Tour-Planung Juli - August (30 Tage), vorbuchen?

41 Antworten · 8'085 Aufrufe · gestartet 05. Juni 2009 von quarkmark
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2'349 Beiträge · seit 200906. Juni 2009 ·
aber eine relativ feste route mit nicht zu großen tagesetappen und bis auf wenige ausnahmen mindestens 2 Nächte am selben Ort solltet ihr schon ins Auge fassen!

Ob ihr dann Campingplatz/Lodge A, B oder C nehmt, könnt ihr ja dann spontan entscheiden.
406 Beiträge · seit 200606. Juni 2009 ·
hallo!!!
vorbuchen oder nicht vorbuchen das ist die frage.
die werden wir nie ganz lösen können.
wenn ihr flexibel seid und im notfall (der meines erachtens nicht eintreffen wird) auf einen wunschplatz
verzichten könnt,dann würde ich nicht vorbuchen.
wir waren ebenfalls im juli unterwegs und haten nie ein problem einen platz zu bekommen.
am morgen aus dem campingführer eine tel.nr.rausgesucht und angerufen. hat immer funktioniert.
etosha war uns sehr wichtig und wollten wir auf keinen fall versäumen. daher haben wir es am anfang unserer tour gesetzt. das beste hebe ich mir normalerweise zum schluss auf aber eine autopanne könnte das highlight zum platzen bringen.
wegen der kälte skiunterwäsche mtzunehmen ist ok aber wichtiger und wirkungsvoller sind decken.
im juli ist es schon recht kalt aber erfroren sind wir (dank rotwein😁) nicht.
im großen und ganzen gebe ich jörg recht.
aber entscheiden müsst ihr selbst.
gruß
karl
7'325 Beiträge · seit 200606. Juni 2009 ·
quarkmark schrieb:
Aber das kann man natürlich nur einschätzen, wenn man schon mal da war, deshalb frage ich das hier. Gibt es denn niemanden hier, der OHNE Vorbuchungen durch Namibia gefahren ist und entsprechende Erfahrungen mit Spontanbuchungen hat?
Evtl. hat sich der letze Beitrag mit Deiner Frage überschnitten. Deshalb: DOCH WIR! 🙂

Wir haben übrigens immer am Anfang der Reise eine ganze Handvoll Pläne. Die wir dann nach Lust und Laune immer wieder kippen. Meist so zwei, dreimal am Tag. Man hat ja neben der Fahrerei nichts zu tun. Dabei helfen uns die unterschiedlichsten Reiseführer und auch Erzählungen von anderen die wir während der Reise treffen.

Solange Ihr bereit seid zu campieren und etwas flexibel seid, hat es immer irgendwo Platz!

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter23 Beiträge · seit 200906. Juni 2009 ·
Hallo, Karl,
danke für Deine Antwort!
am morgen aus dem campingführer eine tel.nr.rausgesucht und angerufen. hat immer funktioniert.
Genauso stellen wir uns das vor! 😁
etosha war uns sehr wichtig und wollten wir auf keinen fall versäumen. daher haben wir es am anfang unserer tour gesetzt. das beste hebe ich mir normalerweise zum schluss auf aber eine autopanne könnte das highlight zum platzen bringen.
Wie wäre es denn, wenn wir die Tour einfach umdrehen, d.h. wir wären erst in Etosha, dann Epupa usw. und am Schluss im Süden? Hätte das irgendwelche Nachteile gegenüber der "klassischen Variante"?
Danke und Grüße,
qm
406 Beiträge · seit 200606. Juni 2009 ·
ja chrigu
wir sind auch flexibel und richten uns nach den gegebenheiten. haben noch alles gesehen was wir sehen wollten.
so macht reisen spaß.
gruß
karl
406 Beiträge · seit 200606. Juni 2009 ·
hallo qm
das ist ansichtsache.
meiner meinung nach nicht.
ich versuche halt immer die mir wichtigen sachen zuerst anzufahren und kann ev. mit schweren herzen, was anderes streichen. etosha hätte sehr geschmerzt.
campin und lodgesführer kannst du bei der namibischen botschaft anfordern.
wir haben auf diese weise übrigens auch feste unterkünfte bekommen.
gruß
karl
2'349 Beiträge · seit 200906. Juni 2009 ·
Vorschlag: grobe Route:

Windhoek

Bagatelle Kalahari Ranch (Mariental)

auf dem Weg zum Fish River den Giants Playground / Köcherbaumwald oder Übernachtung bei Keetmanshop (würde ich nicht. Da gibt es wenig zu sehen...)

