unerwartet hinter einem weiter weg liegenden Hügel eine veritable Lavafontaine in den Himmel steigen. Waaaas? Ich halte total hektisch und unerlaubt am Straßenrand ran und nestele aufgeregt am Teleobjektiv herum.


Durch weite Lavafelder hindurch setzen wir unsere Fahrt fort. 


Dann biegen wir gespannt auf die kleine Sandpad in Richtung unserer Unterkunft ab. 



Wir gelangen an einen See und sehen einen total cool aussehenden Wasservogel. Später finden wir heraus, dass es ein seltener Northern Diver ist. Wir werden ihn noch öfters sehen.


Dann sehen wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage. Es ist das kleine Haus in Alleinlage am Wasser. 


Sie liegt so toll wie erwartet. Voller Spannung öffnen wir die Tür und schauen in den Kühlschrank. Wir hatten im Supermarkt Online alle Lebensmittel und Getränke für die nächsten Tage bestellt. Zudem hatten wir die erlaubten 4 Flaschen Wein aus dem Duty Free in Frankfurt im Handgepäck. Unsere Vermieterin wollte die Sachen abholen und das hat sie auch getan!


Die Hütte hat einen phantastischen Ausblick in die Landschaft und auf den See. 



Es ist fast wie auf einem Schiff. Begeisterung steigt in uns auf und die Anspannung fällt ab. Wir organisieren uns und gönnen uns ein Glas Wein und ein kaltes Abendessen.


Die Mitternachtssonne lässt uns nicht müde werden. Gegen Mitternacht beginnt der stimmungsvolle Sonnenuntergang. 


Grundsätzlich dürfen wir uns täglich eine halbe Stunde zu Fuß bewegen, solange wir mit keinen Menschen in Kontakt kommen. Diese Gefahr besteht hier nicht.



Es pfeift uns ein kalter Wind um die Ohren und so ist der Ausflug kurz. 


Ich gehe erst gegen 2 Uhr Nachts ins Bett und es ist immer noch nicht richtig dunkel.

 

Wir sind tatsächlich in Island und in Quarantäne. Das fühlt sich wirklich gut an!

Teil 303. Okt. 2026

 17.05.2026 Herridarhol 1. Tag Quarantäne

 

Die ersten Bilder machen wir an diesem bewölkten Tage erst am frühen Nachmittag.

Man muss sich das versuchen vorzustellen. Wir sind in Quarantäne und dürfen nichts machen, außer Herumzuhängen und eine halbe Stunde täglich in der Umgegend Spazieren zu gehen. Draußen ist es frisch und windig. Wegen Corona waren wir mehrere Monate eingesperrt. Homeoffice war angesagt. Zwei Reisen mussten storniert werden. Aber unser Einkommen veränderte sich nicht, da gab es a ganz andere Fälle.

Und nun sitzen wir im für uns neuen Island und dürfen nichts unternehmen. Zudem steht am 5. Tag der erneute Corona Test an.

Also gammeln wir mit einem Buch oder dem Laptop den ganzen Tage herum und brauchen keinerlei schlechtes Gewissen zu haben. So richtig furchtbar ist das nun nicht.

 

Am Nachmittag machen wir unseren Spaziergang. 


Er wird etwas länger als eine halbe Stunde. Da wir hier aber komplett alleine sind, halten wir das für OK. 

Der kalte Wind weht uns um die Ohren. Unsere Vermieterin betreibt eine kleine Farm mit Schafen und hübschen Ponys. 



Auf der anderen Seite der Pad liegen weitere zwei Tiny Houses, die aber unbewohnt sind. Sie gefallen uns auch ausgesprochen gut! -> Bild vom Vorabend

Es ist schon ein besonderes, ganz anderes Gefühl, diese kleine Erkundung des für uns neuen Landes zu unternehmen.

Rotdrossel

Den Rest des Nachmittages sitzen wir warm angezogen auf unserer Terrasse und genießen ein Glas Rotwein. 


Am See sind immer wieder Vögel unterwegs.


Diese Ruddy Turnstones gibt es auch in Afrika.


Uferschnepfe


Wie glücklich wir sind, ist auf diesem Foto glaube ich ganz gut zu erkennen.