Fish River

Soussoussvlei

Namib Naukluft Park

Swakopmund , evtl. mit Bootstour in Walvis Bay zu Robben, Delfinen, Pelikanen und/oder Tagesesuch von Cape Cross

Brandberg/Twyvelfontein

Palmwag Lodge (Camping) !!! Super Adresse! Mind. 3 Nächte! Wüstenelefanten!

Opuwo (Himba-Tour über nen Veranstalter vorbuchen)


Epupa


LANGE Rückfahrt nach Otjitotongwe ( www.cheetahparknamibia. com): Voranmeldung zum Game Drive nötig und camping!, evtl. Besuch von der Kavita Lion Lodge und/oder www.gelbingen-safaris.com (Besuch eines Himba-Dorfes, falls ihr nicht vorher im Kaokoland ward)

ETOSHA: Einfahrt zum Südeingang: camping in allen camps: vor allem Okaqueo und Halali: Wasserlöcher! 1. Tag: Westteil des Parks! Übernachtung in Okaqueo.
Rausfahren zum Nordostausgang (Namutoni)

Onguma: www.mowani.com: camping

evtl. kostenlose Besichtigung der Ombili Foundation bei Oshivelo (telefonische Anmeldung erforderlich. siehe namibisches Tel.-Buch. Das ist ein Hilfsprojekt für San = "Buschleute")

(dann evtl. über Roy`s Restcamp mit Besuch bei den San und/oder über Rundu in den Caprivi, Chobe-NP und Vic.-Falls und zurück über evtl. www.ohange.com )

Waterberg: staatliches Camp. Waterberg Wilderness Lodge oder www.wabi.ch

evtl. Okonjima oder www.duesternbrook.net . Okonjima ist besser, falls Otjitotongwe nicht gemacht wurde! Aber Otitotongwe ist sehr günstig und eigentlich das beste von den dreien vom Preisleistungsverhältnis

oder www.mount-etjo.com (camping: reservieren)

oder www.erindi.com (evtl. kein camping möglich)

Windhoek

Bei dieser Route könnt ihr nach Belieben etwas auslassen oder hinzufügen.

Natürlich müsst ihr Prioritäten setzen! Das ALLES schafft ihr NIE im Leben! Aber in 4 Wochen evtl. sehr viel davon.

Oder halt nur Soussousvlei, Swakop, Nordnamibia und Caprivi.
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2009
Themenstarter23 Beiträge · seit 200906. Juni 2009 ·
Nach den vielen Hinweisen und Tipps (danke!) haben wir uns jetzt überlegt, dass wir die Route genau umdrehen, d.h. wir fangen in Etosha an und fahren erst am Ende in den Süden.
Ausserdem haben wir Caprivi und Botswana gestrichen, weil uns viele davon für den ersten Afrika-Besuch abgeraten haben und weil wir ja auch mal die Zeit haben wollen, irgendwo einen Tag länger zu bleiben, das ginge ja nicht, wenn man so viele km machen muss, um auch noch Caprivi/Botswana zu schaffen.

Wir versuchen also einfach mal, vom 9.7.-12.7.09 (3 Nächte) etwas in Etosha vorzubuchen und haben einfach mal ganz naiv eine Mailanfrage an das Reservierungsbüro geschickt. Das ist ja dann fast ganz am Anfang unserer Reise, damit sind wir dann noch nicht für den Rest der Tour festgelegt, für die folgenden Stationen nehmen wir uns dann die Zeit, die wir wollen.

So sieht der grobe Plan jetzt aus:
Windhoek
Waterberg
Etosha
Four-O-Region
Ruacana
Epupa Falls
Opuwo (Besuch bei den Himba)
Sesfontein/Warmquelle
Twyfelfontein, Burnt Mountain
Spitzkoppe
Swakopmund (Welwitschia, Bootstour?)
Sesriem / Sossusvlei
Schloss Duwisib
Lüderitz /Kolmanskop
Keetmanshoop (Giants Playground, Köcherbaumwald)
Marienthal
Windhoek
Das müsste nach unseren Rechnungen in 30 Tagen zu schaffen sein, selbst wenn man auch mal zwei Nächte an einem Ort bleibt (oder an Highlights auch drei Nächte).
Falls wider Erwarten am Ende noch Zeit bleibt, können wir immer noch einen Abstecher zum Fish River Canyon machen.

Gerne hören wir uns von Euch Änderungsvorschläge an oder Hinweise auf besonders schöne Übernachtungsplätze entlang unserer Route!

Danke,
Gruß,
qm
2'349 Beiträge · seit 200907. Juni 2009 ·
Hallo Quarkmark!

Die Route ist gut!

Ich würde Übernachtung nicht beim Giants Playground machen. Nur Tagesbesuch bzw. Abstecher.

Fish River könnt ihr locker da mit rein nehmen in 30 Tagen, wenn ihr wollt!


Die Reihenfolge ob im oder gegen den Uhrzeigersinn (erst Nord oder erst Süd)ist egal. Das ist Geschmasckssache.

Im Norden sind halt mehr Tiere, im Süden mehr Wüste.

Ich empfehle halt das Beste immer zum Schluss. Also das Erlebnis zu steigern.

Wenn man das Beste am Anfang macht ist alles andere danach halt nicht mehr so toll.

Für mich wären halt die Tiere das Tollste. Ist Ansichtssache.

Viel Spaß jedenfalls bei der Tour!
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2009
Themenstarter23 Beiträge · seit 200907. Juni 2009 ·
Hallo,
ja, das ist eigentlich auch unsere Meinung: "Das Beste zum Schluss", und dass man sich erst noch steigern soll. Das hat bisher bei unseren Reisen auch meistens geklappt, nur einmal nicht, das war in Costa Rica, da mussten wir wegen einer Krankheit früher abreisen, und dann fehlte uns am Ende ein Teil auf den wir uns sehr sehr gefreut hatten!
Das ist ein Argument für uns, es jetzt in Namibia doch "andersrum" zu versuchen. Aber mal sehen, ob die Reservierung in Etosha klappt, denn gerade da wollen wir unbedingt im Park übernachten und reservieren, alles andere hoffen wir ja spontan zu bekommen.
Gruß,
qm
39 Beiträge · seit 200807. Juni 2009 ·
Hallo qm,

jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu geben. Zur Routenplanung will ich gar nix sagen, das passt sicher so. Vorteil von erst Norden und dann Süden ist vielleicht auch noch, dass es später im Jahr schon wieder in Richtung Frühling geht und vielleicht (so hoffen auch wir) ist es dann schon wieder ein bisschen wärmer nachts. Wir sind allerdings erst ab 21. August unterwegs.

Aber was ich dir noch sehr empfehlen würde, ist Trummis Liste. Gibts bei namibiana.de zu bestellen und ist eines der vollständigsten Unterkunftsverzeichnisse für NAM, meines Wissens nach. Die Thomas Richter Liste ist selbstverständlich auch gut, aber Trummi ist letztes Jahr neu erschienen, die Tel.nr. etc. dürften so ziemlich stimmen und du hast darin nicht nur Campingplätze, sondern jede Art von Unterkunft mit einigen Details (wie z.B. ob Strom auf Campground etc.) verzeichnet. Erleichtert auch und vor allem die spontane Planung ungemein.