Irgendwann wird es zu kalt und wir verbringen einen herrlich entspannten Abend mit Mitternachtssonne.




Teil 404. Okt. 2026

18.05.2026 2. Tag Quarantäne – so ist das Wetter in Island


Frohen Mutes koche ich Kaffee. 


Dann reißt der Himmel auf und die Sonne scheint. Sofort wirkt die Landschaft noch viel schöner. Unsere sowieso schon gute Laune steigt auf Begeisterung.


Der heutige Tag sollte uns lehren, wie wechselhaft das Wetter in Island sein kann.


Wir frühstücken draussen und es ist fast warm. Sobald kein Wind geht, ziehen Milliarden von Mücken auf. Sie stechen nicht, aber es sind Unmassen. Sobald wieder Wind kommt, sind sie verschwunden.



Am Nachmittag machen wir unseren täglichen Spaziergang und laufen ein wenig die Straße hoch und runter.

Links am Waldrang liegt unsere Hütte.

Brachvogel

Cooles Schaf

 

Nach der Rückkehr lassen wir uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Und plötzlich landet ein Schneehuhn direkt neben uns. Da wir ganz still sind, bemerkt es uns zuerst nicht. Das erste Schneehuhn unseres Lebens bleibt unfotografiert, da die Kamera weit weg liegt. Nach vielleicht 30 Sekunden fliegt es weg. Boah!


Ein perfekter Tag, um den Hot Pot zu testen. Er wird durch natürliche Wärme geheizt. Überhaupt hat die Vermieterin uns darum gebeten, unsere heimischen Energiesparmethoden hier zu vergessen. Wir sollen trotz laufender Heizung ruhig Lüften, denn hier laufe alles über Erdwärme. Der Hot Pot hat seinen Namen verdient und es ist einfach geil. In der warmen Brühe zu sitzend in die Landschaft zu blicken.

 


Gegen Abend wird das Wetter dann schlechter und Nachts soll es sogar schneien. Am Nachmittag war das unvorstellbar. Aber gegen 1:00 Uhr Nachts (Kerstin schläft bereits) fängt es tatsächlich an zu schneien. 



Ungläubig schüttele ich den Kopf.

Teil 506. Okt. 2026

19.05.2021 Herridarhol 3. Tag Quarantäne


Tja, heute sieht das da draußen mal ganz anders aus! Sieht auch schön aus, aber eben anders!



Bis zu unserem nachmittäglichen Spaziergang ist die weiße Pracht aber schon wieder weggetaut. Den dehnen wir heute etwas aus…..


Als wir zurückkommen, hat Kerstin einen entgangenen Anruf auf dem Handy. Wir rufen zurück und haben einen Mitarbeiter der isländischen Gesundheitsbehörde am Telefon.Er ist nett, fragt aber sehr bestimmt nach, wie es uns gefällt, was wir gerade sehen würden. Kurzum, er checkt ab, ob wir hier geblieben sind.

Am Nachmittag geht es noch einmal in den Hotpod, 



danach wird Thai Curry gekocht.


Inzwischen haben wir uns an das verordnete Lotterleben gewöhnt und sind dabei, uns gut zu erholen.


Teil 609. Okt. 2026

20.05.2026 Herridarhol 4. Tag Quarantäne


Heute ist der letzte ereignislose Tag. Mit etwas bangen Gefühlen denken wir an den morgigen Corona Test in Selfoss. Bedingt durch die Mitternachtssonne ging ich gestern wieder viel zu spät ins Bett. Kerstin ist da konsequenter.



Es ist wieder ein herrlicher Tag. Der Himmel ist zwar etwas bedeckt, aber der glatt vor uns liegende See ist ein perfekter Spiegel.


Unser täglicher Spaziergang bietet uns die einzige Abwechslung. 


Aber genau deswegen genießen wir ihn so sehr.


Der Northern Diver ist auch noch da.


Am frühen Abend fliegt sogar eine Eule vorbei. 


Danach gibt es eine Restepfanne und wir verbringen einen weiteren ruhigen Abend. 


Morgen kommt der entscheidende Test. Und der nagt ein wenig an unseren Nerven!


Teil 710. Okt. 2026

21.05.2026 5. Tag Quarantäne Herridarhol und Corona Test in Selfoss

 

Heute ist der Tag der Wahrheit. Und der empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein.


Gegen 14:30 Uhr brechen wir mit dem Auto zum Covid Test auf. Dabei kommen wir uns fast ein wenig illegal vor, was wir ja gar nicht sind.


In Selfoss erreichen wir das Open Air Testgelände. 


Es liegt an der Einfahrt in eine Tiefgarage. Die Tester haben Ganzkörper- Schutzanzüge an und testen uns im Auto sitzend. Uff, das ist geschafft. Eigentlich müsste der Test ja gut gehen, denn wir hatten ja keinen Kontakt zu irgendjemanden. Aber man weiß ja nie! DAnn geht es auf direktem Weg zurück.


Bei tollem Wetter setzen wir uns auf die Terrasse und frischen die getroffenen Reisevorbereitungen auf. 


Wenn das Testergebnis rechtzeitig kommt, werden wir morgen zum Vulkan fahren. Trotz aller Recherche gibt es da einige Ungewissheiten. Der Weg dorthin soll steil und anstrengend sein. Wenn es warm und windstill ist, ziehen sofort Millionen von nichts stechenden Mücken auf.


Nervös schauen wir immer mal auf unsere Handys. Ist das Testergebnis da? Nein, noch nicht! Irgendwann brummt mein Handy dann. Welch Freude ist es, als ich diese Nachricht lesen darf. Leider kommt Kerstins Testergebnis aber nicht.

 


Das macht meine ungeduldige Kerstin zum Nervenbündel. Ich muss allerdings zugeben, dass mir die Warterei auch nicht egal ist. Dann checkt sie ihre Angabe und bemerkt einen Fehler in der Handynummer. Und siehe da, nach der Korrektur und einer weiteren Wratezeit kommt auch ihr Testergebnis. Negativ! Die Freude kann man ihr ansehen, oder?



Nun herrscht Gewissheit. Morgen geht es zum Vulkan und Übermorgen erkunden wir Island! Ich kann mich noch gut an unsere Hochstimmung erinnern. Das waren schon irre Zeiten! Aber man war auch Dankbarer…… Island, wir kommen!


Teil 810. Okt. 2026

22.05.2021 Erster Tag ohne Quarantäne und was für einer! Vulkan…..


Wir stehen heute etwas früher auf und frühstücken voller Vorwerwartung. Die Spannung steigt. Unser heutiges Ziel ist der gerade aktive Vulkan im Reykjanes Geopark. 


Die Fahrt dauert knapp 1 ½ Stunden. Dabei sehen wir alle paar Minuten eine gewaltige Dampfsäule aufsteigen. 



Und da wollen wir wirklich ganz nah hin? Schon etwas verrückt!

 

Dann erreichen wir einen inzwischen von den Isländern errichteten Schotterparkplatz. Wir sind beileibe nicht alleine, aber die Mehrheit der Besucher kommt wohl erst später. Also Wandern wir einer lockeren Karawane folgend los.


Nach einem bequemeren Stück beginnt der erwartete steile Anstieg. 


Wir nehmen uns Zeit und hören dabei erstmals das Grollen des Vulkans. Ein gewaltiges Geräusch, das wir so noch niemals vorher gehört haben.


Langsam kommen wir der Sache keuchend näher. Permanent sind Hubschrauber unterwegs. 


Dann erreichen wir ein dampfendes Lavafeld. Hinten rechts ist der Vulkan zu sehen. Momentan ist er ruhig. 


Doch dann kommt das Grollen zurück und es ist Lava zu sehen. Schon hier sind wir nach unserem Gefühl recht nah dran, aber es sollte noch viel besser kommen. 

Die Karawane zieht einen Trampelpfad entlang weiter und wir reihen uns ein.


Schon vorher hatten wir gehört, dass die Einheimischen die Lava von einem Tal fernhalten wollen, dass in Richtung Grindavik verläuft. Nun sehen wir das live. Man hat Erde zusammengeschoben. Dahinter liegt ein weit reichendes, schwefelig riechendes, dampfendes Meer aus erstarrter Lava.