Schönen Urlaub und lasst uns noch ein paar Tiere zum Pirschen übrig 😉
LG
Ute
0
3'491 Beiträge · seit 200607. Juni 2009 ·
Hallo qm,
ich komme doch noch mal, obowohl ich ja schon genug "gemeckert" habe: wenn Ihr Etosha als Highlight seht - was es sicher auch ist - dann lässt den Waterberg weg und verlängert Etosha auf 6 Tage. Bei nur 3 Nächten habt Ihr gerade mal 2 Tage in Etosha und das ist deutlich zu wenig.Für einen erlebnisreichen Etosha-Aufenthalt braucht man vor allem Glück; aber dem Glück kann man nachhelfen durch Geduld, d.h Zeit - viel Zeit.Ich muss mir vielleicht vorwerfen lassen, dass wir es mit Etosha übertreiben - aber dennoch: bei uns fängt Etosha erst mit 9 Tagen an und das seit 25 Jahren.Und das hat sich fast immer gelohnt.
Ob sich das Ovamboland ( 4-O-Region) lohnt, weiß ich nicht. Es kann sein, dass dort oben noch vieles gesperrt ist nach den Überschwemmungen in diesem Jahr.Abgesehen davon sehe ich Euren gesamten Part "Ovamboland-Opuwo-Epupa-Sesfontein" nicht unbedingt als Zwangsbestandteil einer Erstreise.Ich sag das nur für den Fall, dass Euch unterwegs irgendwo die Zeit ausgehen sollte.
Gruß Joli
Themenstarter23 Beiträge · seit 200907. Juni 2009 ·
Danke für den Hinweis auf Trummis Liste, die wird direkt bestellt.
Ich hatte sie zwar schonmal bei Amazon gesehen, aber mir war nicht klar, dass sie so gut ist.
@Joli: Ja, mal sehen, vielleicht hängen wir auch noch einen oder zwei Tage in Etosha an, wenn wir wollen, das sehen wir dann vor Ort. Vielleicht müssen wir dann nochmal den Standort wechseln, um einen Campingplatz zu bekommen, aber wir sind ja flexibel und einfach mal optimistisch, dass das dann schon irgendwie klappt.
Wenn Du schon seit 25 Jahren nach Etosha fährst, dann hast Du doch bestimmt auch Erfahrung mit spontanen Buchungen, oder hattet Ihr immer alles vorgebucht??
Übrigens interessiert uns gerade die Gegend, die Du als "Nicht-Zwangsbestandteil" genannt hast, ganz besonders (nach dem, was wir so gelesen haben). Was würdest Du denn dort als empfehlenswert ansehen?
Gruß,
qm
2'349 Beiträge · seit 200908. Juni 2009 ·
Soussoussvlei aber unbedingt auch vorbuchen!

Gruß, Otjikoko!
Themenstarter23 Beiträge · seit 200908. Juni 2009 ·
Hallo,
wir wissen ja nicht genau, wann wir in Soussoussvlei sein werden, deshalb ist das schwierig mit dem vorbuchen...
Gibt es da nicht Alternativen in der Nähe des Nationalparks?
Gruß,
qm
2'349 Beiträge · seit 200908. Juni 2009 ·
Soussoussvlei Wilderness Camp soll sehr gut sein! Selbstversorger!

Ansonsten siehe www.namibia-tourism.com (kostenloses Infopacket bestellbar)

www.onguma.de

und http://www.namibia-info.net/suednamibia/sossusvlei_info.html
2'349 Beiträge · seit 200908. Juni 2009 ·
Ich würde aber so nah wie möglich bei Sesriem bzw. Soussoussvlei übernachten!" Da sind die Möglichkeiten begrenzt! Vor allem Camping.

Ihr solltet schon nen ganzen Tag am Vlei verbringen. Und das ist schwer, wenn man hin und zurück lange fahren muss und dann da mit dem Shuttle fahren muss... siehe Soussoussvlei www.namibia-info.net
2'349 Beiträge · seit 200909. Juni 2009 ·
http://www.desertcamp.com/

Sesriem Camp (staatliches Camp: www.nrw.com.na )

www.caran.org
5'483 Beiträge · seit 200909. Juni 2009 ·
Ich bin immer wieder erstaunt, dass viele Menschen denken, bei Minusgraden könne man nicht mehr campen. Ich vermute, dabei handelt es sich überwiegend um Nicht-Camper, bzw. schlecht ausgerüstete Camper. Mit dem richtigen Schlafsack, einer guten Daunenjacke, langer Vliessunterhose und einem Schaffell für den Campingstuhl, machen einem auch Minusgrade nichts aus. Vor allem, da man ja tagsüber die warme Sonne genießen kann und nicht wie z.B. im Hochgebirge oder in den nordischen Regionen 24h lang Kälte hat.

Die Strecke Ruacana-Epupa-Opuwo-Sesfontein würde ich auf keinen Fall weglassen. Ich liebe die Gegend dort im Nordwesten.


quarkmark schrieb:
P.S.: Wir hatten auch schonmal bei Bwana Tucke Tucke um Planungs-Hilfe angefragt, aber seltsamerweise haben die nur einmal auf eine Mail geantwortet, und danach auf zwei weitere Mails überhaupt nicht mehr 😮 Dafür, dass die hier im Forum so gelobt werden, fand ich das seltsam schlecht... Weiß da jemand was drüber?
Genauso geht es mir auch gerade.😠
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