Es ist sehr stürmisch und die Dämpfe werden quer verweht. Insgesamt sind die Konditionen schwierig und Kerstin fühlt sich ob der Gesamtsituation sehr unwohl.


Nun geht es den letzten steilen Anstieg hoch noch näher an den Vulkan heran. 


Die Erde bebt und grollen steigt immer wieder Rauch auf. Die Situation wirkt auf uns wirklich besorgniserregend aber zugleich auch faszinierend.


Als wir oben ankommen, verschlägt es uns die Sprache. Tosender Wind, querwehender Rauch und wir sind (ich habe es in Google Maps versucht abzuschätzen) ca. 300 – maximal 500 Meter entfernt von einem Vulkan. Rund um den Hügel herum haben sich weite Lavafelder gebildet.


Die Fotos musste ich wegen der Rauchentwicklung extrem nachbearbeiten.

Dann beginnt eine Eruption. Die Erde bebt, wie wir es noch nie erlebt haben. 


Dann schleudert der Vulkan etwas Lava in die Höhe. 


Unmassen von Lava fließen durch einen unterhalb des Hügels entlang laufenden Fluss aus Lava. Es ist die totale Reizüberflutung.


Die Eruptionen wiederholen sich in Abständen von wenigen Minuten. 


Wir setzen uns hin, denn Kerstin fühlt sich im Sturm auf dem bröseligen Abhang nicht wohl. Im Sitzen spüren wir die Erdbeben noch deutlicher. Was tun wir hier eigentlich?



Dann beginnt ein besonders heftige Eruption! Die Lava wird laut tosend hoch in den Himmel geschleudert! Irre! Völlig Irre!

 



Einige Male schauen wir uns das völligst fasziniert an, dann beschließen wir die Position zu wechseln.

Teil 914. Okt. 2026

22.05.2021 Erster Tag ohne Quarantäne und was für einer! Vulkan Teil 2


Wir laufen an dem Lavafeld entlang und schauen nun etwas genauer als vorhin hin. 


Unter erstarrten Oberfläche kann man durch Aufbrüche tatsächlich Lava sehen. 


Das ist schon cool. 


Ich könnte meine Hand dort reinhalten!


Der Wind wird immer schlimmer. 


Teilweise fliegen uns die Moosbrocken um den Kopf. Und inzwischen wälzt sich eine ansehnliche Menschenmenge den Hang zum Aussichtspunkt hoch.



Wir laufen etwas weiter und glauben unseren Augen fast nicht! 


Die Lave muss vor wenigen Minuten die Sperren durchbrochen haben und fließt nun wie ein Wasserfall ins Tal hinunter. 


Dabei entzündet sie trockenes Moos und Gras. 


Ich schnalle total ab! Das sieht alles total abgefahren aus! 


Die Lavazunge sieht mit ihren unterschiedlichen Rot- Tönen  super aus! 



Untermalt wird das von den Geräuschen der herumfliegenden Helikopter und dem Sturm.



Das ist hier eine echte Reizüberflutung!


Nun wechsen wir noch einmal zu dem Punkt, von dem aus wir den Vulkan das erste Mal beobachtet haben. Trotz Warnschilder steht ein Paar direkt an der Kante der Lavazunge.


Wir bauen das Stativ auf und packen unsere mitgebrachten Brote aus. Währenddessen bricht der Vulkan weiter aus.

Letztendlich filme ich zufällig die heftigste Eruption. 


Alle herumstehenden Leute schreien vor Phaszination! Die Lava schießt mit dunklem Grollen hoch in den Himmel und fließt in großen Flüssen den Hang herunter. Wir sind uns einig, dass das oben am Aussichtspunkt wahrscheinlich beängstigend gewesen wäre.

 



Dann treten wir den Rückweg an. Unsere Unterhaltungen drehen sich um dieses unglaubliche Erlebnis. Und dankbar sind wir! Sehr, sehr dankbar!


Auf dem Rückweg halten wir noch kurz an der blauen Lagune und einer kleinen Kirche.


Das wiedergewonnene Gefühl der Freiheit fühlt sich gut an, wir können es noch kaum Realisieren.


Den Abend verbringen wir mit einem guten Tropfen. Und nun freuen wir uns auf unsere Rundreise durch das uns noch unbekannte Land.



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